Bericht: Labor in London kreiert einen neuen Covid-Supervirus

Von Steve Watson – 31. Oktober 2022

Renommierter Molekularbiologe bezeichnet Entwicklung als „Irrsinn“. – Einem Bericht zufolge wurde in einem Londoner Universitätslabor ein potenziell tödlicher neuer COVID-Stamm entwickelt. Wie die Daily Mail berichtet, haben Forscher des Imperial College London den ursprünglichen Wuhan-Stamm der Krankheit mit den beiden Varianten Omikron und Delta gekreuzt. Das College hat noch nicht bekannt gegeben, wie wirksam der von ihnen geschaffene Stamm ist, und hat bestritten, dass es sich bei der Arbeit um einen Funktionsgewinn handelt, den Prozess, von dem inzwischen allgemein angenommen wird, dass er für den ursprünglichen Stamm in Wuhan verantwortlich war.

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So leiden in Syrien die Menschen unter den westlichen Sanktionen

Von Karin Leukefeld – 29. Oktober 2022

Wo immer ein Land mit Sanktionen bestraft werden soll, trifft es nicht die Regierung, nicht die Reichen und die Oberschicht, sondern die Menschen in ihrem Alltag, in ihrem täglichen Kampf um Wasser und Nahrung, wie sie ihn oft schon seit Generationen geführt haben, jetzt aber behindert werden und vielleicht sogar zusätzlich unter Kriegsfolgen zu leiden haben. Die deutsche Journalistin Karin Leukefeld lebt seit Jahren in Damaskus und beschreibt hier anschaulich, wie in Syrien die Pistazien-Bauern versuchen, ihre Pistazien-Kulturen wieder zu pflegen und die Früchte wieder international zu verkaufen – und wie etliche trotzdem aufgeben und zum Überleben dann sogar auswandern müssen.

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Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen im Visier ukrainischer Soldaten (II)

Von Elena Malinowa – 28. Oktober 2022

Obwohl die Ukraine fortsetzt, unsere Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen zu beschießen und zu zerstören, werden diese mit Unterstützung der Russischen Föderation wieder aufgebaut und renoviert. Die Mediziner erfüllen ihre berufliche Pflicht trotz aller Probleme unseres Kriegsalltags weiter. Sie behandeln auch ukrainische Kriegsgefangene in den besten Krankenhäusern der DVR.

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Der weltweite Hunger und die Heuchelei des Westens

Von Thomas Röper – 30. Oktober 2022

Russland hat nach Provokationen des Westens das Getreideabkommen ausgesetzt, nun ist das geheuchelte Entsetzen im Westen groß. – Das Getreideabkommen, das Ende Juli geschlossen wurde, war von Anfang an eine Farce, die der Westen propagandistisch ausgeschlachtet hat. Das begann mit den Vorwürfen, Russland würde den Export von ukrainischem Getreide verhindern, die gelogen waren, weil es Kiew selbst war, das seine Häfen vermint und es abgelehnt hat, Getreide zu exportieren, solange der Westen keine Anti-Schiffsraketen liefert. – Als das Abkommen dann geschlossen war, ist das Getreide nicht – wie von westlichen Medien und Politikern öffentlichkeitswirksam gefordert- im Rahmen des UNO-Programms zur Bekämpfung des Hungers an die ärmsten Länder der Welt gegangen, sondern vor allem in die Staaten der EU. Das ist keine russische Propaganda, das kann man auf der entsprechenden Seite der UNO nachlesen, von der diese Grafik darüber stammt, wohin die landwirtschaftlichen Produkte aus der Ukraine tatsächlich geliefert wurden. Auch die Behauptung des Westens aus der Zeit vor dem Getreideabkommen, Russland verhindere den Export von 20 Millionen Tonnen Weizen, der zur Bekämpfung des weltweiten Hungers gebraucht werde, war gelogen. Von den inzwischen knapp 9,5 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die aus der Ukraine abtransportiert wurden, waren nur 29 Prozent Weizen. Der größte Teil war mit über 40 Prozent Mais, der vor allem im Westen bei der Produktion von Tierfutter verwendet wird, wie diese Grafik zeigt, die ebenfalls von der Seite der UNO ist. … Wir können also schon einmal festhalten, dass alle Vorwürfe des Westens gegen Russland reine Propaganda waren, die nichts mit der Realität zu tun hatten und haben.

