Soros hat bei den letzten Wahlen die ungarische Opposition finanziert

Von Thomas Röpers – 29. November 2022

In Ungarn wurde bekannt, dass George Soros versucht hat, sich in die letzten Wahlen einzumischen und Ministerpräsident Orban zu stürzen. Dazu wurde die Opposition aus den USA illegal mit Millionen Dollar finanziert. – Dass die USA sich weltweit in jede Wahl einmischen, wie es ihnen gefällt, ist bekannt, während sie sich gleichzeitig jede Einmischung in ihre eigenen Wahlen strikt verbitten. Vor allem George Soros ist ein Meister darin, politische Fäden in allen möglichen Ländern zu ziehen und politische Kräfte zu finanzieren und zu unterstützen, von denen er sich Vorteile verspricht. Dass er dabei auch vor der Organisation von Putschen nicht zurückschreckt und mittlerweile der wohl erfahrenste Organisator von Regierungsumstürzen ist, ist auch kein Geheimnis. Hier finden Sie Informationen über die wichtigsten Soros-Putsche der letzten 20 Jahre. Soros hat – offensichtlich zusammen mit anderen US-Regimechange-Experten – versucht, sich in die letzten ungarischen Wahlen einzumischen, um den im Westen ungeliebten Ministerpräsidenten Orban zu stürzen, um neoliberale Kräfte an die Macht zu bringen. Darüber hat die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet und ich habe die TASS-Meldung übersetzt. Im Anschluss an die Übersetzung liefere ich noch weitere interessante Hintergrundinformationen dazu.

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USA erwägen Lieferung von Raketen an Kiew, die Russlands Hinterland treffen können

Von Thomas Röpers – 29. November 2022

Boeing hat dem Pentagon den Vorschlag gemacht, Raketen mit einer Reichweite von 150 Kilometer an die Ukraine zu liefern, die in der Lage wären, tief ins russische Hinterland zu feuern. – Vor einigen Monaten wurde in den USA diskutiert, für die HIMARS-Raketenwerfer die ATACMS-Raketen an die Ukraine zu liefern, die eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern haben und damit auch Ziele tief im russischen Hinterland erreichen könnten. Damals wurde das, zumindest offiziell, abgelehnt, weil mit der Lieferung von Waffen, die das russische Hinterland erreichen können, die Gefahr besteht, dass die USA in den Krieg hineingezogen werden könnten. Russland sieht solche Angriffe auf sein Hinterland als eine seiner roten Linien an. Anscheinend hat man in den USA diese Bedenken abgelegt, denn Reuters berichtet, dass Boeing dem Pentagon einen Vorschlag für die Lieferung von billigen Präzisionswaffen mit einer Reichweite von 150 Kilometern gemacht hat, der vom Pentagon geprüft wird. Ich habe die Reuters-Meldung übersetzt.

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Die Proteste in China und die Aufhebung der Zero-Covid-Politik

Von Evan Blake – 28. November 2022

Am Wochenende fanden in mehreren chinesischen Städten Proteste statt, überwiegend von Studierenden an Universitäten. Den Bildern zufolge, die in den sozialen Medien gepostet wurden, scheinen diese Demonstrationen nicht außerordentlich groß zu sein. Angesichts des autoritären Charakters des Regimes von Xi Jinping sind die Proteste jedoch ein bedeutendes politisches Ereignis, das mit Sicherheit das Bild von sozialer Stabilität und allgemeiner Zufriedenheit untergräbt, das Xi auf dem kürzlich abgeschlossenen Kongress der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu vermitteln versuchte. Das tatsächliche Ausmaß und die Ziele der Proteste werden durch die Reaktion der westlichen Medien verschleiert, die sie als Anlass für Propaganda gegen Chinas Zero-Covid-Politik nutzen. Die westlichen Medien fordern seit zwei Jahren, dass China seine Zero-Covid-Politik aufhebt, unabhängig davon, wie viele Millionen Menschen das Virus dadurch töten oder schädigen würde. Glaubt man der Propaganda, so bettelt ganz China mittlerweile darum, mit Covid-19 infiziert zu werden.

