Merkels Flüchtlingspolitik und der Ruf nach einer europäischen Armee

Von Ulrich Rippert
1. März 2016

In der sonntäglichen Talkshow von Anne Will erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel, sie lehne einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik ab. Eine „nationale Lösung“ sei nicht in deutschem Interesse. Die Freizügigkeit im Schengen-Raum müsse erhalten bleiben. Statt der nationalen Grenzen müssten die EU-Außengrenzen gesichert werden. Dazu seien verstärkte Anstrengungen notwendig.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/03/01/merk-m01.html

Wikileaks: Saudis wollten syrische Regierung stürzen … aber Russland heraushalten

Von Peter Mühlbauer
1. März 2016

Im letzten Sommer veröffentlichte die Whistleblower-Plattform Wikileaks eine Reihe von Dokumenten saudischer Diplomaten – die Saudi Cables. Eine erst jetzt angefertigte Übersetzung eines dieser Dokumente zeigt, dass die wahabitische Ölmonarchie seit 2011 auf einen Sturz der Regierung in Syrien hinarbeitete, aber versuchte, ein russisches Eingreifen zu vermeiden.

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47557/1.html

Waffenstillstand in Syrien: weitere Kämpfe auch am dritten Tag

Von Thomas Gaist
1. März 2016

Auch am dritten Tag nach Inkrafttreten eines von den USA und Russland ausgehandelten „Waffenstillstands“ gingen die Kämpfe in ganz Syrien weiter. Amerikanische Flugzeuge griffen Ziele in weiten Teilen des Landes an, während US-Kommandos Angriffsoperationen verschiedener Stellvertretertruppen organisierten.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/03/01/truc-m01.html

Erdogan kritisiert Gericht für Freilassung von Journalisten

Von Hintergrund/dpa
29. Februar 2016

Nach der Freilassung von zwei Journalisten der regierungskritischen Zeitung Cumhuriyet aus der Untersuchungshaft hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die Entscheidung des Verfassungsgerichts scharf kritisiert. Er habe weder Respekt vor der Entscheidung, noch akzeptiere er sie, sagte Erdogan am Sonntag am Istanbuler Flughafen Atatürk vor einer Afrikareise.

http://www.hintergrund.de/201602293863/kurzmeldungen/aktuell1/erdogan-kritisiert-gericht-fuer-freilassung-von-journalisten.html

Grenzen dicht

Die EU-Kommission warnt vor einer humanitären Krise in Griechenland aufgrund der aktuellen Flüchtlingsabwehr in der EU

Von German Foreign Policy
29. Februar 2016

Die Zahl der Flüchtlinge, die in dem Land festsitzen, werde im März bis zu 70.000 und im Juni bis zu 200.000 erreichen, wenn es zuvor keinen Durchbruch in der Flüchtlingspolitik gebe, teilt die griechische Regierung mit. Griechenland ist in der Krise dramatisch verarmt; wie dort eine menschenwürdige Versorgung für hunderttausende Flüchtlinge gesichert werden soll, ist nicht ersichtlich. Dennoch dauern die Vorbereitungen für eine Abriegelung der griechischen Grenzen von Norden her an.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59318

Idomeni: Eskalation und hässliche Szenen am berüchtigten Grenzkorridor

Europas Konzeptlosigkeit wird auf dem Rücken der Flüchtlinge und Griechenlands ausgetragen

Von Thomas Pany
29. Februar 2016

Signale gegen Gerüchte: Österreich und die Staaten der Balkanroute setzen darauf, dass die Verriegelung der nationalen Grenzen ein starkes Abschreckungssignal an Flüchtlinge sendet, wie die Vertreter der „Kettenreaktion der Vernunft“ mehrfach betonten. Indessen löste ein Gerücht in Idomeni, am berüchtigten engen Grenzkorridor zwischen Griechenland und Mazedonien, Auseinandersetzungen zwischen Grenzschützern und Flüchtlingen aus.

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47550/1.html

66 Kriegsstaaten – droht ein Dritter Weltkrieg?

Von Tahir Chaudhry
29. Februar 2016

Auf syrischem und irakischem Boden werden wir Zeugen eines Gewirrs von Konflikten mit nie dagewesener Sprengkraft und einem akuten Weltkriegspotenzial. Aus Arroganz und Ignoranz scheint den Kriegslüsternen hierzulande nicht klar zu sein, dass auch bei uns die Lichter aus gehen, wenn der Nahe Osten in Brand gesteckt wird.

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47554/1.html

Merkel: „Es wird sich eine Lösung des Problems ergeben“

Flüchtlingspolitik – Der TV-Auftritt der Kanzlerin: Den Glauben an sich beschwören, Konkretes auslassen

Von Thomas Pany
29. Februar 2016

Die Fragestellung der gestrigen Anne Will-Sendung war eine rhetorische: „Wann steuern Sie um, Frau Merkel?“ Die Antwort war damit schon gegeben: Sie bleibt auf Kurs. Sonst würde sie ihren Kritikern Recht geben. Das Fazit nach „einer Stunde Merkel“, so die Tagesschau: „Keine Kursänderung, kein Plan B. Weiter so.“

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47544/1.html