Der Matrosenaufstand von Kronstadt 1921. Erster „Sündenfall“ der Bolschewiki?

Vortrag von Dr. Alexander Bahar mit anschließender Diskussion

20. März 2019, 20:00 Uhr – Heilbronn, Ebene 3, Kulturforum K3 – Berliner Platz 12


Im Februar/März 1921 revoltierten Matrosen und Soldaten der vor Petrograd auf der Insel Kotlin gelegenen Marinefestung Kronstadt gegen die bolschewistische Regierung in Moskau. Vielen konservativen, aber auch nominell „linken“ Historikern gilt die Niederschlagung der Revolte durch die Rote Armee als der erste Sündenfall der regierenden Kommunisten und Meilenstein auf dem Weg in den Stalinismus. Laut der Sowjetregierung um Lenin und Trotzki waren die Drahtzieher und Organisatoren des Aufstands Agenten einer „Weißen Verschwörung“, angeleitet von konterrevolutionären russischen Emigranten und ihren ausländischen Unterstützern. War Kronstadt der Prototyp späterer Ereignisse und Beweis für den „Verrat“ der Bolschewiki an den Idealen der Revolution? Oder war die Niederschlagung des Aufstands eine „Notwendigkeit“, um die Revolution gegen ihre Gegner im Im- und Ausland zu verteidigen? Und welche Lehren für die Gegenwart sind daraus zu ziehen? Mit diesen Fragen wird sich der Referent in seinem Vortrag auseinandersetzen und zu ihrer Klärung auch weniger bekannte Dokumente vorstellen.

Alexander Bahar ist promovierter Historiker und Politikwissenschaftler. Veröffentlichungen u.a. Der Reichstagsbrand. Geschichte einer Provokation (PapyRossa, Köln 2013); Folter im 21. Jahrhundert. Auf dem Weg in ein neues Mittelalter? (Dtv, München 2009).



Washington eskaliert Putschprovokationen in Venezuela

Von Bill Van Auken – 26. Januar 2019

Am heutigen Samstagmorgen will Mike Pompeo an einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats über die politische Krise in Venezuela teilnehmen. Die US-Regierung hatte die Sitzung beantragt, nachdem sie die Präsidentschaft von Nicolas Maduro für „nicht legitim“ erklärt und stattdessen Juan Guaidó als Regenten anerkannt hatte.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/01/26/vene-j26.html

Kanadas „Regenbogen“-Imperialismus

Von Keith Jones – 26. Januar 2019

Kanadas von den Gewerkschaften gestützte, angeblich „progressive“ liberale Regierung spielt eine Schlüsselrolle bei dem Putsch gegen den gewählten Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, den Washington angestoßen hat. Kanada unterstützte umgehend die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump vom Mittwoch, Juan Guaidó, Venezuelas selbsternannten „Interimspräsidenten“, als Staatsoberhaupt anzuerkennen.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/01/26/kana-j26.html

Venezuela: Politologen analysieren Krise

Von Sputnik News – 25. Januar 2019

Der Politologe und Professor am Colégio Militar de Porto Alegre, Diego Pautasso, hat sich zu den Ereignissen in Venezuela geäußert und unterstrichen, dass die politischen Kräfte – sowohl die venezolanischen als auch die äußeren – die Regierung zu stürzen versuchen, die eine Beziehung zum Chávez-Projekt besitzt. [Hier weiterlesen]

Palästinenser kritisieren Internetzensur in Israel: „Sie haben Angst vor der Wahrheit“

Von Tessa Fox – 25. Januar 2019

Israel zensiert immer mehr Online-Posts von Palästinensern und schreckt auch nicht vor Verhaftungen zurück. Die Palästinenser wollen sich ihre Meinungsfreiheit nicht nehmen lassen und kämpfen für ihre digitalen Rechte. [Hier weiterlesen]

Washington dirigiert rechten Staatsstreich in Venezuela

Von Bill Van Auken – 25. Januar 2019

Die Anerkennung des selbsternannten und nicht gewählten „Übergangspräsidenten“ in Venezuela, Juan Guaidó, durch die US-Regierung markiert den Beginn eines rechten Staatsstreichs, der von Washington dirigiert wird.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/01/25/pers-j25.html

Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto: Ein Film über Emanuel Ringelblum und das Oyneg Shabes Archiv

Von Clara Weiss – 25. Januar 2019

Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto, ein Film über das historische Warschauer Ghetto-Archiv „Oyneg Shabes“ unter der Leitung des polnisch-jüdischen Historikers Emanuel Ringelblum (1900-1944), wurde kürzlich im Rahmen des New York Jewish Film Festival im Lincoln Center gezeigt. Geschrieben, inszeniert und produziert von Roberta Grossman.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/01/25/wars-j25.html

„Krieg nach innen – Krieg nach außen. Intellektuelle als Stützen der Gesellschaft“ – Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (7.-9. März 2019)

Donnerstag und Freitag (7. und 8. März 2019) am Kongressstandort 1: Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (nahe Berlin Ostbahnhof).
Samstag (9. März) Kongressstandort 2: Tagungswerk in der Lindenstraße 85, 10969 Berlin (nahe Jüdisches Museum).

[Weitere Programminformationen hier]

Zum Start von Macrons „nationaler Debatte“ intensivieren die Gelbwesten ihre Proteste

Von Anthony Torres – 24. Januar 2019

Letzten Samstag nahmen erneut Zehntausende an den Gelbwesten-Protesten in Frankreich teil, statt in die Falle von Präsident Macrons „großer nationaler Debatte“ zu laufen, die diese Woche begonnen hat. Das Innenministerium sprach von 84.000 Demonstranten, also genauso vielen wie in der vorangegangenen Woche; vermutlich waren es diesmal aber mehr.

https://www.wsws.org/de/articles/2019/01/24/yell-j24.html

Putschversuch in Venezuela – Laufende Updates

Von RT Deutsch – 23. Januar 2019

Der Präsident des entmachteten Parlaments hat sich zum Staatschef erklärt. „Lasst uns alle schwören, dass wir nicht ruhen, bis wir die Freiheit erlangt haben.“ US-Präsident Donald Trump hat Guaidó als rechtmäßigen Übergangspräsidenten des südameri-kanischen Landes anerkannt.

https://deutsch.rt.com/amerika/82976-venezuelas-parlamentsprasident-guaido-erklart-sich/