In der EU werden bald alle privaten Chatnachrichten von den Geheimdiensten mitgelesen

Von Zvezda (Übersetzung: Thomas Röper) – 18. September 2025

Unter dem Vorwand des Kampfes gegen Kinderpornografie wird auf EU-Ebene ein Gesetz eingeführt, das den Geheimdiensten Zugang zu allen Chats in Messengern gibt, egal, auf welche Verschlüsselungsmethode man zurückgreift. Damit steht die Einführung des totalen Überwachungsstaates EU kurz vor der Vollendung.

In der EU ist der totale Überwachungsstaat geplant. Derzeit wird in der EU ein Gesetz vorbereitet, das den Geheimdiensten unter dem Stichwort „Chat Control“ Zugang zu allen Chats geben soll, in denen man sich mit anderen elektronisch austauscht. Alles, was man absendet, wird schon vor dem Absenden automatisch überprüft werden – und alles ist gläsern für die westlichen Geheimdienste.

Das ist kein Scherz und auch keine russische Propaganda, das wird im EU-Parlament bereits behandelt und von EU-Kommission und EU-Rat vorbereitet.

Begründet wird die Einführung dieser absoluten Totalüberwachung mit dem angeblichen Kampf gegen Kinderpornografie. Irgendeinen Vorwand finden sie bekanntlich immer.

In Russland ist darüber ein Artikel erschienen, der mit deutlichen Worten – aber in der Sache absolut korrekt – vor dem totalen Überwachungsstaat warnt, der in Europa gerade eingeführt wird. Ich habe den Artikel übersetzt. […]

Datenschutz in Messangern? Ein Anachronismus!

In der EU werden alle privaten Nachrichten für die Geheimdienste zugänglich sein.

Glaubt noch jemand, dass in Europa Demokratie und Menschenrechte herrschen? Wacht auf! Die EU plant die Einführung der totalen Kontrolle über die Gedanken der Menschen.

Messenger wie WhatsApp, Signal und Telegram müssen künftig alle Chats scannen, auch verschlüsselte. Alle von Nutzern gesendeten Nachrichten, Fotos und Videos werden überprüft, selbst bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Das wird mit der Notwendigkeit begründet, „die sexuelle Ausbeutung von Kindern zu bekämpfen“. Dänemark hat diese europaweite Gesetzesinitiative mit dem Namen „Chat Control“ initiiert. Gleichzeitig werden in Dänemark, wie auch anderswo in Europa und insbesondere in Skandinavien, die „Werte“ der LGBT-Community in Grund- und weiterführenden Schulen vermittelt. Die Vorstellungen von der Freiheit, sein Geschlecht und seinen Sexualpartner zu wählen, werden aktiv in die unreifen Köpfen junger Europäer eingeimpft. Laut europaweiten Bildungsprogrammen werden diese Konzepte bereits Kindern im Alter von sechs Jahren vermittelt.

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Bundesregierung zu UN-Genozid-Bericht und rechtlichen Folgen: „Bis dahin ist noch ein bisschen Zeit“

Von Florian Warweg – 18. September 2025

Vor dem Hintergrund, dass die vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte unabhängige Untersuchungskommission zum eindeutigen Schluss gekommen ist, dass Israel in Gaza Völkermord begeht und dies auf 72 Seiten detailliert belegt, gab es zahlreiche Fragen in der BPK. Die NachDenkSeiten wollten u.a. wissen, ob die Bundesregierung angesichts dieses eindeutigen Befundes dabei bleibt, als einziges Land der Welt Israel im laufenden Hauptverfahren vor dem IGH („Südafrika vs. Israel“) gegen den Genozid-Vorwurf zu verteidigen. Selbst die USA tun dies wohlweislich nicht. Ebenso kam die Frage auf, wie die Bundesregierung es bewertet, dass laut der UN-Expertenkommission jedes Land spätestens seit Januar 2024 völkerrechtlich verpflichtet gewesen wäre, Maßnahmen zu ergreifen, „um Völkermord in Gaza zu verhindern“, und die Kommission dabei explizit auf die Rolle Deutschlands verweist.