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Nationales Pentagon-Strategiedokument nimmt China ins Visier

Von Andre Damon – 30. Oktober 2022

Das US-Militär veröffentlichte am Donnerstag drei strategische Dokumente, in denen es seine Pläne für den Konflikt mit China und Russland darlegt und Atomwaffen zur „Grundlage“ der amerikanischen Militärstrategie erklärt. Bei den veröffentlichten Dokumenten handelt es sich um die National Defense Strategy, die Nuclear Posture Review und die Missile Defense Review. Weniger als zwei Wochen zuvor hatte die Biden-Regierung ihre Nationale Sicherheitsstrategie veröffentlicht, das von einem „entscheidenden Jahrzehnt“ sprach und erklärte, die USA würden den Konflikt mit Russland und China „gewinnen“. Die Dokumente bekräftigten die grundlegenden Thesen der Nationalen Verteidigungsstrategie der Trump-Regierung von 2018, laut der „nicht der Terrorismus, sondern der zwischenstaatliche strategische Wettstreit jetzt im Mittelpunkt der nationalen Sicherheitspolitik der USA steht“. Bei der Präsentation der Nationalen Verteidigungsstrategie bezeichnete Verteidigungsminister Lloyd Austin China als Amerikas „durchgehende Herausforderung“, während Russland eine „unmittelbare und akute Bedrohung“ darstelle. Austin erklärte, China sei weiterhin der einzige Gegner, der „sowohl die Absicht hat, die internationale Ordnung umzugestalten, als auch zunehmend über die Macht dazu verfügt“.

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100 Jahre „Marsch auf Rom“

Von Peter Schwarz – 30. Oktober 2022

Vor hundert Jahren, am 31. Oktober 1922, marschierte Benito Mussolini, der Führer der Nationalen Faschistischen Partei, an der Spitze mehrere tausend Schwarzhemden durch Rom. Am Tag zuvor hatte ihn Italiens König Vittorio EmanueleIII. zum italienischen Ministerpräsidenten ernannt. Es war der Auftakt zu einer brutalen Diktatur, die 23 Jahre dauern sollte. Die Faschisten unterdrückten demokratische Rechte, terrorisierten und zerschlugen die organisierte Arbeiterbewegung, führten grauenhafte Kolonialkriege, verbündeten sich mit Hitler-Deutschland zum Zweiten Weltkrieg und schickten 9000 Juden in die Gaskammern. Das Regime des „Duce“ wurde zum Vorbild zahlreicher weiterer Diktaturen, der Begriff Faschismus zum Inbegriff von Gewaltherrschaft und Barbarei. Mussolinis gelehrigster Schüler war Adolf Hitler, der ein Jahr später den „Marsch auf Rom“ mit einem Putsch in München imitierte. Der Putsch misslang, trotzdem übernahm Hitler zehn Jahre später in Berlin die Macht. Der hundertste Jahrestag von Mussolinis Machtübernahme ist nicht nur von historischem Interesse, sondern von brennender politischer Aktualität. Seit einer Woche führen Mussolinis politische Erben, die Fratelli d’Italia, die italienische Regierung.

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Steinmeiers Kriegsrede im Vergleich zu Putins ausgestreckter Hand

Von Thomas Röper – 30. Oktober 2022

Bundespräsident Steinmeier hat eine wahre Kriegsrede gehalten, die zeigt, worin der Unterschied zwischen der deutschen und der russischen Politik liegt. – Bundespräsident Steinmeier und der russische Präsident Putin haben jeder eine ausführliche Rede zur nationalen und internationalen politischen und wirtschaftlichen Lage gehalten. Wer die Zeit investieren kann und will, dem rate ich, beide Reden aufmerksam zu lesen. … Putin hat in seiner Rede klar zwischen der Politik des Westens und den Menschen im Westen getrennt, er hat den Menschen im Westen sogar ausdrücklich die Hand ausgestreckt. Putin hat die Politik des Westens kritisiert, er hat aber auch ausdrücklich zum Dialog und zur Suche von für beide Seiten akzeptablen Kompromissen aufgefordert. In seiner Rede hat Putin den russischen Standpunkt erklärt, er ist auf wirtschaftliche Zusammenhänge eingegangen und hat die geopolitischen Interessen der Kontrahenten verständlich dargelegt. Man muss nicht Putins Meinung sein, aber Putin hat Standpunkte genannt, über die man diskutieren kann. Es war, auch wenn man seine Ansichten nicht teilt, eine konstruktive Rede. Es war ein Gesprächsangebot zur Suche einer Lösung, um das Blutvergießen zu beenden. Steinmeiers Rede hingegen erinnert an „Blut und Tränen Reden“ des Zweiten Weltkriegs. Die Rede war emotional anstatt sachlich. Steinmeier hat versucht, die Menschen zu emotionalisieren, also sie aufzuhetzen, er hat ausdrücklich zum Kampf gegen alles Russische aufgerufen …

