Unterricht an deutschen Schulen: Russen sind keine Menschen, sondern „blutrünstige Monster!“

Von Thomas Röper – 12. April 2022

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg hat eine Broschüre für den Schulunterricht herausgebracht, die auch von Reichspropagandaministerium des Herrn Goebbels stammen könnte. – Einer der Kerne der Nazi-Propaganda des „Dritten Reiches“ war es, dass Russen (und andere Völker) keine Menschen sind und man sie daher umbringen kann. Das lernen Kinder in deutschen Schulen nun wieder. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg hat eine Broschüre für den Schulunterricht herausgebracht, die ich fast kommentarlos zeigen werde. Über russische Soldaten lernen die Kinder in der Broschüre: „Sie sehen aus, wie Menschen, aber es sind blutrünstige, hasserfüllte Monster…!“ Das ist eine exakte Wiederholung der Nazi-Propaganda des Herrn Goebbels, der den Gegnern des Dritten Reiches ebenfalls abgesprochen hat, Menschen zu sein. Juden wurden in Propagandafilmen der Nazis als „Ratten“, Slawen wurden als „Untermenschen“ gezeigt und bezeichnet. Und genau das, die Entmenschlichung von Menschen, lernen Kinder nun wieder in deutschen Schulen.

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Untersuchungshäftling Julian Assange seit drei Jahren im Hochsicherheitsgefängnis

Von Moritz Müller – 11. April 2022 um 15:43

Vor drei Jahren wurde Julian Assange unter dramatischen Umständen in seinem Botschaftsasyl verhaftet und aus der ecuadorianischen Botschaft in London gezerrt. Seitdem sitzt Assange im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh ein, ohne dass ein Ende des verschlungenen Rechtsweges in Sicht ist. Sein damals schon angeschlagener Gesundheitszustand hat sich zunehmend verschlechtert. Das vom russischen Sender Ruptly aufgenommene Video der Verhaftung Assanges ist im Internet nur noch kommentiert und ohne Originalton aufzufinden. Im Artikel von RT zur Verhaftung Assanges wird dies mit der Sperrung durch YouTube erklärt. So wird rückwirkend Zensur betrieben. Es ist aber auch schade, dass RT das Video nicht auf einem anderen Kanal eingestellt hat. Innerhalb einer Stunde nach seiner Verhaftung wurde er dem Haftrichter vorgeführt, der ihn der Verletzung von Kautionsauflagen für schuldig befand und während der 15-minütigen Anhörung außerdem zu Assange sagte, er sei ein Narzisst. Auch die Einwände von Assanges Anwalt, die dem Westminster Magistrates Court vorsitzende Richterin Emma Arbuthnot sei befangen, wurden ohne Erörterung beiseite gewischt. Ihr Mann, der Rüstungslobbyist Lord James Norwich Arbuthnot, wird mehr als 50 Mal in Wikileaks-Veröffentlichungen erwähnt.

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Gesundheitszustand von Whistleblower Julian Assange verschlechtert sich in britischer Folter-Haft

Von Thomas Röper – 12. April 2022

Der Wikileaks-Gründer, Journalist und Whistleblower Julian Assange sitzt weiterhin in britischer Auslieferungshaft, obwohl die UNO bescheinigt hat, er werde dort gefoltert. – Seit Herbst 2019 ist bekannt, dass die UNO Großbritannien vorwirft, Julian Assange unter Haftbedingungen zu halten, die Folter darstellen. Das hat keine westliche Regierung – auch nicht die Bundesregierung – , die doch angeblich für Menschenrechte einstehen, gestört. Im Westen stört sich auch keine Regierung daran, dass Assange nur festgehalten wird, weil er Kriegsverbrechen der USA im Irak aufgedeckt hat. Im Westen werden diejenigen, die Verbrechen westlicher Regierungen aufdecken, verfolgt und eingesperrt, die Kriegsverbrecher hingegen werden nicht bestraft. Das sind die wahren westlichen Werte, wie jeder weitere Tag, den Julian Assange im Gefängnis verbringt, beweist. Nun hat sich die Ehefrau von Assange an die Presse gewandt und über den sich verschlechternden Gesundheitszustand von Julian berichtet. Da die deutschen „Qualitätsmedien“ darüber nicht berichten, habe ich die Meldung der russischen Nachrichtenagentur TASS darüber übersetzt.

