Amnesty International steht dank ihres Ukraine-Berichtes vor einer Zerreißprobe

Von Jens Berger – 8. August 2022

Gegen den massiven Widerstand ihrer eigenen ukrainischen Sektion hat die internationale NGO Amnesty International am letzten Donnerstag einen Bericht zu ukrainischen Kriegsverbrechen publiziert. Die Reaktionen darauf kann man nur als pure Hysterie bezeichnen. Die Autorin des Berichts steht mittlerweile als Feindin der Ukraine auf einer schwarzen Liste, während die Chefin der ukrainischen AI-Sektion aus Protest ihren Rücktritt einreichte. Es kann offenbar nicht sein, was nicht sein darf. Der Ukraine-Krieg ist eine schwere Zerreißprobe für westlich orientierte NGOs.

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Wieso erfahren die USA Banküberweisungen innerhalb der Schweiz?

Von der Infosperber-Redaktion – 9. August 2022

Das jedenfalls befürchten Schweizer Banken und lehnen Spendenzahlungen für Kuba auf ihre Konten aus Angst vor Sanktionen ab. – Ein Autorenkollektiv hat ein dokumentiertes Dossier über die umfassenden völkerrechtswidrigen US-Sanktionen gegen Kuba veröffentlicht: »Schweizer Banken gegen Cuba – Chronik eines amtlich beglaubigten Skandals.« … Wie ist es möglich, dass renommierte Großbanken wie beispielsweise eine Credit Suisse durch lasches Kreditgebaren in Milliardenhöhe ganze Länder wie Mosambik und deren Bevölkerung in den Ruin treiben können – an der vielbeschworenen internen Compliance vorbei –, aber gleichzeitig dieselbe Compliance-Abteilung selbst Kleinstüberweisungen von fünf Franken in der Schweiz akribisch aufspürt und die Zahlungen verweigert und blockiert?

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Palästinensische Kinder durch israelische Luftangriffe auf den Gazastreifen getötet

Von Jean Shaoul – 8. August 2022

Drei Tage lang hat Israel den Gazastreifen bombardiert. Die Angriffe auf die dicht besiedelte und verarmte Küstenenklave, die schwersten seit Mai 2021, richten sich gegen Führer des Palästinensischen Islamischen Dschihad (PIJ), Zivilisten und ihr Eigentum. Bis zum Sonntagabend wurden bei den „chirurgischen“ israelischen Luftschlägen mindestens 43 Palästinenser getötet, darunter die hohen PIJ-Militärkommandanten Taysir al-Jabari und Khalid Mansur im Norden und Süden des Gazastreifens. 15 Kinder und vier Frauen wurden seit Freitag getötet. Mindestens 300 weitere Menschen – über die Hälfte davon Frauen und Kinder – wurden verwundet, und mindestens 31 Familien wurden obdachlos. Ein israelischer Zivilist und zwei Soldaten wurden durch Granatsplitter leicht verwundet.

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Kritik an Ukraine-Bericht: Propaganda-Organisation in der Zwickmühle

Von Thomas Röper – 8. August 2022

Amnesty International hat der ukrainischen Armee Kriegsverbrechen vorgeworfen und dafür heftige Kritik einstecken müssen. Die Reaktion von Amnesty ist entlarvend. – In meinem Artikel über den Bericht von Amnesty International über die Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee habe ich die Behauptung aufgestellt, dass der Bericht eine überraschende Sensation ist, weil Amnesty International in Wahrheit eine von vielen, vorgeblich neutralen Stiftungen ist, die jedoch in Wahrheit vom Westen finanziert und zu Propagandazwecken eingesetzt werden. … Daher war es sehr überraschend, dass Amnesty der Ukraine in seinem Bericht so eindeutig Kriegsverbrechen vorwirft. Der Vorwurf lautet konkret, dass die ukrainische Armee ihre Artillerie in Wohngebieten, vor Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern platziert, von dort aus auf russische Truppen schießt, und diese zivilen Objekte so zu legitimen Zielen der russischen Armee macht, wenn diese das Feuer erwidert. Das bedeutet zudem, dass Amnesty die Vorwürfe bestätigt, die Russland seit Beginn der Eskalation des seit 2014 andauernden Krieges gegen Kiew erhebt: Kiew benutzt die Zivilisten als menschliche Schutzschilde und handelt damit genauso, wie Terrorgruppen (zum Beispiel der IS) im Nahen Osten.

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Kiews Nuklearterrorismus gegen das Kraftwerk Saporoschje bedroht ganz Europa

von Andrew Korybko – 8. August 2022

Da er sich zu fürchten beginnt, dass er bald unter beispiellosem Druck der USA und des Westens zu einem Kompromiss mit Russland gezwungen werden könnte, wie es die entscheidende Wendung der Mainstream-Medien gegen ihn in der vergangenen Woche nahegelegt hat, und Kiew dafür einseitig in einigen oder allen Fragen kapitulieren müsste, die es zuvor als nicht verhandelbar bezeichnet hatte, beschloss Zelenski, auf nukleare Erpressung zurückzugreifen, indem er seinen Streitkräften befahl, das von Russland kontrollierte Kernkraftwerk Saporoschje zu beschießen.