Hintergrund

UN-Untersuchungskommission: Vier Tatbestandsvarianten von Völkermord sind in Gaza erfüllt

Die Experten der vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzten unabhängigen Untersuchungskommission hatten am 16. September im Rahmen einer Pressekonferenz in Genf bekanntgegeben, dass ihre Untersuchung zum eindeutigen Schluss gekommen ist, dass Israel in Gaza einen Völkermord begeht. Vier der fünf in der UN-Konvention über die Verhütung und Bestrafung von Völkermord erwähnten Tatbestände seien erfüllt (NachDenkSeiten berichteten). Die Kommission nannte als Tatbestände: 1. Tötung, 2. schwere körperliche oder seelische Schädigung, 3. vorsätzliche Schaffung von Lebensbedingungen, die auf die vollständige oder teilweise Zerstörung der palästinensischen Bevölkerung abzielen sowie 4. Maßnahmen zur Verhinderung von Geburten (die gesamte Pressekonferenz ist hier einsehbar – der Bericht hier).

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Anstehende Parlamentswahlen: Wer ist die prorussische Minderheit der Gagausen in Moldawien?

Von Igor Iwanenko (Übersetzug: Thomas Röper) – 18. September 2025

In Moldawien gibt es eine Region namens Gagausien, in der ein kleines, stolzes Turkvolk lebt, das dem orthodoxem Christentum anhängt und der pro-westlichen Regierung in Moldawien feindlich gegenübersteht, weil die Regierung versucht, die Gagausen zu unterdrücken.

Über die Ende September anstehenden Parlamentswahlen in Moldawien habe ich oft berichtet. Die moldawische Regierung versucht, die Wahlen mit Tricks und Manipulationen zu gewinnen, weil sie nach allen Umfragen bei einer freien und fairen Wahl die Macht verlieren würde. Eine wichtige Rolle bei der Wahl spielt die Minderheit der Gagausen […]. Da über dieses kleine Volk mit seiner interessanten Geschichte in Deutschland kaum etwas bekannt ist, übersetze ich einen Artikel der TASS über die Gagausen und ihre Geschichte. […]

Wer sind die Gagausen und warum verfolgt die moldawische Regierung Gutsul?

Igor Iwanenko darüber, warum die moldawische Region Gagausien als die prorussischste gilt.

Russland hat viele Verbindungen zur unteren Donauregion. An der Mündung des Flusses ins Schwarze Meer wurde das Dorf Wilkowo von russischen Altgläubigen gegründet. Heute ist es bereits eine Stadt und Altgläubige (Lipowaner) machen zwei Drittel der Einwohner aus. Etwas weiter flussaufwärts liegt die Stadt des Ruhms des russischen Militärs Ismajil. Eine Autostunde entfernt, in der Budschak-Steppe, steht ein Denkmal für den Sieg der russischen Armee über die Osmanen in der schicksalhaften Schlacht von Cahul, errichtet vom berühmten Generalgouverneur von Neurussland Michail Worontsow. Heute befindet sich dieses majestätische Denkmal auf dem Gebiet der Autonomen Region Gagausien, der prorussischsten Region Moldawiens.

In Gagausien lernt man weiterhin Russisch

Bezeichnenderweise sprachen sich bei dem letztjährigen Referendum über den Beitritt Moldawiens zur EU fast 95 Prozent der Teilnehmer, die in Gagausien abstimmten, gegen diese Perspektive aus.

Ganz unpopulär ist unter den Gagausen die Idee der Eingliederung Moldawiens in den Staat Rumänien. Bei der Volksabstimmung 2014 befürworteten über 96 Prozent der Teilnehmer das Recht Gagausiens auf „außenpolitische Selbstbestimmung“ für den Fall, dass Moldawien seine Unabhängigkeit verliert (sprich: von Rumänien einverleibt wird). Die gleiche Anzahl sprach sich für den Beitritt Moldawiens in eine Zollunion unter Beteiligung Russlands aus.

Entgegen dem Willen des offiziellen Chisinau lernen die Gagausen weiterhin Russisch und führen in dieser Sprache üblicherweise ihre offizielle Korrespondenz mit der Regierung des Landes. Trotz der Geldstrafe, die in Moldawien für das Tragen des Georgsbandes verhängt wird, scheuen sich viele Bewohner der Autonomie nicht, es an dem in Gagausien hochgeehrten Feiertag, dem Tag des Sieges am 9. Mai, zu tragen.

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Druck auf Charlie Kirk?

