Proteste im Iran – Greifen die USA den Iran an?

Von Thomas Röper – 15. Januar 2026

Im Iran finden landesweite Proteste statt. Der Iran wirft Staaten des Westens vor, hinter den Unruhen zu stecken. Die USA drohen dem Iran mit militärischem Eingreifen, um die Protestler zu unterstützen. Und es mehren sich die Anzeichen, dass ein US-Angriff unmittelbar bevorsteht.

Im Iran gibt es mal wieder schwere Proteste, die sich Ende Dezember an der Abwertung der Landeswährung entzündet haben. Der Iran wirft dem Westen vor, hinter den Unruhen zu stecken, während die USA dem Iran wegen angeblicher Polizeigewalt mit militärischem Eingreifen drohen. In diesem Artikel schauen wir uns all das einmal näher an und werden einiges sehen, was deutsche Medien verschweigen.

Die Proteste und die Gewalt

In deutschen Medien sehen wir derzeit täglich viele Artikel, die dem Iran Polizeigewalt vorwerfen und von tausenden toten Zivilisten sprechen. Allerdings muss man bei diesen Angaben vorsichtig sein, denn die Angaben kommen von Organisationen, die von der US-Regierung finanziert werden und offen für den Sturz der iranischen Regierung kämpfen, wie ich schon bei den Protesten im Iran von 2022 aufgezeigt habe, als sie ebenfalls vollkommen übertriebene Horrormeldungen verbreitet haben.

Das ist das bekannte Schema der vom Westen orchestrierten und finanzierten Farbrevolutionen: NGOs mit sympathisch klingenden Namen heizen Unruhen in einem Land an, beklagen Polizeigewalt und melden vollkommen übertriebene Opferzahlen. Westliche Medien übernehmen deren Meldungen, stellen sie als Fakten dar und befeuern so den vom Westen gewollten Umsturz in einem Land.

Natürlich haben die Iraner aufgrund der Armut im Land allen Grund, zu protestieren, und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die iranische Regierung im Land nicht eben beliebt ist, aber das ändert nichts daran, dass die heftigen Proteste, die wir im Iran alle paar Jahre sehen, vom Westen mindestens befeuert, wahrscheinlich sogar komplett orchestriert werden.

[Hier weiterlesen]

Nach Venezuela nimmt Trump den Iran ins Visier – die imperialistische Aggression eskaliert

Von Keith Jones – 15. Januar 2026

Die Trump-Regierung bereitet einen unmittelbaren Militärschlag gegen den Iran vor. Das ist der nächste Schritt in einer Regimewechsel-Operation mit dem Ziel, dieses große Land im Nahen Osten mit 93 Millionen Einwohnern kolonial zu unterwerfen und seine riesigen Ölreserven unter die Kontrolle des US-Imperialismus zu bringen.

Amerikas faschistischer Möchtegern-Diktator Trump und seine Handlanger drohen seit Tagen damit, den Iran mit Bomben und Raketen anzugreifen – unter dem zynischen Vorwand der „Verteidigung“ von Regimegegnern.

Am Dienstagmorgen richtete Trump auf Social Media einen Aufruf an die iranischen Demonstranten: „ÜBERNEHMT EURE INSTITUTIONEN … Hilfe ist unterwegs.“ Nur wenige Stunden später beriet er sich mit hochrangigen Generälen des Pentagon und seinen nationalen Sicherheitsberatern über „Optionen“ für einen Angriff auf den Iran.

Aus öffentlich zugänglichen Geheimdienstinformationen und Flugdaten geht hervor, dass seit Dezember US-Kriegsgerät im großen Umfang in die Region am Persischen Golf gelangt ist, eine notwendige Voraussetzung für einen Krieg gegen den Iran.

Trumps Versuch, sich als „Befreier“ des iranischen Volks darzustellen, ist ein ungeheuerlicher Betrug, der auf Hitlers Propagandamethode der „großen Lüge“ basiert.