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Steinmeiers Kriegsrede an die Nation

Von Johannes Stern und Christoph Vandreier – 28. Oktober 2022

… Steinmeiers Ausführungen vor geladenen Militärs, Journalisten, Thinktank-Vertretern und führenden Politikern kann man nur als „Kriegsrede an die Nation“ bezeichnen. Im Zentrum stand de facto eine Kriegserklärung an Russland und die russische Bevölkerung. „Unsere Länder stehen heute gegeneinander“, erklärte Steinmeier. Moskau sei das „Böse“, demgegenüber „guter Wille“ nicht ausreiche. Verhandlungen, die nicht die vollständige Niederlage Russlands in der Ukraine besiegeln, lehnte Steinmeier explizit ab. „Ein vermeintlicher Friede, der solches Handeln belohnt, ein Friede, der Putins Landraub besiegelt, ist kein Friede.“ Ein solcher „Scheinfriede“ würde nicht nur „für viele Menschen in der Ukraine eine Schreckensherrschaft bedeuten“, sondern auch „Putins Hunger nur vergrößern“. Steinmeier weiß, dass die Maxime eines totalen Siegs über Russland in eine Katastrophe führt. „Eine Ausweitung des Krieges, gar eine nukleare Eskalation muss verhindert werden“, beteuerte er an einer Stelle. Aber die Politik, die Berlin und die anderen führenden NATO-Mächte verfolgen, beschwört genau eine solche Eskalation herauf. Der Kreml hat wiederholt damit gedroht, russisches Staatsgebiet – und dazu zählt Moskau die Krim und Teile der Ostukraine – mit „allen uns zur Verfügung stehenden Waffensystemen“ zu verteidigen.

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Putin über die neue Weltordnung: Russland reicht allen Staaten die Hand

Von Wladimir Putin – 28. Oktober 2022

Wie jedes Jahr hat Putin auch jetzt wieder eine Grundsatzrede beim Valdai-Club gehalten. Dabei hat mit dem Westen und seiner Politik abgerechnet und gleichzeitig allen Staaten der Welt die Hand gereicht. Die Valdai-Reden des russischen Präsidenten sind für Freund und Feind jedes Jahr ein geopolitisches Highlight, weil Putin sich dabei ausführlich über seine Sicht zur aktuellen Lage der internationalen Politik äußert und sich anschließend stundenlang den Fragen der Experten im Saal stellt. Auch dieses Jahr hat die Diskussion wieder über vier Stunden gedauert. … Für Putin, das ist offensichtlich, ist die Dominanz des Westens bereits Geschichte, in Putins Augen kämpft der Westen um sein Überleben. …
Heute beginnen wir mit seiner Rede, in der er zur weltweiten Zusammenarbeit und zu gegenseitigem Respekt aufruft und der Welt eine Alternative zur westlich geprägten Weltordnung anbietet.

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USA verstärken Militärpräsenz nahe der russischen Grenze

Von Andre Damon – 27. Oktober 2022

Diesen Monat wurde die 101. Fallschirmjäger-Division der US Army erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg nach Europa entsandt. Sie ist Teil einer deutlichen militärischen Aufrüstung an der Grenzen zwischen den NATO-Staaten, der Ukraine und Russland. Die NATO erklärte Anfang Oktober, ihre Mitgliedsstaaten würden „zusätzliche Schiffe, Flugzeuge und Truppen an die Ostflanke von der Ostsee im Norden bis zum Schwarzen Meer im Süden schicken“. CBS News überschrieb seinen Bericht über die Stationierung mit dem Satz: „Die 101. Fallschirmjägerdivision übt wenige Meilen von der ukrainischen Grenze entfernt für den Krieg mit Russland“. Brigadegeneral John Lubas wies darauf hin, dass sich fast 5.000 Soldaten der 101. Fallschirmjäger-Division den mehr als 100.000 Soldaten in Europa angeschlossen haben, und erklärte gegenüber CBS: „Das ist für uns kein Ausbildungseinsatz, sondern ein Kampfeinsatz. Wir wissen, dass wir noch am gleichen Abend kampfbereit sein müssen.“ Der „eingebettete“ Reporter von CBS kam zu dem Schluss: „Wenn die Kämpfe eskalieren oder es einen Angriff auf die NATO gibt, sind sie voll einsatzbereit, die Grenze zur Ukraine zu überqueren.“

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