Flucht aus Mossul

Eine halbe Million Menschen sollen die nordirakische Stadt nach ihrer Einnahme durch die islamistische Terrorgruppierung ISIL bereits verlassen haben

Von Karin Leukefeld, Damaskus
12. Juni 2014

Mit der Einnahme der nordirakischen Stadt Mossul hat die Gruppe „Islamischer Staat im Irak und in der Levante“ (ISIL) – auch bekannt als „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (ISIS) – ihr Einflußgebiet im Mittleren Osten weiter ausgebaut.

http://www.jungewelt.de/2014/06-12/036.php

Slawjansk: Kein Wasser, kein Strom und zwei tote Kinder

Ulrich Heyden
12.Juni 2014

Tausende von Flüchtlingen – vor allem Frauen mit Kindern – sind in den letzten zwei Wochen aus den ostukrainischen Kriegsgebieten nach Russland aber auch in ukrainische Regionen geflüchtet. Kiew bestreitet die Flüchtlingswelle. Ukrainischer Verteidigungsminister will Ost-Ukrainer „filtern“.

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41990/1.html

Der Irak vor dem Kollaps?

Sunnitische Islamisten rücken auf Bagdad vor und haben 80 türkische Geiseln. Wie reagieren Türkei und NATO?

Von Florian Rötzer
12. Juni 2014

Der Bürgerkrieg in Syrien hat den islamistischen Kräften in der Region weiteren Aufschub gegeben, aber es war schon lange klar, dass die Politik der schiitisch dominierten Maliki-Regierung, die die Sunniten schnitt und sich dabei auch über Wahlergebnisse hinwegsetzte, die Gewaltspirale nach dem Abzug der Amerikaner weiter anheizen würde.

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41989/1.html

Al Qaida-Abspaltung erobert Mosul von irakischen Regierungstruppen

Von Barry Grey
12. Juni 2014

Am Dienstag übernahmen Aufständische der sunnitischen Organisation Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIS) nach viertägigen Kämpfen einen Großteil der irakischen Stadt Mosul. Das Land steht damit noch näher an einem offenen Bürgerkrieg.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/06/12/iraq-j12.html

Irak: „Es rollt ein politischer Tsunami auf uns zu“

Michael Lüders im Gespräch mit Dirk Müller
11. Juni 2014

Im Irak bringt die radikal-islamische ISIS-Miliz immer weitere Teile des Landes unter ihre Kontrolle. Die Terroristen rücken damit auf die Hauptstadt Bagdad vor. Der Nahost-Experte Michael Lüders betrachtet die Lage kritisch. Es sei ein sicherheitspolitischer Tsunami, der sich an der Schwelle zu Europa aufbaue, sagte Lüders im DLF. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die ISIS über die Türkei auch Europa ins Visier nehme.

http://www.deutschlandfunk.de/irak-es-rollt-ein-politischer-tsunami-auf-uns-zu.694.de.html?dram:article_id=288860

Zehn Jahre seit dem NSU-Anschlag in der Kölner Keupstraße

Von Dietmar Henning
11. Juni 2014

Zigtausende Menschen versammelten sich am Pfingstwochenende unter dem Motto „Birlikte“, (türkisch für „Zusammen“ oder „Schulter an Schulter“) im Kölner Stadtteil Mülheim, um gegen Rassismus und rechte Gewalt zu protestieren. Vor genau zehn Jahren hatte hier der „Nationalsozialistische Untergrund (NSU)“ einen Nagelbombenanschlag auf die Keupstraße, die zentrale Geschäftsstraße meist türkischstämmiger Migranten, verübt.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/06/11/nsu-j11.html

USA nutzen Ukraine-Konflikt zur Verstärkung der Truppenpräsenz

Die Ukraine will die Grenze zu Russland abschließen, angeblich kontrollieren Separatisten die Grenzübergänge in Donezk und Lugansk

Von Florian Rötzer
11. Juni 2014

Die US-Regierung setzt nicht nur die EU-Staaten unter Druck, mehr Geld für die Rüstung auszugeben und sich stärker militärisch zu engagieren, sondern setzt auch die Strategie fort, die osteuropäischen Länder auf ihre Seite zu ziehen und Russland als militärischen Gegner aufzubauen. So wurden nach drei B52-Bombern weitere 2 B2-Stealth-Bomber, die ebenfalls mit Atomwaffen bestückt werden können, nach Osteuropa verlegt. Zudem bilden US-Soldaten bereits Spezialkräfte von osteuropäischen und baltischen Staaten aus.

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41984/1.html

Kiew: Russland bestrafen

Der neue Präsident der Ukraine will „starke Armee“ und „Verständigung“. Kämpfe in Ostukraine gehen weiter. Korridor für Flüchtlinge angekündigt

Von Arnold Schölzel
11. Juni 2014

In seinem ersten Interview nach Amtsantritt erklärte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, er wolle Rußland für die »Tragödie« in seinem Land bestraft sehen. Das teilte das US-Nachrichtenmagazin Time, das mit Poroschenko gesprochen hatte, am Dienstag auf seiner Internetseite mit.

http://www.jungewelt.de/2014/06-11/052.php