Die europäische NATO (II)

Von German-Foreign-Policy.com – 6. Juli 2026

Berlin und Brüssel geben vor dem NATO-Gipfel Fortschritte beim Aufbau der „europäischen NATO“ bekannt. Washington lobt dies und setzt dabei auf deutsche Führung.

Verteidigungsminister Boris Pistorius und führende NATO-Generäle melden rasche Fortschritte bei der Europäisierung der NATO. Wie der NATO-Oberbefehlshaber für Europa, US-General Alexus Grynkewich, bestätigt, haben es die europäischen NATO-Staaten innerhalb von nur wenigen Wochen geschafft, eine größere Zahl an US-Militärflugzeugen, -Kriegsschiffen und -Truppenteilen zu ersetzen, die Washington Anfang Juni aus der NATO „ausgemeldet“ hatte. Anstatt der US-amerikanischen stehen nun europäische Einheiten für einen etwaigen Einsatz bereit. Vergangene Woche hat Pistorius zudem die Nutzung des 1. Deutsch-Niederländischen Korps im estnischen Valga als taktisches Hauptquartier für sämtliche NATO-Operationen in Estland und Lettland offiziell freigegeben. Es betätigt sich parallel zum deutsch-polnisch-dänischen Multinationalen Korps Nordost in Szczecin, das weiterhin als Hauptquartier für Operationen in Polen und Litauen fungiert. Der Aufbau der „europäischen NATO“ wird in Washington gelobt. Im Pentagon ist von einer „NATO 3.0“ die Rede, die die USA entlasten und so US-Operationen andernorts ermöglichen soll. Washington lobt dabei auch die deutsche Führung.

Unabhängig von den USA

An Plänen, die Aktivitäten der europäischen Mitgliedstaaten in der NATO so auszubauen, dass das Bündnis im Fall der Fälle auch ohne die USA operationsfähig wäre, wird bereits seit Anfang vergangenen Jahres systematisch gearbeitet – angestoßen durch den zweiten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump und durch die Ungewissheit, ob er die USA, wie mehrmals angedroht, womöglich tatsächlich aus der NATO führen wird. Preschten damit zunächst einzelne NATO-Staaten vor, so hat den Bestrebungen, wie das Wall Street Journal im April berichtete, Ende vergangenen Jahres die Entscheidung von Bundeskanzler Friedrich Merz, Deutschland werde sich ihnen anschließen, einen kräftigen Schub verpasst. Konkret geht es darum, die bislang auf allen Ebenen – personell wie materiell – prägende US-Präsenz durch Offiziere bzw. Waffensysteme aus Europa zu ersetzen. So rückten bei der jüngsten größeren Personalrochade, die Anfang Februar angekündigt wurde, europäische Generäle auf die Kommandeursposten des Joint Force Command in Neapel sowie des Joint Force Command in Norfolk (US-Bundesstaat Virginia) vor, die beide bis dahin von US-Generälen gehalten wurden. Auch NATO-Manöver werden in wachsender Anzahl unter europäischer Leitung oder sogar ausschließlich mit europäischen Truppen geführt (german-foreign-policy.com berichtete [1]).

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Trumps faschistische Kampagne gegen Widerstand von links: US-Gerichte verurteilen 15 „Prairieland“-Demonstranten zu 556 Jahren Haft

Von Jacob Crosse – 5. Juli 2026

Das Urteil von Texas im Konflikt um das Abschiebegefängnis „Prairieland“ stellt ein besonders drakonisches politisches Strafverfahren in der neueren Geschichte Amerikas dar. Dort haben Bundesrichter 15 Angeklagte zu insgesamt 556 Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.

Obendrein ist das Urteil ein Testfall für die Trump-Regierung, die versucht, jeden Widerstand gegen die Einwanderungsbehörde ICE, gegen Faschismus und Kapitalismus als „inländischen Terrorismus“ zu brandmarken.

Am 30. Juni wurden sieben Angeklagte zu insgesamten 106 Jahren und zwei Monaten Haft in einem Bundesgefängnis verurteilt. Bis auf einen hatten alle sieben ein Teilschuldbekenntnis abgelegt. Mehrere von ihnen kooperierten mit der Staatsanwaltschaft, um die drohenden jahrzehntelangen Haftstrafen zu verringern. Dennoch erhielt jeder von ihnen eine mehr als einjährige und die meisten eine mehrjährige Haftstrafe in einem Bundesgefängnis. Ines Soto wurde zu 50 Jahren Haft verurteilt, Joy Gibson und Rebecca Morgan zu je 15 Jahren, Lynette Sharp und John Thomas zu jeweils 110 Monaten, Seth Sikes zu sechs Jahren und Nathan Baumann zu 22 Monaten.

