Von Peter Schwarz – 13. April 2019
Liest man die Kommentare der deutschen Medien über die Verhaftung von Julian Assange, kann man nur folgern, dass es um Demokratie und Pressefreiheit in Deutschland schlecht bestellt ist.
Von Peter Schwarz – 13. April 2019
Liest man die Kommentare der deutschen Medien über die Verhaftung von Julian Assange, kann man nur folgern, dass es um Demokratie und Pressefreiheit in Deutschland schlecht bestellt ist.
Von Niles Niemuth – 13. April 2019
Die Verhaftung des Journalisten und WikiLeaks-Herausgebers Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London am Donnerstagmorgen stößt weltweit auf Empörung. Assange wurde von einem Mob aus britischen Polizeibeamten aus dem Botschaftsgebäude gezerrt und in eine Gefängniszelle gesperrt. Zuvor hatte ihm der ecuadorianische Präsident Lenin Moreno rechtswidrig das politische Asyl entzogen.
12. April 2019 – Redaktion der WSWS
Wir verurteilen mit Nachdruck die rechtswidrige gewaltsame Ergreifung und Verhaftung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange und schließen uns dem Aufruf der World Socialist Website zu einer umfassenden, weltweiten Kampagne an, um Julian Assange zu verteidigen, seine Auslieferung an die USA zu verhindern und ihm die Freiheit zu geben, nach Australien zurückzukehren, mit Garantien gegen jede künftige Strafverfolgung.
Von Oscar Grenfell – 12. April 2019
Am Donnerstagmorgen entzog das Regime des ecuadorianischen Präsidenten Lenin Moreno dem WikiLeaks-Gründer Julian Assange rechtswidrig das politische Asyl und erlaubte es der britischen Polizei, ihn in der ecuadorianischen Botschaft in London zu verhaften.
Von Moritz Müller – 11. April 2019
or wenigen Stunden hat die Londoner Metropolitan Police den Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London verhaftet. Die Regierung von Ecuador hatte die Polizei dazu in die Botschaft eingeladen, nachdem sie Julian Assange das diplomatische Asyl entzogen hatte. Die britische Polizei begründet die Festnahme mit dem Verstoß gegen Kautionsauflagen durch Herrn Assange. Der Experte für Internationales Recht, Nikolaos Gazeas, hält diesen Haftbefehl für unverhältnismäßig. [Hier weiterlesen]
RT-Interview: John Pilger – 5. November 2016
Bekanntlich veröffentlichte WikiLeaks unzählige Dokumente über US-Kriegsverbrechen im Irak und anderswo, über Manipulationen des Clinton-Lagers im US-Präsident-schaftswahlkampf und weitere Enthüllungen, die dem US-Imperialismus schwer geschadet haben. Sicher nicht wegen eines Verstoßes gegen Kautionsauflagen wurde nach Assanges Flucht in die ecuadorianische Botschaft in London ein umfangreiches Polizeiaufgebot rund um die Botschaft inklusive Überwachungskameras aufgestellt. Im November 2016 sprach Star-Journalist John Pilger mit Julian Assange über die Finanzierung des IS durch Saudi-Arabien und Katar. Aber das große Geld beherrscht auch die Regierung Obama. Besonders die Clinton-Stiftung sei ein Hort systematischer Korruption. [Zum Video]
Von Bill Van Auken – 11. April 2019
Die Gefahr einer blutigen Schlacht um Tripolis hat sich weiter erhöht. Der selbsternannte „Feldmarschall“ Chalifa Haftar zieht südlich der libyschen Hauptstadt Truppen und Panzer zusammen. Kampfflugzeuge seiner sogenannten Libyschen Nationalarmee haben den einzigen funktionierenden Flughafen der Stadt bombardiert, wodurch Zivilisten, die aus dem Land fliehen wollen, abgeschnitten sind.
Von Moritz Tremmel/dpa – 11. April 2019
Fast sieben Jahre lebte Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London, um seiner Festnahme zu entgehen. Nun hat das südamerikanische Land ihn vor die Tür gesetzt – und die britische Polizei nahm ihn umgehend fest. Die USA stellten einen Auslieferungsantrag. [Hier weiterlesen]
Von Liudmila Kotlyarova – 9./11. April 2019
Die Bundesregierung soll die völkerrechtswidrige US-Politik der Drohnenmorde von Ramstein aus bewusst unterstützt haben und will daher nicht ermitteln. Dies erklärt der Oberstleutnant a. D. Hans-Jürgen Rose gegenüber Sputnik. Mehrere Oppositions-politiker griffen die Behörde im Blick aufs neuste Urteil des Oberverwaltungsgerichts verbal an. [Hier weiterlesen]
Von Elisabeth Zimmermann – 9. April 2019
Anfang April legte die Bertelsmann-Stiftung eine neue Studie vor, die die Entwicklung der Armut in Deutschland im Zeitraum 2007 bis 2016 untersucht. Sie wirft einmal mehr ein grelles Licht auf die politisch Verantwortlichen – die SPD, die Grünen und die Gewerkschaften –, ohne sie beim Namen zu nennen. In den am stärksten betroffenen großen Ruhrgebietsstädten war bis vor wenigen Jahren fast durchgängig die SPD am Ruder.