„Freedom and Democracy“

Seit Weltkriegsende ist die CIA in der Ukraine aktiv: von der Unterwanderung der Kulturszene über die Inszenierung einer „orangen Revolution“ bis zur heutigen Militärberatung

Von Paul Schreyer
22. September 2014

In der Ukraine-Krise liegt der mediale Fokus weiterhin auf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Was will er, was plant er, was denkt er? So fragen viele Kommentatoren und vermeiden dabei in der Regel einen ähnlich gründlichen Blick in die andere Richtung, gen Westen. Nicht wenige Beobachter waren daher überrascht, diesen selbstkritischen Blick nun in der aktuellen September-Ausgabe der altehrwürdigen Zeitschrift Foreign Affairs zu entdecken, bekanntlich herausgegeben vom konservativen New Yorker Eliteklub „Council on Foreign Relations“.

http://www.jungewelt.de/2014/09-22/001.php

Militärisch irrelevant

US-Kongreß ermächtigt Präsident Obama, eine syrische Fremdenlegion aufzustellen. Die stünde aber erst in einem Jahr zur Verfügung

Von Knut Mellenthin
22. September 2014

US-Präsident Barack Obama hat am Sonnabend ein Ausgabengesetz unterzeichnet, das das finanzielle Überleben seiner Regierung zumindest bis zum 11. Dezember sicherstellt. Teil des umfangreichen Pakets ist ein Zusatz, der die Regierung ermächtigt, „angemessen überprüfte“ Syrer für den Kampf gegen die Mörderbanden der in Syrien und im Irak aktiven Gruppe „Islamischer Staat“ (IS) auszubilden, auszurüsten und zu versorgen.

http://www.jungewelt.de/2014/09-22/058.php

Widerspruch wird erste Bürgerpflicht

Ein Kommentar des ehemaligen verteidigungspolitischen Sprechers der CDU/CSU zu Joachim Gaucks Vorstellung vom Völkerrecht

Von Willy Wimmer
22. September 2014

Seit seiner Rede vor den Teilnehmern der diesjährigen internationalen Sicherheitskonferenz in München halten die Menschen in Deutschland die Luft an, wenn unser Herr Bundespräsident Gauck zu Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik spricht. Es scheint einen durchgehenden roten Faden für seine diesbezüglichen Reden zu geben. Davor haben die Menschen Angst, denn es hört sich so an, als würde unser Staatsoberhaupt dafür plädieren, Deutschland wieder „ans Gewehr“ zu bringen.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42832/1.html

US-Hilfe für Neofaschisten

Ukraine: Kommandeur des Bataillons „Donbass“ in Washington. NATO-Manöver in der Ukraine begonnen. Verwirrung um Waffenlieferungen für Kiew

Von Reinhard Lauterbach
16. September 2014

Etwa 1300 Soldaten aus der Ukraine und mehreren NATO-Staaten haben am Montag in der Westukraine mit dem Manöver „Rapid Trident 2014“ begonnen. Es findet auf dem Truppenübungsplatz Jaworiw direkt an der Grenze zu Polen statt. Die Bundeswehr hat drei Offiziere als Beobachter entsandt.

http://www.jungewelt.de/2014/09-16/044.php

Krieg gegen den IS: Lücken in der Koalition

Was kommt nach den Luftangriffen? Das Problem Syrien

Von Thomas Pany
16. September 2014

162 Luftangriffe im Irak habe die US-Airforce bisher gegen den IS im Irak geflogen, meldete Centcom gestern. Die jüngsten, am Sonntag und Montag, sollen irakische Streitkräfte in der Nähe von Sindschar und südwestlich von Bagdad unterstützt haben. Hervorgehoben wird von der US-Kommandostelle eine strategische Abweichung des bisherigen Kurses: Dass die Luftangriffe nicht mehr nur dem Ziel des Schutzes „unserer eigenen Leute“ und der humanitären Missionen dienten, sondern einer Offensive.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42782/1.html

Fragwürdige Übereinkunft

Geschichte. Selbstschutz oder Leichenfledderei? Am 17. September 1939 begann der Einmarsch der Roten Armee in Ostpolen

Von Kurt Pätzold
16. September 2014

Am 22. September 1939 teilte der Bericht aus dem Oberkommando der Wehrmacht lakonisch mit: „Die Bewegungen der deutschen und russischen Truppen auf die vereinbarte Demarkationslinie vollziehen sich planmäßig und im besten Einvernehmen. Bei Lemberg wurden die dort kämpfenden deutschen Truppen durch russische Verbände abgelöst.“

http://www.jungewelt.de/2014/09-16/019.php

Der Krieg für einen Regimewechsel in Syrien

Von Barry Grey
16. September 2014

Es wird zunehmend klarer werden, dass es das zentrale Ziel des neuen Krieges der Obama-Regierung ist, das proiranische und prorussische Regime in Syrien zu stürzen und eine Marionettenregierung einzusetzen. Der Kampf gegen den ISIS (Islamischer Staat im Irak und Syrien) ist Tarnung für die Entscheidung, den Krieg gegen Damaskus durchzusetzen, den sie im letzten September absagen musste, und gleichzeitig die amerikanische Kontrolle im Irak zu konsolidieren.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/09/16/syri-s16.html

Obamas „Koalition der Willigen“ gegen Syrien und den Iran

Von Peter Symonds
16. September 2014

Die Obama-Regierung beeilt sich, eine „Koalition der Willigen“ zu bilden, die ihren neuen Angriffskrieg im Nahen Osten unterstützen soll. Unter dem Vorwand, die Milizen des Islamischen Staat im Irak und in Syrien zu „schwächen und [zu] zerstören,“ hat Washington die Pläne zum Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und gegen Syriens Verbündete, den Iran und Russland, wiederbelebt, die es letztes Jahr aufschieben musste.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/09/16/obam-s16.html

„Revionistisches“ Russland

Der scheidende Nato-Generalsekretär Rasmussen tritt für eine aggressive NATO ein

Von Florian Rötzer
16. September 2014

Wenn Nato-Generalsekretär Rasmussen die Haltung der Mitgliedsländer vertritt, was angesichts fehlender Kritik seitens der Regierungen der Fall zu sein scheint, so will der Westen offenbar weiter direkt eskalieren. In einem Gespräch mit dem Thinktank Carnegie Europe zum Ende seiner Amtszeit erklärte Rasmussen, Russland habe die Nato zum Feind gemacht, während die Nato lange dafür gearbeitet habe, Russland zum Partner zu machen und dessen Sicherheitsbedenken zu berücksichtigen.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42781/1.html

Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg: Ablehnung der etablierten Parteien

Von Dietmar Henning
16. September 2014

Die massive Ablehnung aller etablierten Parteien prägte die Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg vom Sonntag. 25 Jahre nach den Demonstrationen für freie Wahlen, die das Ende der DDR einleiteten, beteiligte sich in den beiden ostdeutschen Bundesländern gerade noch jeder Zweite an der Wahl. Mit 48 Prozent in Brandenburg und 53 Prozent in Thüringen erreichte die Wahlbeteiligung einen historischen Tiefstwert.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/09/16/wahl-s16.html