Die Propaganda des Bösen

Der Islamische Staat will eine archaische und destruktive Männergesellschaft etablieren, die auf Waffen, Grausamkeit und Medien basiert

Von Florian Rötzer
1. August 2014

Der Islamische Staat hat erneut ein Video veröffentlicht, in dem die Islamisten wieder Horror und Schrecken mit ihrer Brutalität und willkürlichen Exekutionen verbreiten wollen. Die Strategie, mit solchen Bildern den Widerstand zu brechen und die Bevölkerung zu unterjochen, war offenbar bislang erfolgreich. In den beherrschten Gebieten wird die Scharia eingeführt und kontrolliert, man sucht aber auch die unterworfene Bevölkerung durch soziale Maßnahmen oder Geschenke an Kinder zu versöhnen.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42423/1.html

China im US-Fadenkreuz

Washington hat einen militärischen „Schwenk nach Asien“ verkündet. Neben Drohungen und Blockaden gegenüber Peking wird auch Krieg nicht ausgeschlossen

Von Rainer Rupp
31. Juli 2014

Vor drei Jahren beschloss Washington eine langfristige strategische Umorientierung: 60 Prozent der US-Streitkräfte sollen in Zukunft für den Einsatz in Asien ausgerichtet werden. Dieser „Asian Pivot“ getaufte Schwenk soll in der bei weitem wachstumsstärksten Weltregion das aufsteigende China eindämmen und die Hegemonialstellung der USA auch dort sichern.

http://www.jungewelt.de/2014/07-31/044.php

Benzin ins Feuer gießen. Ausbau der US-Militärmacht vor den Küsten Chinas

Von Rainer Rupp
31. Juli 2014

Die US-Militärbasis auf der japanischen Insel Okinawa wird derzeit als wichtiges Zentrum für die Ausrichtung der amerikanischen Militärmacht gegen China modernisiert und ausgebaut. Die Siebente US-Flotte hat Yokosuka als Basis. Die 3rd Marine Expeditionary Force liegt auf der Insel. 130 Kampfjets der US-Luftwaffe befinden sich auf den Stützpunkten in Misawa und Kadena. 2010 waren bereits mehr als 35000 US-Soldaten und 5500 Zivilangestellte des Pentagon in Japan stationiert.

http://www.jungewelt.de/2014/07-31/046.php

Chinas Achillesferse

Von Rainer Rupp
31. Juli 2014

Laut einem der Presse zugespielten internen Bericht des Pentagon hat „China zum Schutz seiner Energieinteressen entlang der Seewege vom Nahen Osten zum Südchinesischen Meer seine strategische Beziehungen mit den Anrainerstaaten ausgebaut, um je nach Lage entweder defensiv oder offensiv reagieren zu können“. Dies gleiche einer „Perlenkette von strategischen Basen und diplomatischen Beziehungen“.

http://www.jungewelt.de/2014/07-31/045.php

Nacht des Schreckens

Israel verstärkt Bombenangriffe auf Gazastreifen. Mehr als 100 Tote in 14 Stunden. Hunderttausende auf der Flucht

Von Karin Leukefeld
30. Juli 2014

Nach einer kurzzeitigen trügerischen Einschränkung der Angriffe auf den Gazastreifen haben die israelischen Streitkräfte den Beschuß am Montag abend wiederaufgenommen. Innerhalb weniger Stunden feuerten die israelischen Streitkräfte auf 150 Ziele. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden dabei in nur 14 Stunden mehr als 100 Menschen getötet.

http://www.jungewelt.de/2014/07-30/060.php

Antisemitismus-Vorwurf soll Kriegsgegner einschüchtern und kriminalisieren

Von Ulrich Rippert
30. Juli 2014

Während Millionen Menschen über den brutalen Bombenterror der israelischen Armee in Gaza tief schockiert sind, attackieren Politiker und Medienkommentatoren die Kriegsgegner. Vereinzelte anti-jüdische Losungen werden hochgespielt, um die Protestdemonstrationen als antisemitisch zu brandmarken und zu verurteilen.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/07/30/anti-j30.html

Die Katastrophe in Libyen

30. Juli 2014
Nur noch 2 Tage, um den Juli-Fonds zu erreichen. Spendet noch heute!

Die Evakuierung des amerikanischen diplomatischen Personals aus der libyschen Hauptstadt Tripolis ins benachbarte Tunesien am Wochenende ist der Höhepunkt der Katastrophe, die der Nato-Krieg in Libyen vor drei Jahren entfesselt hat.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/07/30/pers-j30.html

Verschärfte Sanktionen

EU und USA verschärfen ihre Maßnahmen gegen Russland. Die offiziellen Begründungen dafür bleiben indes fragwürdig

Von Hans Berger
30. Juli 2014

Es handle sich um keine Neuauflage des Kalten Krieges, betonte US-Präsident Barack Obama anlässlich der Verkündung verschärfter Sanktionen gegen Russland. „Niemand möchte zum Europa des Kalten Krieges zurück“, sagt auch Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Und doch lassen sich die wachsenden Spannungen zwischen dem Westen und Russland nicht übersehen.

http://www.hintergrund.de/201407303181/politik/welt/verschaerfte-sanktionen.html

Substanzreiche Beziehungen

Von German Foreign Policy
29. Juli 2014

Die Zementierung einer knallharten Militärdiktatur in Thailand, einem der engsten Partner Deutschlands in Südostasien, führt zu keinen ernsten Folgen für die Kooperation zwischen Berlin und Bangkok. Thailand besitzt erhebliche Bedeutung für die Einflussarbeit der Bundesrepublik in Südostasien, die nicht zuletzt darauf abzielt, westliche Positionen im unmittelbaren Umfeld Chinas zu stärken.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58923

Die syrische Kröte

Scharfe Kritik an der westlichen Syrien-Politik übt der Direktor des katholischen Hilfswerks Caritas Libanon.

Von German Foreign Policy
28. Juli 2014

Der Westen müsse endlich aufhören, gemeinsam mit seinen mittelöstlichen Verbündeten die Aufständischen in Syrien mit Kriegsgerät auszustatten, erklärt der libanesische Caritas-Leiter Paul Karam. Zudem müsse er dafür sorgen, dass nicht andauernd Bürger europäischer Staaten zu salafistischen Terrormilizen in Syrien überliefen – auf Kosten der geplagten Zivilbevölkerung.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58922