Das Ausmaß der Strafen ist außergewöhnlich. Vergleichbare Haftstrafen werden normalerweise bei Mord, versuchtem Mord an Polizeibeamten, Sexhandel mit Kindern oder wiederholtem sexuellem Missbrauch von Kindern verhängt. Die 50-jährige Haftstrafe für Ines Soto, die faktisch einer lebenslangen Haftstrafe gleichkommt, ist besonders erschreckend. Sie war nicht an der Planung der Protestaktion beteiligt, traf unabhängig von den anderen ein und entfernte sich, als Sicherheitspersonal die Auflösung der Demonstration anordnete. Sie hatte den Schauplatz bereits verlassen, bevor der ehemalige Marinesoldat Benjamin Song angeblich auf einen Polizeibeamten aus Alvarado schoss und ihn verletzte. Dennoch stufte die Regierung Soto als „Terroristin“ ein und erwirkte eine Strafe, die faktisch einer lebenslangen Haft gleichkommt.

Die sechs Angeklagten, die sich vor den Urteilen am Dienstag schuldig bekannten, taten dies nur in dem Anklagepunkt „Bereitstellung materieller Unterstützung für Terroristen“. Unter dem Terrorismusvorwurf wurden zahlreiche unterschiedliche mutmaßliche Taten zusammengefasst, von der reinen Anwesenheit bei der Protestveranstaltung über Sachbeschädigung bis zur angeblichen Fluchthilfe für Benjamin Song nach den Schüssen. Nathan Baumanns Anwalt erklärte, sein Mandant habe nur zugegeben, Graffiti gesprüht zu haben, wurde aber dennoch zu 22 Monaten Haft in einem Bundesgefängnis verurteilt.

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„Und jeden Tag erhalten wir von Deutschland, was wir brauchen“ – bald auch geflüchtete Ukrainer?

Von Florian Rötzer – 5. Juli 2026

Die Ukraine holt ihre „Helden“ zurück und baut ihnen ein Pantheon. Der Anfang wurde mit OUN-Führer Melnyk gemacht. Bild: president.gov.ua/CC BY-ND-NC-4.0

Die EU will die Regierung in Kiew nicht nur mit Geld, Sanktionen und Waffen unterstützen, sondern auch damit, Männer im wehrfähigen Alter zwischen 23 und 60 Jahren keinen automatischen Schutzstatus wie bislang mehr zu gewähren, wenn sie nach dem Kriegsrecht die Ukraine nicht verlassen dürfen. Die Ukraine habe die Europäische Kommission darum gebeten. Gerne kommt man Kiew also auf Kosten der Ukrainer entgegen, die nicht für die EU und die Regierung in Kiew kämpfen und sterben wollen.

So viel zum Schutz der Menschenrechte und der Würde des Menschen. Das Vorhaben dürfte auch aus dem Interesse derjenigen politischen Vertreter entstehen, die sicher sein können, nicht eingezogen zu werden, wenn der Ernstfall eintritt. Auf diesen und die geforderte Kriegstüchtigkeit will man sich aber schon vorbereiten, weil man dann auch Soldaten und Soldatinnen braucht, die für die Staaten in den Krieg ziehen und die mit Gewalt, wie in der Ukraine schon länger vorgeführt, dazu gezwungen werden, wenn sie nicht kämpfen, töten oder diesen Staat verteidigen wollen. Das Recht auf Leben und die unantastbare Würde muss ausgehebelt werden.

Deutschland muss sich hier auch wieder hervortun. Bundeskanzler Merz will Deutschland wieder zur Militärmacht machen und hat das Vorbild der Ukraine, die dazu auch ihre „Helden“ der Nation feiert, die für Massaker verantwortlich waren und mit den Nazis kollaboriert haben. Auserwählte werden in ein Pantheon gebracht, im Militär, vor allem in den Freiwilligenverbänden, gibt es viele, die mit Nazi-Symbolen kokettieren, was nun auch staatlicherseits bekräftigt wurde, indem Präsident Selenskij dem Operationszentrum Nord der ukrainischen Spezialeinsatzkräfte den Ehrennamen „Helden der UPA“ verliehen hat. In Polen gab es einen Aufschrei, die Bundesregierung duckt sich weg. Läuft hier insgeheim die deutsche und die ukrainische Tradition wieder zusammen?