Von Maike Gosch – 18. September 2025

Die öffentliche Ermordung des jungen rechtskonservativen US-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk lässt weiterhin die Wellen der Empörung hoch schlagen. Auch in Deutschland, wo Kirk weiten Teilen der Bevölkerung vor seinem Tod eher unbekannt war, löst das schreckliche Ereignis harte Debatten und starke Gefühle aus. So erhielt die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali wegen ihrer Moderation zur Ermordung von Kirk offenbar zahlreiche Hassnachrichten und Todesdrohungen und erklärte daraufhin eine „Onlinepause“ (siehe hierzu einen Kommentar von Tobias Riegel). Washington-Korrespondent Elmar Theveßen (ebenfalls ZDF) muss jetzt vielleicht sogar um sein Visum fürchten, nachdem er mit falschen Aussagen über Charlie Kirk den ehemaligen US-Botschafter Richard Grenell erzürnt hat. Obwohl der mutmaßliche Täter, der 22-jährige Tyler Robinson, inzwischen festgenommen wurde und inzwischen auch eine detaillierte Anklageschrift veröffentlicht wurde, lassen die Spekulationen über die Hintergründe und die Bedeutung der Tat nicht nach. Einen interessanten Aspekt zu Charlie Kirk und seiner Beziehung zu Israel hat kürzlich das US-amerikanische unabhängige Magazin The Grayzone hinzugefügt.

Wie The Grayzone berichtet, habe ein Trump-Vertrauter und langjähriger Freund von Charlie Kirk ihnen erzählt, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu Charlie Kirk Anfang des Jahres eine sehr große Summe Geld zur Unterstützung seiner riesigen Studenten-Organisation „Turning Point USA“ (TPUSA) angeboten hatte, die Kirk jedoch ablehnte. Außerdem soll Kirk eine telefonische Einladung Netanjahus zu einem Israel-Besuch abgelehnt haben.

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Ein aus der Ukraine geflohener Abgeordneter berichtet über die Zustände in dem Land

Von Thomas Röper – 18. September 2025

Ein 2024 aus der Ukraine geflohener Abgeordneter, der zu Selenskys Regierungspartei gehörte, hat in einem Artikel über seine Erlebnisse und das Leben in der heutigen Ukraine berichtet und spricht dabei von „Selenskys Terror-Regime“.

Artjom Dmitruk ist 2019 als Abgeordneter von Selenskys Partei „Diener des Volkes“ ins ukrainische Parlament gewählt worden, musste 2024 aber aus der Ukraine fliehen, nachdem es wegen seiner Kritik an Selensky Mordanschläge auf ihn gegeben hat. In einem Artikel, den die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht hat, berichtet er über seine Erlebnisse und erklärt, warum er die Ukraine als „Selenskys Terror-Regime“ bezeichnet.

Mit diesen Vorwürfen ist Dmitruk bei bei weitem nicht alleine. Gerade erst ist der ehemalige ukrainische Außenminister Kuleba aus dem gleichen Grund aus der Ukraine geflohen, was deutsche Medien ihrem Publikum allerdings verschwiegen haben.

Ich habe den Artikel von Dmitruk übersetzt. […]

Von Busina bis Tachtaj: Mord als Instrument der ukrainischen Regierung

Artjom Dmitruk darüber, wie Terror und politische Morde zum Mittel zum Erhalt des Regimes von Selensky geworden sind

Mir als einem Patrioten meines Landes, als einem Menschen, der sein Land und seine Stadt Odessa über alles liebt, fällt es immer schwer, solche Texte zu schreiben. Immerhin geht es darin um die Tragödie meines Volkes – um Völkermord.

Persönliche Erfahrungen

In der Ukraine hat man dreimal versucht, mich zu töten. Einmal wurde ich auf persönlichen Befehl und unter der Aufsicht von Wladimir Selensky in den Kellern des ukrainischen Geheimdienstes SBU gefoltert. Und die ganze Zeit habe ich trotz der täglichen Bedrohung weiter in meinem Haus gelebt und gearbeitet.

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US-Außenminister bezeichnet Palästinenser als „barbarische Tiere“ und begrüßt israelischen Angriff auf Gaza-Stadt

Von Andre Damon – 17. September 2025

Am Montag trat US-Außenminister Marco Rubio gemeinsam mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu vor die Presse und begrüßte, was Netanjahu als „abschließende Schritte“ der US-amerikanisch-israelischen Offensive gegen Gaza bezeichnete: die Eroberung und Zerstörung von Gaza-Stadt.