Der US-Imperialismus hat sich nie damit abgefunden, dass das tyrannische Schah-Regime 1979 durch einen Massenaufstand gestürzt wurde. Seit Jahrzehnten geht Washington mit Drohungen, militärischer Aggression und Wirtschaftskrieg gegen den Iran und die iranische Bevölkerung vor. 2018 torpedierte Trump das von der UN unterstützte Atomabkommen mit dem Iran und verhängte einseitige Sanktionen, die später unter dem Demokraten Biden noch verschärft wurden. Sie zielen darauf ab, die iranische Wirtschaft zu zerstören und einen Regimewechsel herbeizuführen.

[Hier weiterlesen]

Deutschland und europäische Mächte unterstützen Trumps Regimewechselpläne im Iran

Trotz der wachsenden Spannungen zwischen den USA und Europa unterstützen die europäischen Mächte die Kriegsdrohungen Washingtons und Tel Avivs gegen den Iran sowie die damit verbundenen Regimewechselpläne. Donald Trump nutzt die sozialen Proteste im Iran als Vorwand, um mit einer militärischen Intervention zu drohen. Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hat sich eindeutig hinter diese Strategie gestellt.

Merz erklärte während eines Besuchs in Indien, man müsse auf einen „Übergang“ im Iran hinarbeiten, und bediente sich dabei der klassischen Rechtfertigungsformeln imperialistischer Regimewechseloperationen. „Mich besorgen im Augenblick die Nachrichten über eine immer höhere Gewaltbereitschaft der Polizei, der sogenannten Revolutionsgarden im Iran gegen die eigene Bevölkerung“, sagte Merz. Das iranische Regime habe „ohnehin keine Legitimation durch Wahlen“, und die Bevölkerung stehe „jetzt auf gegen dieses Regime“. Drohend fügte er hinzu:

„Wir stehen in engem Austausch mit der amerikanischen Regierung, mit den europäischen Regierungen, […] um jetzt dafür zu sorgen, dass es im Iran einen friedlichen Übergang hin zu einer demokratisch legitimierten Regierung geben kann.“ Und weiter: „Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann, dann ist es faktisch am Ende. Ich gehe davon aus, dass wir jetzt hier auch gerade die letzten Tage und Wochen dieses Regimes sehen.“

Diese Aussagen sind eindeutig. Merz stellt sich damit offen hinter einen von den USA vorbereiteten Regimewechsel. Bereits zu Jahresbeginn hatte er den völkerrechtswidrigen US-Angriff auf Venezuela und die Entführung des gewählten Präsidenten Nicolas Maduro verteidigt. Wenn er nun betont, man stehe „in engem Austausch“ mit Washington und offen über den bevorstehenden Sturz der iranischen Führung spekuliert, legt das nahe, dass die Bundesregierung direkt in die imperialistischen Angriffspläne eingebunden ist.

[Hier weiterlesen]

Prof. Jeffrey Sachs: „Ein wohlbekanntes, bösartiges Spiel der CIA“

Von Prof. Jeffrey Sachs – 14. Januar 2026

„Ein wohlbekanntes, bösartiges Spiel der CIA“ – Jeffrey Sachs über Unruhen in Iran

Dem US-Ökonomen Jeffrey Sachs zufolge sind die aktuellen Unruhen in Iran eine weitere gezielte Operation zum Regimewechsel, die von der CIA und dem Mossad gesteuert wird.

Im Gespräch mit Andrew Napolitano wirft Sachs den USA und Israel vor, die iranische Wirtschaft bewusst zu ruinieren, um Instabilität zu schüren. Den westlichen Mainstream-Medien wirft er vor, dieses „brutale Spiel“ zu decken und die Rolle der Vereinigten Staaten zu verschweigen.

Damit habe Donald Trump seine ursprünglichen „Friedens“-Vorsätze gebrochen und setze nun die langfristigen Pläne des „Deep State“ um.

