Von Peter Schwarz
15. November 2018
Die italienische Regierung hält an der geplanten Neuverschuldung von 2,4 Prozent des Haushalts 2019 fest. Das teilte Finanzminister Giovanni Tria am Dienstagabend in einem Brief an die EU-Kommission mit.
Von Peter Schwarz
15. November 2018
Die italienische Regierung hält an der geplanten Neuverschuldung von 2,4 Prozent des Haushalts 2019 fest. Das teilte Finanzminister Giovanni Tria am Dienstagabend in einem Brief an die EU-Kommission mit.
Von Clara Weiss
14. November 2018
Am Sonntag nahmen Vertreter der polnischen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) demonstrativ an einer Demonstration von neofaschistischen Kräften zum 100. Unabhängigkeitstag Polens teil. Laut der polnischen Polizei nahmen an dem „Marsch der Unabhängigkeit“ in Warschau etwa 250.000 Menschen teil. Wenn diese Zahlen zutreffen, wäre es die größte einzelne Demonstration in der Geschichte der Millionenstadt. Im Rest des Landes fanden kleinere Demonstrationen statt.
Von Alex Lantier
13. November 2018
Am Wochenende versammelten sich die Staatsoberhäupter aus siebzig Ländern in Paris, um das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren zu feiern. Die Feierlichkeiten waren überschattet von zunehmenden Konflikten zwischen den Großmächten und wachsender Wut in der Bevölkerung. Trotz aller rituellen Kritik am Nationalismus und Forderungen nach Frieden wurde jedoch deutlich, dass keiner der „Führer der Welt“ in Paris einen echten Plan hat, um den zunehmenden Zusammenbruch der internationalen Beziehungen zwischen den Großmächten aufzuhalten.
Von Peter Schwarz
13. November 2018
Der 9. November 1918 sei ein „Meilenstein der deutschen Demokratiegeschichte“, erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einer eigens anberaumten Gedenkstunde des Deutschen Bundestags. Die Novemberrevolution habe den Weg zur parlamentarischen Demokratie gebahnt und die Fundamente des modernen Sozialstaats gelegt.
13. November 2018
Von Nick Beams
Am Sonntag jährte sich zum 100. Mal der Waffenstillstand, der den Ersten Weltkrieg endgültig beendete. In der Geschichte der Menschheit hatte es bis dahin nichts vergleichbares gegeben – ein blutiges Inferno, das mehr als zehn Millionen Soldaten und sechs Millionen Zivilisten das Leben kostete, und weitere Millionen dauerhaft verstümmelte, entstellte und verletzte.
Von Ronja Merkel
8. November 2018
Moshe Zuckermann wurde als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Israel geboren und emigrierte in den 60er-Jahren nach Frankfurt. Bereits seit Jahren kritisiert er die israelische Politik und die Instrumentalisierung des Begriffs Antisemitismus.
https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Interview-mit-Moshe-Zuckermann-In-Deutschland-hat-keine-gute-Aufarbeitung-stattgefunden-33024.html?
newsletter_id=4042
von Florian Ernst Kirner
3. November 2018
Moshe Zuckermanns neues Buch „Der allgegenwärtige Antisemit“ erschien dieser Tage im Westend-Verlag. Jens Lehrich und Florian Kirner hatten die Ehre, mit ihm ein Gespräch für den Rubikon zu führen.
https://www.rubikon.news/artikel/der-allgegenwartige-antisemit
Interview: Jasmin Kosubek
14. Oktober 2018
Normalerweise kennt man Kritik an Migration eher vom rechten politischen Spektrum. Nun aber hat ein linker Historiker ein ganzes Buch zum Thema geschrieben. Hannes Hofbauers neues Werk „Kritik der Migration” stellt die Frage, wer dabei verliert und wer davon profitiert. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erläutert Hofbauer, wie der Migrant als Deregulierer für Arbeits- und Wohnungsmarkt missbraucht wird und warum die linke Parole „No Border” nichts anderes als eine kapitalistische Forderung ist.
Von Bill Van Auken
8. November 2018
In der jemenitischen Hafenstadt al-Hudaida droht eine der blutigsten Katastrophen im Jemenkrieg. Die Stadt am Roten Meer ist die zentrale Lebensader für mindestens 70 Prozent der verarmten und hungernden Bevölkerung im Jemen, die von der Einfuhr von Lebensmitteln, Treibstoff und Medikamenten über al-Hudaida abhängt.
Von Markus Kompa
07. November 2018
Zwischen dem 7. und dem 11. November 1983 lief in Westeuropa die letzte Übung des jährlichen Herbstmanövers an. Unter der Code-Bezeichnung „Able Archer” sollte die finale Eskalation geübt werden: der nukleare Vernichtungsschlag. Damals hatte US-Präsident Ronald Reagan die Atmospähere mit aggressiver Rhetorik vergiftet, in welcher er Russland als „das Reich des Bösen“ dämonisierte. Zudem war war der eigentlich Kalte Krieg nach dem Abschuss der Korean Airline 007 und der überraschenden Invasion auf Grenada so heiß geworden wie während der Kubakrise –allerdings nur hinter den Kulissen. Der zum Staatschef aufgestiegene vormalige KGB-Chef Juri Andropow befürchtete, dass die Übung in Wirklichkeit nur eine Tarnung für einen von Pentagon-Mächtigen offen befürworteten nuklearen Überraschungsangriff auf Moskau sei.
https://www.heise.de/tp/news/Neue-Dokumente-zu-ABLE-ARCHER-83-4213870.html