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Berlin und der „ukrainische Holocaust”

Von German-Foreign-Policy.com – 28. November 2022

Bundestag will die Hungersnot in der Ukraine 1932/33 zum Genozid erklären und übernimmt damit politisch motivierte Positionen aus dem Milieu der ukrainischen Ex-NS-Kollaboration. – Der Deutsche Bundestag will die Hungersnot in der Ukraine während der Jahre 1932 und 1933 zum Genozid erklären und übernimmt damit eine politisch motivierte Einstufung aus dem Milieu der ukrainischen Ex-NS-Kollaboration. Dies geht aus Untersuchungen von Historikern hervor. Demnach ist die Behauptung, bei der Hungersnot handle es sich um einen willentlich herbeigeführten „ukrainischen Holocaust“, im ukrainischen Exil in Kanada entstanden, in dem einstige NS-Kollaborateure den Ton angaben. Ende der 1980er Jahre wurde die Behauptung in dem neu geschaffenen Wort „Holodomor“ gebündelt. Historiker weisen sie in der überwiegenden Mehrheit zurück, nicht zuletzt, weil die Hungersnot die Bevölkerung in agrarischen Regionen in der gesamten Sowjetunion traf. Der Bundestag will seine Resolution zum „Holodomor“ schon an diesem Mittwoch verabschieden. Dies droht auch gravierende innenpolitische Folgen hervorzurufen: Am Freitag hat der Bundesrat die jüngste Verschärfung des §130 StGB abgenickt, nach der „das öffentliche Billigen, Leugnen oder gröbliche Verharmlosen“ von Kriegsverbrechen sowie darüber hinaus von Völkermord unter Strafe gestellt wird.

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Economist prognostiziert bis zu 180.000 Kältetote in Europa im Winter

Von Thomas Röper – 28. November 2022

Die Zeitung Economist hat für den Winter bis zu 180.000 zusätzliche Tote durch Kälte prognostiziert. Schuld daran soll Putin sein, der angeblich Energie als Waffe einsetzt. Dass die Energiekrise, die die EU selbst geschaffen hat, zu zusätzlichen Toten in Europa führen wird, dürfte niemanden überraschen. Die britische Zeitung Economist hat eine seriöse Prognose gewagt und erwartet aufgrund der Energiekrise 75.000 bis 185.000 zusätzliche Tote in Europa im kommenden Winter. Die Sache hat allerdings einen Schönheitsfehler, denn die Schuld dafür wird Russland gegeben, das angeblich Energie als Waffe einsetzt. Bevor wir auf den Artikel des Economist kommen, müssen wir daher noch einmal einen Blick auf die Gründe für die Energiekrise werfen, die in den nächsten Monaten zehntausende Menschen in Europa das Leben kosten wird.

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Hundertster Jahrestag der Gründung der Sowjetunion – wie in Russland heute über den Marxismus diskutiert wird

Von Ulrich Heyden – 28. November 2022

Immer wieder gibt es in Russland Anläufe, die sowjetische Epoche historisch einzuordnen. Das ist nicht einfach, denn Russland ist ständig fundamentalen Herausforderungen ausgesetzt, Änderung der Wirtschaftsweise, außenpolitische Neuorientierungen, Wirtschaftskrisen. Das 100. Jubiläum der Gründung der Sowjetunion 1922 war wieder ein Anlass für russische Wissenschaftler und Politiker, Russlands Standort in der Geschichte der Menschheit zu bestimmen. Wladimir Medinski, ein Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, stellte auf einer Konferenz in der Moskauer „Manege“ fest, die Gründung der Sowjetunion sei trotz Fehlern eine „zivilisatorische Leistung“ gewesen. Einen Tag später, auf dem „Zweiten Marxistischen Forum“ in der Moskauer Universität (MGU), ging man in 150 Vorträgen der Frage nach, was am sowjetischen Marxismus positiv und was falsch war.

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Hohe Energiepreise erhöhen die Sterberate im Winter

Von Florian Rötzer – 28. November 2022

Schon vor Ausbruch des Kriegs haben 3,2 Prozent der Menschen in Deutschland 2021 aus finanziellen Gründen ihre Wohnung nicht ausreichend heizen können. – Mit den schon vor dem Krieg in der Ukraine gestiegenen Energiepreisen, die mit dem Krieg und den Sanktionen noch einmal in die Höhe schossen, werden auch in Europa außerhalb der Ukraine Menschen leiden, die es sich nicht leisten können, ihre Wohnung den Wintertemperaturen entsprechen zu heizen. Sie können vor allem an Atemwegserkrankungen, aber auch an Herzkreislauferkrankungen sterben, wenn es zu kalt wird, was in der Regel ältere Menschen betrifft. The Economist berichtet gerade in seiner Titelstory, dass in Wintern, wenn die Energiepreise um 10 Prozent steigen, die Zahl der Menschen, die zusätzlich sterben, um 0,6 Prozent steigen. Und wenn die Durchschnittstemperatur um einen Grad kühler ist, sterben 1,2 Prozent mehr. Noch sterben trotz Klimaerwärmung in den Wintermonaten Dezember bis Februar 21 Prozent mehr Menschen pro Woche in Europa als vom Juni bis zum August. Überraschend sterben im Winter mehr Menschen in den südlichen Ländern als in den nördlichen. Grund dafür ist, dass die nördlichen Länder nicht nur reicher sind, sondern die Wohnungen auch bessere Heizungen haben.