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Unbeantwortete Fragen zum Raketenangriff von Kramatorsk

Von David North – 11. April 2022

Der Raketenangriff, der Berichten zufolge mindestens 50 Menschen am Bahnhof von Kramatorsk tötete, wurde sofort Schlussfolgerung in Frage zu stellen. Die New York Times berichtet, dass „der ukrainische Präsident Wolodymyr und ohne jede Untersuchung als russisches Kriegsverbrechen angeprangert. Es gibt jedoch Gründe, diese Selenskyj sagte, Russland habe den Bahnhof mit einer Rakete getroffen, die er als Tochka-U-Kurzstreckenrakete identifizierte…“. Das russische Verteidigungsministerium hat den Vorwurf zurückgewiesen und erklärt, dass Tochka-U-Raketen vom ukrainischen Militär eingesetzt werden. Dies ist sicherlich richtig. Ein Artikel, der am März von der Web-Publikation „1945“ veröffentlicht wurde, trägt die Überschrift: „Tochka: Die Rakete, mit der die Ukraine Russland angreifen könnte?“

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EU-Chefdiplomat spricht sich für militärische Lösung des ukrainisch-russischen Konflikts aus

Von Thomas Röper – 10. April 2022

EU-Chefdiplomat Josep Borrell hat sich für eine militärische Lösung des Konfliktes zwischen der Ukraine und Russland ausgesprochen. Von Friedenswillen kann im Westen keine Rede (mehr) sein. – Die EU präsentiert sich als „Friedensprojekt“ und hat sogar den Friedensnobelpreis bekommen. Der 9. April 2022 wird in die Geschichte eingehen, auch wenn die „Qualitätsmedien“ ihren Lesern verschweigen, welchen Wendepunkt die EU an diesem Tag erreicht hat. … Butscha war der benötigte Vorwand, um jeden zu diskreditieren, der sich für Friedensverhandlungen und Gespräche mit Russland ausspricht. Auch das dürften viele Menschen kaum geglaubt haben, dabei setzen alle westlichen Staaten auf Waffenlieferungen – also Kriegsverlängerung -, anstatt auf Verhandlungen … was Josep Borrell, der EU-Chefdiplomat, nun in Kiew offen bestätigt hat.

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Wie Geopolitik funktioniert und worum es in der Ukraine wirklich geht

Von Thomas Röper – 10. April 2022

… Die meisten Menschen sind von den Ereignissen in der Ukraine emotional zutiefst aufgewühlt. Sei es, weil sie die Bilder schockieren, sei es, weil ein Krieg in Europa tobt, sei es, dass sie Angst vor einem neuen Weltkrieg haben, oder sei es wegen einer Kombination aus diesen und anderen Faktoren. … Diese Emotionalisierung ist gewollt, denn wer emotionalisiert, also wütend, verängstigt, entsetzt und so weiter ist, dessen Fähigkeit zu rationalem Denken ist ausgeschaltet. Und wer nicht rational, sondern emotional denkt, der ist über seine Emotionen leicht lenkbar. Das ist ein bewährtes Mittel zur Lenkung der Massen. Wenn wir aber Geopolitik verstehen wollen, müssen wir vollkommen trocken und „gefühllos“ analysieren. Geopolitik ist wie ein Schachspiel und wir alle wissen, dass noch nie jemand ein Schachspiel mit Emotionen gewonnen hat, sondern dass immer der gewinnt, der besser und kaltblütiger analysiert. Das gilt auch für den Beobachter eines Schachspiels, der das Spiel und die Strategien der Spieler nur verstehen kann, wenn er das Spiel genauso kalt und sachlich beobachtet, wie die Spieler es spielen.

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Ukrainischer Neonazismus in Deutschland angekommen: Aufrufe zum Völkermord vorm Reichstag

