Drohnenfund in Leipzig: Deutsche Regierung verschärft Kriegskurs gegen Russland

Von Peter Schwarz – 8. August 2026

Die Entdeckung einer Sprengstoffdrohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle sowie die provokativen und verantwortungslosen Reaktionen darauf zeigen, wie nahe Deutschland vor einem direkten Krieg mit der Atommacht Russland steht. Ein überraschender Zwischenfall – oder eine Provokation – genügen, um den Stellvertreterkrieg, den die NATO derzeit in der Ukraine gegen Russland führt, in einen offenen Krieg zu verwandeln, der auch große Teile Deutschlands und Europas in Mitleidenschaft zieht.

Antonov Frachtflugzeug [Photo by Dmitry A. Mottl / wikimedia / CC BY-SA 3.0]

Obwohl bisher weder der Ursprung der Drohne bekannt ist, noch wer sie auf den Flughafen gebracht und gesteuert hat, haben zahlreiche Medien, Politiker und sogenannte „Sicherheitsexperten“ sofort Russland beschuldigt, einen Terroranschlag auf deutschem Boden verübt zu haben. „Die Tat passt in das Muster der ‚hybriden‘ Eskalation Russlands in Europa,“ lautet ein typischer Kommentar des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND), der mit den Worten beginnt: „Wir sind nicht im Krieg, aber auch schon lange nicht mehr im Frieden.“

Das Rechtsportal LTO (Legal Tribune Online) stellte sogar die Frage, ob der Vorfall als „militärischer Angriff“ zu werten sei, „der einen Verteidigungsfall nach Art. 115a Grundgesetz (GG) auslöst“, und ob er die Voraussetzungen für den „NATO-Bündnisfall nach Art.5 des Nordatlantikvertrags“ erfülle. Anders formuliert, ob er ausreiche, um Russland offiziell den Krieg zu erklären.

LTO verneinte die Frage zwar, gelangte aber zum Schluss, dass Deutschland nicht „tatenlos zusehen“ müsse. Es habe die Möglichkeit, „einzelne Notstandsgesetze mit einfacher Mehrheit des Bundestags scharfzustellen“. Die Aktivierung der Notstandsgesetze, so LTO, solle Zivilbevölkerung und Streitkräfte auf „ein Durchhalten im Verteidigungsfall“ vorbereiten.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt drückte sich etwas vorsichtiger aus. Er sprach von einer „neuen Gefahrenqualität“ und einem „hybriden Anschlagsszenario“, ohne Russland direkt beim Namen zu nennen. Stattdessen sprach er allgemein von der Bedrohung durch „fremde Mächte“. Wegen der besonderen Bedeutung des Falls hat inzwischen die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

Am aggressivsten äußerten sich die Grünen. Ihr Sicherheitsexperte Konstantin von Notz griff Innenminister Dobrindt scharf an, weil er nicht klar gesagt habe, wer hinter dem Angriff stehe. Es sei „vollkommen naheliegend“, dass Russland verantwortlich sei, so Notz.

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge verlangte eine Dringlichkeitssitzung des neugegründeten Nationalen Sicherheitsrats – eine Forderung, der die Regierung am Freitag nachkam. Dröge warf Russland „Staatsterrorismus“ vor, „auf den es eine klare und konsequente Reaktion der Bundesrepublik Deutschland“ brauche.

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Eskalation des NATO-Ukraine-Kriegs gegen Russland: Drohnenangriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer nehmen zu

Von Barış Demir – 8. August 2026

Am 3. August 2026 wurde das zivile Handelsschiff Nadeschda angegriffen, als es von Russland aus durch das Schwarze Meer in Richtung Türkei unterwegs war. [Photo: denizcilikgm / X]

Am Montag wurde das RoRo-Schiff Nadeschda, das sich im Besitz einer türkischen Reederei befindet, sowie ein weiteres ziviles türkisches Handelsschiff, die Yasar, vor der russischen Hafenstadt Noworossijsk angegriffen.

Die Nadeschda, die laut Berichten frisches Obst und Gemüse von Russland in die Türkei transportierte, hatte eine Besatzung von 22 Mann, darunter 13 türkische Staatsbürger. Die Besatzung wurde in den Hafen von Noworossijsk evakuiert. Mehrere von ihnen wurden verwundet, drei davon schwer. Der Kapitän des Schiffs, Yalçın Şahin, erklärte, das Schiff sei von der Ukraine mit sechs oder sieben Drohnen angegriffen worden.

