Der Ukraine-Konflikt und die veränderten internationalen Beziehungen

Der Westen kann sich die Ablösung der westlichen Hegemonie nur als Rückkehr zur Bipolarität oder als Neuauflage des Kalten Krieges vorstellen

Von Gabriela Simon
28. Oktober 2014

Im Ukraine-Konflikt hat der Westen sein Feindbild und sein Selbstbewusstsein wieder gefunden. Offen bleibt, welche internationalen Konstellationen sich daraus entwickeln. Beginnt gerade ein neuer Kalter Krieg? Eine Rückkehr zur bipolaren Welt? Erleben wir den Durchmarsch der alleinigen Weltmacht USA? Oder den Beginn eines großen globalen Durcheinanders?

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43140/1.html

Schüsse in Ottawa

Von Keith Jones
28. Oktober 2014

Die konservative kanadische Regierung erklärt, Kanada und die kanadische Demokratie seien vom Terrorismus bedroht.Das ist nicht nur übertrieben und sensationslüstern – es ist eine Lüge. Mit Hilfe der Medien verbreitet die Regierung diese Geschichte, die ihr den Vorwand für eine dramatische Rechtswende in der kanadischen Außen- und Innenpolitik liefert.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/10/28/cana-o28.html

Gasstreit zwischen Ukraine, EU und Russland droht zu eskalieren

Von Clara Weiss
28. Oktober 2014

Die Verhandlungen zwischen der EU, der Ukraine und Russland über Gaslieferungen für den kommenden Winter sind in der vergangenen Woche abermals gescheitert. Nachdem zunächst eine Einigung angekündigt wurde, brach Russland die Verhandlungen ab, weil die EU nicht bereit war, Gaslieferungen in die Ukraine finanziell abzusichern.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/10/28/gasp-o28.html

Parlamentswahlen in der Ukraine

Von Markus Salzmann und Christoph Dreier
25. Oktober 2014

Rund acht Monate nach dem Sturz der Janukowitsch-Regierung finden am Sonntag in der Ukraine Parlamentswahlen statt. Ein Blick auf das Ereignis zeigt, dass der Maidan-Putsch nicht zu Demokratie und Freiheit, sondern zu Krieg und Diktatur geführt hat. Vor dem Hintergrund des Krieges im Osten des Landes und drakonischer Sparauflagen von IWF und EU kämpfen die verschiedenen Oligarchen-Clans und ultrarechte Gruppierungen um die Macht.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/10/25/ukra-o25.html

MH17: BND weiß mehr als Bundesregierung: „Es waren die Separatisten“

Von Rüdiger Göbel
20. Oktober 2014

Der Bundesnachrichtendienst macht die Volksmilizen in der Ostukraine für den Abschuss der Passagiermaschine MH17 verantwortlich. Die sprechen von „Hysterie“, und die Bundesregierung schweigt.

https://www.jungewelt.de/schwerpunkt/bnd-wei%C3%9F-mehr-als-bundesregierung-%C2%BBes-waren-die-separatisten%C2%AB

Verhandlungen über die Ukraine-Krise

Von Christoph Dreier
17. Oktober 2014

Auf dem Europa-Asien-Gipfel (Asem) trafen sich der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin, um über eine Beilegung des Bürgerkriegs in der Ostukraine zu sprechen. Zum ersten Mal seit Juli dieses Jahres kam auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit dem russischen Präsidenten zusammen. Die Verhandlungsangebote an Russland werden von massiven Drohungen begleitet und dienen der Vorbereitung neuer Aggressionen

http://www.wsws.org/de/articles/2014/10/17/ukra-o17.html

Ukraine: Die Kinder von Donezk

Zahlreiche Familien sind in den Flüchtlingshäusern in und um Donezk untergebracht, in die sie vor den Bomben geflohen sind. Viele sind traumatisiert, ihre Häuser zerstört. Wie es im Winter sein wird, wissen sie nicht

Von Mark Bartalmai
17. Oktober 2014

Drei Mädchen sitzen vor meiner Kamera. Schüchtern, mag man denken. Doch die vermeintliche Schüchternheit ist etwas anderes – sie sind traumatisiert. Von einem Krieg, den es eigentlich nicht gibt, wenn man den westlichen und deutschen Medien glauben würde. Einem Krieg in Europa, den niemand sieht. Und doch ist er da. Hier in Donezk im Südosten der Ukraine, wo ich seit gut zwei Monaten lebe.

https://www.jungewelt.de/ausland/die-kinder-von-donezk

„Leninsturz“ in Charkiw

Ukrainische Neofaschisten schleifen mit Hilfe des Gouverneurs Denkmal in der Millionenstadt. Nachlassende Unterstützung für Rechte

Von Reinhard Lauterbach
30. September 2014

In der ostukrainischen Millionenstadt Charkiw ist am Sonntag abend das überlebensgroße Lenindenkmal auf dem zentralen „Platz der Freiheit“ gestürzt worden. Zuvor waren mehrere tausend ukrainische Rechte mit blau-gelben Staatsbannern, den schwarz-roten Fahnen der faschistischen Organisation Ukrainischer Nationalisten und dem Faschistenemblem der Wolfsangel auf einem Marsch „für die Ukraine“ durch das Zentrum demonstriert.

http://www.jungewelt.de/2014/09-30/065.php