[Zum Video in englischer Sprache]

Grönland ist das Kronjuwel der „Festung Amerika“

Von Andrew Korybko – 14. Januar 2026

Der Bau weiterer Anlagen auf der größten Insel der Erde als Ergänzung zur Pituffik Space Base würde die „Golden Dome“-Raketenabwehrpläne der USA vorantreiben, um sich einen strategischen Vorteil gegenüber Russland zu verschaffen, während die Gewinnung weiterer wichtiger Mineralien aus diesem Gebiet die Abhängigkeit von anfälligen chinesischen Lieferketten verringern würde.

Trump bekräftigte kürzlich seine Absicht, Grönland zu annektieren, unter dem Vorwand, dass dies angeblich China oder Russland daran hindern würde, in das autonome Gebiet des NATO-Mitglieds Dänemark einzufallen. Viele glauben jedoch, dass sein Hauptmotiv darin besteht, die Kontrolle über die weltweit zweitgrößten Reserven an kritischen Mineralien zu erlangen. Die Daily Mail berichtete daraufhin, dass die USA selbst tatsächlich planen, die größte Insel der Welt zu erobern, und nicht China oder Russland, die Dänemark nicht als Bedrohung ansieht.

Inmitten dieser Nachrichten berichtete Bloomberg, dass „Großbritannien und Deutschland über NATO-Truppen in Grönland sprechen, um die US-Bedrohung zu beruhigen”, angeblich mit der Absicht, die USA abzuschrecken, obwohl es äußerst unwahrscheinlich ist, dass sie um Grönland kämpfen würden, so wie zuvor eingeschätzt wurde, dass auch Frankreich dies nicht tun würde. Grönland steht Trump im Grunde genommen zur Verfügung, wenn er es wirklich will, da weder die NATO noch die Einheimischen ihn daran hindern können, wobei Letztere keine realistische Möglichkeit haben, ihn daran zu hindern, dort Ressourcen zu fördern oder weitere Militärstützpunkte zu errichten.

Darin liegen die von den USA verfolgten Ziele, da mehr Einrichtungen zur Ergänzung der Pituffik-Weltraumstation die „Golden Dome”-Raketenabwehrpläne Washingtons vorantreiben würden, um sich einen strategischen Vorteil gegenüber Russland zu verschaffen, während die Gewinnung weiterer kritischer Mineralien die Abhängigkeit von anfälligen chinesischen Lieferketten verringern würde. Darüber hinaus würde die Annexion Grönlands zum Aufbau der „Festung Amerika“ beitragen, die Teil der „Trump-Doktrin“ ist, wie sie in der Nationalen Sicherheitsstrategie zur Wiederherstellung der Vorherrschaft der USA über die Hemisphäre verankert ist.

Die Verwirklichung dieses großen strategischen Ziels würde letztendlich dazu beitragen, Trumps vorgeschlagene 50-prozentige Erhöhung des Verteidigungsbudgets auf 1,5 Billionen Dollar im nächsten Jahr (und was danach noch kommt) zu finanzieren, wodurch die USA China stärker in Schach halten und sicherstellen könnten, in dem (vorerst noch weit entfernten) Szenario, dass sie aus der östlichen Hemisphäre vertrieben werden oder sich dort zurückziehen sollten, als [westliche Führungsmacht; die GG-Red.] zu überleben und sogar zu florieren. Grönland ist aus den oben genannten Gründen das Kronjuwel der „Festung Amerika”, weshalb seine Annexion für die USA unerlässlich ist.

Allerdings ist es auch möglich, dass einige Berater Trumps ihn davon überzeugen, davon Abstand zu nehmen, da dies die Beziehungen zur EU und zur NATO irreparabel ruinieren könnte. Von der EU verspricht sich die USA nach dem einseitigen Handelsabkommen vom letzten Sommer enorme Gewinne, von der NATO hingegen die Eindämmung Russlands in Europa nach dem Ende des Ukraine-Konflikts. Obwohl die USA einen Handelskrieg mit der EU wahrscheinlich gewinnen würden, könnte ein langwieriger Konflikt zu geringeren Gewinnen und mehr Chancen für China in diesem Bereich führen.

