Morde und Kriegsverbrechen durch Ukrainer und westliche Söldner

von Thomas Röper – 10. Oktober 2022

Es gibt ausgerechnet aus den USA neue Erkenntnisse über den Mord an Darja Dugina. Außerdem gibt es unzählige Videobeweise für Kriegsverbrechen ausländischer Söldner in der Ukraine. Die ausländischen Söldner, die für die Ukraine kämpfen, gehen mit ihren Kriegsverbrechen sehr offen um und stellen sie offen ins Netz, wobei sie oft sogar ihre Identität nicht verbergen. Das russische Fernsehen hat am Sonntag in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick eine Zusammenstellung davon gebracht. Beiträge des russischen Fernsehens aus dem Kriegsgebiet übersetze ich eigentlich nicht, denn der Text ist ohne die Bilder nur schwer verständlich. Ich mache hier – quasi als Experiment – eine Ausnahme, weshalb ich Sie darum bitte, auch den russischen Beitrag anzuschauen, der zusammen mit meiner Übersetzung auch ohne Russischkenntnisse verständlich ist.

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USA: Die Luft für Biden wird dünner

Von Thomas Röper – 10. Oktober 2022

Wie immer erfährt man im russischen Fernsehen weit mehr über das, was in den USA politisch vor sich geht, als im deutschen Fernsehen. So auch an diesem Sonntag. – Die deutschen „Qualitätsmedien“ verschweigen ihren Lesern die Skandale der Familie Biden komplett. Sei es die Korruption in Milliardenhöhe, seien die dunklen Geschäfte, die Hunter Bidens Laptop ans Licht gebracht hat, oder die Tatsache, dass US-Staatsanwälte genug belastendes Material haben, um Hunter Biden offiziell in einem Strafprozess vor Gericht zu stellen. Ob Papa Biden seinen Sohn auch dieses Mal beschützen kann? Im russischen Fernsehen wird über all das – und noch einiges mehr – berichtet, was in den USA politisch vor sich geht und worüber deutsche Medien schweigen. Sollten die US-Demokraten die Zwischenwahlen im November verlieren, könnte es ein Amtsenthebungsverfahren gegen Joe Biden geben, das danach durchaus zu einer Anklage gegen den greisen US-Präsidenten führen könnte. Da die deutschen Medien all das verschweigen, habe ich – wie fast jede Woche – den Bericht des USA-Korrespondenten des russischen Fernsehens übersetzt, der am Sonntag im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens gezeigt wurde.

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Ukraine: Hälfte des Staatshaushalts 2023 für den NATO-Krieg gegen Russland

Von Jason Melanovski 9. Oktober 2022

Erste Details über den Haushaltsentwurf der Ukraine für 2023 in Höhe von 70 Milliarden US-Dollar zeigen, dass die Hälfte der geplanten Staatsausgaben für den NATO-Stellvertreterkrieg gegen Russland vorgesehen ist. Demgegenüber werden die Sozialausgaben für medizinische Versorgung, Wohnungsbau und Renten massiv gekürzt, da das Land weiterhin ein monatliches Haushaltsdefizit von etwa drei bis fünf Milliarden Dollar aufweist. Laut der ukrainischen Nachrichtenagentur Strana rechnet die Regierung mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 4,6 Prozent, nachdem es dieses Jahr wegen des Kriegs um ein Drittel geschrumpft ist. Gleichzeitig ist die ukrainische Arbeiterklasse mit einer enormen Inflationsrate von 30 Prozent und einer Arbeitslosenquote von 28,2 Prozent konfrontiert. Darüber hinaus werden die Subventionen für Wohnungen um etwa eine Milliarde Dollar und für das Bildungswesen um etwa 800 Millionen Dollar gekürzt. Die Mittel für die medizinische Versorgung werden, trotz der weiterhin wütenden Corona-Pandemie, um mehr als 500 Millionen Dollar gekürzt. Sowohl der staatliche Mindestlohn als auch die Renten bleiben unverändert. Von 41 Millionen Einwohnern, die vor dem Krieg im Land lebten, sind zwar 7,4 Millionen wegen des Kriegs geflohen, aber die Kürzungen und der rapide Anstieg der Inflation werden zu einem deutlichen Rückgang der Sozialausgaben für die verbliebene Bevölkerung führen. Insgesamt steht das Land vor einer wirtschaftlichen Katastrophe. Die Weltbank prognostizierte am Dienstag einen Rückgang der Wirtschaft um 35 Prozent, was im Widerspruch zu den Erwartungen Kiews hinsichtlich eines bescheidenen Wachstums steht.