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Donbass-Krieg: Deutscher Augenzeuge besucht von ukrainischen Drohnen zerstörtes Schüler-Wohnheim in Starobelsk

Von Ulrich Heyden – 5. Juli 2026

Das zerstörte Schulgebäude von Starobelsk (Foto Marco Samm)

In den vergangenen vier Wochen werden das russische Kernland und die von Russland eroberten Regionen fast täglich von ukrainischen Drohnenattacken gegen zivile Ziele, Schulen, Autobusse und Privathäuser überzogen. Diese Massivität erinnert an die Jahre 2014 bis 2021, als die ukrainische Armee und rechtsradikale Bataillone Wohngebiete in den 2014 auf Basis des von der UNO garantierten Selbstbestimmungsrechts der Völker gegründeten Volksrepubliken Donezk und Lugansk mit Artillerie, Raketen und aus Suchoi-Kampfflugzeugen beschossen. Der deutsche Aktivist Marco Leo Samm aus Freiburg im Breisgau besuchte Anfang Juni das Wohnheim und das College von Starobelsk, in dem am 22. Mai 21 Schüler durch ukrainische Drohnen getötet wurden.[1] 

Zu dem Drohnenangriff auf das Wohnheim in Starobelsk erklärte Kiew, in den zerstörten Schulgebäuden habe sich eine „russische Kommandozentrale“ befunden. Auf einer von Russland initiierten Sitzung des UNO-Sicherheitsrates erklärten westliche Delegationen, die Vorwürfe Russlands könnten nicht überprüft werden. 

Nur eine Handvoll deutscher freier Journalisten und Aktivisten berichten aus den Gebieten im Donbass, welche von Kiew seit 2022 nicht mehr kontrolliert werden. Zu ihnen gehört der Friseur-Meister Marco Leo Samm. 

Langwierige Anreise

Die Anreise nach Lugansk war nach Angaben von Samm nicht ganz einfach. Er flog von Kaliningrad nach Moskau und fuhr dann weiter mit dem Nachtzug nach Rostow am Don. Von dort wurde er von Vertretern der Volksrepublik Lugansk mit dem Auto abgeholt. So konnte Samm die Grenze zwischen der Volksrepublik Lugansk und der Russischen Föderation, die immer noch sehr streng kontrolliert wird, ohne große Verzögerungen überqueren. 

Samm war 2018 schon mal als Wahlbeobachter in Lugansk gewesen. Seitdem hat er mit der Stadt Kontakt gehalten. In der Verwaltung von Lugansk war man froh, ihn wieder zu sehen. 

Wie kommt nun ausgerechnet ein Friseur-Meister in den Teil des Donbass, der 2022 von der russischen Armee erobert wurde? Das hängt offenbar mit der Familiengeschichte des Friseur-Meisters zusammen. Er kommt aus einer multiethnischen Familie. Viele seiner Familienangehörigen wurden während der deutschen Besatzungszeit in Lettland ermordet und in den Wäldern vor Riga verscharrt. Das habe ihn veranlasst, sich mit Geschichte und Politik tiefer zu beschäftigen. Nach einer Ausbildung zum Friseur ging er frustriert über die politische Starrheit in der damaligen DDR, noch vor dem Mauerfall, in den Westen. Er begann eine Ausbildung als Maskenbildner am Staatstheater Oldenburg. 25 Jahre war er Unternehmer und Meister im Friseurhandwerk. Heute ist er freiberuflich in verschiedenen Bereichen tätig.

Was sah der Reisende aus Freiburg in Starobelsk?

Am 3. Juni fuhr Marco Samm mit dem Auto in Begleitung eines Vertreters der Volksrepublik Lugansk nach Starobelsk. Die Stadt liegt 120 Kilometer nördlich von Lugansk und etwa 70 Kilometer östlich der Front. In der Stadt leben 16.000 Menschen. 

Was sah der Beobachter aus Freiburg in Starobelsk? „Rechts und links von der Straße sah man ein zerstörtes Areal, auf der einen Seite das Schüler-Wohnheim, auf der anderen Seite das College mit seinen Hörsälen. Ich sah eine Schneise von 200 bis 300 Metern, die zerstört war. Die Gebäude waren von zehn Drohnen oder mehr angegriffen worden. Auch Privathäuser und ein Ball-Saal waren zerstört. Um die Häuser gab es einen Park. Dort gab es einen Krater von einer Explosion.“ Militärische Einrichtungen habe er in Starobelsk nicht gesehen. Aber dass man auf den Straßen der Volksrepublik Lugansk immer wieder Militärlaster sehe, sei in der Region nichts Ungewöhnliches. 

Sein Besuch sei nicht angekündigt worden, erzählt Samm. Er habe den Rektor des Colleges getroffen. In der Schule fanden Aufräumarbeiten statt. Der Schutt wurde weggeräumt. 

