Zehn Jahre seit der Bankenrettung 2008

Von Andre Damon
4. Oktober 2018

Vor zehn Jahren haben der US-Kongress und die Bush-Regierung die größte Bankenrettungsaktion in der Geschichte der Menschheit eingeleitet. Mit der Verabschiedung des Emergency Economic Stabilization Act am 3. Oktober 2008, der das Troubled Asset Relief Program (TARP) ins Leben rief, wurde das US-Finanzministerium ermächtigt, rund 700 Milliarden Dollar für den Kauf „problematischer Vermögenswerte“ von führenden Wall-Street-Banken zu verwenden. Dabei handelte es sich indessen lediglich um eine erste Anzahlung. Mit voller Unterstützung der US-Regierung und weitgehend von ihr beaufsichtigt, stieg die Summe auf Billionenhöhe.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/10/04/pers-o04.html

Tag der Einheit: Schäuble plädiert für Militarismus und Staatsaufrüstung

Von Ulrich Rippert
4. Oktober 2018

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands vor 28 Jahren ist der 3. Oktober Nationalfeiertag und dient für „richtungweisende Reden“ führender Vertreter des Staates. Vor fünf Jahren verkündete der damalige Bundespräsident Joachim Gauck am 3. Oktober die Wiederkehr des deutschen Militarismus. Gaucks Rede diente als Startschuss für eine rasante militärische Aufholjagd.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/10/04/einh-o04.html

USA: Regierung steckt Kinder in Konzentrationslager

Von Eric London
3. Oktober 2018

Die US-Regierung lässt im ganzen Land im Schutze der Nacht minderjährige Immigranten in ein Konzentrationslager in der Wüste bei Tornillo (Texas) nahe der amerikanisch-mexikanischen Grenze bringen. In den letzten Wochen wurden Hunderte von ihnen aus Schutzräumen nach Tornillo abtransportiert, wo sie zu zwanzig in Zelten untergebracht sind.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/10/03/konz-o03.html

Historiker: Alternative zum „Schand-Abkommen“ von München 1938 war möglich

Von Tilo Gräser
30. September 2018

Das Abkommen von München 1938 jährt sich am 30. September zum 80. Mal. Es ist eine Folge der antisowjetischen Politik der Westmächte gewesen, sagt der russische Historiker Alexej Filitow. Er macht im Sputnik-Interview auf eine damals mögliche Alternative für die Tschechoslowakei, das Opfer des Abkommens, aufmerksam.

https://de.sputniknews.com/politik/20180930322469330-muenchner-abkommen-jahrestag-filitow/?
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Der Erdogan-Besuch und der wachsende Konflikt zwischen USA und EU

Von Alex Lantier
29. September 2018

Am Donnerstag traf der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zu einem dreitägigen Besuch in Berlin ein. Hintergrund seines Besuchs sind die brisanten Konflikte zwischen Washington und der Europäischen Union im Nahen Osten. Während seines Besuchs wird Erdogan an einem Staatsbankett mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilnehmen und sich zweimal mit Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/09/29/turk-s29.html

Trumps Auftritt vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen: Washington verschärft Kriegsdrohungen gegen den Iran und brüskiert die ganze Welt

Von Keith Jones
28. September 2018

US-Präsident Donald Trump nutzte seinen zweiten Auftritt vor den Vereinten Nationen am Mittwoch, um die Kriegsdrohungen Washingtons gegen den Iran zu verschärfen und andere Länder rund um die Welt zu brüskieren.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/09/28/iran-s28.html

Bundesregierung erlaubt Waffenlieferungen an Saudi-Arabien

Von Sven Heymanns
22. September 2018

Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Bundessicherheitsrat (BSR) umfangreichen Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und andere Golfstaaten zugestimmt. Das geht aus einem Schreiben von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) an den Wirtschafts-ausschuss hervor, das am Mittwoch an die Presse gelangte.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/09/22/saud-s22.html

Die USA: Ein Staat wird zur Festung

Von Andre Damon
21. September 2018

In dieser Woche spielten sich in den USA Szenen ab, die in den letzten Jahren nur allzu vertraut geworden sind: Schwere Unwetter erzeugten Überflutungen auf Rekordniveau. Zehntausenden Männern, Frauen und Kindern in einigen der ärmsten Gebiete des Landes fehlte es an ausreichenden Lebensmittel, Unterkünften und Wasser. Sie warteten stundenlang auf Benzin und mussten auf der Flucht vor giftigen Flutgewässern an überfüllten Notunterkünften umkehren.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/09/21/pers-s21.html