Von Thomas Röper – 9. April 2022

Während die Beleidigung eines als Frau verkleideten Mannes in Deutschland Volksverhetzung sein soll, ist der Aufruf, alle Russen zu töten in Deutschland legal. … Vor dem Reichstag gab es in diesen Tagen noch einen anderen Vorfall, der aber anscheinend laut Staatsschutz keine Volkverhetzung darstellt. Auf einer pro-ukrainischen Kundgebung vor dem Reichstag hat ein Mädchen auf ukrainisch ein hübsches Liedchen vorgetragen, das von den Zuschauern mit Applaus belohnt wurde. Ob die begeisterten Zuschauer auch so geklatscht und applaudiert hätten, wenn sie den Text verstanden hätten? Das Mädchen sang nämlich: „Bald wird es kein Russland mehr geben und dann wird Frieden auf der ganzen Welt sein!“ Das Mädchen hat vor dem Reichstag und unter dem Applaus dem Menschen zu nichts weniger als zu Völkermord aufgerufen. Und das mitten in Berlin und offenbar stellt das in Deutschland – im Gegensatz zu abfälligen Bemerkungen über einen Mann in Frauenkleidern – keine Volksverhetzung dar. Ob das auch gelten würde, wenn das Mädchen zum Beispiel eine Welt ohne Israel gefordert hätte?

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NATO verschärft Kriegskurs gegen Russland

Von Andre Damon – 9. April 2022

Mit einer Reihe von koordinierten Maßnahmen haben die USA, die NATO und die Europäische Union ihre Beteiligung am Krieg zwischen der Ukraine und Russland am Donnerstag massiv ausgeweitet. Das könnte zur Eskalation des Kiew ankündigte, versprach die Europäische Union die Einstellung der russischen Energieimporte. Die USA und Konflikts in einen neuen Weltkrieg führen. Während die NATO zusätzliche Lieferungen von schweren Waffen für ihre Verbündeten schlossen Russland derweil aus dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen aus. Diese Maßnahmen machen deutlich, dass die Vorwürfe der USA von Anfang der Woche über russische Kriegsverbrechen in den Vororten von Kiew Propaganda waren. Sie sollten jede Aussicht auf eine Verhandlungslösung zunichte machen und die öffentliche Meinung auf eine Verstärkung des NATO-Engagements vorbereiten.

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Unbedingter Kriegswille

Von Arnold Schölzel – 8. April 2022

An der Aufklärung des Geschehens im Ukraine-Krieg hat der Westen kein Interesse. Nur an der Verlängerung des Mordens – vom Maidan und Odessa bis Butscha. – Neun Busse wurden am Dienstag in Kiew bereitgestellt, um Blogger und Journalisten in den Vorort Butscha, aus dem seit Sonnabend Fotos von einem Massaker an der Zivilbevölkerung verbreitet werden, zu fahren. Das Resultat dieser eingebetteten Tour ließ sich am Mittwoch auch in deutschen Zeitungen nachlesen, in denen allerdings das Urteil über die Urheber des Mordens vorab gefällt war: ein Kriegsverbrechen der Russen. Das hatte der Kanzler vorgegeben. Am Sonntag formulierte Olaf Scholz (SPD): „Diese Verbrechen des russischen Militärs müssen wir schonungslos aufklären.“ Er verlangte, „dass internationale Organisationen wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz Zugang erhalten zu diesen Gebieten, um die Greueltaten unabhängig zu dokumentieren“. Bis zum Donnerstag war nicht zu hören, dass internationale Sachverständige vor Ort sind. Unterdessen werden weiter Spuren und Beweismittel vernichtet.

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Wie die USA die Friedensverhandlungen sabotieren

Von Thomas Röper – 8. April 2022

Ich weise immer wieder darauf hin, dass die USA keinerlei Interesse an einem Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine haben. Hier werde ich aufzeigen, warum das so ist. – Um den Ukraine-Konflikt zu verstehen, müssen wir uns zuerst seine Vorgeschichte anschauen. … Der Konflikt begann mit dem Maidan, der ein von den USA unterstützter Putsch, ein Regimechange war. Nach dem Maidan sind nationalistische, ja neonazistische Regierungen in der Ukraine an die Macht gekommen, die einen Krieg gegen die ethnisch russische Bevölkerung im Donbass vom Zaun gebrochen haben. … Das Minsker Abkommen, das den Weg zum Frieden schon im Jahre 2015 ermöglichen sollte, hat Kiew in keinem Punkt umgesetzt, sondern den Krieg gegen die – angeblich – eigenen Landsleute im Donbass fortgesetzt. Russland hat acht Jahre zähneknirschend, aber geduldig versucht, eine Lösung auf dem Verhandlungswege zu erreichen. Die russische Geduld ging ihrem Ende entgegen, als auch Deutschland und Frankreich Ende 2021 die Umsetzung des Minsker Abkommens offen abgelehnt haben.

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