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Die Privatisierung der Menschenverfolgung

Von Günther Burbach – 5. Juli 2026

Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat rund 1,5 Millionen Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus durch private Auftragnehmer verfolgen, überprüfen und fotografieren lassen. Damit ist eine neue Schwelle überschritten. Der Staat überwacht nicht mehr nur selbst. Er lagert die Suche nach Menschen an Firmen aus.

Ein Mann steht vor seiner Wohnungstür. Draußen warten keine uniformierten Beamten, sondern private Ermittler. Sie haben seinen Namen, sein Geburtsdatum, ein Foto, vielleicht seine Telefonnummer, seine alte Adresse, seine E-Mail-Adresse. Sie sollen herausfinden, ob er wirklich dort wohnt. Wenn nötig, sollen sie ihn fotografieren. Möglichst schnell, denn Schnelligkeit wird bezahlt.

Das klingt nach einem dystopischen Thriller. Tatsächlich beschreibt es ein Programm der US-Einwanderungsbehörde ICE. Nach Recherchen der Washington Post begann ICE Ende 2025 ein landesweites „Skip Tracing“-Programm, um rund 1,5 Millionen Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus durch private Auftragnehmer verfolgen, überprüfen und fotografieren zu lassen. Die Unternehmen sollen zunächst digitale Spuren nutzen und, wenn nötig, physisch vor Ort auftauchen. Für schnelle Treffer sind finanzielle Anreize vorgesehen.

Aus staatlicher Macht wird ein Geschäftsmodell

Damit ist eine neue Schwelle überschritten. Der Staat überwacht nicht mehr nur selbst. Er lagert die Suche nach Menschen an Firmen aus. Aus staatlicher Macht wird ein Geschäftsmodell. Aus Verwaltung wird Jagdlogik. Aus Daten werden Kopfgeldstrukturen.

Parallel dazu wächst in den USA eine technische Infrastruktur, die das Ganze beschleunigt. Eine aktuelle Recherche des Guardian berichtet, dass ICE und die Grenzschutzbehörde CBP im Jahr 2026 Verträge mit Überwachungstechnik-Firmen im Umfang von 513 Millionen Dollar vergeben haben sollen. 2025 waren es demnach etwas über 310 Millionen Dollar, 2013 weniger als 50 Millionen. Genannt werden unter anderem Palantir und Anduril, also Unternehmen, die längst nicht mehr nur Software liefern, sondern an der Schnittstelle von Polizei, Militär, Grenze und Datenanalyse arbeiten.

Hier geht es nicht um ein einzelnes Programm und auch nicht um eine technische Spielerei. Hier entsteht ein Markt, dessen Ware nicht mehr ein Auto, ein Telefon oder eine Maschine ist. Die Ware ist der Mensch: sein Gesicht, seine Adresse, sein Bewegungsmuster, seine Kontakte, sein Aufenthaltsstatus, seine Wahrscheinlichkeit, am nächsten Ort gefunden zu werden.

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Griechenland droht im Falle weiterer Drohnenvorfälle mit dem Ende der Unterstützung für Kiew

Von TASS (Übersetzung: Thomas Röper) – 5. Juli 2026

In den letzten Monaten wurden in griechischen Gewässern zwei ukrainische Seedrohnen gefunden, wogegen Griechenland heftig protestiert hat. Nun wurde bekannt, dass Griechenland der Ukraine mit einem Ende der Unterstützung droht, wenn sich solche Fälle wiederholen.

Stammleser des Anti-Spiegel kennen die russischen Telefonstreich-Experten Vovan und Lexus, die sich darauf spezialisiert haben, berühmte und wichtige Persönlichkeiten unter falschem Namen anzurufen und ihnen dabei interessante – und oft auch brisante – Informationen zu entlocken. Für alle, die von den beiden noch nichts gehört haben, gibt es am Ende dieses Artikels weitere Informationen.

In letzter Zeit ist es ihnen gelungen, als angeblicher Rustem Umerow, dem Sekretär des Ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, mit den Nationalen Sicherheitsberatern europäischer Staaten zu sprechen. Über deren Telefonate mit den Sicherheitsberatern der Präsidenten Estlands und Litauens habe ich bereits berichtet.

Nun haben sie ein Telefonat veröffentlicht, das sie mit dem Nationalen Sicherheitsberater des griechischen Ministerpräsidenten geführt haben, das Original finden Sie hier auf Englisch.

Der Hintergrund des Telefonates waren die Funde ukrainischer Seedrohnen in griechischen Gewässern. Da in Deutschland darüber nur sehr spärlich und auch verspätet berichtet wurde, können Sie die Details hier nachlesen.