Der israelische Angriff auf Gaza-Stadt wird den Gazastreifen unter vollständige militärische Besatzung stellen und die Voraussetzungen für die Internierung der Bevölkerung in Konzentrationslagern schaffen, um sie zu vernichten oder gewaltsam zu vertreiben.

„Wir werden die Hochburg der Hamas einnehmen und zerstören“, donnerte Netanjahu.

Doch der israelische Premierminister, gegen den ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt, wurde in seiner blutrünstigen Mordlust noch vom amerikanischen Außenminister übertroffen, der die berüchtigte Aussage des ehemaligen israelischen Verteidigungsministers Yoav Gallant wiederholte, die Palästinenser seien „Tiere“.

Rubio hetzte: „Das ist passiert, weil diese Tiere, diese barbarischen Tiere, am 7. Oktober diese Operation … gegen unschuldige Menschen durchgeführt haben.“

Er schloss mit den Worten: „Das muss ein Ende haben. Und wie endet es? Es endet damit, dass man die Menschen, die das getan haben, eliminiert, sie als Bedrohung beseitigt.“

So groß die Verbrechen des US-Imperialismus bei der Finanzierung, Bewaffnung und Ermöglichung des Völkermords in Gaza auch waren, Rubios Aussage markiert einen neuen Wendepunkt. Der amerikanische Imperialismus hat seinen Schleier der „Demokratie“ und „Menschenrechte“ fallen lassen und eine Sprache angenommen, die auch zu einer Rede von Adolf Hitler passen würde.

Rubios Verwendung dieser völkermörderischen Sprache war der Startschuss für den groß angelegten israelischen Angriff auf Gaza-Stadt. Panzer und Kampfflugzeuge rückten ein und vertrieben Abertausende mit vorgehaltener Waffe über die verstopfte Küstenstraße in den Süden Gazas.

Vor diesem Angriff hatte Israel bereits in ständigen Luftangriffen einen Großteil der Stadt dem Erdboden gleichgemacht, um eine Bodenoffensive vorzubereiten – mit dem Ziel, die eine Million Menschen, die dort Zuflucht gesucht hatten, zu töten oder zu vertreiben.

Bei der Ankündigung des Angriffs auf Gaza-Stadt schrieb der israelische Verteidigungsminister Israel Katz auf X: „Gaza brennt. Die IDF schlagen mit eiserner Faust zu. … Wir werden nicht nachgeben und wir werden nicht zurückweichen – bis die Mission erfüllt ist.“

Die „Mission“ besteht in der Zerstörung und Vertreibung eines ganzen Volkes vor den Augen der Welt, in einem Völkermord, der schamlos und offen begangen wird.

Während Israel seine „abschließenden Schritte“ in Gaza einleitet, verschärft es gleichzeitig seine Offensive gegen das Westjordanland, um es genauso wie Gaza zu zerstören.

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Bei der spanischen Drogenmafia wurden aus dem Westen in die Ukraine gelieferte Kriegswaffen beschlagnahmt

Von Thomas Röper – 17. September 2025

In Spanien werden bei Razzien bei der Drogenmafia immer öfter aus dem Westen an die Ukraine gelieferte Kriegswaffen beschlagnahmt, die in der spanischen Unterwelt die Kalaschnikow bereits als beliebteste Waffe ersetzt haben.

Ich wurde auf eine Meldung aus Spanien aufmerksam gemacht, die ich zuerst für nicht allzu interessant hielt. Eine spanische Regionalzeitung hat berichtet, dass aus dem Westen an Kiew gelieferte NATO-Waffen im großen Stil bei der spanischen Drogenmafia sichergestellt wurden. Aber da schon lange davor gewarnt wird, dass die aus dem Westen an Kiew gelieferten Waffen auf dem europäischen Schwarzmarkt und damit bei der organisierten Kriminalität in Europa landen werden, habe ich mir die Meldung angeschaut und ein wenig recherchiert. Und ich habe es nicht bereut, denn was ich herausgefunden habe, ist hoch interessant.

In solchen Fällen überprüfe ich zuerst die Quellen und es zeigte sich, dass es sich dabei um eine alt eingesessene Regionalzeitung handelt, deren Medienhaus in Andalusien schon 1867 gegründet wurde. Es ist keine dubiose Quelle.

