Eine Analyse der russischen Strategie in der Ukraine und ein Vergleich mit Kriegen der USA

Von Thomas Röper – 12. März 2022

Die Medien überschlagen sich mit dramatischen Berichten über das angeblich brutale Vorgehen der russischen Armee. Ob das berechtigt ist, zeigt ein Vergleich mit Kriegen des Westens. – Kriege und bewaffnete Konflikte verursachen immer Leid, Zerstörung und Tod. Das liegt leider in der Natur der Sache. Es gibt nun einmal keine „humanen“ Kriege. Dennoch kann eine Armee versuchen, zivile Opfer nach Möglichkeit zu vermeiden, auch wenn das nie vollständig gelingen kann. Oder eine Armee kann ohne Rücksicht auf Zivilisten vorgehen. Oder – wir erinnern uns an den Zweiten Weltkrieg – eine Armee kann auch bewusst Zivilisten angreifen, weil sie meint, damit die Moral des Gegners zu schwächen. Ein Beispiel dafür waren die USA und Großbritannien, die im Zweiten Weltkrieg ganz bewusst zivile Ziele bombardiert und praktisch alle deutschen Städte dem Erdboden gleichgemacht haben, wobei hunderttausende, wenn nicht über eine Million Zivilisten bewusst getötet wurden. Westliche Medien und Politiker werfen Russland vor, in der Ukraine ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung vorzugehen. Die Medien sind voll von Berichten über zivile Opfer, über den Beschuss von Wohngebieten und ziviler Infrastruktur. … Wenn wir versuchen wollen, einzuschätzen, wie die russische Armee vorgeht, haben wir es aus der Ferne … schwer. Aber es gibt Dinge, die wir überprüfen können. Und das will ich hier versuchen.

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US-Goldhändler: Das ist das Totenglöckchen für den Dollar

Von RT DE – 12. März 2022

Viele wissen es, aber nur wenige sprechen es aus: Die gegen Russland verhängten Sanktionen können das Ende des Dollar als Weltreservewährung zur Folge haben. So sieht das zumindest Andy Schectman, dem eine große US-Edelmetallhandelsgesellschaft gehört. Der Inhaber eines großen Edelmetallhandels in den USA, Andy Schectman, sieht die Zukunft des US-Dollars in einem Interview sehr pessimistisch. Er beleuchtet die Folgen der Sanktionspolitik, die in den westlichen Ländern meist ausgeblendet werden.

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WHO fordert von Kiew Vernichtung „hochgefährlicher“ Krankheitserreger, die Kiew laut USA gar nicht hat

Von Thomas Röper – 12. März 2022

In der Ukraine gäbe es keine gefährlichen Krankheitserreger, haben die USA gemeldet, das sei alles russische Propaganda. Aber die WHO hat Kiew aufgefordert, seine „hochgefährlichen“ Krankheitserreger zu vernichten. – Die USA bestreiten, dass das Pentagon in der Ukraine in Biolabors an Biowaffen gearbeitet hat. Warum das – laut früheren Angaben des Pentagon – gelogen ist, habe ich hier aufgezeigt. Das Pentagon hat die entsprechenden eigenen Informationen nämlich inzwischen vom Netz genommen. Nun wurde bekannt, dass die WHO von Kiew gefordert hat, „hochgefährliche“ Krankheitserreger in seinen Laboren zu vernichten. Also eben jene Krankheitserreger, die es laut USA in der Ukraine gar nicht gibt.

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Biowaffen: Nur internationale Kontrolle kann Vorwürfe entkräften