Was die NATO betrifft, so könnten die USA ohne ihr uneingeschränktes Engagement zur Eindämmung Russlands nach Beendigung des Ukraine-Konflikts zögern, einen Großteil ihrer Streitkräfte aus Europa in den asiatisch-pazifischen Raum zu verlegen, um China stärker einzudämmen, und damit einen der Grundsätze der „Trump-Doktrin“ untergraben. Angesichts der Bedeutung des US-Marktes für die EU und der pathologischen Angst der meisten NATO-Mitglieder vor Russland sollte jedoch jeder Schaden, den die mögliche Annexion Grönlands durch die USA ihren Beziehungen zufügt, schnell behoben werden.

Aus diesen Gründen ist es wahrscheinlich, dass die USA Grönland annektieren werden, obwohl sie dort bereits volle wirtschaftliche und militärische Handlungsfreiheit genießen, die weder China noch Russland jemals haben werden. In diesem Fall würden die USA alle verbleibenden Zweifel an ihren hegemonialen Absichten gegenüber ihren Verbündeten ausräumen. Trump hat sich noch nie von Bedenken davon abhalten lassen, die Gefühle seiner europäischen Amtskollegen zu verletzen oder deren Gesellschaften gegen die USA aufzubringen, und je mehr sie über solche Konsequenzen sprechen, desto mehr könnte er [auch unter dem Einfluss gewisser Fraktionen der herrschenden Oligarchie, denen er sich verpflichtet fühlt und die den stärksten Einfluss auf ihn ausüben; die GG-Red.] dies tun wollen, nur um ihnen eins auszuwischen.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors.

[Zum Originalbeitrag in englischer Sprache]

Der Krieg im Innern

Von German-Foreign-Policy.com – 14. Januar 2026

EU-Sanktionen machen es erstmals einem kritischen deutschen Journalisten unmöglich, sich und seine Familie mit Nahrung zu versorgen. Sie ermöglichen die Ausschaltung kritischer Medien. Auch US-Sanktionen gefährden die linke Opposition.

Zum ersten Mal entziehen EU-Sanktionen einem kritischen Journalisten in Deutschland jede Möglichkeit, sich sowie seine Familie mit Nahrung zu versorgen. Der deutsche Journalist Hüseyin Doğru, der schon seit Mai vergangenen Jahres aufgrund von EU-Sanktionen Geld weder verdienen noch ausgeben darf, erhält seit kurzem von seiner Bank nicht einmal mehr die humanitäre Ausnahmesumme, die er benötigt, um für sich sowie für seine Familie Nahrungsmittel zu kaufen. Die EU hat Sanktionen gegen ihn verhängt, weil er propalästinensische Positionen vertritt. Gleichartige Maßnahmen hat sie auch gegen den Schweizer Publizisten Jacques Baud ergriffen, der für Positionen bekannt ist, die bezüglich des Ukraine-Kriegs denjenigen der EU widersprechen. Aus dem Auswärtigen Amt heißt es zustimmend, derlei Sanktionen würden „auch weiterhin“ verhängt. Damit versetzt sich Brüssel in die Lage, kritische Medien flächendeckend auszuschalten, faktisch ohne gerichtliche Kontrolle. Zugleich sorgen US-Maßnahmen dafür, dass missliebige Organisationen die Bankkonten verlieren und damit außerstande gesetzt werden, kritische Aktivitäten weiterzuführen. Eine Ausschaltung der Opposition wird möglich.

[Hier weiterlesen]

Iran: Blut und Öl

Von Sevim Dagdelen – 14. Januar 2026 um 12:07

Trump droht mit Krieg und Strafzöllen, um das iranische Öl zurückzuerobern – genau wie 1953, als die CIA Mossadegh stürzte und US-Konzerne sofort 40 Prozent des Öls kassierten. Heute strangulieren Sanktionen das Land, erzeugen Chaos und Leid, das dann als Beweis gegen Teheran missbraucht wird. Das zynische Muster ist immer dasselbe: Die Krise schaffen, um sie auszunutzen. Die größte Bedrohung für den Weltfrieden heißt USA.