Aus Zeitgründen schreibe ich keine eigene Zusammenfassung des Gesprächs, sondern übersetze die Meldung der TASS darüber. Bei Interesse können Sie anhand des Originals selbst überprüfen, wie treffend sie die Zusammenfassung der TASS finden. […]

In Griechenland wurde erklärt, ein weiterer Drohnenvorfall würde Kiew die Unterstützung Athens entziehen

Diese Aussage machte Thanos Dokos, der Nationale Sicherheitsberater des griechischen Ministerpräsidenten, in einem Gespräch mit den russischen Prankstern Vovan und Lexus, die als der Sekretär des Ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Rustem Umerow mit ihm sprachen.

MOSKAU, 2. Juli (TASS). Ein weiterer möglicher Zwischenfall mit einer ukrainischen Drohne in griechischen Gewässern könnte Kiew die Unterstützung Athens entziehen, erklärte Thanos Dokos, der Nationale Sicherheitsberate des griechischen Ministerpräsidenten, in einem Gespräch mit den russischen Prankstern Vovan und Lexus.

Vovan und Lexus sprachen als der Sekretär des Ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Rustem Umerow mit dem griechischen Politiker.

„Es ist Touristensaison, und der Schiffsverkehr hat zugenommen. Natürlich ist es wichtig, die Notwendigkeiten des Krieges von Ihrer Seite zu verstehen. Wir sollten alles daransetzen, solche Vorfälle künftig zu verhindern“, erklärte Dokos.

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Aktuelle Entwicklungen im Ukrainekrieg

Von Michael Silnizki – 5. Juli 2026

Screenshot Drohnenvideo von Soldaten, die die russische Fahne zeigen, soll die Einnahme von Konstatinowka belegen (Overtone-Magazin].

Berichte aus Russland und der Ukraine.

1. Die Eroberung von Konstantinowka

    Am 4. Juli 2026 berichteten die russischen Medien: „Konstantinowka ist gefallen, russische Truppen stürmen Druschkowka.“ Das russische Verteidigungsministerium veranstaltete eine Pressekonferenz zur vollständigen Befreiung der Stadt Konstantinowka (ukr. Kostjantyniwka) in der Volksrepublik Donezk (VRD).

„Die Linien und Stellungen wurden auf der Grundlage eines gut entwickelten Systems von Straßen und Eisenbahnen, Wasserbauwerken, zehn Industriegebieten und zwölf Siedlungen in der Nähe der Stadt errichtet“, erklärte Generaloberst Sergei Rudskoi (Chef der Hauptoperationsdirektion des Generalstabs der russischen Streitkräfte).

Nach Angaben des Militärdepartements umfasste das Verteidigungssystem von Konstantinowka zwei Linien, mehr als 150 Kilometer Schützengräben und Panzerabwehrgräben mit drei Reihen von Barrieren sowie zwanzig Bataillonsbereiche.

Die erste Linie, die sich über 30 Kilometer lang erstreckte, bildete ein durchgehendes Netz aus Schützengräben, Verbindungsgängen und Sprengkörpern. Die zweite, bis zu 35 Kilometer lange Linie, ruhte auf einer Kaskade von Wasserreservoiren und umfasste über 30 Kilometer unterirdische Versorgungsleitungen. Innerhalb der Stadt selbst haben die ukrainischen Streitkräfte über 80 Barrieren und über 50 befestigte Stellungen errichtet, vom Bahnhof bis hin zu Schulen, Kindergärten und Fabriken.

Generaloberst Rudskoi betonte, dass Konstantinowka neben Slavjansk, Kramatorsk und Druschkowka eine der vier „Festungsstädte“ sei, die die Hauptverteidigungslinie der ukrainischen Streitkräfte im Donbass bilden.

„Das Kiewer Regime misst dieser Stadt eine besondere Symbolik bei und verlieh ihr 2025 den Ehrentitel ‚Heldenstadt der Ukraine‘“, bemerkte er. Um diese Linie zu halten, hat es sieben Brigaden (45 Bataillone) mit bis zu 15.500 Soldaten zusammengezogen, darunter die nationalistischen „Ljut´“-Formationen.

Trotz aller Bemühungen gelang es den ukrainischen Einheiten jedoch nicht, die Stadt zu halten. „Während der Offensive banden die Angriffsverbände der Heeresgruppe „Süd“ den Feind in Kämpfen um die östlichen und südöstlichen Stadtteile, kesselten Kostjantyniwka von den Flanken ein und sicherten die Feuerkontrolle über die wichtigsten Nachschubwege“, erklärte Rudskoi.