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Deutschlands Absturz: Scholz, Baerbock, Habeck und das neue deutsche Elend

Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam – 9. Oktober 2022

Friedens-Unfähigkeit der Regierung, Realitätsverweigerung, Arroganz, Bürgerferne – und gleichgeschaltete Massenmedien. – Deutschland im Herbst: kurz vor dem Absturz in große Not. Mit Kanzler Scholz voran, dem Bademeister im Schuldensumpf, Vergangenheitsbewältiger ohne Cum-Ex-Erinnerung und auch angesichts der Gegenwartsgefahren ziemlich einfallslos. Mit einer Außenministerin Baerbock am Bein, selbsternannte Fachfrau für Völkerrecht, zumindest aber für Lügengeschichten und exzessiven Russenhass, die sich zum Sicherheits-Hochrisiko in Europa entwickelt. Und mit Wirtschaftsminister Habeck geschlagen, einem von jeglicher Sachkenntnis freien Schwadroneur, der über „Mondpreise“ für US-Fracking-Gas jammert und bei den Amis „führend dienern“ will (oder so ähnlich).

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„Einmischung der US-Botschaft in innere Angelegenheiten“ – diplomatische Verstimmung um Privatstädte in Honduras

Von Jutta Blume – 9. Oktober 2022

Mit einem Besuch ihres stellvertretenden Leiters Roy Perrin in der Privatstadt ZEDE Próspera hat die US-Botschaft in Honduras für diplomatische Verstimmungen gesorgt. Denn die US-Botschaft unterstützt – trotz eines offiziellen Verbots durch das honduranische Parlament – die Errichtung dieser Privatstädte, in denen klassische staatliche Gewalten auf private Verwaltungen übertragen werden sollen, inklusive der Rechtsprechung.

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Meinungsmanipulation von der Wendezeit bis zur Zeitenwende

Von Daniela Dahn und Rainer Mausfeld – 9. Oktober 2022

Seit Beginn des Ukrainekrieges ist wieder von „Zeitenwende“ die Rede. Seither wiederholen sich vor allem in den Medien Phänomene, die schon bei der Wende zu beobachten waren. Daniela Dahn, renommierte Essayistin und Mitbegründerin des „Demokratischen Aufbruchs“ in der DDR, und der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld beschäftigen sich in ihrem Buch „Tamtam und Tabu“ unter dem Aspekt der Meinungsmanipulation mit den Kontinuitäten, die beide Ereignisse miteinander verbinden. Das Buch liefert einen schonungslosen Befund des gegenwärtigen Zustands der Demokratie. Wir veröffentlichen hier einen Auszug daraus.

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Mehr als 50 Antikriegsaktionen vom 15. bis 23. Oktober – NEIN zu US-Kriegen!

Aufruf des International Action Center – 9. Oktober 2022

Zurück auf die Straße!
Sagen Sie NEIN zu den US-Kriegen!
Stoppt Washingtons Kriegszüge gegen Russland und China!
Stoppt endlose Kriege: Irak, Syrien, Somalia, Palästina, überall
!

Machen Sie mit beim Protest in der Woche vom 15. bis 22. Oktober 2022.
Organisieren Sie eine Aktion in Ihrer Region oder schließen Sie sich einer an.

Die arbeitenden Menschen sind heute mit steigenden Lebensmittel- und Energiekosten, Rezession, wachsender Unsicherheit und Angriffen auf gewerkschaftliche Organisierungsbemühungen konfrontiert. Die anhaltenden Kriege und militärischen Provokationen haben uns an den Rand eines Atomkriegs gebracht.

Dennoch hat die imperialistische Außenpolitik in dieser Wahlperiode kaum Beachtung gefunden. Es ist an der Zeit, dass wir wieder auf die Straße gehen und ein Ende der Kriege und Provokationen der USA fordern.

Während die USA noch mehr Waffen in den Stellvertreterkrieg in der Ukraine pumpen und damit die Möglichkeit einer direkten Konfrontation mit dem atomar bewaffneten Russland offen halten, scheinen die Kriegsfanatiker in Washington entschlossen zu sein, noch mehr Brände in der ganzen Welt zu legen. Die Reise von Nancy Pelosi nach Taiwan, die Andeutungen, dass die USA möglicherweise auf eine Konfrontation mit China sowie auf Schläge gegen den Iran zusteuern, und Berichte, dass bei neuen Kriegsspielen zwischen den USA und Südkorea ein „Enthauptungsschlag“ gegen den Norden (DVRK) geübt werden soll, zeigen, wie dringend notwendig es ist, sich zu Wort zu melden.

Stoppt die Kriege und Sanktionen der USA/NATO von Kuba und Palästina bis Russland und China!
Wir brauchen Milliarden für Wohnungsbau, Gesundheitsfürsorge, Arbeitsplätze und Klima – NICHT für Kriegsprofiteure!

Teilen Sie uns die Einzelheiten der von Ihnen organisierten Aktionen mit, indem Sie hier klicken.