Am 22. Juli wurde die Reyhan Sari, die mit einer Ladung Kohle aus dem russischen Hafen Taman ausgelaufen war, in internationalen Gewässern getroffen. Zwei der 22 türkischen Besatzungsmitglieder an Bord wurden verwundet; Savaş Çakar, der im Maschinenraum arbeitete, kam ums Leben.

Die ukrainischen Angriffe weit im Inneren Russlands und in internationalen Gewässern, die mit Unterstützung und Geheimdienstdaten der NATO durchgeführt werden, richten sich gegen zivile und wirtschaftliche Infrastruktur wie Häfen, Schiffe und Raffinerien. Der Seehandel im Schwarzen Meer ist eins der zentralen Ziele der jüngsten Eskalation geworden, wodurch auch Drittparteien, allen voran die Türkei, miteinbezogen werden.

Russland reagiert seinerseits auf die ukrainischen Angriffe mit Schlägen auf die Hafenstädte Odessa und Nikolajew (Mykolajiw) sowie ukrainische Schiffe im Schwarzen Meer. Am 3. August gab das russische Verteidigungsministerium bekannt, es habe im Schwarzen Meer zwei Trockenfrachtschiffe getroffen, die angeblich Versorgungsgüter für die ukrainische Armee transportierten, sowie zwei weitere Schiffe, die im Hafen von Nikolajew ihre Ladung löschten. Diese Angriffe sorgen für eine starke Beeinträchtigung des Seehandels.

Laut Sputnik schrieb der Gouverneur der ukrainischen Nationalbank, Andrij Pyschnyj, auf Facebook: „Die Einschränkungen der maritimen Logistik sind sehr deutlich zu spüren, vor allem bei Unternehmen der Realwirtschaft. Daher wird der Export von Waren stark verzögert oder vorübergehend ausgesetzt.“

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Selenskyis 40-tägige Einflussoperation in Charkow und Odessa ging gründlich nach hinten los

Von Andrew Korybko – 6. August 2026

Die von der Ukraine mit Drohnen durchgesetzte „Blockade“ der Krim veranlasste Russland dazu, Charkow und Odessa mit einer eigenen Art von „Blockaden“ zu belegen. Der daraus resultierende Schaden für die Ukraine ist unvergleichlich größer ist als der, den die Ukraine Russland zugefügt hat – was bedeutet, dass Putin zum ersten Mal konsequent „eskaliert, um zu deeskalieren“.

Selenskyj kündigte Ende Juni den Beginn einer 40-tägigen Einflussoperation an, die darauf abzielte, Russland zur Annahme eines Waffenstillstands ohne Vorbedingungen zu zwingen. In diesem Zusammenhang verstärkte die Ukraine mit Unterstützung der USA und Frankreichs ihre Drohnenangriffe auf Russlands strategische Infrastruktur als Teil von Trumps „Zermürbungskrieg“ gegen Russland gemäß seiner neuen Politik der „Eskalation zur Deeskalation“. Energieanlagen, zivile Logistikzentren und die russische Schifffahrt wurden angegriffen, was zudem Kiews durch Drohnen erzwungene „Blockade“ der Krim verschärfte.

Obwohl sie den russischen Interessen unbestreitbaren Schaden zufügten, verfehlten diese Bemühungen Selenskyis angestrebtes politisch-militärisches Ziel. Außerdem gingen sie in Charkow und Odessa schwer nach hinten los. Was den ersten Fall betrifft, so zerstörte Russland mindestens 80 Tankstellen in dieser Frontregion, was sich nachteilig auf die militärische Logistik der ukrainischen Streitkräfte auswirkte, während im zweiten Fall russische Angriffe den größten Hafen der Ukraine lahmlegten, um dasselbe Ziel zu erreichen. Dieser Schaden ist unvergleichlich größer als der, den die Ukraine Russland bisher zugefügt hat.

Es gibt zudem erhebliche Folgen zweiter Ordnung, die Beobachter im Blick behalten sollten. Angefangen bei Charkow hat Russlands Bombardierungskampagne gegen Tankstellen – als Reaktion auf die verstärkten ukrainischen Luftangriffe auf russische Ölraffinerien – den Einwohnern der zweitgrößten Stadt des Landes das Leben schwer gemacht und damit teilweise das nachgebildet, was die Ukraine der Krim antut. Die Warnung lautet, dass Russland eine noch härtere „Blockade“ gegen Charkow verhängen könnte, sollte die von der Ukraine mit Drohnen durchgesetzte „Blockade“ der Krim nicht bald aufgehoben werden.