Von Dagmar Henn – 12. März 2022

Betreiben die USA Biolabore in der Ukraine? Inzwischen ist klar, dass sie das tun. Betreiben diese Labore gefährliche Forschung? Vieles spricht dafür; um dies zu widerlegen, wären Kontrollen erforderlich. Für andere geächtete Waffen gibt es längst solche Mechanismen. Die Vorwürfe, die das russische Verteidigungsministerium gegen die USA erhebt, sind heftig. In Laboren in der Ukraine sei an Biowaffen geforscht worden; dabei sei es nicht nur um gefährliche Erkrankungen wie Pest oder das Krim-Kongo-Fieber gegangen, es seien genetische Studien unternommen worden, um Erreger spezifisch für bestimmte Bevölkerungsgruppen zu entwickeln, und es seien die Migrationsrouten von Vögeln untersucht worden, die als Überträger von Erkrankungen in Frage kämen. Die USA bestreiten diese Vorwürfe; es würde allerdings verwundern, täten sie das nicht. Schließlich ist die Entwicklung biologischer Waffen seit der Biowaffenkonvention vom 16. Dezember 1971 international verboten. Das Problem: Diese Konvention etablierte keinen Mechanismus der Überwachung und Kontrolle, und insbesondere die Vereinigten Staaten lehnten einen solchen Mechanismus immer ab.

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Trotz Warnungen vor einem Weltkrieg mehren sich in Washington die Forderungen nach einem schärferen Vorgehen gegen Russland

Von Andre Damon – 11. März 2022

Obwohl das Weiße Haus warnt, eine Eskalation des US-Engagements im Krieg zwischen Russland und der Ukraine könnte schnell einen dritten Weltkrieg auslösen, mehren sich aus den Reihen der Demokraten und der Republikaner die Forderungen nach einer aggressiveren US-Militärintervention. In der dritten Woche des Kriegs in der Ukraine verschärfen sich die Kämpfe rapide und führen zu einer stark wachsenden Zahl von getöteten Zivilisten und Soldaten. Der ehemalige Senator für Connecticut und demokratische Vizepräsidentschaftskandidat Joe Lieberman sprach sich in einer Kolumne im Wall Street Journal für eine Flugverbotszone über der Ukraine aus. Lieberman schrieb: „Die Weigerung der Nato, die Ukraine durch eine Flugverbotszone vor den anhaltenden, willkürlichen und unmenschlichen russischen Luftangriffen zu schützen, ist strategisch schwach und moralisch falsch.“

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Die im Westen verheimlichte Reaktion Chinas auf die Entdeckung von US-Biowaffen in der Ukraine

Von Thomas Röper – 10. März 2022

Westliche Medien tun die russischen Entdeckungen von US-Biowaffen in der Ukraine als russische Propaganda ab. Da ist es nur folgerichtig, dass sie Chinas Reaktion auf die Enthüllungen verschweigen. – China hat sich sehr deutlich zu den russischen Entdeckungen in der Ukraine geäußert. Da die westlichen Medien das Thema der von Russland entdeckten Hinweise auf US-Biowaffen meiden, als russische Propaganda abtun und auch Chinas Reaktion verschweigen, habe ich eine Analyse der russischen Nachrichtenagentur TASS übersetzt, die darüber und über die Folgen der russischen Entdeckungen berichtet hat.

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Russland verlässt den Europarat – Was bedeutet das?

Von Thomas Röper – 10. März 2022

Russland hat angekündigt, den Europarat zu verlassen. Damit dreht Russland auch dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte den Rücken zu. Was bedeutet das? – Der Europarat ist etwas anderes als der Europäische Rat der EU. Der Europarat wurde schon 1949 gegründet und er sollte sich für die Menschenrechte in Europa einsetzen. Er war als neutrale Organisation gedacht und sollte ein Gesprächsforum sein, das im Kalten Krieg gute und wichtige Dienste geleistet hat. Mittlerweile ist der Europarat jedoch zu einem Instrument der westlichen Politik verkommen, in dem kein Dialog mehr stattfindet, sondern der von der Mehrheit seiner Mitglieder, die auch NATO-Mitglieder sind, für machtpolitische Zwecke missbraucht wird, anstatt dem Dialog zu dienen. Diese Mehrheit hat Russland nach der Ukraine-Krise 2014 das Stimmrecht entzogen und hat erst wieder eingelenkt, als Russland nach einigen Jahren mit dem Austritt gedroht hat, Details finden Sie hier. Im Zuge der aktuellen Krise wiederholt sich das Spiel. Als vor einigen Tagen ein russischer Vertreter eine Rede gehalten hat, haben die Vertreter des Westens demonstrativ den Saal verlassen und so endgültig und offen gezeigt, dass sie in dem Gremium keinen Dialog mehr wollen. Russland hat nun die Konsequenzen gezogen und ist aus dem Gremium ausgetreten. Kremlsprecher Peskow erklärte auf eine Frage von Journalisten, dass das den Austritt „aus allen Mechanismen“ des Europarates bedeute, einschließlich des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte.

