Europäische Staatschefs lehnen Syrizas Wunsch nach Änderungen des Schuldenregimes ab

Von Alex Lantier
6. Februar 2015

Nachdem die neugewählte griechische Syriza-Regierung ihr Wahlversprechen gebrochen hatte, die griechischen Schulden abzuschreiben, drängten europäische Amtsträger den griechischen Premierminister Alexis Tsipras, weitere unpopuläre Sparmaßnahmen durchzusetzen, um Griechenlands Gläubiger bezahlen zu können.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/02/06/syri-f06.html

NATO-Treffen in Brüssel erhöht Kriegsgefahr mit Russland

Von Johannes Stern
5. Februar 2015

Das heutige Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel wird ganz im Zeichen der Aggression des Militärbündnisses gegen Russland stehen und die Gefahr einer direkten militärischen Konfrontation mit der Atommacht weiter erhöhen.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/02/05/nato-f05.html

Griechenland und die deutsche Arroganz

Von Ulrich Rippert
5. Februar 2015

Mit ihrer Reaktion auf das Wahlergebnis in Griechenland haben deutsche Medien und Politiker ihre Verachtung für demokratische Entscheidungen zur Schau gestellt. Die Tatsache, dass die griechischen Wähler einer Regierung an die Macht verhalfen, die im Wahlkampf ein Ende des Brüsseler Spardiktats versprach, hat eine wahre Flut von Beschimpfungen ausgelöst.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/02/05/arro-f05.html

American Sniper: Ein Wolf im Schafspelz

Von Matthew MacEgan
4. Februar 2015

American Sniper, der neue Streifen des Regieveteranen Clint Eastwood, ist eine Verfilmung der Autobiografie von Chris Kyle. Kyle gilt mit schätzungsweise 255 Tötungen, von denen 160 vom Pentagon offiziell bestätigt wurden, als der treffsicherste Scharfschütze in der Geschichte des US-Militärs. Der mit vielen Mängeln behaftete und stark überzeichnende Film begleitet Kyle bei mehreren Einsätzen im Irak nach den Anschlägen vom 11. September. Die Handlung ist geprägt von fremdenfeindlich motivierter Rache und Gewalt.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/02/04/snip-f04.html

Letale Liaison

Ehemaligen Mitarbeitern zufolge töteten israelischer und US-Geheimdienst den Hisbollah-Funktionär Imad Mughnija

Von Jürgen Cain Külbel
3. Februar 2015

Die Washington Post enthüllte am Wochenende, der US-Auslandsgeheimdienst CIA und der israelische Mossad hätten gemeinsam die Tötung des Hisbollah-Kommandeurs Imad Mughnija geplant und ausgeführt. Der 45jährige Mughnija war am 12. Februar 2008 beim Verlassen eines Restaurants in der syrischen Hauptstadt Damaskus bei einem Bombenanschlag getötet worden. Zuvor sei er monatelang beobachtet worden, um den besten Zeitpunkt für das Attentat zu ermitteln, schreibt das Blatt unter Berufung auf frühere US-Geheimdienstmitarbeiter.

https://www.jungewelt.de/2015/02-03/027.php

„Ein harter, sehr harter Weg“

Vor zwei Jahren intervenierte Frankreich in Mali. Ein Reportageband zeichnet ein differenziertes Bild des westafrikanischen Landes

Von Jörg Tiedjen
2. Februar 2015

Zu Beginn ihres Bandes mit zwölf Reportagen verdeutlicht Charlotte Wiedemann anhand eines Alltagsgegenstandes, worum es ihr geht: Es ist ein blauer, eiserner Stuhl. Traditionell sitzt man in Mali schlicht auf dem Boden, aber wenn es zum Beispiel um die Teilnahme an einer Debatte geht, dann tritt er in Aktion, der Stühleverleiher, der solche Sitzgelegenheiten vermietet. Die Metallstühle stehen für eine Utopie, schreibt die Autorin, nämlich über das eigene Schicksal entscheiden zu können. Denn genau dies bleibt den Maliern versagt.

https://www.jungewelt.de/2015/02-02/001.php

Zum Tod Richard von Weizsäckers

Von Peter Schwarz
2. Februar 2015

Hört und liest man die Nachrufe auf Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der am Samstagmorgen im Alter von 94 Jahren starb, ist man unwillkürlich froh, dass er Protestant und nicht Katholik war. Er würde sonst als Nächstes heilig gesprochen.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/02/02/weiz-f02.html

Notausstieg für Hellas

Entsetzen in Brüssel: Athen widersetzt sich neoliberalem Diktat der Troika

Von Rainer Rupp
2. Februar 2015

Auch eine Woche nach den Wahlen in Griechenland steckt Brüssel weiter in einer Art Schockstarre: Teils entsetzt, teils ratlos reagiert das neoliberale EU-Establishment auf die feste Haltung der neuen Athener Regierung. EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) schäumte am Wochenende vor Wut und bezeichnete den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras als „frech und unverschämt“ – einzig weil dieser, anders als hiesige Politiker, seine Wahlversprechen ernst nimmt.

https://www.jungewelt.de/2015/02-02/049.php

Die aktuelle Debatte um das PKK-Verbot

1. Februar
Von Civaka Azad

Seit der Verbotsverfügung am 26. November 1993 wurde das Betätigungsverbot gegen die Arbeiterpartei Kurdistan (PKK) von der deutschen Öffentlichkeit selten so sehr in Frage gestellt wie
gegenwärtig. Auch im deutschen Bundestag lösten die letzten Ereignisse im Kampf gegen die Banden des Islamischen Staates (IS) in Syrien und Irak grundsätzliche Diskussionen über das sogenannte PKK-Verbot aus.

http://civaka-azad.org/wp-content/uploads/2015/02/Infoblaetter_PKK-Verbot.pdf

„Der ,Klassenfeind‘ war keine Erfindung der DDR-Propaganda“

Gespräch mit Wolfgang Schwanitz und Werner Großmann. Über die Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit vor 65 Jahren und Angriffe aus dem Westen

Interview: Robert Allertz
31. Januar 2015

Wolfgang Schwanitz und Werner Großmann waren seit 1986 stellvertretende Minister. Schwanitz war nach der Regierungsumbildung im November 1989 bis Januar 1990 Leiter des Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS), das an die Stelle des MfS getreten war. Werner Herr Großmann leitete in der Nachfolge von Markus Wolf den Auslandsnachrichtendienst der DDR, die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des MfS. Auch er wurde Anfang 1990 entlassen.

https://www.jungewelt.de/2015/01-31/004.php