Der ewige Kampf für „Land und Freiheit“

Von Luz Kerkeling
13. November 2014

Zapatisten in Mexiko Seit Wochen erschüttern wütende Massendemonstrationen Mexiko. Die Protestierende fordern die restlose Aufklärung eines grauenhaften Verbrechens, das offenkundig Spuren staatlicher Mitwirkung aufweist: Am 26. September waren nach einer Spendensammelaktion in der Stadt Iguala von Polizisten verschleppt worden. Die Beamten sollen die Lehramtsstudenten an eine kriminelle Bande, die „Guerreros Unidos“ übergeben haben. Diese sollen sie erschlagen, mit Benzin übergossen und verbrannt haben.

http://www.hintergrund.de/201411133312/politik/welt/der-ewige-kampf-fuer-land-und-freiheit.html

USA: Diskret statt geheim

USAID will subversive Aktivitäten anderen Diensten überlassen

Von Volker Hermsdorf
13. November 2014

Wegen subversiver Aktivitäten gegen Regierungen, die den USA nicht genehm sind, ist die Entwicklungshilfebehörde USAID (United States Agency for International Development) weltweit in die Kritik geraten. In mehreren Ländern musste sie ihre Tätigkeit deshalb bereits einstellen. Nachdem auch US-Politiker unbequeme Fragen stellten und mit dem Verbot geheimer illegaler Aktionen drohten, trat die Agentur jetzt die Flucht nach vorn an.

https://www.jungewelt.de/ausland/diskret-statt-geheim

„Der tödliche Status Quo wird von der Bundesregierung verteidigt und gefördert“

Ein Gespräch mit Max Blumenthal
12. November 2014

Während die Augen der Weltöffentlichkeit auf den Irak, Syrien oder die Ukraine gerichtet sind, spitzt sich die Lage im „Heiligen Land“ weiterhin zu. Die Unruhen im Westjordanland und in anderen von Israel besetzten Gebieten haben ein neues Ausmaß erreicht. Und zur gleichen Zeit liegt der Gaza-Streifen, den die westliche Berichterstattung schon längst verdrängt hat, immer noch in Trümmern.

http://www.hintergrund.de/201411123311/politik/welt/der-toedliche-status-quo-wird-von-der-bundesregierung-verteidigt-und-gefoerdert.html

Palästina: „Keine Autos für Araber“

Israelische Siedler und Militär gehen brutal gegen Palästinenser vor. Minister will Westbank annektieren

von Karin Leukefeld
12. November 2014

Die palästinensische Heimat von Ibrahim steht in Flammen. Täglich sterben junge Palästinenser bei Protesten gegen die israelische Besatzungsmacht, die mit völkerrechtswidrigem Siedlungsbau, Hauszerstörungen, Razzien und Festnahmen in den besetzten Gebieten ihre Herrschaft ausbauen will.

https://www.jungewelt.de/ausland/%C2%BBkeine-autos-f%C3%BCr-araber%C2%AB

Deutscher NATO-General droht mit militärischem Großmanöver gegen Russland

Von Johannes Stern
11. November 2014

75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs und dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion im Juni 1941 bereitet sich die deutsche Generalität wieder auf Krieg gegen Russland vor. Das unterstreicht ein Artikel in der Freitagsausgabe der „Welt“, der ausführlich den deutschen Vier-Sterne-General Hans-Lothar Domröse zu Wort kommen lässt. Die Aussagen des NATO-Oberbefehlshabers für Nord- und Osteuropa kommen einer Kriegserklärung an Russland gleich.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/11/nato-n11.html

Dem Würgegriff von Sagittarius A entkommen

US-Astronomen lösen Rätsel um bizarres Objekt, das auf Kollisionskurs mit dem supermassiven Schwarzen Loch im Milchstraßenzentrum war und zur Überraschung aller überlebte

Von Harald Zaun
11. November 2014

Im Herzen der Galaxis herrscht das supermassive Schwarze Loch Sagittarius A* (SgrA*), das in fernster Zukunft einen Großteil der Milchstraße verschlingen wird. Dass in dieser Region einige interessante Sterne und andere geheimnisvolle Gebilde ihr Dasein fristen, wissen die Astronomen von der UCLA Galactic Center Group schon seit langem. Seit 2011 verfolgen sie einen ganz speziellen Kandidaten, eine vermeintliche Gaswolke namens G2, die auf Kollisionskurs mit SgrA* war. Als diese im März dieses Jahres SgrA* passierte, erlebten die Forscher eine handfeste Überraschung. Für das Gesamtverständnis von Schwarzen Löchern sind die neuen Daten elementar.

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43291/1.html

Wirtschaftskrieg gegen Russland

Russische Zentralbank gibt den Rubel nach Kurseinbruch frei

Von Clara Weiss
11. November 2014

Am Montag gab Moskau den Wechselkurs des Rubel frei. Die Vorsitzende der russischen Zentralbank Elwira Nabiullina verkündete, dass die Notenbank falls notwendig „jederzeit und in ausreichendem Umfang“ mit Interventionen am Devisenmarkt reagieren werde.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/11/russ-n11.html

Obama verdoppelt US-Truppenstärke im Irak

Von Patrick Martin
11. November 2014

Wie das Pentagon am Freitag ankündigte, hat Präsident Obama die Entsendung von weiteren 1.500 Soldaten in den Irak genehmigt. Dieser Schritt ist Teil einer rasanten Eskalation der Kriege im Irak und in Syrien, nur wenige Tage nach der amerikanischen Halbzeitwahl.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/11/iraq-n11.html

Entscheidungen der Zentralbanken verschärfen Chaos des Weltkapitalismus

Von Nick Beams
11. November 2014

Das globale Finanzsystem erinnert immer mehr an ein Irrenhaus, in dem das Tun aller großen, für die Geldpolitik verantwortlichen Behörden, immer wahnsinnigere Formen annimmt. Die Zentralbanken der USA, Europas und Japans ignorieren bei ihrem rücksichtslosen Vorgehen die Folgen einer Politik, die sie im Namen ihrer eigenen nationalen Interessen auf Kosten ihrer kapitalistischen Rivalen und der Weltwirtschaft als Ganzes verfolgen.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/11/zent-n11.html

Serbien wird marktfein

Lohnsenkungen, Rentenkürzungen, massenhafte Arbeitsplatzvernichtung und großflächige Privatisierungen sollen Serbien „wettbewerbsfähig“ und fit für die EU machen

Von Raoul Rigault
10. November 2014

Griechenlands Kürzungskommissare bekommen Konkurrenz. Unter dem Druck von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) will Serbiens Regierung die „große Koalition“ in Athen beim Kaputtsparen noch überbieten. Die verheerenden Folgen dieser Politik in den sogenannten PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) werden dabei ignoriert

https://www.jungewelt.de/kapital-arbeit/serbien-wird-marktfein