Was haben Venezuela und Iran gemeinsam? Beide Länder gehören zu den Top 5 der Staaten mit den größten Ölreserven. Dazu kommen noch Kanada, das US-Präsident Donald Trump als 51. Bundesstaat der USA integrieren möchte, die Musterdemokratie Saudi-Arabien und Irak, zu dem seit dem US-Angriffskrieg 2003 zur angeblichen Beseitigung von Massenvernichtungswaffen Ölfirmen wie ExxonMobil und Chevron wieder Zugang haben. In Irakisch-Kurdistan, autonomer Teil des Irak, profitieren Hunt Oil und andere US-Firmen von der durch Vermittlung der USA wiedereröffneten Ceyhan-Pipeline.

Im Iran geht es den USA wie in Venezuela um das Öl. Zugleich soll ein unbequemer geopolitischer Konkurrent in der Region ausgeschaltet werden. Beim Iran wäre es nicht das erste Mal in der Geschichte, dass Washington einen Regime Change nutzt, um seinen Ölfirmen privilegierte Ausbeutungsbedingungen zu garantieren. Das scheint denn auch das Konzept von Trump zu sein, der mit Hilfe eines offenen Raubkapitalismus den durch die KI enorm steigenden Energiebedarf der USA preiswert gedeckt wissen will.

[Hier weiterlesen]

Kubas Lage und Einschätzungen zum jüngsten US-Terror

Von Edgar Göll – 14. Januar 2026

Die jüngsten Aktionen der US-Regierung und ihrer Hightech-Militärmaschinerie treiben einem Tränen in die Augen – Tränen einerseits aus Trauer für die Opfer und Zerstörungen, und Tränen andererseits aus Zorn über die ungebremste Furie eines irrsinnigen Narziss inmitten eines kranken, im relativen Niedergang befindlichen Gesellschaftssystems. Während in Deutschland und der EU manche Spitzenpolitiker der Mitteparteien offenbar Probleme mit der vermeintlichen Komplexität dieser Terrorpolitik der USA haben, ist die rechtliche Bewertung jedem unvoreingenommen Menschen klar. Doch was sind die Folgen für das ebenfalls von den USA ins Visier genommene Kuba?

In einer Erklärung vom 3. Januar 2026 der kubanischen Regierung heißt es:

„Die Revolutionäre Regierung verurteilt aufs Schärfste die militärische Aggression der Vereinigten Staaten gegen Venezuela und bekräftigt gleichzeitig kategorisch die uneingeschränkte Unterstützung und Solidarität Kubas mit dem Bruderland Venezuela und seiner Regierung. (…)

Die feige Aggression der Vereinigten Staaten ist ein krimineller Akt, der gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen verstößt. Sie stellt eine gefährliche Eskalation der seit Jahren von den Vereinigten Staaten gegen diese Schwester-Nation geführten Kriegskampagne dar, die sich seit September 2025 mit der aggressiven Entsendung von Kriegsschiffen in die Karibik unter falschen Vorwänden und unbegründeten Anschuldigungen ohne jegliche Beweise verschärft hat.

Kuba fordert nachdrücklich die sofortige Freilassung von Präsident Nicolás Maduro Moros und seiner Frau Cilia Flores durch die US-Behörden.

