Bilder des Kalten Krieges

12. März 2014
Von German Foreign Policy

Ein Berliner Osteuropa-Experte erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ukraine-Politik und die Ukraine-Berichterstattung in der Bundesrepublik. Berlin und die EU hätten jahrelang russische Kooperationsangebote systematisch ignoriert und Moskau massiv provoziert, urteilt Stefan Meister, Russland-Spezialist des European Council on Foreign Relations (ECFR). Sie trügen daher „eine große Mitschuld“ an der aktuellen Kriseneskalation.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58821

Die Krise Erdogans destabilisiert die Türkei

Von Jean Shaoul
11. März 2014

Im Fraktionskampf innerhalb der politischen Eliten der Türkei über den im Dezember letzten Jahres ausgebrochenen Korruptionsskandal wurden abgehörte Telefongespräche veröffentlicht. Sie zielen darauf ab, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und seine Familie zu belasten. Der Konflikt stellt die größte Krise in der elfjährigen Regierungszeit Erdogans und bedroht die Stabilität der gesamten Türkei.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/03/11/erdo-m11.html

Die Restauration der Oligarchen

Von German Foreign Policy
7. März 2014

Die von Berlin geförderte Kiewer Umsturzregierung weitet ihre Zusammenarbeit mit den ukrainischen Oligarchen aus. Zwei von ihnen sind zu Gouverneuren der wichtigen Regionen Donezk und Dnipropetrowsk ernannt worden; ein dritter, der bislang als Unterstützer des gestürzten Präsidenten Wiktor Janukowitsch galt, tritt nun an der Seite der Regierung gegen prorussische Kräfte auf.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58816

Die Gefahr des Faschismus in der Ukraine

Von Julie Hyland
7. März 2014

In den Medien ist eine bedrohliche Propagandakampagne ausgebrochen, die darauf abzielt, die Beteiligung der Faschisten am US-gestützten Putsch in der Ukraine entweder zu leugnen oder ihre Rolle als nebensächliches und unwichtiges Detail darzustellen.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/03/07/pers-m07.html

Konfrontative Kooperation

Die deutsche Russland-Politik verfolgt traditionell zwei Strategien: Gegen den Kreml bei der Ostexpansion und mit ihm zur Durchsetzung bestimmter ökonomischer und politischer Interessen

Jörg Kronauer
6. März 2014

So darf es nicht weitergehen, meint Ewald Böhlke. Die deutsch-russischen Beziehungen „leiden unter einer eigentümlichen Schieflage“, bemängelt der Russland-Experte am 12. Februar: Einerseits gebe es eine außerordentlich enge Kooperation zwischen den beiden Ländern auf gesellschaftlicher und vor allem auf wirtschaftlicher Ebene; andererseits müsse man konstatieren, dass seit geraumer Zeit die Spannungen erheblich zunähmen.

http://www.jungewelt.de/2014/03-06/044.php

Schamlose Kriegshetze in deutschen Medien

Von Ulrich Rippert
6. März 2014

Speziell sogenannte liberale Medien wie die Süddeutsche Zeitung, die SPD-nahe Zeit und die Grünen-nahe TAZ reagieren auf die Verschärfung der Krise in der Ukraine mit einer vehementen Kriegshetze. Als hätten sie ihre Ausbildung in Goebbels Propagandaministerium gemacht, verteidigen einige Kommentatoren offen faschistische Parteien, glorifizieren antisemitische Milizen als Freiheitskämpfer und fordern einen Militärschlag gegen Russland.

http://www.wsws.org/de/articles/2014/03/06/prop-m06.html

Kamen die Scharfschützen aus der Opposition?

Florian Rötzer
6. März 2014

Ein abgehörtes Telefongespräch zwischen dem estnischen Außenminister Urmas Paet und Catherine Ashton zeigt zumindest, wie blind die EU die Janukowitsch-Opposition unterstützt.
Ein Telefongespräch zwischen dem estnischen Außenminister Urmas Paet und der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton sorgt dafür, die nicht nur von Politikern im Westen und in Russland, sondern auch von vielen Medien gepflegte Aufteilung in die Guten und die Bösen durcheinander zu bringen und ein etwas realistischeres Bild zu fördern.

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41162/1.html

„Sie knüpfen an alte Feindbilder an“

Ukraine-Konflikt: Medien schalten um auf Kalte-Kriegs-Rhetorik. Ein Gespräch mit Albrecht Müller

Interview: Peter Wolter
6. März 2014

Albrecht Müller ist Diplom-Volkswirt und Mitbegründer der „NachDenkSeiten“. Er war ab 1973 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt Seine neueste Schrift mit Bezug zum Thema: „Brandt aktuell. Treibjagd auf einen Hoffnungsträger“.

http://www.jungewelt.de/2014/03-06/058.php