Mittelmeer „tödlichste Flüchtlingsroute der Welt“

Von Martin Kreickenbaum
13. Dezember 2014

In den ersten elf Monaten des Jahres haben mehr als 207.000 Flüchtlinge versucht, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Das sind rund dreimal so viele wie im bisherigen Rekordjahr 2011, als 70.000 Menschen vor dem Nato-Krieg gegen Libyen flohen. Offiziell sind in diesem Jahr bislang 3.419 Flüchtlinge auf ihrer Überfahrt von Afrika nach Europa ums Leben gekommen.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/12/13/meer-d13.html

Putin wirft den USA vor, Russlands Souveränität zu untergraben

Von Andrea Peters und David Levine
13. Dezember 2014

Der russische Präsident Wladimir Putin beschrieb in seiner jährlichen Rede vor dem Parlament am letzten Donnerstag in drastischen Worten die geopolitische Krise, mit der Russland konfrontiert ist, und kündigte ein rechtes, nationalistisches Wirtschaftsprogramm an, um den Niedergang des Landes aufzuhalten.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/12/13/puti-d13.html

Das NATO-Netzwerk schlägt zurück

Von Reinhard Lauterbach
12. Dezember 2014

Keine Woche ist der Appell von 60 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur unter dem Titel „Nicht in unserem Namen“ auf dem deutschen Meinungsmarkt, da schlägt das NATO-Netzwerk zurück. Im Berliner Tagesspiegel verbitten sich 100 meist um eine Generation jüngere Osteuropaexperten das weichgespülte Gerede ehemaliger Kanzler, Sicherheitsberater und Bundespräsidenten über die Notwendigkeit, eine sich subjektlos aufschaukelnde Konfrontation in Europa zu entschärfen, und fordern klare Kante.

https://www.jungewelt.de/faulheit-arbeit/das-nato-netzwerk-schl%C3%A4gt-zur%C3%BCck

US-Senatsbericht: Teamwork nach der Folter

Die CIA speist ausgewählte Journalisten gezielt mit Informationen

Von Knut Mellenthin
11. Dezember 2014

Ein wenig beachteter Aspekt im Zusammenhang mit dem Bericht des US-Senats über die Folterpraktiken des Auslandsgeheimdienstes, der in dieser Woche veröffentlicht wurde, betrifft die Zusammenarbeit der CIA mit Journalisten der Mainstreammedien.

https://www.jungewelt.de/schwerpunkt/teamwork-nach-der-folter

Hand in Hand

Hunderte Journalisten arbeiteten in den 70er Jahren für die CIA. Und heute nicht ein einziger?

Von Knut Mellenthin
11. Dezember 2014

Am 20. Oktober 1977 veröffentlichte das US-Magazin Rolling Stone als Titelgeschichte einen Text, der heute unvorstellbar erscheint. Er trug die schmucklos-knappe Überschrift „The CIA and the Media“ und hatte einen gewaltigen Umfang von 25.000 Wörtern. Autor war der damals 33jährige Carl Bernstein.

https://www.jungewelt.de/schwerpunkt/hand-hand

Oktoberfestanschlag: Justiz wird wach

34 Jahre nach dem Anschlag auf das Münchner Oktoberfest: Neue Zeugin, neue Ermittlungen

Von Peter Wolter
11. Dezember 2014

Beim Bombenanschlag auf das Münchner Oktoberfest sind 1980 13 Menschen getötet und 211 verletzt worden – 34 Jahre danach will die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufnehmen. Anlass dazu sei eine bislang unbekannte Zeugin, die Hinweise auf Mitwisser geben könnte, sagte Generalbundesanwalt Harald Range am Donnerstag in Karlsruhe. „Wir werden allen Ansatzpunkten erneut und umfassend nachgehen.“

https://www.jungewelt.de/titel/justiz-wird-wach

Bundesregierung verschärft Asylrecht

Von Martin Kreickenbaum
10. Dezember 2014

Ausweitung der Inhaftierungsgründe für Flüchtlinge, rigorosere Abschiebungen, Aufenthalts- und Einreisesperren und eine restriktive Neufassung des Bleiberechts bilden die Eckpunkte des Gesetzentwurfes, den das Bundeskabinett am vergangenen Mittwoch beschlossen hat. Es reagiert auf die Zunahme von Asylsuchenden in Deutschland mit einer massiven Verschärfung des Asylrechts, um die Abschottung gegen Flüchtlinge weiter zu perfektionieren.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/12/10/asyl-d10.html

MH-17: Weitere Vorwürfe gegen Kiew

Eurocontrol soll wegen der Risiken zur Sperrung des Luftraums über dem Kriegsgebiet geraten haben, wozu die Ukraine nicht bereit gewesen sei

Von Florian Rötzer
9. Dezember 2014

In Deutschland hat der Anwalt Elmar Giemulla, ein Experte für Flugrecht, für zwei Angehörige von Opfern des Absturzes von MH-17 Klage auf Schadensersatz gegen die ukrainische Regierung erhoben. Trotz des bekannten Risikos habe die ukrainische Regierung nicht den Luftraum gesperrt und einen Abschuss riskiert.

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43554/1.html