Von Andreas Kunstmann
7. Februar 2015
Laut einem Bericht von Zeit Online sammelt der Bundesnachrichtendienst (BND) täglich 220 Millionen Metadaten über Telefonate und SMS. Etwa zwei Millionen Datensätze werden dauerhaft gespeichert.
Von Andreas Kunstmann
7. Februar 2015
Laut einem Bericht von Zeit Online sammelt der Bundesnachrichtendienst (BND) täglich 220 Millionen Metadaten über Telefonate und SMS. Etwa zwei Millionen Datensätze werden dauerhaft gespeichert.
Stell dir vor, es ist Krieg, und jeder ist dabei: Ein Dokumentarfilm im Panorama über die israelische Armee damals und einer über die afghanische heute
Von Grit Lemke
7. Februar 2015
Nachdem das noch junge Israel 1967 im Sechstagekrieg einen scheinbar übermächtigen Gegner besiegt hatte, befand es sich in einem Siegesrausch, der als historisches Narrativ bis in die Kindheit der 1982 geborenen Mor Loushy reichte. Als sie davon hörte, dass der Schriftsteller Amos Oz junge Kibbuzniks wenige Tage nach ihrer Rückkehr aus dem Krieg zu ihren Erlebnissen befragt hatte, begann sie nach den Bändern zu forschen.
Von German Foreign Policy
6. Februar 2015
Deutschland übernimmt eine führende Rolle beim Aufbau der neuen NATO-„Speerspitze“ in Osteuropa. Rund 2.700 von insgesamt 5.000 bis 7.000 Soldaten, die in diesem Jahr die gestern von den NATO-Verteidigungsministern beschlossene Kampftruppe etablieren sollen, werden von der Bundeswehr gestellt. Auch in den NATO-Stützpunkten, die in sechs Staaten Osteuropas eingerichtet werden, wo sie bei Bedarf als Operationszentralen dienen sollen, werden deutsche Militärs präsent sein.
Illegal und nicht mit Menschenrechten übereinstimmend sei dies allerdings nur bis Ende 2014 gewesen
Von Thomas Pany
6. Februar 2015
Immerhin: Zum ersten Mal seit seinem Bestehen hat ein britisches Gericht, eingerichtet zur Überwachung der Arbeit von Geheimdiensten, ein Urteil abgegeben, das dem Datensammeln des GVHQ Verstöße gegen Menschenrechte vorwirft.
Von Alex Lantier
6. Februar 2015
Nachdem die neugewählte griechische Syriza-Regierung ihr Wahlversprechen gebrochen hatte, die griechischen Schulden abzuschreiben, drängten europäische Amtsträger den griechischen Premierminister Alexis Tsipras, weitere unpopuläre Sparmaßnahmen durchzusetzen, um Griechenlands Gläubiger bezahlen zu können.
Von Johannes Stern
5. Februar 2015
Das heutige Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel wird ganz im Zeichen der Aggression des Militärbündnisses gegen Russland stehen und die Gefahr einer direkten militärischen Konfrontation mit der Atommacht weiter erhöhen.
Von Ulrich Rippert
5. Februar 2015
Mit ihrer Reaktion auf das Wahlergebnis in Griechenland haben deutsche Medien und Politiker ihre Verachtung für demokratische Entscheidungen zur Schau gestellt. Die Tatsache, dass die griechischen Wähler einer Regierung an die Macht verhalfen, die im Wahlkampf ein Ende des Brüsseler Spardiktats versprach, hat eine wahre Flut von Beschimpfungen ausgelöst.
Ehemaligen Mitarbeitern zufolge töteten israelischer und US-Geheimdienst den Hisbollah-Funktionär Imad Mughnija
Von Jürgen Cain Külbel
3. Februar 2015
Die Washington Post enthüllte am Wochenende, der US-Auslandsgeheimdienst CIA und der israelische Mossad hätten gemeinsam die Tötung des Hisbollah-Kommandeurs Imad Mughnija geplant und ausgeführt. Der 45jährige Mughnija war am 12. Februar 2008 beim Verlassen eines Restaurants in der syrischen Hauptstadt Damaskus bei einem Bombenanschlag getötet worden. Zuvor sei er monatelang beobachtet worden, um den besten Zeitpunkt für das Attentat zu ermitteln, schreibt das Blatt unter Berufung auf frühere US-Geheimdienstmitarbeiter.
Von Peter Schwarz
2. Februar 2015
Hört und liest man die Nachrufe auf Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der am Samstagmorgen im Alter von 94 Jahren starb, ist man unwillkürlich froh, dass er Protestant und nicht Katholik war. Er würde sonst als Nächstes heilig gesprochen.
Entsetzen in Brüssel: Athen widersetzt sich neoliberalem Diktat der Troika
Von Rainer Rupp
2. Februar 2015
Auch eine Woche nach den Wahlen in Griechenland steckt Brüssel weiter in einer Art Schockstarre: Teils entsetzt, teils ratlos reagiert das neoliberale EU-Establishment auf die feste Haltung der neuen Athener Regierung. EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) schäumte am Wochenende vor Wut und bezeichnete den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras als „frech und unverschämt“ – einzig weil dieser, anders als hiesige Politiker, seine Wahlversprechen ernst nimmt.