Also habe ich die Meldung selbst überprüft und siehe da, auch die großen spanischen Medien wie El Pais haben über die Geschichte berichtet, sie ist also kein Fake. Hinter der Geschichte steckt eine spannende Kriminalgeschichte über die Jagd der spanischen Polizei auf den internationalen Waffenhandel, an der sich ablesen lässt, wie die Waffen, die der Westen seit 2022 unkontrolliert an die Ukraine liefert, in den letzten Jahren begonnen haben, nach Europa zurückzukehren. In Spanien haben sie bei der organisierten Kriminalität in den letzten Jahren bereits die Kalaschnikow als beliebtestes Schnellfeuergewehr abgelöst.

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Charlie Kirks Ermordung. „The Grayzone“ berichtet, dass Kirk vor seiner Ermordung Drohungen aus Israel bekommen hat

Von Max Blumenthal und Anya Parampil (Überstzug: Thomas Röper) – 17. September 2025

Die Ermordung von Charlie Kirk wirft weiterhin Fragen auf. Als offizielle Version kristallisiert sich heraus, dass Kirk angeblich von einem LGBT-Aktivisten erschossen wurde, aber The Grayzone berichtet über Drohungen aus Israel gegen Kirk vor dessen Ermordung.

The Grayzone hat schon am 12. September einen Artikel veröffentlicht, der mir erst jetzt aufgefallen ist. In dem Artikel geht es um die Ermordung von Charlie Kirk und die Frage, wer hinter dem Mord steht. Ich übersetze den Artikel zur Information, weil die darin genannten Tatsachen in den Medien nicht erwähnt werden, obwohl The Grayzone sie gut mit Quellen belegt hat. Ich habe die Quellen aus dem Original übernommen.

Charlie Kirk refused Netanyahu funding offer, was ‘frightened’ by pro-Israel forces before death, friend reveals

Charlie Kirk lehnte Netanjahus Finanzierungsangebot ab und wurde vor seinem Tod von pro-israelischen Kräften „eingeschüchtert“, verrät ein Freund.

Ein Trump-Insider und langjähriger Freund von Charlie Kirk berichtete gegenüber The Grayzone, wie die Kehrtwende des ermordeten konservativen Aktivisten in Bezug auf den israelischen Einfluss eine private Gegenreaktion von Netanjahus Verbündeten auslöste, die ihn wütend und verängstigt zurückließ. Die Quelle sagte, dass sich innerhalb der Trump-Administration Angst breitmachte, nachdem eine mutmaßliche israelische Spionageoperation aufgedeckt worden war.

Charlie Kirk lehnte Anfang des Jahres ein Angebot des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu ab, seiner Organisation Turning Point USA (TPUSA), Amerikas größtem konservativen Jugendverband, eine massive neue Finanzspritze aus zionistischen Quellen zu ermöglichen, so ein langjähriger Freund des ermordeten Kommentators, der anonym bleiben wollte. Die Quelle erklärte gegenüber The Grayzone, der verstorbene pro-Trump-Influencer habe geglaubt, Netanjahu versuchte, ihn zum Schweigen zu bringen, als er begann, Israels überwältigenden Einfluss in Washington öffentlich in Frage zu stellen und mehr Raum für Kritik daran forderte.

In den Wochen vor seiner Ermordung am 10. September habe Kirk den israelischen Premierminister verabscheut und ihn als „Tyrannen“ betrachtet, so die Quelle. Kirk war angewidert von dem, was er innerhalb der Trump-Administration erlebte, wo Netanjahu versuchte, dem Präsidenten persönlich Personalentscheidungen zu diktieren und israelische Aktiva wie die Milliardärin uns Spenderin Miriam Adelson instrumentalisierte, um das Weiße Haus fest unter seiner Kontrolle zu halten.

Laut Kirks Freund, der ebenfalls Zugang zu Präsident Donald Trump und dessen innerem Kreis hatte, warnte Kirk Trump im vergangenen Juni eindringlich davor, den Iran für Israel zu bombardieren. „Charlie war der Einzige, der das getan hat“, sagten sie und erinnerten sich daran, wie Trump ihn daraufhin „anblaffte“ und das Gespräch wütend beendete. Die Quelle glaubt, der Vorfall habe Kirks Ansicht bestätigt, dass der US-Präsident der unter die Kontrolle einer bösartigen ausländischen Macht geraten sei und sein eigenes Land in eine Reihe verheerender Konflikte führe.

Im darauffolgenden Monat wurde Kirk zum Ziel einer anhaltenden privaten Einschüchterungskampagne und des ungezügelten Zorns wohlhabender und mächtiger Verbündeter Netanjahus – Persönlichkeiten, die er in einem Interview als jüdische „Führer“ und „Interessenvertreter“ bezeichnete.

