Die Bombardierung Syriens und der uneingeschränkte Krieg der USA

Von Bill Van Auken
25. September 2014

Die amerikanische Militärmaschinerie hat wieder einmal Marschflugkörper und Bomben auf ein wehrloses Land im Nahen Osten abgefeuert – diesmal auf Syrien. Genau wie zu Zeiten von „shock and awe“ im Irak im Jahr 2003 und dem „humanitären“ Krieg zum Regimewechsel in Libyen im Jahr 2011 treibt Washington die amerikanische Bevölkerung auf der Grundlage von Lügen in einen Angriffskrieg.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/09/25/pers-s25.html

Was wurde eigentlich aus dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas?

Ein Monat nach Ende des Gaza-Krieges ist alles so schlecht wie eh und je

Von Fabian Köhler
25. September 2014

Genau einen Monat ist es her, dass sich Israelis und Palästinenser auf einen Waffenstillstand einigten. Die gute Nachricht: das Abkommen wird größtenteils eingehalten. Die schlechte: leider nur von einer Seite.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/947199.was-wurde-eigentlich-aus-dem-waffenstillstand-zwischen-israel-und-der-hamas.html

Zionismus und Rassismus

Geschichtliche Verfolgungsneurose, Expansionspolitik, religiöser Wahn und der Nahostkonflikt haben die ursprüngliche Idee einer jüdischen nationalen Souveränität in eine regressiv-repressive „Rückbesinnung auf sich selbst“ verwandelt

Von Moshe Zuckermann
25. September 2014

Seine politischen Führer und Ideologen haben den Staat Israel vor eine Wahl gestellt, die nur zwei Möglichkeiten offenhält: Das Land kann sich zur Lösung des Konflikts mit den Palästinensern für die Zwei-Staaten-Variante entscheiden, d.h. eine Friedenslösung zwischen zwei souveränen Staaten Israel und Palästina akzeptieren. Es kann aber auch eine territoriale Teilung zwischen Israel und Palästina torpedieren.

http://www.jungewelt.de/2014/09-25/018.php

Grüner Ministerpräsident stimmt Verschärfung des Asylrechts zu

Von Martin Kreickenbaum
25. September 2014

Der Bundesrat hat am 19. September einer weiteren Verschärfung des Asylrechts zugestimmt. Die Balkanstaaten Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina werden per Gesetz zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt. Asylanträge von Flüchtlingen aus diesen Ländern gelten dadurch pauschal als „offensichtlich unbegründet“, die Antragsteller können rasch wieder abgeschoben werden.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/09/25/asyl-s25.html

Kriege als neues Konjunkturprogramm für Obamas Amerika als „safe haven“. Ein Kommentar

Von Willy Wimmer
24. September 2014

Die Terrororganisationen, die im letzten Anti-Terrorbericht der USA vom Frühjahr 2014 noch nicht gelistet waren, entpuppen sich heute als mächtige Formationen, die ganze Staaten und Gesellschaften in Schutt und Asche legen. Die Namensgebung dieser Gruppen durch die amerikanische Regierung erfolgt so schnell, dass man als Konsument der Fernseh-Kriege überhaupt nicht nachkommt. Man soll wohl „schwindelig“ informiert werden, damit nur noch eines im Hinterkopf hängen bleibt: Wir sind vom Terror umzingelt.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42875/1.html

McCarthys langer Schatten: Die Hexenjagd gegen Steven Salaita

Von Bill Van Auken
24. September 2014

Die Universität von Illinois Urbana-Champaign (UIUC) hat ihre Berufung von Professor Steven Salaitas zurückgezogen, weil er auf Twitter gegen das wahllose Töten palästinensischer Zivilisten in Gaza protestiert hatte. Dies ist ein politischer Willkürakt und ein Angriff auf das demokratische Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, wie auch auf die akademische Freiheit.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/09/24/sala-s24.html

Der „Islamische Staat“ im Irak und seine Schöpfer

Von Karin Leukefeld
24. September 2014

In New York versammeln sich in diesen Tagen mehr als 140 Staatschefs aus aller Welt am Sitz der Vereinten Nationen zur alljährlichen Generalversammlung. Unter anderem soll darüber beraten werden, wie die Bevölkerung im Irak vor Angriffen der Miliz „Islamischer Staat“ (IS, früher ISIS) geschützt werden kann. Seit gut drei Monaten greifen die USA Ziele im Irak an, die sie mit IS in Verbindung bringen.

http://www.jungewelt.de/2014/09-24/042.php

Vergessene Opfer

Abgereichertes Uran: An den Folgen der US-Angriffe 1991 und 2003 leiden die Iraker bis heute. Erhöhte Rate von Krebserkrankungen und Missbildungen bei Neugeborenen

Von Karin Leukefeld
24. September 2014

Die Leiterin des UN-Programms für humanitäre Hilfe, Valerie Amos, hat bei ihrem jüngsten Besuch im kurdisch geprägten Nordirak „Gewalt und Brutalität“ beklagt. „Terroristische Organisationen“ wüteten gegen die Zivilbevölkerung. Sie habe viele Familien in Flüchtlingslagern besucht, so Amos, und verspreche, alles zu tun, um den Menschen „Schutz, Zuflucht und grundlegenden Beistand zu leisten, darunter auch Schulbildung und gesundheitliche Versorgung“. Man werde sicherstellen, „daß die Iraker nicht vergessen werden“.

http://www.jungewelt.de/2014/09-24/040.php
http://www.jungewelt.de/2014/09-24/041.php

„Sie können es nicht!“

Es ist Zeit, die Militärkomplexe zu entmythologisieren und ihnen die Verfügungsgewalt über die Geschicke der menschlichen Zivilisation zu entziehen. – Eine pazifistische Polemik

Von Peter Bürger
24. September 2014

Das Heilsversprechen der politischen Kriegsapparate und ihrer Beherrschungswissenschaften lautet: „Yes, we can!“ So genannte „Denkfabriken“, deren Produktion schon an der Wurzel auf eine aberwitzige Kurzsichtigkeit programmiert ist, liefern – maßgeschneidert – die militärischen Problemanzeigen samt den dazu passenden militärischen Problemlösungen. Die Antworten erfolgen stets auf Fragen bzw. Problemstellungen, die das falsche Denken zuvor verursacht oder als relevant behauptet hat.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42869/1.html

US-Regierung braucht für den neuen Krieg gegen den Terror wieder al-Qaida

Bislang unbekannte al-Qaida-Islamistengruppe Khorasan in Syrien und al-Nusra angeblich eine größere Gefahr für die USA und Europa als der Islamische Staat

Von Florian Rötzer
24. September 2014

Die New York Times will von nicht näher benannten Angehörigen von US-Geheimdiensten gehört haben, dass trotz des begonnenen Kriegs gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat eigentlich eine andere syrische Gruppe als viel gefährlicher wahrgenommen werde. Genannt wurde die al-Qaida-Gruppe Khorasan, die von Muhsin al-Fadhli, einem einst engen Vertrauten von Bin Laden, geführt werde. Diese Gruppe sei gefährlicher, weil sie plane, Anschläge in den USA oder in Europa auszuführen.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42838/1.html