EU-Mächte stellen sich hinter NATO-Kriegsdrohungen gegen Russland

Von Alex Lantier – 10. Februar 2022

Am Dienstag waren Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock auf Staatsbesuch in der Ukraine. Zeitgleich stellten sich die wichtigsten Staaten der Europäischen Union (EU) hinter die Forderungen Washingtons an Russland. Die Erklärungen von Macron und Baerbock und der gesamte von den USA forcierte Kriegskurs gegen Russland basieren auf einer politischen Lüge. Selbst nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und sein Außenminister Dmytro Kuleba erklärt hatten, dass Russland keinen Überfall auf die Ukraine plant, behaupten Washington und seine europäischen Verbündeten weiterhin, ihre Intervention sei ein dringlicher und verzweifelter Versuch, die Ukraine vor einem russischen Überfall zu schützen. Macron und Baerbock wiederholten in ihren Statements in der Ukraine diese absurde Behauptung.

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Willy Wimmer weist auf konkrete Kriegsgefahren hin – Asow und die ukrainischen Freiwilligenverbände

Von Willy Wimmer – 9. Februar 2022

Seit 2014 zeichnet sich die westliche Politik und damit auch das Verhalten der deutschen Bundesregierung in Sachen Ukraine durch ein unglaubliches Verhalten aus. Alles, was der Westen veranlasst hatte, wird aus der eigenen Wahrnehmung ausgeblendet. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich auf die Schritte, die Russland als Reaktion auf Dauer-Provokationen der westlichen Seite unternimmt oder unternommen hatte. Das eigene Vorgehen wird komplett ausgeblendet. Es geht nur darum, das eigene Regiebuch umzusetzen, wie man es in der Zeit des ersten Kalten Krieges bei NATO-Stabsrahmenübungen wie WINTEX/CIMEX gelernt und ausdauernd geübt hatte. Dabei befindet sich der Westen in einer von ihm selbst geschaffenen Scheinwelt, bei der er annimmt, dass in Moskau noch nicht einmal Zeitung gelesen wird, was westliche Vorgehensweisen anbelangt.

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Medien und Krieg: die Schreibtischtäter

Von Tobias Riegel – 9. Februar 2022

Die Kriegstreiberei und die antirussische Meinungsmache in zahlreichen deutschen Medien hat in den letzten Wochen nochmals zugenommen und überwältigende Ausmaße erreicht. Dabei wird die Realität des Ukraine-Konfliktes teils auf den Kopf gestellt und Andersdenkende werden unter Druck gesetzt. Ohne vorbereitende und begleitende Propaganda sind keine Kriege möglich. Wer diese Propaganda herstellt, macht sich zum Schreibtischtäter.

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Gespräche der EU-Mächte in Moskau, Washington und Berlin vor dem Hintergrund zunehmender Kriegsgefahr

Von Alex Lantier – 9. Februar 2022

Nachdem am Wochenende Tausende von US-Soldaten in Osteuropa eingetroffen sind, wo sie die Westgrenze Russlands bedrohen, haben Vertreter von EU-Staaten hochrangige Gespräche geführt. Der französische Präsident Emmanuel Macron reiste am Montag nach Moskau, um sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen, und Bundeskanzler Olaf Scholz reiste zu Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden nach Washington. Am Dienstag trafen sich dann Scholz und Macron mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda in Berlin. Es war das erste Treffen im Rahmen des sogenannten „Weimarer Dreiecks“ seit elf Jahren. Bei allen drei Terminen ging es um die NATO-Propaganda, Russland bereite einen Einmarsch in die Ukraine vor.

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Chinesisch-russisches Gipfeltreffen endet mit Quasi-Allianz gegen Washington

Von Peter Symonds – 8. Februar 2022

Angesichts der akuten Gefahr eines Kriegs der USA gegen Russland wegen der Ukraine traf sich der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Das Treffen fiel mit der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Peking zusammen. Russland und China sind zwar formell keine militärischen Verbündeten, doch das Gipfeltreffen bekräftigte im Grunde ein Bündnis angesichts der eskalierenden Drohungen Washingtons gegen die beiden Staaten.

Die US-Regierung unter Präsident Biden hat die Gefahr eines Konflikts mit Russland dramatisch verschärft, indem sie eine Lügen- und Desinformationskampagne um einen angeblich unmittelbar bevorstehenden russischen Einmarsch in der Ukraine betreibt. Sie hat Zusagen einer Nichtaufnahme der Ukraine in die NATO rundweg abgelehnt. Russland verlangt dies, da ansonsten NATO-Truppen direkt an der russischen Grenze stehen würden. Stattdessen hat die US-Regierung der Ukraine Kriegsgerät geliefert und US-Truppen nach Osteuropa entsandt.

Gleichzeitig hat US-Präsident Biden Trumps Kurs der aggressiven Konfrontation mit China verschärft, dessen Ursprünge auf Obamas „Pivot to Asia“ zurückgehen. In der Obama-Regierung war Biden Vizepräsident. Tatsächlich findet die US-Propaganda, Russland stehe kurz vor dem Einmarsch in die Ukraine, ihre Parallele in der Unterstellung, China könne den Konflikt in Europa ausnutzen, um Taiwan zu überfallen.

