Ukraine: Alle Meldungen über Vergewaltigungen durch russische Soldaten waren frei erfunden

Von Thomas Röper – 9. Juni 2022

Kiew selbst musste eingestehen, dass alle eigenen Meldungen über Vergewaltigungen durch russische Soldaten, frei erfunden waren. Es gibt nicht einen einzigen bestätigten Fall. – In einem Bericht des russischen Fernsehens über die Woche in der Ukraine wurde unter anderem berichtet, dass Ljudmila Denisowa, die ukrainische Ombudsfrau für Menschenrechte, vom ukrainischen Parlament gefeuert worden ist. Der Grund war, dass sie zu viel gelogen hat, denn alle Meldungen aus der Ukraine über Vergewaltigungen durch russische Soldaten kamen von ihr. Das Problem dabei war, dass sie sich ausnahmslos alle diese Meldungen selbst ausgedacht und das so sehr übertrieben hat, dass das ukrainische Parlament der Meinung war, sie habe damit der Ukraine geschadet. Daher wurde sie gefeuert. Ihre Nachfolgerin musste dann im ukrainischen Fernsehen eingestehen, dass es keinen einzigen bestätigten Fall von Vergewaltigungen durch russische Soldaten gibt. Frau Denisowa hat sich das alles ausgedacht.

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Der Frontverlauf im Donbass und Details über die Kämpfe

Von Thomas Röper – 9. Juni 2022

Da es in Deutschland kaum detaillierte Informationen über den Frontverlauf im Donbass gibt, werde ich hier darauf eingehen. … Dazu gehört die Frage, warum Donezk immer noch beschossen werden kann, wenn Russland im Donbass so weit vorgerückt ist. Dabei vergesse ich aber, wie schlecht die Medien in Deutschland informieren, denn in Russland ist der Frontverlauf jedem Interessierten bekannt. Daher werde ich hier auch dem deutschen Publikum zeigen, wo die Front verläuft, warum Donezk noch immer problemlos beschossen werden kann, und noch einige andere Informationen über die aktuelle militärische Lage liefern.

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„Das ist unser Hinterhof!” (III)

Von German-Foreign-Policy.com – 9. Juni 2022

Berlin erhöht vor dem morgigen Belgrad-Besuch von Kanzler Scholz den Druck auf Serbien, sich den Russland-Sanktionen der EU anzuschließen. – Die Bundesregierung intensiviert ihren Druck auf Serbien, sich der Sanktionspolitik der EU gegenüber Russland anzuschließen. Wie es vor dem morgigen Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Belgrad heißt, stehe die serbische Regierung vor der Wahl, sich entweder an den Sanktionen zu beteiligen oder ihre weitere Annäherung an die EU zu gefährden. Serbien treibt seit vielen Jahren eine Außenpolitik, die zwar einerseits auf die EU-Mitgliedschaft abzielt, andererseits aber auch gute Beziehungen zu Russland und zu China beinhaltet. Insbesondere die Bindungen an Moskau haben eine lange Tradition. Belgrad hat zwar den russischen Überfall auf die Ukraine in der UN-Generalversammlung verurteilt, weigert sich aber, auch noch Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Zuletzt beschlossen Moskau und Belgrad stattdessen, ihre ökonomischen Beziehungen auszubauen; insbesondere will Serbien zu günstigen Preisen russisches Erdgas erhalten. Zu Wochenbeginn hatten mehrere NATO-Staaten einen Belgrad-Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit der Verweigerung der Überflugrechte für Lawrows Flugzeug sabotiert.

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Von höchster Stelle bestätigt: Die Ukraine verbietet weiterhin den Weizenexport

Von Thomas Röper – 8. Juni 2022

Ob deutsche Medien darüber wohl berichten? Der sehr einflussreiche Chef des ukrainischen Sicherheitsrates hat erklärt, dass die Ukraine bis auf weiteres am Exportverbort für Weizen festhält. Deutsche Medien … beschuldigen Russland, die Weizenausfuhren aus der Ukraine zu verhindern und den Hunger als Waffe einzusetzen. In Wahrheit verhindert die Ukraine den Weizenexport, wie ich immer wieder belegt habe. Inzwischen ist die ukrainische Regierung so freundlich, das selbst offiziell zu bestätigen. Zuerst tat das der ukrainische Botschafter in der Türkei, was man noch als unbedeutende Einzelmeinung abtun könnte.
Nun aber hat das auch der Chef des ukrainischen Sicherheitsrates im ukrainischen Fernsehen deutlich bestätigt. Das Mann ist einer der einflussreichsten Menschen in der Ukraine und sein Wort hat kaum weniger Gewicht als das des ukrainischen Präsidenten. Das war schon vor der russischen Intervention so, gilt nun aber umso mehr. Ich übersetze die Meldung der russischen Nachrichtenagentur TASS über die Erklärung des Chefs des ukrainischen Sicherheitsrates.

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Ukrainische Regierung bereitet unter dem Banner der „Entsowjetisierung“ schwere Angriffe auf die Rechte der Arbeiter vor

Von Shannon Jones – 8. Juni 2022

Im vierten Kriegsmonat will das ukrainische Parlament nun eine umfangreiche Reform des Arbeitsrechts verabschieden, durch welche die Rechte der Arbeiter stark geschwächt werden. Das ukrainische Parlament plant den bestehenden minimalen Arbeitnehmerschutz aufzuheben und den Unternehmen zu erlauben, Arbeiter jederzeit zu entlassen und ihnen schlechte Arbeitsbedingungen aufzuzwingen. Dies käme einer Rückkehr zu den Verhältnissen der Zarenzeit gleich. Laut dem „Gesetzentwurf 5371“ soll für Unternehmen mit 250 oder weniger Arbeitern das Arbeitsrecht nicht mehr gelten. Die Beschäftigten sollen Einzelverträge mit dem Management abschließen und können jederzeit entlassen werden. Von dieser Änderung wären etwa 70 Prozent der Beschäftigten betroffen.