Die Isolation der Garnison und die Schwierigkeiten bei der Truppenrotation ermöglichten es den russischen Truppen in die Stadtgrenzen vorzurücken. Das eroberte Gebiet umfasste mehr als 66 Quadratkilometer.

Laut dem Generaloberst erteilte das Oberkommando der ukrainischen Streitkräfte den Befehl, diese Festung bis zum Schluss zu halten, um den Westen von seiner Fähigkeit zu überzeugen, den Vormarsch der russischen Armee aufhalten zu können. „Infolge dieses scheinbaren Erfolgs erlitten die ukrainischen Streitkräfte erneut erhebliche Verluste“, behauptete Rudskoi.

„Bei der Operation verlor der Feind etwa 13.500 Soldaten, 14 Panzer, 283 gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.400 Fahrzeuge, 200 Feldartilleriegeschütze und acht MLRS-Werfer.“

Die Stadt steht nun vollständig unter der Kontrolle der russischen Einheiten, die die Viertel von kleinen Gruppen militanter Kämpfer säubern. Generaloberst Rudskoi bestätigte, dass Truppen in allen Teilen Kostjantyniwkas, von den südlichen bis zu den nördlichen Ausläufern, präsent sind.

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Interview mit der „Weltwoche“: Roger Köppel im Gespräch mit Thomas Röper

4. Juli 2026

Roger Köppel, der Chefredakteur der Weltwoche, ist in Moskau und hat sich mit Thomas Röper zu einem Gespräch über die aktuelle politische Lage und die Kriegsgefahr in Europa getroffen.

Im Mai 2014 habe ich der Schweizer Weltwoche ein Interview gegeben, und seitdem stand die Idee im Raum, dass auch Roger Köppel, der Chefredakteur der Weltwoche, und ich mal ein Gespräch führen. Herr Köppel und ich hatten bisher aber noch nicht einmal direkten Kontakt, sondern der Kontakt lief über die Redaktion der Weltwoche.

Angesichts der wachsenden Kriegsgefahr in Europa, vor der sowohl Roger Köppel als auch ich immer eindringlicher warnen, habe ich die Weltwoche kontaktiert und an die Idee erinnert. Und wie es der Zufall wollte, stellte sich heraus, dass sowohl Herr Köppel als auch ich derzeit in Moskau sind. So haben wir uns am Freitag spontan auf dem Roten Platz zu einem Gespräch über die Politik der EU, die Sanktionen gegen EU-Bürger wie mich und natürlich die wachsende Kriegsgefahr in Europa getroffen, das die Weltwoche am Samstagmorgen online gestellt hat.

[Zum Beitrag auf dem Anti-Spiegel]

Russland entlarvt die neue dreigleisige Informationskriegskampagne der Ukraine

Von Andrew Korybko – 4. Juli 2026

Die neue dreigleisige Informationskriegskampagne der Ukraine zum Thema Schlachtfeld zielt darauf ab, Russlands Geländegewinne herunterzuspielen, möglicherweise weitere Terroranschläge und symbolische Einfälle vorzubereiten und offen über die eigenen Erfolge zu lügen.

Russlands Präsident Putin besuchte am Freitag einen russischen Vorposten, um sich von hochrangigen Militärs über die neuesten Entwicklungen bei der militärischen Sonderoperation informieren zu lassen. Die am häufigsten berichtete Erkenntnis war die Bestätigung, dass Konstantinowka, ein entscheidender Teil des Festungsverbunds im nördlichen Donbass, von der Ukraine erobert wurde. Im Gegensatz dazu wurde der neuen dreigleisigen Informationskriegskampagne der Ukraine zum Geschehen am Schlachtfeld, die Russland gerade aufgedeckt hat, weitaus weniger Aufmerksamkeit geschenkt; diese wird in diesem Artikel zunächst zusammengefasst und anschließend analysiert.

Generalstabschef Waleri Gerassimow sprach zunächst darüber, wie „das Kiewer Regime versucht, seine westlichen Geldgeber davon zu überzeugen, dass es uns die Initiative entrissen und bedeutende Fortschritte auf dem Schlachtfeld erzielt habe. Zu diesem Zweck führt es eine Informationskampagne durch, in der es die angeblichen Erfolge der Formationen der ukrainischen Streitkräfte demonstriert, während es die von russischen Truppen befreiten Gebiete unter der neutralen Formulierung ‚sie sind in die Grauzone vorgedrungen‘ verschleiert.“

