Auf Weltkriegskurs: Bundesregierung stellt sich hinter Pelosis Taiwan-Reise

Von Johannes Stern – 4. August 2022

Der Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi in Taiwan beschwört eine direkte militärische Konfrontation zwischen den USA und China und damit die Gefahr eines dritten Weltkriegs herauf. Trotzdem verteidigen ihn führende Vertreter der Bundesregierung und drängen ihrerseits auf einen aggressiveren Kurs gegen Peking.

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Hiroshima ist überall! – oder: der niemals endende Kampf

Von Leo Ensel – 4. August 2022

Der 6. August 1945 war der Tag Null der Weltgeschichte. Der Tag, an dem bewiesen wurde, dass Menschen fähig sind, die Menschheit als Gattung auszurotten und den Planeten komplett zu verwüsten. Der Kampf gegen diese Gefahr wird in alle Zukunft weitergehen müssen. – Vor 77 Jahren, am 6. August 1945, einem Montag, um 8 Uhr 16 Ortszeit wurde erstmals eine Atombombe über belebtem Gebiet gezündet – sie explodierte mit einer Hitzeentwicklung von fast 4.000 Grad Celsius 580 Meter über dem Shima-Krankenhaus der japanischen Stadt Hiroshima, in der am Katastrophentag um die 400.000 Menschen lebten und die bis zu diesem Zeitpunkt von Bombardierungen verschont geblieben war. Ausgeklinkt wurde sie in einer Höhe von fast zehn Kilometern aus dem amerikanischen B-29-Bomber „Enola Gay“, nachdem eine Dreiviertelstunde zuvor bereits ein anderer Bomber die Stadt überflogen hatte, um die Wetterbedingungen zu prüfen. Es war ein schöner sonniger Tag, ganz klarer Himmel. Die Bombe, in ihrer Sprengkraft vergleichbar mit einer heutigen ‚taktischen‘ Atomwaffe, hatten die US-Militärs auf den Namen „Little Boy“ getauft.

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Ölgiganten machen Rekordgewinne mit Krieg, Pandemie und Preisexplosion

Von Jacob Crosse – 3. August 2022

Während Arbeiterfamilien täglich ums Überleben kämpfen und unter einer beispiellosen Inflation leiden, angeheizt durch die Pandemie und den NATO-Krieg gegen Russland, verkünden die größten Ölkonzerne der Welt Rekordgewinne. In der vergangenen Woche meldeten die sechs großen multinationalen Ölgiganten – ExxonMobil, Chevron, Shell, BP, TotalEnergies und Eni – allein für das zweite Quartal Gewinne von zusammen über 64 Milliarden Dollar. Diese Profitorgie ist aber nicht auf die sechs Ölkonzerne beschränkt. Die kleineren US-Unternehmen Valero, Phillips 66 und Hess verzeichneten einen massiven Quartalsgewinn von zusammen 8,62 Milliarden Dollar. Insgesamt meldeten diese neun Unternehmen in den letzten drei Monaten Gewinne von über 72 Milliarden Dollar.

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Erklärung des chinesischen Außenministeriums zum Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi in Taiwan

Von Beijing Review – 3. August 2022

Das chinesische Außenministerium hat am Dienstag eine Erklärung zum Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, in Chinas Region Taiwan abgegeben. Hier finden Sie den vollständigen Wortlaut der Erklärung. …

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Gerhard Schröder: Inbetriebnahme von Nord Stream 2 „einfachste Lösung“

Von RT DE – 3. August 2022

Altbundeskanzler Schröder spricht sich für eine Inbetriebnahme der Ostseepipeline Nord Stream 2 aus. Diese würde die Versorgungssicherheit der deutschen Industrie und der deutschen Haushalte gewährleisten, sagte er in einem Interview mit dem Stern. – In einem Interview mit dem Magazin Stern sprach sich Altbundeskanzler Gerhard Schröder am Mittwoch für eine Inbetriebnahme der Ostseepipeline Nord Stream 2 aus. Außerdem sei er der Meinung, dass Deutschland sich nicht genug für eine Beendigung des Krieges einsetze. Schröder empfahl den Betrieb der Gasleitung Nord Stream 2 als „einfachste Lösung“ bei möglichen Gasengpässen. Gegenüber dem Stern sagte er dazu: „Sie ist fertig. Wenn es wirklich eng wird, gibt es diese Pipeline, und mit beiden Nord-Stream-Pipelines gäbe es kein Versorgungsproblem für die deutsche Industrie und die deutschen Haushalte.“

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Baerbocks Grundsatzrede – die Größenwahnsinnige

Von Jens Berger – 3. August 2022

Während des Wahlkampfs wirkte Annalena Baerbock oft tollpatschig und intellektuell überfordert. So brannte sich das Bild einer nicht sonderlich talentierten, eher unfreiwillig komischen Politikerin ein. Man sollte jedoch nicht der Versuchung erliegen, die Außenministerin aufgrund ihrer naiv wirkenden Schlichtheit zu unterschätzen. Denn wenn man sie erst einmal von der Leine lässt, zeigt sich, wie gefährlich diese Frau ist – für das Land, für Europa und für den Weltfrieden. Das unterstrich sie einmal mehr in einer Grundsatzrede vor New Yorker Studenten, in der sie nicht weniger als den globalen Führungsanspruch Deutschlands an der Seite der USA proklamiert. Größenwahn gepaart mit kompletter Verblendung.

