Vertreibung ohne Ursache

Ein Skandal um eine teils offen revisionistische Ausstellung in Berlin führt zu Konsequenzen an der Spitze der Staatsstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“.

Von German Foreign Policy
21. November 2014

Wie es nach einem Krisentreffen mit der Bundeskulturbeauftragten am gestrigen Donnerstag heißt, wird Stifungsdirektor Manfred Kittel seinen Posten verlieren. Unter seiner Leitung hat die Stiftung eine Ausstellung organisiert, deren Ursprungsversion die Umsiedlung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg von den ihr zugrundeliegenden NS-Verbrechen trennt und mit stark überhöhten Angaben über die Zahl der Todesopfer von Flucht und Umsiedlung einen deutschen Opfermythos konstruiert.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59000

Nahostkonflikt: „Verantwortlich für die Gewalt ist die Besatzung“

Gespräch mit Helga Baumgarten. Über den jüngsten Gaza-Krieg, den politischen Kampf der Palästinenser und Perspektiven für eine Zweistaatenlösung

Interview: Jörg Tiedjen
21. November 2014

Helga Baumgarten ist Professorin für Politikwissenschaften an der Universität Birzeit,Palästina, und Autorin u.a. der Bücher „Palästina. Befreiung in den Staat. Die palästinensischer Nationalbewegung seit 1948, Frankfurt a.M. 1991, und „Hamas. Der politische Islam in Palästina, München 2006.

https://www.jungewelt.de/printpdf/3808

Israel finanzierte IS-Verbündete

Die im Iran aktive pakistanische Terrorgruppe Jundallah wurde jahrelang vom israelischen Geheimdienst Mossad finanziert. Am Montag schwor sie Israels Tod

Von Martin Kilian
20. November 2014

Die Berichte aus Pakistan klangen erstaunlich: Abgesandte der Terrormiliz Islamischer Staat hätten sich vergangene Woche mit den Führern von Jundallah getroffen, einer radikalen Terrortruppe in der Provinz Baluchistan an der pakistanischen Grenze zum Iran. In der Vergangenheit war Jundallah wiederholt durch brutale Anschläge im Iran aufgefallen. Anfang November bekannte sich die Gruppe außerdem zu einem Selbstmordanschlag auf den pakistanischen Grenzposten Wagah, bei dem 65 Menschen getötet wurden.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Israel-finanzierte-ISVerbuendete-/story/22778157

Israel: Kollektive Bestrafung

Nach dem Anschlag auf jüdische Gläubige kündigt Israels Regierung Rache an unbeteiligten Palästinensern an

Knut Mellenthin
20. November 2014

Die Polizei stand nachts um ein Uhr vor der Tür und forderte die Bewohner auf, sich sofort anzuziehen und innerhalb von fünf Minuten das Haus zu verlassen, da es dann zerstört werden würde. Dann wurden die Bewohner vorübergehend in Zelte geschafft. Nach ihrer Rückkehr fanden sie nur noch eine Trümmerwüste vor. Schauplatz war die arabische Altstadt von Jerusalem, die nach dem übereinstimmenden Urteil der gesamten Weltgemeinschaft – einschließlich der USA – von Israel illegal annektiert ist.

https://www.jungewelt.de/ausland/kollektive-bestrafung

Das europäische Jahrhundertdesaster

Die Krise in der Ukraine und die Spaltung Europas

Von Wolfgang Bittner
20. November 2014

Westeuropa und Russland waren auf einem guten Weg friedlicher Nachbarschaft und für beide Seiten fruchtbarer Beziehungen. Das ist nach den Ereignissen in der Ukraine und den damit einhergehenden Wirtschaftssanktionen wie auch der Hetze in den westlichen Medien Vergangenheit. Die USA haben es geschafft, aufgrund einer von ihnen inszenierten Krise, Russland durch einen neuen „Eisernen Vorhang“ von Westeuropa zu trennen, wobei die Gefahr eines dritten Weltkriegs in Kauf genommen wurde und wird.

http://www.hintergrund.de/201411203318/politik/politik-eu/das-europaeische-jahrhundertdesaster.html

Neonazis und IS-Dschihadisten: Die gleiche Adresse

Nach Informationen des ARD-Magazins Panorama teilen sich Rechtsextreme und die IS-Propagandaabteilung einen szenebekannten und als sicher empfohlenen Maildienstanbieter.

Von Thomas Pany
20. November 2014

Was das ARD-Magazin Panorama da herausgefunden hat ist durchaus beachtlich. Leider können und dürfen aber die ARD und der gesamte deutsche Mainstream-Journalismus nie die richtigen Schlüsse aus den eigenen Recherchen ziehen, wenn es um den Zionismus geht.

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43377/1.html

Krieg und Frieden: Wenn Rechte sich als Linke tarnen

Offener Brief an die Unterstützer von Rassismus und Kriegsverbrechen

Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
18. November 2014

Am 9. November 2014 sollte sie stattfinden: die Veranstaltung „Russell Tribunal on Palestine – Israels Kriegsverbrechen in Gaza“ mit den Journalisten David Sheen (Israel) und Max Blumenthal (USA) in der von Frank Castorf geleiteten Berliner „Volksbühne“. Doch dazu kam es nicht. Und am 10. November 2014 sollten die beiden Journalisten über das Thema im Sitzungssaal der Linksfraktion im Bundestag referieren. Auch dazu kam es nicht. Beide Veranstaltungen mussten in anderen Räumen stattfinden.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=21007

Die Vergessenen in der Wüste

Flüchtlinge in Israel werden in einem „offenen“ Lager untergebracht, um sie zur Heimreise zu bewegen

Von Celestine Hassenfratz
18. November 2014

Etwa 14 000 Eritreer und 36 000 Sudanesen leben in Israel. Bei ihrer Einreise nach Israel werden sie automatisch unter Kollektivschutz gestellt. Das bedeutet, dass sie der Abschiebung in ihre Heimatländer entgehen, Israel so aber auch verhindert, dass die Flüchtlinge Antrag auf politisches Asyl stellen können. Seit seiner Gründung im Jahr 1948 hat Israel weniger als 200 Flüchtlinge als Asylbewerber anerkannt.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/952694.die-vergessenen-in-der-wueste.html

Wie Luther King sich selbst töten sollte

Historikerin fand unzensierte „Suizid-Aufforderung“ des FBI an den US-amerikanischen Bürgerrechtler

Von Reiner Oschmann
18. November 2014

Einige Jahre bevor er 1968 ermordet wurde, versuchte das FBI, die bundespolizeiliche Ermittlungsbehörde des US-Justizministeriums, Martin Luther King in den Selbstmord zu mobben.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/952625.wie-luther-king-sich-selbst-toeten-sollte.html