Was Odessa betrifft, so birgt die Schließung seines Hafens und anderer Schwarzmeerhäfen, über die 89 Prozent der ukrainischen Agrarexporte abgewickelt werden, die Gefahr, dass 30 Millionen Tonnen Getreide und Ölsaaten vom Weltmarkt ferngehalten werden – was der Ukraine laut Reuters geschätzte Kosten in Höhe von 1,5 bis 3 Milliarden US-Dollar verursachen würde. In dem Bericht wurde zudem darauf hingewiesen, dass alternative Routen nur etwas mehr als die Hälfte der monatlichen Exportkapazität dieser Häfen bewältigen können und daher möglicherweise zu einem Anstieg der weltweiten Lebensmittelpreise führen könnten. Unerwähnt bleibt die Möglichkeit von Bauernprotesten nach polnischem Vorbild.

Die unmittelbaren und sekundären Folgen des soeben Beschriebenen sind das direkte Ergebnis von Putins milder „Eskalation zur Deeskalation“ durch Russlands neue Kampagne der „systematischen Schläge“. Diese ist eine Reaktion darauf, dass Trumps den jüngsten Zyklus seines neuen, von der Ukraine angeführten „Zermürbungskriegs“ gegen Russland eingeleitet hat. Dies stellt eine bedeutende Entwicklung dar, da Putin bisher auf deratige konsequente Vergeltungseskalationen verzichtet hatte, um zu verhindern, dass Zyklen wie der oben beschriebene außer Kontrolle geraten. Putin ist also nicht mehr so vorsichtig.

Diese Änderung in der Vorgehensweise Moskaus ist wohl auf den unbestreitbaren Schaden zurückzuführen, den Selenskyjs 40-tägige Einflusskampagne den russischen Interessen zugefügt hat – ein Schaden, der zwar nicht übertrieben werden sollte, dessen Herunterspielen aber auch unehrlich wäre. Schließlich hatte sich Putin bis dahin aufgrund seiner Befürchtungen, unabsichtlich den Dritten Weltkrieg auszulösen, sehr zurückhaltend verhalten.

Es ist daher abzusehen, dass Russlands Kampagne der „systematischen Schläge“ so lange andauern wird, wie der vom Westen unterstützte „Zermürbungskrieg“ der Ukraine gegen Russland fortgeführt wird, und Russland seine eigenen „Blockaden“ gegen Charkow und Odessa so lange fortführt, wie die durch Drohnen durchgesetzte ukrainische „Blockade“ der Krim anhält. Jede nennenswerte Eskalation seitens der Ukraine – beispielsweise falls ihr gestattet wird, Starlink oder Starshield über ganz Russland einzusetzen – wird daher auch Russland zu einer Eskalation veranlassen. Diese neue Dynamik ist eine direkte Folge von Selenskyis gescheiterter 40-tägiger Einflusskampagne.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Redaktion von Globale Gleichheit wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

[Zum Originalbeitrag in englischer Sprache auf dem Substack-Blog des Autors.]

Zum Autor: Andrew Korybko ist ein in Moskau lebender US-amerikanischer politischer Analyst, der sich auf die geopolitische Entwicklung sowie insbesondere den globalen systemischen Übergang zur Multipolarität spezialisiert hat.

Sommerpause

Hervorgehoben

Von der Redaktion – 8. August 2025

Globale Gleichheit legt bis zum 15. September 2025 eine Sommerpause ein. In dieser Zeit stellen wir auf dieser Seite nur ein reduziertes Angebot an neuen Nachrichten, Analysen und Hintergrundinformationen zur deutschen und internationalen Politik zur Verfügung.

Die von Selenskij angeordnete 40-Tage-Operation hat den Krieg weiter eskaliert

Von Florian Rötzer – 6. August 2026

Brennendes Lagergebäude in Kiew nach einem Angriff. Bild: kv.dsns.gov.ua/

In der Nacht vom 4. auf den 5. August haben die russischen Truppen Kiew und die Umgebung erneut angegriffen. Nach ukrainischen Angaben wurden 115 Drohnen, von denen 98 abgewehrt werden konnten, und 24 Raketen, davon vier Zirkon, eingesetzt, die alle ihr Ziel erreichten. Der ukrainischen Seite fehlen die Abfangraketen, vor allem Patriot-Raketen, die weder die USA noch europäische Länder liefern. Das zeigt auch, dass die europäischen Länder keine eigenen Raketenabwehrsysteme besitzen.

Das russische Ve4rteidigungsministerium erklärte, dass „Transport-, Logistik- und Distributionszentren“ angegriffen wurden, die auch militärischen Zwecken dienen sollen, beispielsweise zur Lagerung und Verteilung von Drohnenteilen oder Dual-use-Gütern. Überdies seien drei Frachtschiffe südlich von Odessa angegriffen worden, die Waffen und militärisches Material des ukrainischen Militärs transportiert hätten. Das geschah vermutlich in Reaktion auf ukrainische Angriffe auf russische Schiffe im Schwarzen Meer.

