UFO sagt erneut Streiks ab und bettelt beim Lufthansa-Vorstand um Gehör

Von Dietmar Henning
1. November 2016

Die für diese Woche geplanten Streiks bei Eurowings hat die Unabhängige Flugbegleiter-Organisation (UFO) abgeblasen. Die Spartengewerkschaft ist „sprachlos“ gegenüber der harten Haltung des Vorstands der Lufthansa-Billigtochter und bittet unterwürfig den Lufthansa-Vorstand, sich einzuschalten.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/11/01/euwi-n01.html

Kommunistische Partei Chinas wird von inneren Krisen erschüttert

Von Peter Symonds
1. November 2016

Am Montag, den 24. Oktober traf sich das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) hinter verschlossenen Türen zu einem viertägigen Plenum, um die Partei auf eine weitere Verschärfung der Parteidisziplin einzuschwören. Es ist bereits das sechste Plenum seit Präsident Xi Jinping Ende 2012 zum Generalsekretär der Partei gewählt wurde. Auf diese Weise versucht er, seine Macht zu festigen.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/11/01/chin-n01.html

Der „amerikanische James Bond“ liquidierte nicht nur ausländische Staatschefs William King Harvey und die Lizenz zum Töten (Teil 1/3)

Von Markus Kompa
31. Oktober 2016

Der cowboyhafte CIA-Mann William King Harvey (1915-1976) galt im US-Geheimdienst zeitlebens als „amerikanischer James Bond“. Für die CIA grub der Draufgänger Tunnel unter Feindesland, kungelte mit Altnazis und Mafiosi, betrieb Sabotage und Staatsstreiche und organisierte politischen Mord. Die Church-Kommission verdächtigte Harvey 1975 der Beteiligung am Kennedy-Mord. Unter dem einem Prozent der Akten zum Attentat, die in die USA noch bis zum 22.11.2017 gesperrt sind (3.603 Dokumente), befinden sich auch solche über Harveys geheimnisvolle Reise im November 1963.

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49859/1.html

Funde auf Anthony Weiners Laptop bringen Clinton in Bedrängnis

Sex-Skandal-Stigma klebt nun auch an den Demokraten – Trumps Umfragewerte steigen wieder

Von Peter Mühlbauer
31. Oktober 2016

Seit Kurzem berichten US-Medien wieder mehr über Hillary Clinton als über Donald Trump – was die (scheinbar paradoxe) Wirkung zur Folge hat, dass Clintons Umfragewerte sinken, während die von Trump wieder steigen. Eine potenzielle Ursache dafür ist die am Wochenende bekannt gewordene Mitteilung des FBI, dass man neue Dokumente im Zusammenhang mit Hillary Clintons-E-Mail-Affäre prüft.

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49864/1.html

Cumhuriyet: Razzien und Festnahmen

Der türkische Staat geht gegen die letzte freie Tageszeitung vor

Von Gerrit Wustmann
31. Oktober 2016

Nachdem am vergangenen Wochenende fünfzehn kurdische Medien, darunter Zeitungen, Sender und Agenturen, verboten wurden, geht der türkische Staat am Montagmorgen gegen die letzte noch freie oppositionelle Tageszeitung des Landes vor. Auf ihrer Website berichtet die Cumhuriyet von der Festnahme ihres Chefredakteurs Murat Sabuncu.

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49858/1.html

Wie die Wall Street die Clintons kaufte

Von Patrick Martin
29. Oktober 2016

Von WikiLeaks am Mittwoch veröffentlichte Dokumente geben den bisher weitestgehenden Einblick in die Art und Weise, wie Bill und Hillary Clinton ihr privates Vermögen in den Jahren nach dem Auszug aus dem Weißen Haus 2001 vermehrt haben. Hunderte Memos und Emails zeichnen ein detailliertes Bild, wie Konzerne und Banken benutzt wurden, um hunderte Millionen Dollar in die profitorientierten Unternehmen zu schleusen, die von dem privaten Assistenten Bill Clintons, Douglas Band, gegründet und als „Bill Clinton AG“ bezeichnet wurden.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/10/29/clin-o29.html

Linke drängt auf Rot-Rot-Grün noch vor der Bundestagswahl

Von Verena Nees
29. Oktober 2016

Der Fraktionsvorsitzende der Linken Dietmar Bartsch rief am Freitag die SPD-Führung auf, die Große Koalition vorzeitig zu beenden und einen Regierungswechsel in Richtung Rot-Rot-Grün einzuleiten. Dafür stellt er eine weitgehende Zustimmung zur Agenda 2010 und zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr in Aussicht.

http://www.wsws.org/de/articles/2016/10/29/rogr-o29.html

Ökonomisches Hinterland

Eine aktuelle Studie bestätigt die massive Dominanz deutscher Unternehmen in der osteuropäischen Wirtschaft

Von German Foreign Policy
28. Oktober 2016

Wie ein jüngst veröffentlichter Report der Unternehmensberatung Deloitte zeigt, übt die deutsche Kfz-Industrie in der Region einen besonders starken Einfluss aus. Deutsche Automobilkonzerne haben Polen, Ungarn und andere Länder Osteuropas in ihre globalen Wertschöpfungsketten eingegliedert, lassen ihnen jedoch kaum Raum für eine eigenständige ökonomische Entwicklung. Nicht zuletzt deshalb verharren die dortigen Länder in einer Art Stillstand, den Ökonomen als „Middle-Income Trap“ bezeichnen:

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59471