Zehn schwerwiegende Probleme im Corman-Drosten-Papier

Von Mechthild Fromme – 30. November 2020

Zehn schwerwiegende Probleme hat ein internationales Konsortium von Biowissenschaftlern in der Veröffentlichung „Nachweis des neuartigen Coronavirus 2019 (nCoV) durch Echtzeit-RT-PCR“ in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Eurosurveillance festgestellt. Der Artikel wurde unter anderem von Victor M. Corman, Abteilungsleiter im „Drosten Labor“, und Christian Drosten („Corman-Drosten-Papier“) verfasst und am 23. Januar 2020 in Eurosurveillance veröffentlicht. Ein internationales Konsortium von Biowissenschaftlern hat die wissenschaftliche Fachzeitschrift Eurosurveillance jetzt aufgefordert, das Corman-Drosten-Papier zurückzunehmen.

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Führender Wissenschaftler ermordet: Kriegsprovokation der USA und Israels gegen den Iran

Von Bill Van Auken – 30. November 2020

Der brutale Mord an dem führenden iranischen Kernphysiker Mohsen Fachridaseh am Freitag ist eine deutliche Eskalation der Versuche der USA und Israels, in den verbleibenden weniger als zwei Monaten von Donald Trumps Präsidentschaft einen Krieg mit dem Iran zu provozieren. Am Freitagmorgen lauerte eine Gruppe von Attentätern in Absard, einem östlichen Vorort von Teheran, dem iranischen Wissenschaftler auf. Sie beschossen sein Auto zuerst mit automatischen Waffen, danach explodierte direkt neben dem Auto ein Kleinlaster voller Sprengstoff, der unter Holz versteckt war.

https://www.wsws.org/de/articles/2020/11/30/iran-n30.html

Vor zehn Jahren veröffentlichte WikiLeaks die US-Botschafts-Depeschen

Von Thomas Scripps – 30. November 2020

Am letzten Samstag vor zehn Jahren setzte die Operation „Cablegate“ ein: Die Enthüllungsplattform WikiLeaks und ihre Partnermedien begannen, über den Inhalt Hunderttausender geleakter Depeschen der US-Regierung zu berichten. Die Dokumente enthüllten das schiere Ausmaß und die globale Reichweite der Verschwörung des US-Imperialismus gegen die internationale Arbeiterklasse, und sie bezeugten die rücksichtslose Korruption kapitalistischer Regierungen auf der ganzen Welt.

https://www.wsws.org/de/articles/2020/11/30/assa-n30.html

Paris: Polizeigewalt gegen Musikproduzenten auf Video festgehalten

Von Will Morrow – 30. November 2020

Videoaufnahmen eines brutalen Polizeiangriffs auf einen Musikproduzenten in Paris haben in Frankreich und weltweit große Empörung ausgelöst. Nur drei Tage vor der Veröffentlichung des Videos am Donnerstag vergangener Woche hatte die Polizei auf dem Place de la République ein friedliches Flüchtlingslager mit brutaler Gewalt aufgelöst. Zugleich arbeitet die Macron-Regierung daran, ein Gesetz durchzupeitschen, das Videoaufnahmen von Polizeibeamten unter Strafe stellt. Das von der Online-Publikation Loopsider veröffentlichte Video des Angriffs wurde bereits mehr als 12 Millionen Mal angesehen.

https://www.wsws.org/de/articles/2020/11/30/fran-n30.html

Kolonie – Okkupation – Massaker: Osttimors dorniger Weg in die Unabhängigkeit

Von Rainer Werning – 29. November 2020

Vor 45 Jahren, am 28. November 1975, hatte die kleine portugiesische Kolonie Osttimor in Südostasien ihre Unabhängigkeit deklariert. Das große „Pech“: Diese währte nur neun Tage. Dann marschierten indonesische Militärs in das Land ein, annektierten es ein Jahr später und blieben dort ein Vierteljahrhundert lang als verhasste Besatzer. Politisch-diplomatisch protegiert und militärisch ausgerüstet von Washington, Bonn, Canberra und London im Zeichen von „freedom & democracy“. Es galt nach dem ein halbes Jahr zuvor erlittenen Desaster der USA in Vietnam, ein „zweites Kuba“ unbedingt zu verhindern. Die bittere Folge: Während der bleiernen Jahre der indonesischen Okkupation starb ein Viertel der damals etwa 800.000 Einwohner Osttimors an den Folgen militärischer Kampfhandlungen, von Gewalt und Vertreibung sowie Hunger und Krankheiten.

Offener Brief: Amnesty International soll im Fall Assange eindeutig Stellung beziehen

Von Moritz Müller – 28. November 2020

Am Donnerstag haben sich über 150 Erstunterzeichner in einem Offenen Brief an das deutsche Büro von Amnesty International (AI) gewandt. In dem Brief, den man hier unterzeichnen kann, wird darum gebeten, im Fall Assange eindeutig Stellung zu beziehen bzw. zu erklären, warum dies nicht getan wird. Amnesty International, das sich als explizit als Gefangenenhilfsorganisation versteht, hat Julian Assange bis heute nicht als „gewaltfreien, politischen Gefangenen“ anerkannt. Dieser Begriff, auf Englisch „Prisoner of Conscience“, wurde von AI selbst medienwirksam geprägt.

Corona, Sputnik V und die deutschen Medien

Von Gert Ewen Ungar – 28. November 2020

Über den russischen Impfstoff berichten die deutschen Medien kaum noch. Was sie bisher berichteten, legt nahe, dass der Impfstoff gefährlich, unausgereift und vermutlich ein Flop ist. Die Realität außerhalb der deutschen Medien sieht allerdings anders aus.

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200 Jahre seit Engels’ Geburt

Von Peter Schwarz – 28. November 2020

Am 28. November 1820 wurde Friedrich Engels geboren, der zusammen mit seinem zweieinhalb Jahre älteren Freund Karl Marx den wissenschaftlichen Sozialismus begründete. 200 Jahre danach ist ihr Lebenswerk von brennender Aktualität. Sie waren weitsichtiger als die unzähligen Akademiker, deren Bemühungen, den Marxismus zu widerlegen, ganze Bibliotheken füllen.

https://www.wsws.org/de/articles/2020/11/28/enge-n28.html

Wofür die Reichen an Thanksgiving dankbar sind

Von Andre Damon – 27. November 2020

Für die meisten Amerikaner wird dies das schlimmste Thanksgiving sein, an das sie sich erinnern können. Eine Viertelmillion Menschen in Amerika sind an Covid-19 gestorben. Dutzende Millionen haben ihren Arbeitsplatz verloren. Unzählige andere hungern oder stehen kurz davor, aus ihren Häusern vertrieben zu werden. Monatelang wurden Arbeiter im ganzen Land täglich dazu gezwungen, russisches Roulette zu spielen – jedes Mal, wenn sie in einer Fabrik, einem Lager oder einem Geschäft ihre Schicht antreten.

https://www.wsws.org/de/articles/2020/11/27/pers-n27.html

Nord Stream 2: Zertifizierungsgesellschaft springt ab

Von Peter Mühlbauer – 27. November 2020

Den Daten von MarineTraffic nach hat das russische Verlegeschiff Akademik Cherskiy gestern Abend den Sassnitzer Hafen Mukran verlassen und befindet sich auf dem Weg zurück in den russischen Teil des ehemaligen Ostpreußens. Von dort war sie im Oktober zusammen mit den Versorgungsschiffen Finval, Artemis Offshore, Ostap Sheremet und Umka nach Mukran gefahren.

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