Aber es liegt auf der Hand, dass diese Angriffe auf zumindest auch wichtige zivile Logistikzentren, die auch Menschenleben forderten, eine Reaktion auf die ukrainischen Angriffe auf Logistikzentren  des Onlinehändlers Wildberries war. Seit Mitte Juli griffen ukrainischen Truppen mit Drohnen nicht nur vornehmlich Raffinerien und andere Ziele der Energieindustrie an, sondern Selenskij wollte mit der Ausweitung des Krieges den Krieg in den Alltag der russischen Menschen bringen, damit der Druck auf Putin wachsen sollte, diesen zu beenden. Vorangegangen waren russische Angriffe auf den privaten ukrainischen Lieferkonzern Nova Poshta

Selenskij behauptete nicht sonderlich glaubhaft, dass sich in den Lagerhäusern keinerlei militärische Güter befinden und sie „keinen Bezug zum Krieg“ hätten, zumal er ukrainische Angriffe auf Lagerhäuser von Wildberries, ebenfalls damit begründet hatte, dass der Onlinehändler auch das Militär beliefern würde. Vermutlich sind die Truppen auf beiden Seiten auf private Lieferdienste angewiesen.

Ende Juni hatte Selenskij mit dem damaligen SBU-Chef Yevhenii Khmara, der nach der Entlassung von Fedorov Mitte Juli nur amtierender, weil nicht ziviler wie von der Verfassung vorgesehen Verteidigungsminister wurde, eine vierzigtägige Operation beschlossen, um „Druck auf den Aggressorstaat auszuüben und ihn zum Kriegsende zu zwingen“. Die Ukraine schien im Drohnenkrieg gerade Oberhand zu gewinnen, das sollte ausgenutzt werden, um eine massive Offensive im Drohnenkrieg zu fahren.

Khamara gilt als einer der zentralen Figuren des Krieges mit Langstreckenwaffen auf das russische Hinterland und war verantwortlich für die spektakuläre Operation Spiderweb. Am 18. Juli starteten die Angriffe auf Wildberries, in Brand gesetzt wurde u.a. das größte Auslieferungslager Elektrostal bei Moskau. Es wurden auch mehrere Menschen getötet. Zur Überwindung der russischen Flugabwehr wird diese mit Drohnenschwärmen überwältigt. Allerdings haben die 40 Tage, die am 4. August endeten, die russische Seite nicht zu Veränderungen gezwungen. Der nach Russland verstärkt transportierte Krieg, die Treibstoff- und Versorgungskrise haben keine Proteste ausgelöst. Die angestiegenen Ölpreise stützen die Kriegswirtschaft. Moskau verfolgt im Augenblick weiter eine militärische Lösung und greift nun nach der von Selenskij verkündeten 40-Tage-Operation die Dual-use-Logistik der Ukraine an, die ähnlich wie Angriffe auf die Energie-Infrastruktur, neuerdings die Tankstellen, alle Menschen in der Ukraine betrifft. Die wirtschaftlichen Folgen hat Michael Silnizki in dem Artikel „Russische Blockade des Schwarzen Meeres“ analysiert.

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Russische Blockade des Schwarzen Meeres

Von Michael Silnizki – 6. August 2026

Ein unter liberianischer Flagge fahrendes Schiff wurde von russischen Truppen angegriffen. BildОлег Кіпер/Одеська ОДА (ОВА)

Der Drohnenkrieg und die wirtschaftlichen Folgen.

1. Der Krieg am Schwarzen Meer

    Die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Häfen im Schwarzen und Asowschen Meer sowie auf Schiffe, die den internationalen Handel Russlands unterstützen, haben unerwartete Folgen für die Ukraine selbst.1

Als Reaktion auf diese Angriffe hat Russland seinerseits die Vergeltungsangriffe auf die Hafeninfrastruktur in den Regionen Odessa und Mykolajiw deutlich intensiviert. Die Angriffe richteten sich nicht nur gegen die Lagertanks der Häfen, die Treibstoff, Schmierstoffe und militärische Güter für die Ukraine lagern, sondern auch gegen die Getreidesilos für den Export ukrainischen Getreides.

Zudem wurden Seefrachtschiffe unter der Flagge von Drittstaaten, die in ukrainischen Häfen zum Entladen und Beladen anlegten, sowie Schiffe, die sich auf ukrainische Schwarzmeerhäfen zubewegten, von den russischen Streitkräften kontrolliert.