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Baerbocks „Erfolg“ in Kiew: Das Minsker Abkommen ist tot

Von Thomas Röper – 7. Februar 2022

Die deutsche Außenministerin Baerbock hat ihren ukrainischen Amtskollegen Kuleba besucht und dabei ganz nebenbei das Minsker Abkommen begraben. Die deutsche Außenministerin Baerbock hat Kiew besucht und dabei – quasi nebenbei – das Minsker Abkommen beerdigt. In den deutschen Medien wird das nicht erwähnt. Nach dem mehrstündigen Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Kuleba sind die beiden vor die Presse getreten und der Spiegel fasst die Aussagen Kulebas wie folgt zusammen: „Der ukrainische Außenminister betonte zudem die rote Linie seines Landes: An der Souveränität und territorialen Integrität seines Landes gebe es nichts zu rütteln, sagte er. Zudem werde es keinen direkten Dialog seiner Regierung mit den prorussischen Rebellen im Osten der Ukraine geben. Drittens sei das ukrainische Volk die einzige »Quelle« für außenpolitische Entscheidungen seines Landes. Das vorangegangene Gespräch mit Baerbock nannte er gelungen und vertrauensvoll.“ Das hat Baerbock unwidersprochen stehen lassen und damit hat sie das Minsker Abkommen nun auch vor der Öffentlichkeit beerdigt, nachdem Frankreich und Deutschland das im November bereits in nicht für die Öffentlichkeit bestimmten diplomatischen Noten an Moskau getan haben, Details dazu finden Sie hier.

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Medien und Olaf Scholz: Aufruf zur Unterwerfung

von Tobias Riegel – 7. Februar 2022

Vor seinem USA-Besuch wird der deutsche Kanzler von deutschen Medien massiv unter Druck gesetzt, damit er in Washington gegen deutsche Interessen handelt: Diese Interessen liegen in einer Verständigung mit Russland und in einer sicheren Energieversorgung. Wenn es nach vielen deutschen Redakteuren geht, soll Olaf Scholz beides aufs Spiel setzen, um die „deutsche Zuverlässigkeit“ zu beweisen.

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Kriegsgetrommel und Nationalismus: ein Bericht aus der Ukraine

Von Thomas Röper – 7. Februar 2022

In der Ukraine herrscht eine Kriegshysterie, die von Präsident Selensky an einem Tag angeheizt und am nächsten Tag wieder zurückgenommen wird. Und es werden massenhaft Waffen an Zivilisten verkauft. – Das russische Fernsehen hat in seinem Nachrichtenrückblick am Sonntag einen Bericht aus der Ukraine gebracht, der leider in allem, was er berichtet, die Wahrheit sagt, wie man – die nötigen Sprachkenntnisse vorausgesetzt – in ukrainischen Medien erfahren kann. Ich habe den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

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Antrittsbesuch von Scholz: Kriegsgipfel in Washington

Von Peter Schwarz – 6. Februar 2022

Am heutigen Montag trifft Bundeskanzler Olaf Scholz in Washington zu seinem offiziellen Antrittsbesuch mit US-Präsident Joe Biden zusammen. In den Tagen davor ist der Druck auf die Bundesregierung, den Kriegskurs der USA gegen Russland vorbehaltlos zu unterstützen, massiv gestiegen. Die USA und ihre engsten Nato-Verbündeten bemühen sich seit Wochen, eine militärische Reaktion Russlands gegen die Ukraine zu provozieren oder vorzutäuschen, um einen Vorwand für einen Krieg zu schaffen, der die ganze Welt in ein nukleares Inferno stürzen könnte. Sie rüsten die nationalistischen Kräfte in der Ukraine mit letalen Waffen auf und verlegen tausende zusätzlicher Soldaten nach Osteuropa.

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Der nicht-erklärte Krieg: Wie Großbritannien der Opposition in Russland Millionen bezahlt

Von Thomas Röper – 6. Februar 2022

Großbritannien ist ist seit Jahren im großen Stil in das „Regimechange-Business“ und in den „Informationskrieg“ gegen Russland eingestiegen und finanziert russische Oppositionelle und regierungskritische Medien in Russland mit zweistelligen Millionenbeträgen. Man stelle sich einmal vor, wie groß der Aufschrei wäre, wenn Russland in Deutschland oder Großbritannien oppositionelle Medien, Blogger und Regierungskritiker über seine Botschaften mit dem Ziel bezahlen würde, einen Regimechange in Berlin oder London anzuzetteln. Genau das ist es, was – nicht nur – Großbritannien in Russland macht. Darüber hat Maria Sacharowa, die für ihre spitze Zunge bekannte Sprecherin des russischen Außenministeriums, im Detail berichtet. Ich habe die offizielle russische Erklärung übersetzt und muss eine Anmerkung vorwegschicken: Alles, was sie sagt, ist unbestritten wahr.

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