Türkische Truppen fallen in Nordsyrien ein

Von Patrick Martin
25. Februar 2015

Am Samstag drangen 600 Soldaten der türkischen Armee in den Norden Syriens ein. Das war der erste türkische Einfall in dem Land seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs 2011. Der Konvoi von fast 200 Militärfahrzeugen, darunter 39 Panzern und 57 gepanzerten Fahrzeugen, evakuierte vierzig türkische Soldaten, die das Grabmal Süleyman Schahs bewachten. Süleyman war ein Stammvater der osmanischen Dynastie, die die Türkei 500 Jahre lang beherrschte.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/02/25/turk-f25.html

Verwirrung um „Deadline“

In vier Monaten muss der Streit um das iranische Atomprogramm gelöst sein. Oder doch schon in vier Wochen?

Knut Mellenthin
25. Februar 2015

In Genf ging am Montag eine weitere Verhandlungsrunde zwischen Vertretern Washingtons und Teherans über das iranische Atomprogramm zu Ende.  Erstmals wurden der Chef der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, und US-Energieminister Ernest J. Moniz hinzugezogen. Seine Anwesenheit in Genf wurde von manchen Kommentatoren so interpretiert, dass möglicherweise ein Durchbruch bevorstehe.

https://www.jungewelt.de/2015/02-25/004.php
https://www.jungewelt.de/2015/02-25/057.php

Polen erhöht die Militärausgaben

Von Sonja Bach
24. Februar 2015

Ab 2016 wird Polen zwei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für den Verteidigungsetat bereithalten. Das Land erfüllt damit die Mindestvorgabe der Nato. Als enger Verbündeter Deutschlands und der USA ist schon heute klar, gegen wen sich die Aufrüstung richtet: Russland.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/02/24/pole-f24.html

Jemen droht die Spaltung

Kompromissabkommen zwischen den Bürgerkriegsparteien hielt nur einen Tag. Abgesetzter Präsident Hadi bildet Gegenregierung in Aden

Knut Mellenthin
23. Februar 2015

Ein von der UNO am Freitag vermitteltes Abkommen zwischen den jemenitischen Bürgerkriegsparteien scheint bereits wieder gescheitert. Der von schiitischen Rebellen für abgesetzt erklärte Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi hat sich am Sonnabend in der südjemenitischen Hafenstadt Aden an die Spitze einer Gegenregierung gestellt.

https://www.jungewelt.de/2015/02-23/032.php

Pokern ohne Verluste

Die Ukraine ist ein Exerzierfeld für private Investoren. „Schocktherapie“ des IWF führt Bevölkerung in Armut

Von Olli Will und Jens Malling
23. Februar 2015

„Ein gutes Rezept für eine Katastrophe.“ So beschreibt Josh Cohen, Experte für postsowjetische Wirtschaften, die „Schocktherapie“, die der Internationale Währungsfonds (IWF) mit der Unterstützung des Westens zur Zeit in der Ukraine durchführt.

https://www.jungewelt.de/2015/02-23/022.php

Verhängnisvoll

Der neue Kalte Krieg unterscheidet sich vom früheren in mehreren Punkten. Er könnte gefährlicher werden als der alte

Von Wladimir Kosin
23. Februar 2015

Wladimir Kosin leitet die Beratergruppe beim Direktor des Russischen Institutes für Strategische Studien in Moskau. Auf der Konferenz „Jalta 1945: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“, die am 4. und 5. Februar im Liwadija-Palast auf der Krim stattfand, hielt er den hier abgedruckten, redaktionell gekürzten Vortrag.

https://www.jungewelt.de/2015/02-23/033.php

Nach der Niederlage von Debalzewe: USA verschärfen Drohungen gegen Russland

Von Niles Williamson
20. Februar 2015

Der Rückzug der ukrainischen Truppen aus Debalzewe am Mittwoch war eine schwere Niederlage für das Kiewer Regime in seiner Militäroffensive gegen die prorussischen Separatisten im östlichen Donbass. Er war außerdem ein schwerer Schlag für die Politik der USA in Osteuropa.

http://www.wsws.org/de/articles/2015/02/20/ukra-f20.html

„Offene Fragen zu Ereignissen auf dem Maidan“

Was ist am Unabhängigkeitsplatz wirklich geschehen? Ina Kirsch über die vielen Fehler, die zu der schweren Ukraine-Krise führten

Von Gerhard Lechner
19. Februar 2015

Ina Kirsch ist Unternehmensberaterin und eine intime Kennerin der Ukraine. Sie saß 13 Jahre lang für die SPD im Europäischen Parlament und war bis zum letzten Jahr Direktorin des European Centre for a Modern Ukraine (ECFMU) in Brüssel.

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/736123_Es-gibt-zahlreiche-offene-Fragen-zu-den-Ereignissen-auf-dem-Maidan.html

„Das ist kein Kriegs-, sondern ein Mordprogramm“

Mit dem Drohnenkrieg ist gezieltes Töten zur Routine geworden

Von Arnim Wertz
16. Februar 2015

Die letzten der tödlichen Waffen im Arsenal der USA sind unbemannte Luftfahrzeuge wie die MQ-1-Predator oder MQ-9-Reaper, allgemein als Drohnen bekannt, die aus sicherer Höhe Ziele ausspähen und Hellfire- oder neuerdings Scorpion-Raketen abfeuern können. Ein Bericht des Budgetbüros des US-Kongresses erwähnte 2011, dass das Verteidigungsministerium im Laufe der kommenden Dekade etwa 730 neue mittelgroße unbemannte Flugzeuge, also Drohnen vom Typ Reaper, anschaffen wolle.

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44148/1.html

Ohne Rücksicht schreiben

Die algerische Schriftstellerin Assia Djebar bestand auf der ungehinderten Entfaltung der Frauen

Von Sabine Kebir
16. Februar 2015

Am 6. Februar starb Assia Djebar in Paris. In den Nachrufen wurde sie „die große Dame der algerischen Literatur“ genannt. Verdiente Anerkennung wurde ihr erst im Tod zuteil. Hunderte Menschen erwiesen ihr die letzte Ehre, als ihr am 12. Februar nach Algier überführter Sarg in Cherchell beigesetzt wurde.zu den glücklichsten Entscheidungen des Börsenvereins, dass sie 2000 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels entgegennehmen konnte.

https://www.jungewelt.de/2015/02-16/008.php