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Deutschland verstärkt Kampftruppen für Krieg gegen Russland

Von Johannes Stern – 8. Juni 2022

Deutschland spielt in der NATO-Kriegsoffensive gegen Russland eine zunehmend aggressive Rolle. Bei seinem gestrigen Besuch in Litauen verkündete Bundeskanzler Olaf Scholz die Aufstockung deutscher Kampftruppen vor Ort. „Wir haben uns fest vorgenommen, dass wir unseren Beitrag verstärken werden“, erklärte Scholz bei einem Treffen mit dem litauischen Staatspräsidenten Gitanas Nauseda und den Regierungschefs der drei baltischen Staaten in Vilnius. Die deutsche Präsenz solle „in Richtung einer robusten Kampfbrigade“ entwickelt werden. Das bedeutet eine massive Ausweitung des deutschen Engagements. Gegenwärtig sind knapp 1000 Bundeswehr-Soldaten in Litauen stationiert. Eine Brigade besteht aus bis zu 5000 Soldaten.

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NATO oder Neutralität (II)

Von German-Foreign-Policy.com – 8. Juni 2022

Teile der politischen Eliten in den letzten neutral verbliebenen Staaten Europas nutzen den Ukraine-Krieg zur weiteren Aushöhlung oder Abschaffung der Neutralität. – Teile der politischen Eliten in den letzten neutral verbliebenen Staaten Europas nutzen den Ukraine-Krieg, um die Neutralität ihrer Länder in Frage zu stellen. Die Schweiz bereitet eine engere Zusammenarbeit mit dem westlichen Militärpakt vor; ihr Präsident spricht von einer „kooperativen Neutralität“. Auch in Österreich werden Forderungen nach einer „Debatte ohne Scheuklappen“ über die Frage laut, ob das Land an seiner offiziellen militärischen Neutralität festhalten soll. Faktisch ist diese freilich längst genauso ausgehöhlt wie diejenige der Schweiz. Letzteres trifft auch auf Irland zu, wo sich laut Umfragen inzwischen 48 Prozent der Bevölkerung einen NATO-Beitritt vorstellen können. Der ehemalige Ministerpräsident Leo Varadkar plädiert für ein Referendum über eine irische Beteiligung an einer künftigen EU-Armee, die wiederum eng mit der NATO kooperieren soll. Auch auf Malta wird die Neutralität in wachsendem Maß kritisiert. In Dänemark wiederum hat ein Referendum in der vergangenen Woche dem bisherigen opt-out des Landes aus der EU-Militärpolitik ein Ende gesetzt.

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OSZE-Beobachter im Donbass haben offenbar für die Ukraine spioniert

Von Thomas Röper – 8. Juni 2022

Es sind neue Beweise gesichert worden, die belegen, dass OSZE-Beobachter im Donbass für die Ukraine spioniert haben und beim Beschuss von Zielen im Donbass geholfen haben. – Im russischen Fernsehen ist ein Bericht aus dem Donbass erschienen, der leider nicht vollständig transkribiert wurde, weshalb ich ihn nicht komplett übersetzen kann, sondern in eigenen Worten wiedergeben muss. Ich empfehle trotzdem, sich den Bericht anzuschauen, denn die gezeigten Bilder sind zusammen mit meiner Zusammenfassung auch ohne Russischkenntnisse verständlich. In dem Bericht hat ein russischer Kriegskorrespondent über neue Beweise dafür berichtet, dass die OSZE im Donbass für Kiew spioniert hat.

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Spanien: Mike Pompeo im Fall Julian Assange vor Gericht geladen

Von Oscar Grenfell – 7. Juni 2022

Das spanische Oberste Gericht hat den ehemaligen CIA-Direktor und US-Außenminister Mike Pompeo vorgeladen. Er soll über eine massive Spionageaktion aussagen, die er mutmaßlich gegen Julian Assange inszeniert hat, wie auch über ein damit zusammenhängendes Komplott der Trump-Regierung mit dem Ziel, den WikiLeaks-Verleger in London zu entführen oder zu ermorden. Die Vorladung, die ABC Spanien am vergangenen Freitag publizierte, ist von Santiago Pedraz, einem Richter am Nationalen Obersten Gerichtshof, ausgestellt. Berichten zufolge zwingt dies Pompeo, wie auch den ehemaligen Direktor des Nationalen Zentrums für Spionageabwehr und Sicherheit der USA, William Evanina, noch in diesem Monat vor einem spanischen Gericht entweder persönlich oder per Videoschalte auszusagen.

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Krieg in der Ukraine: „Es wurde eine Donbass-Phobie geschürt“

Gesprächmit Katja Andrejewa. Von Susann Witt-Stahl – 7. Juni 2022

Donezk unter Feuer: Es verdichten sich die Beweise, dass die ukrainische Armee mit NATO-Waffen Kriegsverbrechen begeht. … „Uns war von vornherein klar, dass die NATO-Waffen gegen die Zivilbevölkerung in unserer Republik eingesetzt werden würden. Mittlerweile geschieht das jeden Tag. Früher gab es weitgehend sichere Orte in der Stadt, aber jetzt feuert die ukrainische Artillerie mit US-amerikanischen M777-Haubitzen in das Zentrum.“

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