Das russische Verteidigungsministerium meldet mittlerweile regelmäßig massive Angriffe mit Präzisionswaffen und Drohnen auf ukrainische Infrastruktureinrichtungen und Schiffe, die „für die Lieferung und Lagerung von militärischer Fracht“ für die ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.

Die Häfen des Großraums Odessa, die für 90 % der Seefrachtexporte verantwortlich waren, haben ihren Betrieb eingestellt und es bleibt ungewiss, wie die Ukraine künftig Agrar- und Metallprodukte exportieren wird.

Bereits am 22. Juli stellten Schiffe aufgrund verstärkter russischer Angriffe auf Hafenanlagen und Schiffe den Anlauf von Häfen im Großraum Odessa ein. Insgesamt griff Russland im vergangenen Monat 124-mal Häfen und Handelsschiffe an.

Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats am 27. Juli wurde die Frage der Unterbrechung des Seehandels mit der Ukraine erörtert. Einem Bericht des UN-Sekretariats zufolge wurden allein im Juli mehr als sechs russische Angriffe auf zivile Schiffe in der Region Odessa registriert.

Es wurde außerdem festgestellt, dass die Ukraine im Juli zahlreiche Schiffe, darunter Öltanker, die russische und mit Russland verbundene maritime Logistik in der Region bereitstellten, angegriffen hat. Allein im Asowschen Meer haben die ukrainischen Streitkräfte in den letzten Wochen über 100 Schiffe attackiert.

Als Folge der harten militärischen Gegenschläge Russlands kam der internationale Seeverkehr aus ukrainischen Häfen nahezu vollständig zum Erliegen. Dies führte nicht nur zu Problemen für die Ukraine und zahlreiche Länder, die Lebensmittel von ihr beziehen, sondern hatte auch angesichts der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Schiffe, die russische Häfen anlaufen oder von dort abfahren, auch extrem negative Auswirkungen auf die Getreidepreise an den Weltmärkten.

Laut UN-Angaben sind die Weizenpreise seit Anfang Juli um 20 % gestiegen und haben damit den höchsten Stand seit März 2024 erreicht.

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Kolossale Finanzpyramide: BlackRock und der „Great Reset“ des WEF

Von F. William Engdahl – 6. August 2026

Es lohnt sich manchmal, ältere Artikel hervorzunehmen und wieder zu lesen, um die Gegenwart besser zu verstehen. Dieser Artikel über BlackRock von F. William Engdahl wurde ursprünglich 2021 von Global Research veröffentlicht. Sie können ihn hier im Original lesen. Oder eben hier auf Globalbridge in deutscher Übersetzung. (cm)

Ein praktisch unreguliertes Investmentunternehmen übt heute mehr politischen und finanziellen Einfluss aus als die Federal Reserve und die meisten Regierungen auf diesem Planeten.

Das Unternehmen, BlackRock Inc., der weltweit größte Vermögensverwalter, investiert weltweit unglaubliche 9 Billionen US-Dollar an Kundengeldern – eine Summe, die mehr als doppelt so hoch ist wie das jährliche BIP der Bundesrepublik Deutschland.

Dieser Koloss thront an der Spitze der Pyramide der weltweiten Unternehmensbeteiligungen, seit neuestem auch in China. Seit 1988 hat sich das Unternehmen in die Lage versetzt, de facto die Federal Reserve, die meisten Wall-Street-Megabanken – darunter Goldman Sachs –, den „Great Reset“ des Weltwirtschaftsforums in Davos, die Biden-Regierung und, wenn man dem freien Lauf lässt, die wirtschaftliche Zukunft unserer Welt zu kontrollieren. BlackRock ist der Inbegriff dessen, was Mussolini als „Korporatismus“ bezeichnete, bei dem eine nicht gewählte Unternehmenselite der Bevölkerung von oben herab Vorschriften macht.

Wie die weltweit größte „Schattenbank“ diese enorme Macht über die Welt ausübt, sollte uns beunruhigen. Seit seiner Gründung durch Larry Fink im Jahr 1988 ist es BlackRock gelungen, einzigartige Finanzsoftware und Vermögenswerte zu bündeln, über die kein anderes Unternehmen verfügt. BlackRocks Risikomanagementsystem „Aladdin“ – ein Software-Tool, das Handelsgeschäfte verfolgen und analysieren kann – überwacht Vermögenswerte in Höhe von mehr als 18 Billionen US-Dollar für 200 Finanzunternehmen, darunter die Federal Reserve und europäische Zentralbanken. Wer „überwacht“, der weiß auch Bescheid, wie wir uns vorstellen können. BlackRock wurde als finanzielles „Schweizer Taschenmesser“ bezeichnet – institutioneller Investor, Vermögensverwalter, Private-Equity-Firma und globaler Partner von Regierungen in einem. Dennoch behandeln die Mainstream-Medien das Unternehmen lediglich als ein weiteres Finanzunternehmen an der Wall Street.