„Er hatte Angst vor ihnen“, betonte die Quelle.

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Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat …

Von Lutz Hausstein – 17. September 2025

… gewesen. So kurz und prägnant lassen sich die Vorhaben der aktuellen schwarz-roten Bundesregierung zusammenfassen. Dieses erschütternde Resümee mag zwar jene „Christdemokraten“ und „Sozialdemokraten“, die diese Entwicklung maßgeblich vorantreiben, nur wenig beeindrucken. Das Dumme ist nur: Der Satz in der Überschrift stammt aus Artikel 20 des Grundgesetzes, der mit der sogenannten „Ewigkeitsklausel“ vor Änderungen geschützt ist. Doch er wird von den Politikern, die in Regierungsverantwortung stehen, seit Jahrzehnten beharrlich ignoriert.

Seit über 20 Jahren steht der deutsche Sozialstaat schwer unter Beschuss. Und zwar unter Beschuss vonseiten der Politik, die eigentlich die Aufgabe hat, ihn zu garantieren. Den Anfang machte vor über 20 Jahren die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder, der mit seiner Agenda 2010 den Sozialstaat zwar nicht kurz und klein schlug, ihn aber massiv verstümmelte. Begleitet wurde dies durch regelrecht aktivistische Kampagnen in TV, Print und Radio, in denen diese Medien den Arbeitslosen massiv negative Attribute anhängten: dumm, faul, verwahrlost – und trotzdem in Saus und Braus lebend. Spätrömische Dekadenz, wie der damalige FDP-Vorsitzende und Außenminister Guido Westerwelle meinte, verlautbaren zu müssen.

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„Diese Friedensbewegung verdient den Namen nicht“ – welche dann? Die „NATO-Friedensbewegung“ mit Bomben und Raketen?

Von Marcus Klöckner – 17. September 2025

Diese ‚Friedensbewegung‘ verdient den Namen nicht“ – so steht es in einem aktuellen Beitrag der Frankfurter Rundschau. Erschienen ist der Kommentar unter der Überschrift „Vor Putins Karren“, darunter ein Bild von Sahra Wagenknecht. Der Beitrag ist ein Sinnbild für den Mainstreamjournalismus in Deutschland. „Frieden, ja aber …!“, lautet sein Motto. Wer die Definition von Friedensbewegung diesem Journalismus überlässt, marschiert stramm auf einen großen Krieg zu. Wenn „diese Friedensbewegung“ ihren Namen nicht verdient, welche dann? Die „NATO-Friedensbewegung“, mit Bomben und Raketen? Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

Am Wochenende haben sie sich in Berlin versammelt: Friedensbewegte aus der gesamten Republik. https://www.nachdenkseiten.de/?p=139035 Frieden – dafür sind Bürger und eine Reihe prominenter Persönlichkeiten auf die Straße gegangen. Frieden in der Ukraine, Frieden in Gaza. Was gibt es im Hinblick auf dieses Anliegen groß zu diskutieren? Pace, Paz, Paqe, Mir, Pokój, Schalom, kurzum: Frieden. Frieden heißt zunächst einmal: nicht kämpfen, nicht schießen, nicht bombardieren, nicht töten, nicht abschlachten. Waffen niederlegen. Aufhören mit dem Morden. Das versteht schon ein Kind in der Grundschule. Dass dieses erste aller Friedensziele besser heute als morgen erreicht wird, liegt im Kern jeder echten Friedensinitiative verwurzelt.

Wer für Frieden auf die Straße geht, für den sind in aller Regel die politischen, ideologischen und anderen Motivationen, die ja oft der Nährboden für Kriege sind, zunächst einmal Nebensache. Oberstes Ziel: kein Blutvergießen mehr – so schnell es überhaupt nur geht. Alles andere danach. Wenn es überhaupt einen Konsens unter dem Dach der Menschlichkeit geben kann, dann doch wohl diesen: Kein Blutvergießen mehr. Stopp! Darauf müsste sich doch gerade in Anbetracht der schier unfassbar hohen Opferzahlen in der Ukraine und im Gazastreifen zu einigen sein. Ja, müsste. Der Konjunktiv verweist auf das Problem. Da gibt es nämlich Medien wie die Frankfurter Rundschau (FR). Dort bringen sie es fertig, der Friedensbewegung vom Wochenende den Namen abzusprechen.

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