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NATO-Propaganda wirkt

Von Bernhard Trautvetter – 28. November 2022

Die NATO-Propaganda verortet die Verantwortung für den Ukrainekrieg durch das Ausblenden ihrer eigenen Expansions-Politik alleine auf russischer Seite. Sie gewinnt durch ihre regelmäßige Infiltration des Nachrichtenmanagements eine immer breitere Mehrheit der westlichen Öffentlichkeit – bis hinein in die Linkspartei. Auch der Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) ist nun dafür, schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Im Spiegel-Gespräch, veröffentlicht am 4. November 2022, erklärt er: „Putin hat den Krieg angeordnet. Er ist verantwortlich für jeden toten Soldaten.“

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Vladimir Makei, der weißrussische Außenminister, wusste, wovon er sprach

Von Vladimir Makei– 27. November 2022

Vladimir Makei, Außenminister der Weißrussischen Volksrepublik, ist, 64-jährig, am 26. November 2022 überraschend verstorben. In einer Zeit, in der, nicht zuletzt in Westeuropa, gewisse Außenministerinnen deutlich mehr Einbildung als Ausbildung vorzuweisen haben, gibt es auch Außenminister, die von der Ideen- und Geistesgeschichte dieser Welt noch eine Ahnung haben – oder eben, leider, hatten: Am Samstag ist der weißrussische Außenminister Vladimir Makei überraschend verstorben. Nur zwei Wochen vor seinem Tod hat er auf der Website RUSSIA IN GLOBAL AFFAIRS einen Artikel zum Thema Weltordnung veröffentlicht, in dem er aufzeichnet, warum die „Liberale Internationale Ordnung“ (LIO) als von allen Seiten zu akzeptierende Weltordnung ausgedient hat.

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Neue russische Erklärung über Biowaffenprogramme des Pentagon in der Ukraine

Von Thomas Röper – 26. November 2022

Das russische Verteidigungsministerium hat neue Details über die Biowaffenprogramme des Pentagon in der Ukraine und über die von Russland geplanten Schritte veröffentlicht. – … Russland hat im September eine Sondersitzung der Vertragsstaaten der Biowaffenkonvention erwirkt, den Vertragsstaaten seine Erkenntnisse präsentiert und den USA und der Ukraine 20 Fragen gestellt, von denen diese nicht eine beantworten konnten. Die USA sind der Staat, der sich seit 20 Jahren der Forderung widersetzt, in die Biowaffenkonvention einen Kontrollmechanismus aufzunehmen, der unabhängige internationale Kontrollen der entsprechenden Biolabore ermöglichen würde. Viele Länder, darunter Russland und China, fordern diesen sogenannten Verifikationsmechanismus schon lange, aber seine Einführung wird von den USA blockiert. Gleichzeitig finanziert das Pentagon weltweit hunderte Biolabore, die von niemandem kontrolliert werden können. Die USA begründen die Finanzierung der Biolabore mit angeblicher Unterstützung der Gesundheitssysteme der entsprechenden Länder. Das ist jedoch wenig glaubwürdig, denn dann wäre nicht das Pentagon, sondern das US-Gesundheitsministerium dafür zuständig. Hinzu kommt, dass sich die Lage der Gesundheitssysteme in den betroffenen Ländern oft sogar verschlechtert hat, nachdem das Pentagon dort aktiv geworden war. Dass es weltweit Biolabore des Pentagon gibt, ist eine Tatsache, die die USA bestätigt haben. Die USA verhindern internationale Kontrollen ihrer militär-biologischen Aktivitäten und fordern von der Weltgemeinschaft stattdessen, sie solle den USA blind vertrauen. Nun hat das russische Verteidigungsministerium weitere Details veröffentlicht. Ich habe die russische Erklärung übersetzt, die Folien sind aus der Originalpräsentation und am Ende der Übersetzung verlinke ich die zusätzlich dazu veröffentlichten Dokumente.

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