Eineinhalb Jahrhunderte „Heilsgeschichte“

In einer Zeit, in der die katholische Kirche von einer Krise zur nächsten taumelt und sich mit einem in diesem Ausmaß ungekannten Ansehensverlust auch beim eigenen Kirchenvolk konfrontiert sieht, kommt die Neuauflage von Karlheinz Deschners „Politik der Päpste“ wie gerufen.

Von Alexander Bahar
25. November 2014

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Portugiesischer Ex-Regierungschef festgenommen

Korruption, Geldwäsche und Steuerbetrug werden Sócrates vorgeworfen, der mit der Troika das Rettungsprogramm ausgehandelt hat

Von Ralf Streck
23. November 2014

Gerade hatte der ehemalige portugiesische Regierungschef José Sócrates den regierenden Konservativen in einem Korruptionsskandal um „GoldeneVisa“ geraten, mehrere Minister in die Wüste zu schicken. Nun wurde Sócrates zwar nicht selbst in Wüste geschickt, sondern seit dem späten Freitag muss der Sozialist gesiebte Luft atmen. Er hatte 2011 mit der Troika das Abkommen verhandelt, das für die Bevölkerung härteste Kürzung- und Sparprogramme bedeutet. grandiosen Wahlniederlage 2011.

http://www.heise.de/tp/news/Portugiesischer-Ex-Regierungschef-festgenommen-2462109.html

Ist Putin wirklich so stark wie immer behauptet?

Die liberale „Elite“ in Russland zwingt Putin in der Ost-Ukraine zum Nachgeben, meinen zwei russischen Autoren. Der Kreml-Chef ähnele immer mehr Gorbatschow, der bereit war, mit dem Westen einen Kompromiss zu schließen

Von Ulrich Heyden
22. November 2014

Die Dämonisierung von Wladimir Putin durch die deutschen Medien treibt die tollsten Blüten. Die Berichte über Russland sind auffällig einförmig, oft fehlen Belege und Fakten. Alles dreht sich nur noch um den angeblich allmächtigen Putin. Was die Menschen in Russland selber sagen und fühlen, kommt in den Medienberichten kaum noch vor. Warum? Mit der einförmigen und angsteinflößenden Berichterstattung und dem Gerede vom „russischen Expansionismus“, der Europa bedroht, will man den russischen Präsidenten offenbar unter Druck setzen. Denn dem Westen schwebt offenbar ein ganz anderes Russland vor, als das, welches zurzeit existiert.

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43400/1.html

Rot-Rot-Grün in Thüringen: Sozialabbau und Staatsaufrüstung

Von Christoph Dreier
22. November 2014

Am Donnerstag haben die Fraktionen der Linkspartei, der SPD und der Grünen ihren Koalitionsvertrag für die thüringische Landesregierung vorgestellt. Das Dokument macht unmissverständlich deutlich, dass Rot-Rot-Grün keine politische Alternative darstellt, sondern die Politik des Sozialabbaus und der Staatsaufrüstung der CDU-geführten Vorgängerregierung fortsetzen und verschärfen wird.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/22/thue-n22.html

CIA-Chef John McCone und das Kennedy-Attentat

Weiteres Puzzlestück zum Jahrhundert-Mord

Von Markus Kompa
22. November 2014

Wenn 2017 ein Großteil der noch unveröffentlichten Dokumente zum Kennedy-Mord freigegeben werden wird, bleibt aus rätselhaften Gründen noch immer ein Teil der Akten gesperrt – aus Gründen nationaler Sicherheit, versteht sich. Nunmehr kann man jedoch wenigstens Einblick in einen internen Bericht aus dem Jahr 2005 nehmen, der die ersten 24 Stunden innerhalb der Agency nach den Schüssen von Dallas nachzeichnet.

http://www.heise.de/tp/news/CIA-Chef-John-McCone-und-das-Kennedy-Attentat-2461978.html

„The Death of Klinghoffer“

Oper zeigt “Achille-Lauro“-Entführung von 1985

Von Fred Mazelis
22. November 2014

Die Produktion von John Adams Oper „The Death of Klinghoffer“ (Der Tod Klinghoffers) an der New Yorker Metropolitan Opera wirft im Wesentlichen zwei Fragen auf.

Die erste betrifft das Recht dieses Werks, öffentlich aufgeführt zu werden. Die Oper, die in Brüssel im Jahr 1991 uraufgeführt wurde, basiert auf der Entführung des Kreuzfahrtschiffs „Achille Lauro“ im Jahr 1985, bei der einer der Passagiere, Leon Klinghoffer, brutal erschossen wurde. Es war das erste Mal, dass die Met die Oper auf die Bühne brachte

http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/22/klin-n22.html

Wie weiter im Tarifkampf der Lokführer?

Von Ulrich Rippert
22. November 2014

Am gestrigen Freitag wurden die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn AG fortgesetzt. Während der Bahnvorstand in enger Zusammenarbeit mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) den Druck auf die Lokführergewerkschaft GDL massiv erhöht, versucht die GDL-Führung um Claus Weselsky die Auseinandersetzung zu beschränken und einer Konfrontation mit der Bundesregierung, die hinter dem Bahnvorstand steht, auszuweichen.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/22/bahn-n22.html

Ist Girkin ein Agent Moskaus?

Was die Süddeutsche Zeitung suggeriert, scheint eher der eigenen Voreingenommenheit geschuldet zu sein, Girkin hat vergeblich versucht, Russland zur militärischen Intervention zu provozieren

Von Florian Rötzer
22. November 2014

Auf der Startseite der Süddeutschen Zeitung sah man ein Foto des Russen Igor Girkin, der im Laufe des Ukraine-Konflikts berüchtigt und bekannt wurde. Der Artikel will, koste es, was es wolle, eine Verbindung zwischen „Russland“ zum Aufstand der Separatisten herstellen. Allmählich muss man sich fragen, was die für die Außenpolitik zuständige Redaktion der SZ, stellvertretend für manche andere Zeitungen, reitet, wenn man sich die Quellen einmal näher anschaut.

www.heise.de/tp/artikel/43/43398/1.html