Darauf folgten später zwei damit zusammenhängende Warnungen von Putin. Zur ersten sagte er: „Was nun die angeblichen Erfolge des Feindes auf dem Schlachtfeld betrifft, so müssen wir erstens bedenken, dass der Feind, um seine Legenden und Lügen, seine falschen Behauptungen zu untermauern, bestimmte Sabotage- und Terroraktionen durchführen und Vorstöße starten könnte – wenn auch mit geringen Kräften, aber mit großem propagandistischem Aufgebot –, um seine Behauptungen über angebliche Erfolge zu bestätigen. Wir müssen auf diese möglichen Vorstöße vorbereitet sein.“

Anschließend leitete er zur zweiten Warnung über, indem er darüber sprach, dass „die großspurigen Äußerungen der Führer des Kiewer Regimes über Erfolge, von denen wir wissen, dass sie nicht existieren, grundsätzlich zu unserem Vorteil sind, da sie Schauspieler sind und wirklich nichts anderes kennen und nie etwas anderes gelernt haben. Doch mit ihren Handlungen und Äußerungen bringen sie zweifellos sowohl sich selbst als auch ihre Geldgeber aus dem Konzept. Ich wiederhole: Das ist zu unserem Vorteil.“

Fasst man alles zusammen, so zielt die neue dreigleisige Informationskriegskampagne der Ukraine zum Schlachtfeld darauf ab, Russlands Vorstöße vor Ort als Ausweitung der „Grauzone“ herunterzuspielen, möglicherweise weitere Terroranschläge und symbolische Einfälle als Ablenkungsmanöver zu planen und über ihre eigenen Erfolge regelrecht zu lügen. Ersteres war bereits für diejenigen offensichtlich, die die von pro-Kiewer Accounts erstellten Karten genau studieren, während die terroristische Dimension mit der Serie von Anschlägen der Ukraine gegen Russland schon im Gange ist.

Symbolische Einfälle könnten etwa in Form einer weiteren „Kursk“-ähnlichen grenzüberschreitenden Kampagne gegen Russland und/oder Weißrussland erfolgen, wobei letzteres kürzlich im Fadenkreuz der Ukraine stand. Währenddessen sind unverblümte Lügen über die eigenen Erfolge der Ukraine auf dem Schlachtfeld bereits an der Tagesordnung, könnten sich aber aber noch häufen. Den größeren Kontext, innerhalb dessen diese neue Informationskriegskampagne geführt wird, bildet Selenskys ausdrücklich erklärte 40-tägige Einflussoperation gegen Russland, die darauf abzielt, Russland zu zwingen, den Konflikt einzufrieren.

Vor dem Hintergrund, dass Generalstabschef Gerassimow außerdem erklärte, die jüngsten Angriffe Russlands hätten die Langstreckenangriffsfähigkeiten der Ukraine geschwächt, besteht die einzige echte Bedrohung durch die neue Informationskriegskampagne der Ukraine in Terroranschlägen gegen Grenzgebiete und einem weiteren Einfall nach dem Vorbild von „Kursk“. Es ist unmöglich, beides präventiv perfekt zu vereiteln, daher ist es möglich, dass diese Bedrohungen in naher Zukunft Realität werden könnten; Beobachter sollten jedoch bedenken, dass es sich dabei eher um Show als um Strategie handelt und dass die Ukraine nicht wirklich am Gewinnen ist.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Redaktion von Globale Gleichheit wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

[Zum Originalbeitrag in englischer Sprache auf dem Substack-Blog des Autors.]

Zum Autor: Andrew Korybko ist ein in Moskau lebender US-amerikanischer politischer Analyst, der sich auf die geopolitische Entwicklung sowie insbesondere den globalen systemischen Übergang zur Multipolarität spezialisiert hat.

Heute, 4. Juli 2026: Die USA feiern ihren 250. Geburtstag – ja, aber

Von Werner Rügemer – 4. Juli 2026

Welches Datum wird da eigentlich gefeiert? So fragt sich Werner Rügemer, der eben ein Buch zur Geschichte der USA herausgegeben hat. Wir kennen Werner Rügemer persönlich und können nur eines sagen: Sein neustes Buch ist äußerst lesenswert! Hier ein Ausschnitt aus seinem Vorwort … (cm)

An diesem Tag, dem 4. Juli 1776, wurde die Unabhängigkeitserklärung verabschiedet. Darin wird zwar beschworen, dass alle Menschen gleich geboren sind, aber in ihr steht kein Verbot der Sklaverei. Und es wird gehetzt „gegen die Bewohner unserer Grenzen, jene unbarmherzigen Indianer […], deren bekannte Kriegsweise ein rücksichtsloses Vertilgen jedes Alters, Geschlechts und Standes ist“. Als dann 1787 die Verfassung beschlossen wurde, ist gar keine Rede mehr davon, dass „alle Menschen gleich geboren“ sind. Auch wird nirgends die Sklaverei verboten, zum Wahlvolk zählen nur die „freien Personen“. Und nun soll die Regierung „Ruhe im Inneren“ herstellen und „Vorkehrungen treffen“, um „Aufstände zu unterdrücken“. Dies gilt bis heute. So wurden die USA als rassistischer, kolonialer Sklavenstaat gegründet – aber sie geben sich als Demokratie aus: Lügen von Anfang an.