Es gibt eine nahtlose Schnittstelle, die die UN-Agenda 2030 mit dem „Great Reset“ des Weltwirtschaftsforums in Davos und der sich abzeichnenden Wirtschaftspolitik der Biden-Regierung verbindet. Diese Schnittstelle ist BlackRock.

Team Biden und BlackRock

Mittlerweile sollte jedem, der sich die Mühe macht, hinzuschauen, klar sein, dass derjenige, der behauptet, US-Präsident zu sein – der 78-jährige Joe Biden –, keinerlei Entscheidungen trifft. Er hat sogar Schwierigkeiten, vom Teleprompter abzulesen oder vorbereitete Fragen von befreundeten Medien zu beantworten, ohne Syrien und Libyen zu verwechseln oder gar zu vergessen, ob er überhaupt Präsident ist. Er wird von einer Gruppe von Beratern bis ins Detail gesteuert, um ein vorgegebenes „Image“ eines Präsidenten aufrechtzuerhalten, während die Politik hinter den Kulissen von anderen gemacht wird. Das erinnert unheimlich an die Filmfigur Chauncey Gardiner, die Peter Sellers 1979 in „Being There“ spielte.

Weniger bekannt sind die wichtigsten politischen Entscheidungsträger, die die Wirtschaftspolitik für „Biden Inc.“ lenken. Sie heißen, kurz gesagt, BlackRock. So wie Goldman Sachs unter Obama und auch unter Trump die Wirtschaftspolitik bestimmte, übernimmt heute BlackRock diese Schlüsselrolle. Der Deal wurde offenbar im Januar 2019 besiegelt, als Joe Biden, damals noch Kandidat und mit nur geringen Chancen, Trump zu besiegen, sich in New York mit Larry Fink traf, der dem „Arbeiter Joe“ Berichten zufolge sagte: „Ich bin hier, um zu helfen.“

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China hat die Weltwirtschaft einmal mehr gerettet

Von Jens Berger – 6. August 2026

Die Neun-Drachen-Mauer in der Verbotenen Stadt in Peking, China.  Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

Der Ölpreis ist ein Mysterium. Zu Beginn des amerikanisch-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran hatten sämtliche Experten und Branchenkenner eine mittelfristige „Explosion“ der Rohölpreise von 150 US-Dollar und mehr vorausgesagt. Obgleich sich die Versorgungslage seit März noch einmal deutlich verschlechtert hat, wird Öl zurzeit für rund 80 US-Dollar gehandelt, was dem langjährigen Durchschnitt entspricht. Wie konnten die Experten so deutlich danebenliegen? Die Antwort ist ebenso einfach wie für viele überraschend: China – der mit Abstand größte Ölimporteur der Welt – hat binnen Wochen seine Importe halbiert und so das weltweite Verhältnis von Angebot und Nachfrage wieder ins Gleichgewicht gebracht. Ohne diesen Importrückgang würden die Preise tatsächlich durch die Decke gehen und die Weltwirtschaft ins Chaos stürzen. Die spannende Frage: Warum hat China so gehandelt?

Schaut man sich den derzeitigen Ölmarkt an, müsste einem eigentlich angst und bange werden. Iran hat die Straße von Hormus für Ölexporte aus den Golfstaaten de facto blockiert. Iranische Ölexporte über diesen Seeweg werden mittlerweile von den Amerikanern blockiert. Am Bab al-Mandab vor der jemenitischen Küste sorgen die Raketenangriffe der Huthi-Miliz dafür, dass vor allem saudische Öllieferungen in Richtung Asien größtenteils gestoppt wurden, da die Versicherer sich weigern, die Risiken abzudecken. Aber auch anderenorts hat der Krieg gegen Öllieferungen eine neue Qualität angenommen. Drohnenangriffe der Ukraine auf die russische Ölinfrastruktur sorgen dafür, dass Russlands Exporte von Öl und Ölprodukten zurückgehen. Die Ukraine greift jedoch nicht nur die russische, sondern auch die kasachische Ölinfrastruktur und kasachische Öltanker an. In der Folge haben sich die kasachischen Ölexporte nahezu halbiert.