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Betrifft: Schwarze Liste der Ukraine – hier ist der Bundeskanzler gefordert

Von Wolfgang Bittner – 8. August 2022

Das dem ukrainischen Präsidenten unterstehende Zentrum zur Desinformationsbekämpfung (CCD) hat neben Persönlichkeiten aus anderen Ländern mehrere Deutsche auf eine Schwarze Liste gesetzt – u.a. den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, Alice Schwarzer und Wolfgang Bittner, Autor der NachDenkSeiten. Das ist ein Vorgang, der angesichts der aufgeheizten Stimmung und der daraus möglicherweise folgenden Gewalt gegen die auf der Liste stehenden Personen nicht zu akzeptieren ist. Hier ist, wenn schon auf die Außenministerin voraussichtlich kein Verlass ist, der Bundeskanzler gefordert.

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Baerbocks New Yorker Kriegsrede

Von Peter Schwarz – 8. August 2022

Die außenpolitische Grundsatzrede, die die deutsche Außenministerin und Grünen-Politikerin Annalena Baerbock am 2. August in der New School in New York hielt, verlangt nach einer Antwort. Es gibt Lügen, die derart unverschämt sind, dass sie eine verheerende Eigendynamik entwickeln, wenn sie unwidersprochen bleiben. Eingebettet in Phrasen über Freiheit, Demokratie und Menschenrechte und Reminiszenzen an Hannah Arendt, die als Jüdin vor den Nazis aus Deutschland geflohen war und von 1967 bis 1975 an der New School lehrte, entwarf Baerbock die Vision einer Welt, die von den USA und Deutschland beherrscht wird. Sie sagte nicht nur Russland, sondern auch China den Kampf an und rechtfertigte diese imperialistische Großmachtphantasie mit atemberaubenden Fälschungen, Auslassungen und Verdrehungen.

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Redaktionsnetzwerk Deutschland mit Kriegspropaganda wie 1914

Von Thomas Röper – 7. August 2022r

Beim Redaktionsnetzwerk Deutschland ist ein Artikel erschienen, der Kriegspropaganda wie aus einem Lehrbuch des Ersten Weltkrieges ist. – Beim Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) ist ein Artikel mit der Überschrift „Kriegsverbrechen mit System – Das Geheimnis der russischen Grausamkeit“ erschienen, der sich der Instrumente der Kriegspropaganda bedient, die wir aus den Geschichtsbüchern über den Ersten Weltkrieg kennen. Damals haben britische Propagandisten verbreitet, dass deutsche Soldaten belgischen Jungen die rechten Hände abschneiden, damit die niemals eine Waffe in die Hand nehmen können. Heute erfahren wir beim RND: „Mal blickt man auf die Armstümpfe eines Mannes, dem gerade beide Hände abgeschnitten wurden.“ Heute wissen wir, dass die britische Kriegspropaganda von 1914 frei erfunden war, um die britische Gesellschaft auf den Krieg einzuschwören, der gerade ausgebrochen war. Dazu brauchte es eine emotional aufgehetzte Bevölkerung, in der ein Hass auf alles Deutsche geweckt werden sollte. Mit diesen Geschichten sollte die Bevölkerung die Notwendigkeit erkennen, alle kommenden Opfer und Entbehrungen zu ertragen. Dazu musste Hass geschürt werden. Das Prinzip ist heute noch das gleiche, wie damals. Und so, wie es damals die angeblich freien, objektiven und kritischen westlichen Medien waren, die sich die Lügen ausgedacht und die Kriegspropaganda verbreitet haben, so ist es auch heute noch. Der Artikel des RND ist dafür ein klassisches Beispiel wie aus dem Lehrbuch, denn er hat nur einen Zweck: Den Feind (die Russen) als seelenlose Monster zu präsentieren, denen keine Barbarei zu grausam ist.

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Beziehungen zwischen den USA und China stehen vor Bruch

Von Peter Symonds – 7. August 2022

Der skrupellose und provokante Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi hat dazu geführt, dass die Beziehungen zwischen den USA und China vor dem Bruch stehen. Als Antwort auf Pelosis Besuch hat die chinesische Regierung den Dialog mit Washington in wichtigen Bereichen beendet, darunter direkte Gesprächsformate zwischen den Streitkräften, den Bereichen Klimawandel, grenzübergreifende Kriminalität und Drogenhandel sowie die Rückführung illegaler Immigranten. Außerdem hat Peking noch nicht näher bezeichnete Sanktionen gegen Pelosi selbst verhängt. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte: „Trotz Chinas ernsthafter Bedenken und entschiedener Ablehnung hat Pelosi auf ihrem Besuch in Taiwan beharrt, sich in ernsthafter Weise in Chinas innere Angelegenheiten eingemischt, Chinas Souveränität und territoriale Integrität mit Füßen getreten, die Ein-China-Politik missachtet und den Frieden und die Stabilität in der Taiwanstraße gefährdet.“

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