Türkei vor Bürgerkrieg

Polizei und Paramilitärs ermorden Dutzende kurdische Demonstranten. Verteidiger von Kobani fordern Hilfskorridor

Von Nick Brauns
10. Oktober 2014

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und Ministerpräsident Ahmet Davutoglu riskieren mit ihrer Syrien-Politik zunehmend einen Bürgerkrieg im eigenen Land.

https://www.jungewelt.de/titel/t%C3%BCrkei-vor-b%C3%BCrgerkrieg

Ankaras Landnahme

Die Türkei will im Norden Syriens eine »Pufferzone« einrichten. Ziel ist Vergrößerung des eigenen Machtbereichs und ein „Regime Change“ in Damaskus

Karin Leukefeld
10. Oktober 2014

Die Türkei möchte im Norden Syriens eine sogenannte Pufferzone einrichten. Für das Vorhaben erhält Ankara Rückendeckung vom französischen Präsidenten François Hollande.

https://www.jungewelt.de/schwerpunkt/ankaras-landnahme

Kurdisch-arabische Allianz in US-amerikanischer Blutspur

Von Rüdiger Göbel
10. Oktober 2014

Die Kurden in Rojava kämpfen nicht nur für die Selbständigkeit ihrer Siedlungsgebiete in Syrien, wie es dieser Tage aller Orten heißt, sie kämpfen Seit an Seit mit der sogenannten Freien Syrischen Armee (FSA) auch für den „Regime-change“ in Damaskus – letzteres wiederum ist erklärtes Ziel des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und seines US-Amtskollegen Barack Obama.

https://www.jungewelt.de/schwerpunkt/kurdisch-arabische-allianz-us-amerikanischer-blutspur

Ebola-Epidemie: eine soziale Katastrophe in Westafrika

Von Niles Williamson
10. Oktober 2014

Mit Schrecken verfolgt die Welt, wie schnell sich Ebola in Westafrika zu einer humanitären Katastrophe ausweitet. Bei dem aktuellen Ausbruch in den Ländern Guinea, Sierra Leone und Liberia wurden bereits mehr als 8.000 Menschen infiziert.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/10/10/ebol-o10.html

Friedensnobelpreis ist „mut- und ideenlos“. Die Preisträger haben ihre Verdienste – ein Friedenspreis ist etwas anderes

Vom Bundesausschuss Friedensratschlag

10. Oktober 2014

Während „Die Linke“ dem Nobelpreiskomitee bei der Preisvergabe in diesem Jahr „eine glückliche Hand“ bescheinigt, meint der Bundesausschuss Friedensratschlag: „Erstaunlich, dass das Nobelpreiskomitee mit schlafwandlerischer Sicherheit aus der großen Auswahl wieder einmal eine zwar sympathische, aber falsche Entscheidung traf …

http://www.scharf-links.de/44.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=47504&tx_ttnews[backPid]=16&cHash=aa129baa6d

Iran. Annäherung nicht in Sicht

Keine Fortschritte im Streit um iranisches Atomprogramm. Gerüchte um Explosion

Von Knut Mellenthin
10. Oktober 2014

Sechs Wochen vor der vereinbarten „Deadline“ scheinen die internationalen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm zu stagnieren. Eine Einigung vor den Kongresswahlen in den USA, die am 4. November stattfinden, ist wegen der damit verbundenen innenpolitischen Auswirkungen höchst unwahrscheinlich.

https://www.jungewelt.de/ausland/ann%C3%A4herung-nicht-sicht

Schmutziges Spiel. Der Kampf um Kobani, die Ziele der Türkei und die Rolle der deutschen Medien

Von André Scheer
9. Oktober 2014

In der Türkei kommt es seit Tagen zu Auseinandersetzungen zwischen vor allem kurdischen Demonstranten und der Polizei. Die Kurden seien wütend über die „Untätigkeit“ der Regierung in Ankara, heißt es dazu in der „Tagesschau“. Sie forderten ein „Eingreifen“ zum Schutz der von den Milizen des „Islamischen Staats“ (IS) angegriffenen Bürger in der vor allem von Kurden bewohnten syrischen Stadt Kobani (Ain Al-Arab).

https://www.jungewelt.de/ansichten/schmutziges-spiel

Joschka Fischers Kriegserklärung an Russland

Von Peter Schwarz
9. Oktober 2014

Der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer (Die Grünen) hat am Montag einen Gastkommentar in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht, der einer Kriegerklärung an Russland gleichkommt. Fischer erklärt darin den Anschluss der Ukraine an die Europäische Union zur Schicksalsfrage Europas.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/10/09/fisc-o09.html

Ulfkottes „Gekaufte Journalisten“ – ein spannender Titel und ein enttäuschendes Buch

Von Albrecht Müller
9. Oktober 2014

Weil ich selbst schon vor 45 Jahren Zeuge des Kaufs von Journalisten geworden bin, warte ich seit jenem Jahr 1969 darauf, dass Ross und Reiter genannt werden. Ulfkotte nennt leider kaum neue Rösser und neue Reiter. Und er widerspricht sich in den Diagnosen seines Buches so massiv, dass man fragen muss, was ihn beim Schreiben dieses Buches geritten hat.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=23539