Im Verfassungszusatz von 1791, den „Bill of Rights“, Artikel 1, steht: Eine Staatsreligion ist verboten! Aber die USA machten sich schnell zu „Gottes eigenem Land“, um jenseits aller Menschenrechte auch die nicht verbotene Sklaverei weiter zu praktizieren und sich für die weitere Expansion zu vergöttlichen, auch mit Völkermord. Arbeitsausbeutung, Kriege, Völkermord, begründet mit Gott und Lügen: bis heute! Das muss beendet werden!

USA: Der führende Lügen-Staat

»Wir stehen für Demokratie«: Die USA inszenieren sich lügenhaft und gegen ihre Verfassung als Demokratie – aber sind weltweit die größten Unterstützer, Kreditgeber, Rüstungslieferanten aller faschistischen und ähnlichen Diktatoren auf allen Kontinenten, zum Teil jahrzehntelang und jeweils ganze Clans betreffend. Zum Beispiel
— in Europa Mussolini (Italien), Salazar (Portugal), Franco (Spanien), Hitler (Deutschland)
— in Asien z. B. Chiang Kai-shek (China, gleichzeitig mit Hitler; dann Taiwan), Rhee Syng-man (Südkorea), Suharto (Indonesien), Marcos (Philippinen)
— in Afrika z. B. Seko (Kongo), Doe (Liberia), an-Numairi (Sudan) und das Apartheidsregime in Südafrika
— in Lateinamerika z. B. Batista (Kuba), Somoza (Nicaragua), Videla (Argentinien), Branco (Brasilien), Pinochet (Chile)
— im Mittleren Osten z. B. Schah Reza Pahlevi (Iran) und seit einemhalben Jahrhundert den Besatzungs- und Völkermörderstaat Israel.

«Wir haben die Sklaverei abgeschafft»: Nur die alte Sklaverei wurde abgeschafft, aber es wurden und werden neue Formen modernisierter Sklavenarbeit entwickelt, mit illegalen Migranten in den USA selbst, vor allem mit ungezählten Millionen Niedrigstlöhnern, im Westen unsichtbar gemacht, zusammengepfercht in Massenunterkünften in armen Staaten wie Indien: Dort montieren junge Frauen aus den ärmsten Regionen die modernsten iPhones von Apple, ohne Arbeitsvertrag, und werden nach ein paar Jahren krank weggeschickt und durch neues „Frauenmaterial“ ersetzt. Die Gewinne für Apple & Co. und ihre führenden Aktionäre BlackRock & Co. sprudeln.

«Wir sind die Heimat des Friedens»: Aber die USA haben in ihren 250 Jahren 469 Kriege und Regierungsstürze organisiert, Staats- und Regierungschefs hingerichtet wie Patrice Lumumba im Kongo und im Jahr 2026 Dutzende Führungskräfte des Iran, ähnlich in Venezuela zur Vorbereitung des Maduro-Kidnappings, vielfach mithilfe eingeschleuster Geheimdienstler und ihrer IMs mit viel Geld, auch durch Terroristen. 1941 gaben die USA zum letzten Mal eine formelle Kriegserklärung ab – seitdem führen sie Hunderte Kriege ohne Kriegserklärung ihres Parlaments, des US-Kongresses, bis heute. Unter dem lügenhaften „Board of Peace“ des aktuellen US-Präsidenten Trump geht jetzt in Groß-Israel der Völkermord des US-Stellvertreter- Kriegers weiter, zudem ausgeweitet auf die Nachbarstaaten Libanon, Syrien und Iran.

»Wir unterstützen Menschenrechtler gegen Diktatoren«. Die USA haben ihre Gründung und Expansion in Nordamerika mit Völkermord vollzogen, haben ihn nie bedauert, haben dann weitere Völkermorde begangen wie in Indonesien und Vietnam. Die USA stehen weltweit einsam an der Spitze der Nicht-Ratifizierung der Arbeits- und Sozialrechte der UNO bzw. der dafür zuständigen Unterorganisation International Labor Organization (ILO). Gegner missliebiger Regierungen werden als „Menschenrechtler“ inszeniert und medial und finanziell aufgepäppelt, so zuletzt zum Beispiel in Weissrussland, Moldawien, Hongkong, Venezuela und Iran.

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