Wahl in Albanien: Regierungschef Rama gewinnt absolute Mehrheit

Von Markus Salzmann
30. Juni 2017

Die Sozialistische Partei (PS) von Regierungschef Edi Rama hat am Sonntag mit rund 48 Prozent der Stimmen die Parlamentswahl in Albanien gewonnen. Sie siegte in zehn von zwölf Wahlkreisen, verfügt über 74 der 140 Sitze im neuen Parlament und kann künftig alleine regieren.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/06/30/alba-j30.html

Zahlreiche tote Zivilisten bei US-Luftangriffen in Syrien

Von Bill Van Auken
29. Juni 2017

Am Montagmorgen wurden bei einem US-Luftangriff Dutzende Zivilisten in der am Euphrat gelegenen Stadt Mayadin in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor getötet.
Die amerikanische Bombe schlug in einem Gefängnis des IS ein, in dem Zivilisten festgehalten wurden, mutmaßliche Gegner des IS.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/06/29/kill-j29.html

Der Kampf gegen Altersarmut in Deutschland

Von Johannes Stern
28. Juni 2017

Drei Monate vor der Bundestagswahl wirft eine Studie der Bertelsmann Stiftung ein Schlaglicht auf die soziale Realität in der BRD. Danach wird im Jahr 2036 jeder fünfte 67-Jährige von Altersarmut bedroht sein. Das Armutsrisiko der Neurentner steigt um vier Prozentpunkte von derzeit 16,2 auf 20,2 Prozent. Als armutsgefährdet gelten Rentner, wenn ihr monatliches Netto-Einkommen unter 958 Euro liegt.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/06/28/rent-j28.html

Tödliche Agri-Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet. Der neue Dokumentarfilm von Gaby Weber

Von Gaby Weber
16. Mai  2017

In Argentinien sind 20 Millionen Hektar mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt, in Monokultur. Das Land wird mit Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und künstlichem Dünger überflutet. Argentinien hält den weltweiten Rekord, was den Verbrauch an Glyphosat angeht. Anfangs war das für die Landwirte, die Saatgutverkäufer und die Chemie-Konzerne ein Freudenfest. Allen voran: Monsanto. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für die Investmentfonds, aber für die Landwirte vor Ort und für die Verbraucher in den Städten. Heute ist die Krebsrate in den Soja-Anbaugebieten zwei- bis dreimal höher als in der Stadt. Riesige Landesteile sind überschwemmt, weil der Boden die Niederschläge nicht mehr aufnehmen kann. Und was die Lebensmittelindustrie von diesen Feldern in die Supermärkte bringt und exportiert, ist giftig.

https://youtu.be/naK94oQO7T4

 

Comeys Entlassung: Ein Zusammenbruch der Rechtsstaatlichkeit

Von Patrick Martin
16. Mai 2017

Die politische Krise, die ihren Höhepunkt in der Entlassung von FBI-Direktor James Comey durch US-Präsident Donald Trump fand, verschärft sich rapide. Während ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump gefordert wird, droht das Weiße Haus mit noch weiter reichenden Angriffen auf demokratische Rechte und rechtsstaatliche Normen.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/05/16/come-m16.html

Gab Trump Lawrow zu viele Informationen zum IS? In der Washington Post beschweren sich anonyme Staatsdienstmitarbeiter

Von Peter Mühlbauer
16. Mai 2017

Einem Bericht der Washington Post nach (die sich auf nicht namentlich genannte ehemals und gegenwärtig im Staatsdienst beschäftigte Personen beruft) soll US-Präsident Donald Trump letzte Woche bei seinem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und dem Russischen Botschafter Sergej Kisljak mehr
Informationen zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS) preisgegeben haben, als den US-Geheimdiensten lieb war.

https://www.heise.de/tp/features/Gab-Trump-Lawrow-zu-viele-Informationen-zum-IS-3714974.html

Europas Wüstengrenze

Von German Foreign Policy
16. Mai 2017

Bundesinnenminister Thomas de Maizière verlangt die Entsendung einer EU-Grenzschutzmission an die Grenze zwischen Libyen und Niger. Weil die bisherigen Maßnahmen zur Abschottung dieser Grenze nicht die gewünschte Wirkung entfalteten, müsse man weitere Schritte ergreifen und „fact-finding missions” in die libysch-nigrische Wüste entsenden, heißt es in einem Schreiben, das de Maizière gemeinsam mit seinem
Amtskollegen aus Italien in der vergangenen Woche an die EU-Kommission geschickt hat.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59597

VW-Betriebsrat-Chef Osterloh erhält bis zu 750.000 Euro im Jahr

Von Dietmar Henning
16. Mai 2017

Dass die Betriebsratsvorsitzenden großer Konzerne unverschämt viel Geld verdienen, ist ein offenes Geheimnis. Dennoch überraschen die konkreten Zahlen, die hin und wieder an die Öffentlichkeit gelangen, immer wieder. So auch jetzt, nachdem bekannt geworden ist, mit welchem Salär der Gesamtbetriebsratsvorsitzende des VW-Konzerns, Bernd Osterloh, bedacht wird. Sein Grundgehalt von rund 200.000 Euro im Jahr ist durch Boni auch schon mal auf 750.000 Euro gestiegen, das sind 62.500 Euro im Monat.

http://www.wsws.org/de/articles/2017/05/16/oste-m16.html