Kairo sucht Legitimation

Ägypten will Partner im Kampf gegen „Islamischen Staat“ sein und Militäreinsatz im Sinai ausweiten.

Von Sofian Philip Naceur, Kairo
19. November 2015

Ägyptens Regierung verurteilt die Anschlagswelle in Paris aufs schärfste und will gemeinsam mit Frankreich den Anti-Terror-Kampf intensivieren – vor allem im eigenen Land. Der Terrorismus in Frankreich weise Ähnlichkeiten mit der Bedrohung auf, der Ägypten derzeit ausgesetzt sei.

http://www.jungewelt.de/2015/11-19/079.php

Von der Leyen verkündet Kampfeinsatz der Bundeswehr in Mali

Von Johannes Stern
19. November 2015

Die Bundeswehr will ihren Einsatz im westafrikanischen Mali massiv ausweiten und bereitet sich auf einen gefährlichen Kampfeinsatz im Norden des Landes vor. Das verkündete Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Dienstag bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister in Brüssel.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/11/19/mali-n19.html

Nach den Anschlägen in Paris: NATO-Mächte drängen auf militärische Eskalation in Syrien

Von Alex Lantier
19. November 2015

Nach den massiven Terroranschlägen des Islamischen Staates (IS) in Paris am vergangenen Freitag betreiben die Nato-Mächte und Russland in Syrien eine brutale und rücksichtslose militärische Eskalation.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/11/19/pari-n19.html

US-Senator an den syrischen Präsidenten Assad: Krieg gegen Syrien war ein gesetzloser Aggressionskrieg

Brief des US-Senators von Virginia, Richard Black, an den syrischen Präsidenten

Von Hyoksin
18. November 2015

In seinem Brief vom 14. November an Präsident Bashar al-Assad schreibt Richard Black: „Ich war erfreut über das militärische Eingreifen der Russen gegen die Armeen, die Syrien überfallen haben. Mit Unterstützung der Russen geht die syrische Armee effektiv gegen die Terroristen vor.

http://aip-berlin.org/2015/11/18/us-senator-an-den-syrischen-praesidenten-assad-krieg-gegen-syrien-war-ein-gesetzloser-aggressionskrieg/

Deutsche Medien rücken nach rechts

Von Peter Schwarz
18. November 2015

Nach den Terroranschlägen in Paris rücken die deutschen Medien deutlich nach rechts. Hatten am Sonntag noch die konservativen Blätter F.A.Z. und Welt für Krieg und Staatsaufrüstung geworben, folgten ihnen Anfang der Woche auch die liberalere Süddeutsche Zeitung und Die Zeit.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/11/18/medi-n18.html

Nach den Terroranschlägen von Paris: Trommelfeuer für weitere Kriege und Polizeistaat

Von Bill Van Auken
18. November 2015

Die Reaktion des politischen Establishments der USA und der Medien auf die Terroranschläge von Paris, die 129 Unschuldige töteten, war ebenso vorhersehbar wie reaktionär. Politiker, Experten und die Medienmacher entfesseln eine Propagandaoffensive, schüren Rachegelüste und versuchen, den Schock über die Angriffe des Islamischen Staats (IS) für mehr Militäraggression im Ausland und polizeistaatliche Unterdrückung im Inland auszunutzen.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/11/18/pers-n18.html

Paris, der Terror und die Übungen

Erneut geht einem großen Terroranschlag in einer westlichen Metropole eine passende Notfallübung unmittelbar voraus. Bloß ein Zufall?

Von Paul Schreyer
17. November 2015

Der Guardian zitierte zitierte am Sonntag den in Frankreich bekannten Notarzt Patrick Pelloux, der nach den Pariser Anschlägen im Krankenhaus Verletzte behandelt hatte, mit den Worten: „Unmittelbar, nachdem ich von den Freitagabend stattgefundenen Anschlägen erfahren hatte, eilte ich in die Notaufnahme. Tatsächlich hatten die Pariser Notfallkräfte an jenem Morgen eine Übung für einen großen Terroranschlag durchgeführt. Wir waren gut vorbereitet.“

http://www.heise.de/tp/artikel/46/46585/1.html

Enorme Niederlage. Nach den Wiener Gesprächen zu Syrien

Von Rainer Rupp
17. November 2015

Die meisten internationalen Beobachter waren überrascht: Bei den Friedensgesprächen in Wien wurde am Samstag eine weitreichende Vereinbarung zwischen allen Parteien erzielt. Die gemeinsame Position besiegelt eine enorme Niederlage für die Fraktion der Kriegstreiber in den USA, der NATO und den arabischen Feudalstaaten am Persischen Golf. Sie steht weitgehend im Einklang mit der seit Jahren von Russland vertretenen Auffassung, dass nur das syrische Volk das Recht hat zu bestimmen, von wem es regiert werden will.

http://www.jungewelt.de/2015/11-17/035.php

Anschläge von Paris: Putin stellt die Frage nach den Drahtziehern

Von Deutsche Wirtschafts Nachrichten
16. November 2015

Die Anschläge von Paris könnten zu einem massiven Militär-Einsatz der NATO in Syrien führen. Russlands Präsident Putin stellt daher die Frage nach den Drahtziehern. Die Frage steht im Zusammenhang mit den russischen Militär-Erfolgen in Syrien und mit dem Bestreben der US-Neocons und der Geheimdienste, die Anschläge schnellstmöglich für eine Ausweitung des Krieges in Syrien zu instrumentalisieren.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/15/anschlaege-von-paris-putin-stellt-die-frage-nach-den-drahtziehern/

USA und Saudi-Arabien wollen „gemäßigte syrische Opposition“ starker unterstützen

Gleichzeitig soll mit Russland eine politische Lösung erarbeitet werden, während die Türkei querschießt

Von Florian Rötzer
26.Oktober 2015

Bei seinem Treffen mit dem saudischen König Salman vereinbarte US-Außenminister Kerry in Riad eine verstärkte Unterstützung der gegen den Islamischen Staat kämpfenden „gemäßigten syrischen Opposition“. Welche Rebellen unterstützt werden sollen, bleibt aber unklar, schließlich kämpfen die meisten oder alle Gruppen auch gegen die syrische Armee und Assad.

http://www.heise.de/tp/artikel/46/46374/1.html