Es brennt an allen Ecken und Enden, und dennoch sieht es an den Warenterminmärkten relativ entspannt aus – ein Widerspruch, auf den viele Analysten keine Antwort haben. Der ehemalige New-York-Times-Journalist Max Fisher ist dieser Frage in seinem Podcast nachgegangen und konnte den Widerspruch in großen Teilen aufklären. Vereinfacht gesagt: Der globale Ölmarkt ist – wie alle physischen Gütermärkte – ein Markt, bei dem Angebot und Nachfrage immer exakt übereinstimmen. Ein Barrel Öl, das exportiert wird, muss woanders importiert werden. Der wichtigste Faktor, um Angebot und Nachfrage zu steuern, ist der Preis. Übersteigt die Nachfrage das Angebot, steigt der Preis so lange, bis die Nachfrage wieder sinkt und Angebot und Nachfrage wieder im Gleichgewicht sind.

Ein Grund dafür sind alternative Lieferrouten. Sowohl Saudi-Arabien als auch die Vereinigten Arabischen Emirate verfügen über leistungsstarke Pipelines, mit denen sie die blockierten Lieferwege zum Teil umgehen können. Zusammen kommen diese Pipelines auf eine Förderleistung von sieben Millionen Barrel pro Tag, was rund ein Drittel der durch die Blockaden wegfallenden Mengen ausgleicht. Hinzu kommt die Freigabe der nationalen Ölreserven durch die USA, Japan und mehrere EU-Staaten, die rund 2,5 Millionen Barrel pro Tag entspricht und damit die nötige Importmenge abermals reduziert. Doch auch mit diesen Notmaßnahmen bleibt noch ein Defizit von zehn Millionen Barrel pro Tag übrig. Und hier kommt China ins Spiel.

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Israel verübt neues Massaker im Gazastreifen. Trump droht dem Iran mit „Enthauptung“

Von Andre Damon – 5. August 2026

Am Wochenende haben israelische Streitkräfte mindestens 26 Menschen im Gazastreifen getötet. Sie griffen Wohnblocks, Zeltlager und den Medikamentenbestand eines Krankenhauses an. Es waren die seit Wochen blutigsten Tage in diesem Gebiet. Gleichzeitig hat US-Präsident Donald Trump nach einer Unterbrechung der Kämpfe für eine Woche dem Iran erneut mit „Enthauptung“ gedroht.

Am Samstag tötete Israel mindestens sieben Menschen und zerstörte zwei der vier Medikamentenlager des Al-Aqsa-Märtyrer-Krankenhauses in Deir al-Balah, wie Al Jazeera berichtete. Der Generaldirektor des Gaza-Gesundheitsministeriums, Munir al-Bursh, erklärte, dass durch diese Zerstörung „die Medikamente und die Krankheit selbst zum Kriegswerkzeug“ würden.

Laut Associated Press hat das israelische Militär vom Samstagabend bis Sonntag in den lokalen Krankenhäusern mindestens 17 weitere Menschen, darunter auch Kinder, getötet. Al Jazeera zählte am Sonntag 19 Tote und bezifferte die Gesamtzahl der Opfer dieses Wochenendes auf 26. Unter den Toten befanden sich auch der 33-jährige Abdullah Abu al-Teif, seine schwangere Frau Abeer Anan (29) und ihr fünfjähriger Sohn Azzam; sie starben beim Beschuss des Al-Sousi-Turms im Westen von Gaza-Stadt. Das israelische Militär erklärte seinerseits, diese Angriffe hätten militanten Kämpfern gegolten.

Dieses Blutvergießen spielte sich vor dem Hintergrund einer offiziellen Propagandaoffensive für den Frieden ab. Am Donnerstag hatte Trump ein „HISTORISCHES Abkommen zur VOLLSTÄNDIGEN ENTWAFFUNG der Hamas“ verkündet, und am Samstag behauptete er, man habe sich auf die „Grundzüge eines Abkommens“ zur Wiederöffnung der Straße von Hormus geeinigt. Während er noch sprach, fielen die israelischen Bomben auf Gaza-Stadt, Deir al-Balah und Khan Younis, und gleichzeitig wurden schon US-Bomber für das zusammengezogen, was Trump am Sonntag als „den größten Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg“ bezeichnen sollte.

Seit Inkrafttreten des Waffenstillstands am 10. Oktober 2025 hat Israel den Gazastreifen an 270 der 297 Tage angegriffen; das zeigt eine Analyse von Al Jazeera vom Montag. Das Gesundheitsministerium von Gaza zählt seit Beginn der Waffenruhe mindestens 1.250 getötete Palästinenser. Im gleichen Zeitraum sind laut Associated Press fünf israelische Soldaten ums Leben gekommen.

