CIA-Chef John McCone und das Kennedy-Attentat

Weiteres Puzzlestück zum Jahrhundert-Mord

Von Markus Kompa
22. November 2014

Wenn 2017 ein Großteil der noch unveröffentlichten Dokumente zum Kennedy-Mord freigegeben werden wird, bleibt aus rätselhaften Gründen noch immer ein Teil der Akten gesperrt – aus Gründen nationaler Sicherheit, versteht sich. Nunmehr kann man jedoch wenigstens Einblick in einen internen Bericht aus dem Jahr 2005 nehmen, der die ersten 24 Stunden innerhalb der Agency nach den Schüssen von Dallas nachzeichnet.

http://www.heise.de/tp/news/CIA-Chef-John-McCone-und-das-Kennedy-Attentat-2461978.html

„The Death of Klinghoffer“

Oper zeigt “Achille-Lauro“-Entführung von 1985

Von Fred Mazelis
22. November 2014

Die Produktion von John Adams Oper „The Death of Klinghoffer“ (Der Tod Klinghoffers) an der New Yorker Metropolitan Opera wirft im Wesentlichen zwei Fragen auf.

Die erste betrifft das Recht dieses Werks, öffentlich aufgeführt zu werden. Die Oper, die in Brüssel im Jahr 1991 uraufgeführt wurde, basiert auf der Entführung des Kreuzfahrtschiffs „Achille Lauro“ im Jahr 1985, bei der einer der Passagiere, Leon Klinghoffer, brutal erschossen wurde. Es war das erste Mal, dass die Met die Oper auf die Bühne brachte

http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/22/klin-n22.html

Wie weiter im Tarifkampf der Lokführer?

Von Ulrich Rippert
22. November 2014

Am gestrigen Freitag wurden die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn AG fortgesetzt. Während der Bahnvorstand in enger Zusammenarbeit mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) den Druck auf die Lokführergewerkschaft GDL massiv erhöht, versucht die GDL-Führung um Claus Weselsky die Auseinandersetzung zu beschränken und einer Konfrontation mit der Bundesregierung, die hinter dem Bahnvorstand steht, auszuweichen.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/22/bahn-n22.html

Ist Girkin ein Agent Moskaus?

Was die Süddeutsche Zeitung suggeriert, scheint eher der eigenen Voreingenommenheit geschuldet zu sein, Girkin hat vergeblich versucht, Russland zur militärischen Intervention zu provozieren

Von Florian Rötzer
22. November 2014

Auf der Startseite der Süddeutschen Zeitung sah man ein Foto des Russen Igor Girkin, der im Laufe des Ukraine-Konflikts berüchtigt und bekannt wurde. Der Artikel will, koste es, was es wolle, eine Verbindung zwischen „Russland“ zum Aufstand der Separatisten herstellen. Allmählich muss man sich fragen, was die für die Außenpolitik zuständige Redaktion der SZ, stellvertretend für manche andere Zeitungen, reitet, wenn man sich die Quellen einmal näher anschaut.

www.heise.de/tp/artikel/43/43398/1.html

Die Müllsammler von Kairo

Von Sofian Philip Naceur
21.November 2014

In der ägyptischen Hauptstadt organisieren die sogenannten Zabaleen die Entsorgung und das Recycling von Abfall. Nach jahrzehntelangem Kampf ermöglicht die Regierung ihnen erst jetzt schrittweise geregelte Arbeitsverhältnisse

https://www.jungewelt.de/faulheit-arbeit/die-m%C3%BCllsammler-von-kairo

Geplünderte Schatzkammer

Nach Maidan-Putsch verschwanden aus Tresoren der Kiewer Zentralbank rund 20 Tonnen Gold

Von Rainer Rupp
21. November 2014

Aus den Tresoren der ukrainischen Zentralbank (ZBU) sind über 20 Tonnen Gold verschwunden. Keiner will wissen, was damit passiert ist. Niemand anders als die Chefin der Zentralbank machte am 16. November in einem Interview mit dem Sender Ukraine TV das atemberaubende Eingeständnis, dass es „in den Gewölben der Zentralbank so gut wie kein Gold mehr gibt“.
Wie die Geschichte zeigt, folgt auf die Plünderung der nationalen Schatzkammern im Rahmen einer akuten politischen Krise in der Regel der Zusammenbruch des Staates.

https://www.jungewelt.de/kapital-arbeit/gepl%C3%BCnderte-schatzkammer

Vertreibung ohne Ursache

Ein Skandal um eine teils offen revisionistische Ausstellung in Berlin führt zu Konsequenzen an der Spitze der Staatsstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“.

Von German Foreign Policy
21. November 2014

Wie es nach einem Krisentreffen mit der Bundeskulturbeauftragten am gestrigen Donnerstag heißt, wird Stifungsdirektor Manfred Kittel seinen Posten verlieren. Unter seiner Leitung hat die Stiftung eine Ausstellung organisiert, deren Ursprungsversion die Umsiedlung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg von den ihr zugrundeliegenden NS-Verbrechen trennt und mit stark überhöhten Angaben über die Zahl der Todesopfer von Flucht und Umsiedlung einen deutschen Opfermythos konstruiert.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59000