Araber ausbürgern

Israel treibt Annexion besetzter Gebiete voran. Verhandlungen nur zum Schein

Von Knut Mellenthin
9. Januar 2014

Israels Außenminister Avigdor Lieberman fordert die Ausbürgerung von Hunderttausenden arabischen Bewohnern des Landes. Der aus der früheren Sowjetunion eingewanderte Ultrarechte will auf diese Weise die »demographische Zeitbombe« entschärfen.

http://www.jungewelt.de/2014/01-09/024.php

Intelligente Superwaffe

Whistleblower Snowden: Der US-Geheimdienst NSA plant einen Quantencomputer, der jeden Sicherheitscode überwinden soll

Von Thomas Wagner
8. Januar 2014

Die NSA will einen Supercomputer entwickeln, der alle heute bekannten Systeme zur Verschlüsselung digitaler Daten zu knacken vermag. Kein Unternehmen, keine Forschungseinrichtung, keine Behörde und erst recht kein Bürger könnte sich dann mehr vor Spionageaktivitäten des Geheimdienstes schützen.

http://www.jungewelt.de/2014/01-08/037.php
http://www.jungewelt.de/2014/01-08/039.php
http://www.jungewelt.de/2014/01-08/038.php

Interview mit Irans Außenminister

„Amerika hing einer Illusion an“

Iran hat die Bühne von Davos genutzt, um seinen Status als internationaler Paria abzuschütteln. Aussenminister Zarif verteidigt im Gespräch die Syrien-Politik Teherans und erläutert, warum er den Genfer Atom-Deal als Durchbruch betrachtet.

Interview: Martin Woker und Andreas Rüesch
27. Januar 2014

http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/amerika-hing-einer-illusion-an-1.18229577#

Globaler Terror – Obamas schmutziger Krieg

Von Alexander Bahar
07. Januar 2014

Im Januar 2012 hatte US-Präsident Barack Obama erstmals bestätigt, dass die USA einen globalen geheimen Drohnenkrieg gegen die „Feinde Amerikas“ führen. Am 23. September 2013 rühmte er sich und seine Regierung vor der UN-Vollversammlung, sie habe „den Einsatz von Drohnen so begrenzt, dass sie nur diejenigen angreifen, die eine dauerhafte, unmittelbare Bedrohung darstellen“, und dass es „nahezu sicher ist, dass es keine zivilen Todesopfer mehr gibt.“ Spätestes das Mitte Dezember vorigen Jahres durch eine US-Drohnenangriff auf eine Hochzeitsgesellschaft im Jemen verursachte Blutbad strafte Obama Lügen. [Hier weiterlesen – PDF]

Tod eines Terrorfürsten

Anführer der Al-Qaida-nahen „Abdallah-Assam-Brigaden“ stirbt nach Verhaftung im Libanon offiziell an Nierenversagen. Iranische Offizielle beschuldigen Saudi-Arabien

Von Jürgen Cain Külbel
6. Januar 2014

Den Libanesen stockte der Atem: Am Freitag hatte das Militär erklärt, „DNA-Tests haben die Identität des in Haft befindlichen saudiarabischen Staatsbürgers Madschid Al-Madschid bestätigt“, am Samstag zeigte es dessen Exitus an. Al-Madschid, Anführer der Al-Qaida-nahen „Abdallah-Assam-Brigaden“, die am 19. November 2013 zwei Selbstmordanschläge auf die Botschaft Irans in Beirut verübt hatten, 25 Menschen töteten und 170 weitere verletzten, sei „in einem Militärkrankenhaus an Nierenversagen gestorben“.

http://www.jungewelt.de/2014/01-06/052.php

Nichts gelernt

Islamistischer Terror im Irak und in Syrien

Von Werner Pirker
6. Januar 2014

Wenn die irakische Armee mit aller Härte und ohne Rücksicht auf zivile Verluste gegen Aufständische vorgeht, dann gilt das in der westlichen Wahrnehmung als Antiterroreinsatz. Wenn die syrischen Regierungskräfte Aufständische bekämpfen und dabei auch Zivilisten zu Schaden kommen, dann lamentieren die gleichen Medien über einen »blutrünstigen Diktator«, der sein eigenes Volk massakrieren läßt.

http://www.jungewelt.de/2014/01-06/043.php

Abrechnung in Falludscha

Islamistische Rebellen heizen mit ihrem Vormarsch in Irak den interreligiösen Konflikt an

Von Karin Leukefeld, Bagdad
6. Januar 2014

Über zehn Jahre nach dem US-Einmarsch in Irak ist die ehemalige Rebellenhochburg Falludscha wieder in die Gewalt islamistischer Aufständischer gefallen. Der sunnitisch-schiitische Konflikt eskaliert.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/919922.abrechnung-in-falludscha.html

„Habe in BRD nie etwas Illegales gemacht“

Gespräch mit Abdurrahman Karatas und Sait Öztürk. Über den Widerruf einer Anerkennung als politischer Flüchtling in der Bundesrepublik und die diffusen Begründungen dafür

Interview: Alexander Bahar
4. Januar 2014

Abdurrahman Karatas (Stuttgart) und Sait Öztürk (Heilbronn) sind kurdische Journalisten. Sie wurden in Deutschland ursprünglich als politische Flüchtlinge anerkannt, sind aber derzeit mit massiven Schikanen deutscher Behörden konfrontiert. Nachdem ihre Asylanerkennung widerrufen wurde, leben sie und ihre Familien in ständiger Furcht vor der Ausweisung.

http://www.jungewelt.de/2014/01-04/001.php