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Die Fabrik des Krieges

Von Sabiene Jahn – 5. August 2026

Mission Control innerhalb des DELTA-Ökosystems: Einsatzdaten, Lagebilder und Rückmeldungen aus dem Gefecht werden in Echtzeit ausgewertet und fließen unmittelbar in operative Entscheidungen sowie die Weiterentwicklung militärischer Systeme ein. Die digitale Vernetzung gilt als Kern des neuen ukrainischen Beschaffungs- und Innovationsmodells. Quelle

Die eigentliche Revolution dieses Krieges findet nicht im Schützengraben statt. Sie entsteht in Datenplattformen, Software und digitalen Beschaffungsnetzen. Dort wächst ein militärisch-industrielles Ökosystem heran, das die europäische Sicherheitsordnung grundlegend verändert – weitgehend unbeachtet von der öffentlichen Debatte.

Wer heute über den Krieg in der Ukraine spricht, denkt meist an Frontverläufe, Panzerkolonnen oder die tägliche Zahl zerstörter Drohnen. Die öffentliche Wahrnehmung orientiert sich an sichtbaren Ereignissen. Militärische Stärke erscheint weiterhin als Summe von Waffen, Soldaten und Produktionskapazitäten. Die tiefgreifendere Veränderung vollzieht sich in den Datenströmen zwischen Gefechtsfeld, Softwareentwicklung, Industrie und Beschaffung.

Jede zerstörte Drohne, jeder gestörte Funkkanal und jede neue Taktik erzeugen Informationen. Sie entscheiden darüber, welche Waffe verbessert wird, welches Unternehmen den nächsten Auftrag erhält und welche Technologie innerhalb weniger Wochen weiterentwickelt wird. Der Krieg produziert damit einen fortlaufenden Strom verwertbarer Daten.

Über Jahrzehnte verlief militärische Innovation in getrennten Phasen – Forschung, Entwicklung, Erprobung, Beschaffung, Produktion und Einsatz. Zwischen Idee und Nutzung lagen oft zehn oder fünfzehn Jahre. In der Ukraine entstehen Entwicklung, Einsatz, Auswertung und Verbesserung nahezu gleichzeitig. Neue Produkte gelangen unmittelbar an die Front, Soldaten testen sie unter realen Bedingungen, die Erkenntnisse fließen fast ohne Zeitverlust zurück. Innerhalb weniger Wochen entstehen technische Veränderungen, die wieder in das nächste Gefecht eingehen. Der Krieg wird selbst zum Entwicklungsraum.

Beschaffungsentscheidungen stützen sich zunehmend auf kontinuierlich erhobene Einsatzdaten. Maßgeblich ist dabei die nachweisbare Bewährung unter Gefechtsbedingungen, nicht allein die theoretische Leistungsfähigkeit. Der eigentliche Rohstoff sind Daten über Reichweiten, Ausfallquoten, Zielgenauigkeit, Lieferzeiten und den tatsächlichen Nutzen. Wer über diese Informationen verfügt, besitzt einen Wissensvorsprung, der sich in technische Verbesserungen und wirtschaftliche Vorteile übersetzt.(12)

Während Regierungen über Waffenpakete und Milliardenhilfen diskutierten, entstand eine digitale Infrastruktur, die Entwicklung, Produktion, Einsatz und Beschaffung dauerhaft verbinden soll. Den programmatischen Ausdruck dafür fand Walerij Saluschnyj. Als der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte im Juli 2026 auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse in Farnborough sprach, beschrieb er den Krieg als Beginn einer neuen militärischen Epoche. Die Ukraine sei zum Labor des modernen Krieges geworden. Entscheidend sei künftig nicht allein die Größe einer Armee. Ausschlaggebend werde ihre Fähigkeit, Erfahrungen nahezu in Echtzeit in technische Innovation zu übersetzen. (1) (2)

Neu ist die Verbindung zuvor getrennter Bereiche. Frontsoldaten, Entwickler, Start-ups, Rüstungsunternehmen, Beschaffungsbehörden, Investoren und politische Entscheidungsträger werden Teil eines gemeinsamen Innovationskreislaufs. Daraus entsteht ein militärisch-industrielles Ökosystem, das sich deutlich von der klassischen Rüstungswirtschaft unterscheidet. Seine Bausteine tragen Namen wie DELTA, Mission Control, Brave1, ePoints, DOT-Chain Defence und Manufacturer Dashboard. Gemeinsam sollen sie nahezu jeden Schritt zwischen militärischem Bedarf und industrieller Produktion digital miteinander verknüpfen. Europa unterstützt diese Architektur inzwischen nicht mehr nur finanziell. Es beginnt, zentrale Elemente schrittweise zu übernehmen. Darin liegt die eigentliche Tragweite: In Europa entsteht eine neue Sicherheits- und Wirtschaftsordnung, lange bevor über ihre vollständige politische Gestalt entschieden wurde. (14)

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