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Ukraine wird zum internationalen Sammelpunkt für Neonazis und Legionäre

Von Peter Schwarz – 10. März 2022

Die Ukraine wird zum Sammelpunkt für Neonazis und Legionäre aus der ganzen Welt. Sie erhalten dort die Möglichkeit, unter realen Kriegsbedingungen zu kämpfen, zu töten und Erfahrungen zu sammeln. Die hemmungslose Soldateska, die so herangezogen wird, verschärft und verlängert den Krieg in der Ukraine. Und sie ist eine Gefahr für die Arbeiterklasse in den Herkunftsländern. Die faschistischen Stoßtrupps Mussolinis, die nach dem Ersten Weltkrieg italienische Arbeiter terrorisierten, die deutschen Freikorps, die die Sozialisten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sowie die bürgerlichen Politiker Walther Rathenau und Matthias Erzberger ermordeten, und Hitlers SA rekrutierten sich aus solchen verrohten Frontkämpfern. Die Ukraine ist nicht erst mit Kriegsbeginn zum Wallfahrtsort für militante Neonazis geworden. Die rechtsextremen Milizen, die 2014 beim Sturz von Präsident Janukowitsch eine zentrale Rolle spielten und anschließend den Krieg im Donbas in Gang hielten, sind international bestens vernetzt. Sie unterhalten Beziehungen zu militanten Neonazi-Gruppen auf der ganzen Welt.

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US-Staatssekretärin bestätigt Existenz von Laboren zur biologischen Kriegsführung in der Ukraine

Von Kevin Reed – 10. März 2022

Die Staatssekretärin des Außenministeriums Victoria Nuland erklärte am Dienstag auf die Frage von Senator Marco Rubio (Republikaner, Florida), ob es in der Ukraine chemische oder biologische Waffen gebe, dass dort tatsächlich „biologische Forschungseinrichtungen“ existieren. Sie erwähnte zwar nicht, ob die USA an den Laboren beteiligt seien, lenkte in ihrer Aussage vor dem Außenpolitischen Ausschuss des Senats jedoch schnell zu den Bestrebungen des Außenministeriums über, „zu verhindern, dass diese Forschungsmaterialien den russischen Streitkräften in die Hände fallen.“ In einem sorgfältig durchchoreografierten Gespräch mit Rubio erklärte sie, wenn es in der Ukraine zu einem Angriff mit biologischen oder chemischen Waffen käme, sei er „zweifellos“ von Russland durchgeführt worden.

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Die USA haben in Georgien und der Ukraine an Fledermaus-Coronaviren geforscht

Von Thomas Röper – 10. März 2022

Unterlagen aus den USA belegen, dass das US-Verteidigungsministerium in Georgien an Fledermaus-Coronaviren geforscht hat. Nun hat das russische Verteidigungsministerium Belege für die gleiche Forschung in der Ukraine vorgelegt. Stammleser des Anti-Spiegel kennen Dr. Peter Daszak seit Juni 2021. Damals habe ich das erste Mal über Daszak, seine NGO EcoHealth Alliance in New York und seine mit Geldern der US-Regierung durchgeführten Forschungen in Wuhan berichtet. Dr. Daszak hat zusammen mit anderen Virologen in Wuhan daran geforscht, wie man Coronaviren von Fledermäusen ansteckend für den Menschen machen kann, der Fachbegriff dafür lautet „Gain of Function Forschung“ (GoF). Da aber sicher nicht alle Leser die Geschichte kennen, muss ich sie kurz zusammenfassen, in den verlinkten Artikeln finden Sie mehr Informationen.

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