Klicken Sie hier, um geplante Aktionen zu sehen

Beteiligen Sie sich an einer von 50 Anti-Kriegs-Aktionen

UNACpeace.org

UNAC.NoToWar.net

Unterstützende Gruppen: United National Antiwar Coalition, Popular Resistance, Black Alliance for Peace, International Action Center, BAYAN USA, Sanctions Kill Campaign, Students for a Democratic Society, US Peace Council, Global Network Against Weapons and Nuclear Power in Space, Alliance for Global Justice, National Immigrant Solidarity Network, Friends of the Congo, Ban Killer Drones, China-US Solidarity Network, Freedom Road Socialist Organization, Socialist Actions, Solidarity Committee of the Americas, Welfare Rights Committee, Workers World Party, Socialist Unity Party, Women Against Military Madness, Mayday Books, Anti-War Committee (MN), Bethlehem Neighbors for Peace, Minnesota War Tax Resistance, Brainerd Area Coalition for Peace, Chicago Antiwar Coalition, People Opposed to war, Imperialism and Racism, Veterans for Peace Chapter 27, Ban Killer drones, Mt. Diablo Peace and Justice Center, St. Paul Eastside Neighbors for Peace, Minnesota Peace Action Coalition, The Virginia Defender, Party of Communists USA, Odessa Solidarity Campaign, Leonard Peltier Defense Committee, Hawai Committee for Human Rights in the Philippines,, Twin Cities Assange Defense Committee, PeaceWorks of Greater Brunswick, San Diego Free Mumia Coalition, Leonard Peltier Defense Committee, Harriet Tubman Center for Social Justice, Women in Struggle, Just Peace Advocates (Kanada), Mobilization Against War & Occupation (Kanada), Hamilton Coalition to Stop the War (Kanada), Fire This Time Movement for Social Justice (Kanada), Kwame Nkrunah Ideological Institute (Südafrika), Swedish Peace Council, Coop Anti-War Cafe (Berlin). ,Kanadischer Friedenskongress…

Übersetzt mit DeepL

Russland oder der Westen: Wer droht mit Atomschlägen?

Von Thomas Röper – 9. Oktober 2022

Westliche Medien verbreiten, Russland drohe mit Atomschlägen, dabei sind es der Westen und Selensky, die ständig über den Einsatz von Atomwaffen reden. – Einer der Gründe, warum Russland seine Militäroperation in der Ukraine Ende Februar begonnen hat, war die Drohung des ukrainischen Präsidenten Selensky, die Ukraine nuklear zu bewaffnen. Diese Drohung hat Selensky am 19. Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz unter dem Applaus der anwesenden westlichen Würdenträger ausgesprochen. … Inzwischen ist in westlichen Medien fast täglich die Rede davon, Russland drohe mit dem Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine. Alleine der Spiegel hat darüber am 7. Oktober unter der Überschrift „Konflikt mit Russland – Biden warnt vor »Armageddon«“ und am 8. Oktober unter der Überschrift „Die USA und Russlands Atomdrohungen – »Unsere Reaktion wird verheerend sein«“ berichtet. Diese und andere derartige Artikel westlicher Medien haben allerdings einen kleinen Schönheitsfehler: In Russland hat niemand mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht und die russische Atom-Doktrin erlaubt deren Einsatz erst, wenn der russische Staat in seiner Existenz bedroht ist, oder als Reaktion auf einem atomaren Angriff gegen Russland. Bei allen derzeitigen regionalen Erfolgen der ukrainischen Armee kann von einer Gefahr für die Existenz des russischen Staates aber keine Rede sein.

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Kiew über Zivilisten: „Wir jagen und erschießen sie wie Schweine“

Von Thomas Röper – 9. Oktober 2022 01:21 Uhr

Dass Kiew in den eroberten Gebieten Zivilsten jagt und gnadenlos ermordet, ist keine russische Propaganda. Das sagen Offizielle in Kiew ganz offen. – Seit dem Beginn der ukrainischen Offensive berichte ich über Massaker, die das Kiewer Nazi-Regime an den Zivilisten in den zurückeroberten Gebieten durchführt. Soldaten erschießen Menschen standrechtlich, die sie für „Kollaborateure“ der Russen halten. Es war die Rede von regelrechten Massakern. Über all das haben westliche Medien nicht einmal dann berichtet, als der Berater des ukrainischen Präsidenten Aristowitsch öffentlich erklärte: „Lehrer und Kindergärtnerinnen sollten bedenken, dass sie keine nette Tanten sind, sondern Kriminelle, denen gegenüber es keine Sentimentalitäten gibt. Das Wetter ist so, dass das entweder den Tod oder das Gefängnis bedeutet. Wir, als absolut europäisches Land, werden nicht mit irgendwelchen Sentimentalität oder Nachsicht spielen.“ Und auch die Tatsache, dass die Sprecherin des Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte von Kiew gefordert hat, die Menschen in den frisch eroberten Gebieten bei Charkow nicht zu foltern, zu war deutschen „Qualitätsmedien“ keine Erwähnung wert. Die deutschen „Qualitätsmedien“ halten es nicht für nötig, ihre Leser darüber zu informieren, dass Kiew in den von der Ukraine zurückeroberten Gebieten Massaker begeht.

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Die Brücke von Kertsch, heute im Zentrum des internationalen Interesses!

Von Christian Müller – 9. Oktober 2022

Wer die Brücke von Kertsch, die die Krim mit dem russischen Festland verbindet, selber schon befahren hat, den hat die Sabotage der Brücke doppelt betroffen gemacht. Brücken sind Brücken, sie verbinden Menschen! Der folgende Artikel über die Brücke von Kertsch wurde im Frühling 2019 geschrieben – er ist heute, am Tag nach der Sabotage, aktueller denn je!

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