Bundeswehrangriff in Kundus bleibt ungesühnt. Gericht weist Klage von Hinterbliebenen gegen BRD ab. Verteidigungsminister zur Truppenbescherung in Afghanistan.
Von Rüdiger Göbel
12. Dezember 2013
Bundeswehrangriff in Kundus bleibt ungesühnt. Gericht weist Klage von Hinterbliebenen gegen BRD ab. Verteidigungsminister zur Truppenbescherung in Afghanistan.
Von Rüdiger Göbel
12. Dezember 2013
Von Barry Grey
12. Dezember 2013
Der investigative Journalist und Pulitzer Preiträger Seymour Hersh hat einen Artikel veröffentlicht, der zeigt, dass die US-Regierung und Präsident Barack Obama bewusst gelogen haben, als sie behaupteten, die syrische Regierung habe im August in einem von „Rebellen“ besetzten Gebiet das Kampfgas Sarin eingesetzt.
Auch im Zivilverfahren gibt es für die Bundeswehropfer von Kundus nur die kalte Schulter.
von Velten Schäfer
11.Dezember 2013
Am 4. September 2009 befahl der Bundeswehroberst Georg Klein, zwei auf einer Sandbank festgefahrene Tanklaster und die Umstehenden durch den Abwurf zweier 500-Kilo-Bomben zu vernichten. Nachdem bereits 2010 der Generalbundesanwalt ein zunächst eingeleitetes Strafverfahren eingestellt hatte und ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss 2011 im Sand verlaufen war, hat das Bonner Landgericht nun auch zivilrechtliche Konsequenzen aus dem Tod von laut NATO rund 140 oder nach Bundeswehrversion „nur“ 91 Menschen – weit überwiegend Zivilisten – zurückgewiesen.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/917784.persilschein-fuer-deutschland.html
Der US-Geheimdienst CIA ermöglichte Südafrikas Rassisten 1962 die Verhaftung Nelson Mandelas. Es folgten 27 Jahre Haft
Von Volker Hermsdorf
11. Dezember 2013
US-Präsident Barack Obama gehörte am Dienstag in Johannesburg zu den Trauerrednern für den verstorbenen südafrikanischen Freiheitshelden Nelson Mandela. Was er in seiner Ansprache nicht erwähnte: Es war der US-Geheimdienst, der Mandela Pretorias Rassisten ans Messer lieferte. Die CIA hatte der südafrikanischen Geheimpolizei die entscheidenden Hinweise gegeben, die am 5. August 1962 zur Festnahme Nelson Mandelas und seiner anschließenden 27jährigen Haft führten.
http://www.jungewelt.de/2013/12-11/039.php
11.12.2013 / Schwerpunkt / Seite 3
US-Minister Hagel zeigt sich in Afghanistan und Pakistan wenig diplomatisch.
Von Knut Mellenthin
11. Dezember 2013
Das pakistanische Parlament hat am Dienstag eine Resolution verabschiedet, mit der die Regierung in Islamabad aufgefordert wird, sich bei den USA für die sofortige Beendigung der Drohnenangriffe einzusetzen.
Ägypten: Auf Sinai-Halbinsel boomt das Geschäft mit Folter von Flüchtlingen und Lösegelderpressung
Von Sofian Philip Naceur, Kairo
11. Dezember 2013
Die Sinai-Halbinsel, Ägyptens östlichste Provinz an der Grenze zu Israel, ist bekannt für ihre Tourismushochburgen wie Scharm Al-Sheich. Vor allem seit 2012 macht die Provinz jedoch erschreckende Schlagzeilen. Neben dem Waffen- und Drogenschmuggel, der im wirtschaftlich vernachlässigten Norden der Provinz eine wichtige Einkommensquelle darstellt, ist der Menschenhandel mit Flüchtlingen vor allem aus Eritrea, Sudan und Äthiopien das wohl lukrativste Geschäft von Schmugglerbanden und kriminellen Netzwerken geworden.
In Ägypten ist der seit der Entmachtung der Muslimbrüder verhängte Ausnahmezustand zwar aufgehoben, doch die Armee bestimmt Geschehen und Straßenbild
Von Sofian Philip Naceur, Kairo
7. Dezember 2013
http://www.jungewelt.de/2013/12-07/002.php
In den Salzbergwerken in Heilbronn befindet sich eine der größten Giftmülldeponien ganz Europas. Trotz „beunruhigender Messergebnisse“ und massiver Gesteinsabbrüche sehen Betreiber, Behörden und Politik keine Gefahr für Mensch und Natur.
Von Alexander Bahar
17.November 2013
Im Juli 2013 strahlte der Westdeutsche Rundfunk in der Wissenschaftssendung „Quarks“ einen Beitrag über „die giftigsten Orte Deutschlands“ aus. Darin wurde aufgezeigt, „wie Zehntausende Tonnen Giftmüll unter der Erde verschwinden“. Als „giftigste Orte“ wurden u.a. das Kalibergwerk Herfa-Neurode und das Salzbergwerk Heilbronn genannt.
Gespräch mit Marcos Buser. Über die langfristigen Risiken der Untertageentsorgung von Giftmüll, die Situation in deutschen Deponien und die Notwendigkeit staatlicher Regulierung
Interview: Alexander Bahar
9. November 2013