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Biden bestätigt Drohnenmord an al-Qaida-Chef al-Sawahiri in Afghanistan

Von Kevin Reed – 3. August 2022

Am Montagabend gab US-Präsident Biden bekannt, dass unter seiner Federführung am Samstag ein US-Drohnenangriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul stattfand, bei dem der „Emir von al-Qaida“, Aiman al-Sawahiri, getötet wurde. Biden erklärte, al-Sawahiri sei zum Zeitpunkt des Terroranschlags vom 11. September 2001 Osama bin Ladens „Nummer zwei“ und sein Stellvertreter gewesen. Weiter erklärte er, die Ermordung des 71-jährigen Arztes ägyptischer Herkunft sei notwendig gewesen, weil er „tief in die Planung des 11. September“ involviert und der „Drahtzieher“ hinter den Anschlägen auf die USS Cole im Jahr 2000 und die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania 1998 war. Genau wie bei allen bisherigen gezielten CIA-Drohnenangriffen wurden keine Details oder Beweise für die Behauptungen des Präsidenten vorgelegt. Laut Medienberichten hat der US-Geheimdienst al-Sawahiri verfolgt und in einem geheimen Unterschlupf in einem dicht besiedelten Stadtteil von Kabul aufgespürt.

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Kiew: Die USA haben bei der Zielwahl der HIMARS-Raketen das letzte Wort

Von Thomas Röper – 3. August 2022

Ein Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums hat in einem Interview erklärt, dass die US-Geheimdienste bei Wahl der Ziele der HIMARS-Raketen in der Ukraine das letzte Wort haben. Die von den USA an die Ukraine gelieferten HIMARS-Mehrfachraketenwerfer haben eine große Reichweite sind sehr genau. Mit ihnen wurden in letzter Zeit nicht nur Brücken beschossen, sondern auch zivile Ziele in der Region Lugansk und das Kriegsgefangenenlager Jelenovka bei Donezk. Nun hat ein Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums erklärt, dass Washington das ukrainische Militär mit „Echtzeitinformationen“ von Satelliten versorgt und bei der Wahl der Ziele das letzte Wort hat. Das wäre nicht nur wegen dem Beschuss von zivilen Zielen und Gefangenenlagern ein Kriegsverbrechen, es wäre auch ein weiterer Beleg dafür, dass sich die USA – aus völkerrechtlicher Sicht – mit Russland im Krieg befinden. Darüber hat die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet und ich habe die TASS-Meldung übersetzt.

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Die Welt brennt und die USA zündeln weiter

Von Jens Berger – 2. August 2022

In der Ukraine tobt ein Krieg, im Kosovo, im Irak und in Bergkarabach fehlt nur ein Funke, um einen Flächenbrand zu entfachen. Anstatt diese Feuer zu löschen, haben die USA nichts Besseres zu tun, also weiter zu zündeln – diesmal beim schwelenden Taiwan-Konflikt, der das Potenzial hat, sich zu einem dritten Weltkrieg zu entwickeln. Der für heute angekündigte Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, ist der bisherige Höhepunkt einer langen Serie von Provokationen, mit denen die USA China in einen militärischen Konflikt ziehen wollen. Man kann nur hoffen, dass die Chinesen kühlen Kopf bewahren und gleichzeitig den USA klar ihre Grenzen aufzeigen. Annalena Baerbock erklärt den USA derweil in der „Taiwan-Frage“ ihre volle Solidarität und schlägt sich damit abermals auf die Seite der Kriegstreiber.

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Mythos trifft auf Realität: HIMARS-Systeme werden Kiew nicht den Sieg bringen

Von Scott Ritter – 2. August 2022

Der Mythos, dass US-amerikanische Raketenwerfer vom Typ HIMARS die Situation auf dem Schlachtfeld in der Ukraine zugunsten Kiews drehen werden, ist medial wirkungsvoll. In der Realität werden die Waffensysteme der Ukraine aber nicht zum Sieg verhelfen. … Am 23. Juni schrieb Alexei Resnikow, der ukrainische Verteidigungsminister, auf Twitter: „Das HIMARS-System ist in der Ukraine angekommen. Vielen Dank an meinen US-Kollegen und Freund, Verteidigungsminister Lloyd J. Austin, für diese leistungsstarken Waffen!
Der Sommer wird heiß für die russischen Besatzer. Und für einige von ihnen der letzte.“ … Mit einem weiteren Tweet am 4. Juli setzte er noch einen drauf. Hierin wünschte er dem US-amerikanischen Volk einen „glücklichen Unabhängigkeitstag“ und bedankte sich für die anhaltende Unterstützung „für die ukrainische Sache“. Resnikow hob die Rolle hervor, die die HIMARS-Systeme dabei spielen, die er als „Spielmacher an der Front“ bezeichnete. In den Wochen nach Resnikows Ankündigung über die Ankunft des in den USA hergestellten M-142 Raketensystems mit hoher Mobilität – HIMARS – scheint der Hype, der den Einsatz dieser neuen Waffe sowohl auf ukrainischer als auch auf russischer Seite begleitete, nicht die Behauptungen des ukrainischen Verteidigungsministers zu untermauern, dass Kiew nun über „eine bahnbrechende neue Waffentechnologie“ verfüge.

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