Krieg und Frieden

Geoökonomische und -politische Aspekte des Regime Change’s in der Ukraine. Mourir pour Kiev?

Von Jürgen Rose
2. April 2014

Prolog: „Von entscheidender Bedeutung war … die Ukraine. In der seit spätestens 1994 zunehmenden Tendenz der USA, den amerikanisch-ukrainischen Beziehungen höchste Priorität beizumessen und der Ukraine ihre neue nationale Freiheit bewahren zu helfen, erblickten viele in Moskau – sogar die sogenannten Westler – eine gegen das vitale russische Interesse gerichtete Politik, die Ukraine schließlich wieder in den Schoß der Gemeinschaft zurückzuholen. … Am wichtigsten allerdings ist die Ukraine.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20187

Fischer trommelt für imperialistische Großmachtpolitik

Von Christoph Dreier
1. April 2014

Unter dem Titel „Europa, bleibe hart!“ sprach sich der ehemalige grüne Außenminister Joschka Fischer am Samstag in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung vehement für eine imperialistische Großmachtpolitik Europas aus. Die EU könne „widerstreitende Interessen anderer Mächte in ihrer südlichen und östlichen Nachbarschaft“ nicht akzeptieren, schreibt Fischer. Deshalb müsse die EU selbst als „machtpolitischer Akteur“ auftreten.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/04/02/medw-a02.html

NATO erhöht militärischen Druck auf Russland

Von Stefan Steinberg und Peter Schwarz
1. April 2014

Die Nato setzt ihre militärische Aufrüstung an der russischen Grenze fort, obwohl US-Außenminister John Kerry und der russische Außenminister Sergei Lawrow sich Sonntagabend in Paris zu Gesprächen über den Ukraine-Konflikt trafen. Die vierstündigen „offenen“ Gespräche endeten ohne einen Durchbruch und mit separaten Pressekonferenzen.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/04/01/nato-a01.html

Die „Demokraten“ des Maidan

Von Ulrich Rippert
28. März 2014

Zwei Ereignisse dieser Woche werfen ein grelles Licht auf die Lügenpropaganda, mit der die Bundesregierung und ihrer Verbündeten in Brüssel und Washington ihr Vorgehen in der Ukraine rechtfertigen: Der Tod von Alexander Musytschko und ein Telefongespräch von Julia Timoschenko, das abgehört und veröffentlicht wurde.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/03/28/maid-m28.html

Die wahrhaften Putin-Versteher

In den deutschsprachigen Medien entwickelte sich die Krim-Krise zur One-Man-Show eines bösen, bösen Präsidenten

Von Malte Daniljuk
27. März 2014

Mit der Eskalation des Ukraine-Konflikts setzen deutsche Journalisten zunehmend auf das stilistische Mittel der Personalisierung. Die Person des russischen Präsidenten Wladimir Putin erscheint in der Presse stellvertretend für die gesamte russische Gesellschaft. Dabei zeichnen Journalisten seine Person ganz überwiegend negativ und orientieren vielfach auf politikferne Eigenschaftsmerkmale. Die selben Redakteure, welche die Person des russischen Präsidenten in den Mittelpunkt stellen und sich ausführlich mit seiner Psyche beschäftigen, gehen inzwischen dazu über, Kritiker einer konfrontativen Russland-Politik, welche sich vergleichsweise stärker auf Sachargumente stützen, ausgerechnet als „Putin-Versteher“ zu brandmarken

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41351/1.html

Ukrainekonflikt verschärft Spannungen im Kaukasus

Von Clara Weiss
27. März 2014

Der Ukrainekonflikt verschärft die Spannungen im Kaukasus. Nachdem die USA und die Europäische Union einen Umsturz in Kiew herbeigeführt haben, beschleunigen sie nun die Einbindung Georgiens und Moldawiens in die EU und die NATO und verstärken die Zusammenarbeit mit Aserbaidschan. Sowohl Georgien wie Aserbaidschan haben sich im Konflikt mit Russland hinter die imperialistischen Mächte und die rechte Regierung in Kiew gestellt.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/03/27/kauk-m27.html

Obama in Brüssel: USA und EU verschärfen Konfrontation mit Russland

Von Alex Lantier und Johannes Stern
27. März 2014

US-Präsident Barack traf sich gestern in Brüssel mit EU-Kommissionspräsident Barroso, dem Präsidenten des Europäischen Rats HermanVan Rompuy und NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Obamas Auftritt in Brüssel diente dem Ziel, die Europäische Union und die NATO auf einen scharfen Konfrontationskurs mit Russland einzuschwören.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/03/27/obam-m27.html

Ukraine: Die Wiederkehr des Faschismus?

Von Ludwig Watzal
25. März 2014

War es ein Zufall, dass von Bundespräsident Gauck, über Außenminister Steinmeier und Verteidigungsministerin von der Leyen auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz ein größeres außenpolitisches Engagement Deutschlands in der Welt gefordert worden ist? War es ebenso Zufall, dass der Bundespräsident nicht zu den Olympischen Winterspielen nach Sotchi gefahren ist? Ist es auch Zufall, dass die deutsche Verteidigungsministerin mehr Militär an den Außengrenzen der Europäischen Union gefordert hat?

http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.de/2014/03/ukraine-die-wiederkehr-des-faschismus.html

Ungeheuer Putin

Von Obamas halbherzigem Neustart Anfang 2009 zum gegenwärtigen Tiefpunkt der Beziehungen zu Rußland

Knut Mellenthin
25. März 2014

Zu den zahlreichen Verheißungen, mit denen Barack Obama am 20. Januar 2009 das Präsidentenamt antrat, gehörte auch ein »Neustart« in den Beziehungen zu Rußland.Mit dem „Reset“ stand es jedoch, nach demonstrativen Anfangserfolgen, schon 2011 nicht mehr gut. In den letzten Wochen haben die amerikanisch-russischen Beziehungen sogar einen Tiefpunkt erreicht, der klar unter dem Stand liegt, den Obama im Januar 2009 vorgefunden hatte.

http://www.jungewelt.de/2014/03-25/042.php

„Die Einseitigkeit ist grotesk“

Über den Ukraine-Konflikt, die Rolle der deutschen Politik und die Berichterstattung in den hiesigen Medien. Ein Gespräch mit Iwan Rodionow
Interview: Stefan Huth

Iwan Rodionow ist Chefredakteur der russischen TV-Nachrichtenagentur Ruptly, einer Tochter des Informationskanals Russia Today (RT).

http://www.jungewelt.de/2014/03-21/012.php