Idomeni: Eskalation und hässliche Szenen am berüchtigten Grenzkorridor

Europas Konzeptlosigkeit wird auf dem Rücken der Flüchtlinge und Griechenlands ausgetragen

Von Thomas Pany
29. Februar 2016

Signale gegen Gerüchte: Österreich und die Staaten der Balkanroute setzen darauf, dass die Verriegelung der nationalen Grenzen ein starkes Abschreckungssignal an Flüchtlinge sendet, wie die Vertreter der „Kettenreaktion der Vernunft“ mehrfach betonten. Indessen löste ein Gerücht in Idomeni, am berüchtigten engen Grenzkorridor zwischen Griechenland und Mazedonien, Auseinandersetzungen zwischen Grenzschützern und Flüchtlingen aus.

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47550/1.html

66 Kriegsstaaten – droht ein Dritter Weltkrieg?

Von Tahir Chaudhry
29. Februar 2016

Auf syrischem und irakischem Boden werden wir Zeugen eines Gewirrs von Konflikten mit nie dagewesener Sprengkraft und einem akuten Weltkriegspotenzial. Aus Arroganz und Ignoranz scheint den Kriegslüsternen hierzulande nicht klar zu sein, dass auch bei uns die Lichter aus gehen, wenn der Nahe Osten in Brand gesteckt wird.

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47554/1.html

Merkel: „Es wird sich eine Lösung des Problems ergeben“

Flüchtlingspolitik – Der TV-Auftritt der Kanzlerin: Den Glauben an sich beschwören, Konkretes auslassen

Von Thomas Pany
29. Februar 2016

Die Fragestellung der gestrigen Anne Will-Sendung war eine rhetorische: „Wann steuern Sie um, Frau Merkel?“ Die Antwort war damit schon gegeben: Sie bleibt auf Kurs. Sonst würde sie ihren Kritikern Recht geben. Das Fazit nach „einer Stunde Merkel“, so die Tagesschau: „Keine Kursänderung, kein Plan B. Weiter so.“

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47544/1.html

Wer am Frieden in Syrien noch nicht interessiert ist

Von Saudi-Arabien und der Türkei unterstützte radikalislamistische Opposition wollen eine Fortsetzung des Krieges

Von Kamal Sido
29. Februar 2016

Die Syrer sind mehrheitlich des Krieges müde. Vor allem jedoch die Köpfe der islamistischen Opposition, die in den besten Hotels, in Istanbul, in Genf oder in Berlin leben und tausende US-Dollars im Monat an Zuwendungen aus Saudi-Arabien erhalten, wollen eine Fortsetzung des schmutzigen Krieges in Syrien.

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47542/1.html

Verfassungsschutz im Visier

Das LKA Hannover befasst sich jetzt mit dem Reichstagsbrand 1933

Von Alexander Bahar
27. Februar 2016

Eine Arbeitsgruppe im Landeskriminalamt Hannover arbeitet die Nachkriegsgeschichte der eigenen Behörde auf und sägt dabei auch an der lange Zeit sakrosankten Legende, wonach nicht die Nazis, sondern ein Einzeltäter am Abend des 27. Februar 1933 das Reichstagsgebäude in Berlin in Brand gesteckt habe.

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NATO-Operation in Ägäis erhöht Kriegsgefahr mit Russland

Von Johannes Stern
27. Februar 2016

Ein Schiffsverband der NATO unter deutscher Führung wird in den nächsten Tagen seinen Einsatz in der Ägäis beginnen. Das verkündeten der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am Donnerstag.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/02/27/nato-f27.html

Ratlosigkeit und Differenzen bestimmen G-20-Gipfel

Von Nick Beams
27. Februar 2016

Finanzminister und Zentralbanker der G-20-Länder, die für mehr als achtzig Prozent der globalen Wirtschaftsleistung stehen, haben sich zu einer zweitägigen Konferenz in Schanghai in China getroffen. Sie sind mit den schlechtesten Wirtschaftsaussichten seit der Zeit unmittelbar nach der Finanzkrise von 2008 konfrontiert.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/02/27/econ-f27.html

Flüchtlingshetze und Kriegsgefahr

Von Peter Schwarz
27. Februar 2016

In seinem Roman „Das Totenschiff“, einer beißenden Kritik der kapitalistischen Gesellschaft, schildert B. Traven, wie belgische und holländische Grenzbeamte nachts heimlich Staatenlose über die Grenze ins Nachbarland abschieben. 90 Jahre nach dem Erscheinen des Romans erlebt Europa wieder ähnliche Szenen – allerdings ins Massenhafte gesteigert.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/02/27/pers-f27.html

Soziale Krise in den USA überschattet Präsidentschaftswahl 2016

Von Patrick Martin
27. Februar 2016

Die Vorwahlkämpfe um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen und der Republikanischen Partei nähern sich der entscheidenden Phase. In den nächsten vier Wochen werden zwei Drittel der Vorwahlen in den Bundesstaaten abgeschlossen sein. Am Dienstag, dem 1. März finden in elf Staaten Vorwahlen statt, am 8. März in Michigan und Mississippi, und am 15. März in Florida, Missouri, North Carolina und Ohio.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/02/27/cris-f27.html?view=print