Es handelt sich um eine unverhüllte imperialistische und faschistische Aggression mit dem Ziel der Herrschaft, die darauf abzielt, die in der Monroe-Doktrin verankerten hegemonialen Ambitionen der USA gegenüber Unserem Amerika wiederzubeleben und uneingeschränkten Zugang und Kontrolle über die natürlichen Reichtümer Venezuelas und der Region zu erlangen. Außerdem soll damit versucht werden, die Regierungen Lateinamerikas und der Karibik einzuschüchtern und zu unterwerfen.“

[Hier weiterlesen]

Warum Russlands Rechnung trotz anfänglicher Fehleinschätzungen aufgegangen ist

Von Thomas Röper – 14. Januar 2026

Die Europäer wollen in der Ukraine einen Waffenstillstand erreichen, Russland fordert hingegen eine umfassende Friedensregelung. Dafür hat Russland Gründe, über die in Europa noch kaum berichtet wurde, die in Russland aber immer offener genannt werden.

Es ist allgemein bekannt, dass die europäischen Unterstützer der Ukraine einen möglichst sofortigen Waffenstillstand fordern, während Russland zunächst eine umfassende Friedensregelung für die Ukraine fordert. Auch die Gründe sind hinlänglich bekannt: Die Europäer wollen eine Atempause für die Ukraine erreichen, um die Ukraine neu zu bewaffnen, ihre Truppen aufzufrischen und ihre Stellungen zu befestigen. Die Europäer wollen keine ernsthaften Verhandlungen mit Russland, die sie ja schon jetzt führen könnten, sondern sie wollen eine Kampfpause erreichen, um die Kampfhandlungen nach einer gewissen Zeit wieder aufzunehmen, während Russland den Konflikt nicht einfrieren, sondern endgültig lösen will.

Das ist bekannt, aber es kommt noch etwas hinzu, was nur selten erwähnt wird.

Russlands gescheiterte Strategie

Ich denke, inzwischen sind sich alle einig, dass Russlands ursprüngliche Strategie etwas naiv war und gescheitert ist. Ursprünglich hatte man in Russland wohl wirklich gehofft, mit der großangelegten Invasion in der Ukraine vom Februar 2022 in Kiew einen so großen Schock auszulösen, dass das Regime von selbst fällt oder dass die Armee putscht und damit in Kiew Kräfte an die Macht kommen, die vielleicht nicht pro-russisch, aber zumindest rational und vernünftig sind und daher verstehen, dass die Ukraine als Staat nur dann eine Chance hat, wenn sie als neutrales Land, als Puffer oder auch als Brücke, zwischen der EU und Russland fungiert.

Russlands Vorstellung war naiv, weil die USA und die EU in der Ukraine seit 2014 ein so festes Netz aus Anhängern, ihren Leuten in Schlüsselpositionen von Verwaltung und Bürokratie und auch in der Armee geschaffen haben, dass es unrealistisch war, darauf zu hoffen, ein kleiner Schreck würde ausreichen, um in Kiew eine Machtwechsel auszulösen.

Das hat man in Russland spätestens im April 2022 auch verstanden, als Kiew die schon fast abgeschlossenen Friedensverhandlungen in Istanbul auf Druck des Westens abgebrochen und verkündet hat, die Entscheidung müsse auf dem Schlachtfeld erfolgen.

[Hier weiterlesen]

Zensur und Willkür: Das neue deutsche Zensurgesetz bedeutet das Ende von Meinungs- und Pressefreiheit

Von Thomas Röper – 14. Januar 2026

In Deutschland soll im Zuge der Umsetzung einer EU-Richtlinie nun das Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz eingeführt werden, das nicht nur die Meinungs- und Pressefreiheit, sondern auch den journalistischen Quellenschutz und damit den kritischen Journalismus selbst endgültig begraben wird.

Ich habe am Montag bereits ein Video von NuoViso über das Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz veröffentlicht. Nun will ich auch in einem Artikel erklären, worum es dabei geht und wie die Bundesregierung die Meinungs- und Pressefreiheit endgültig begraben will.

Die EU gibt die Richtung vor

Im Oktober hat die EU die Verordnung über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung in Kraft gesetzt, die laut der EU „andere EU-Initiativen zum Schutz unserer Demokratie und zur Förderung freier und fairer Wahlen“ ergänzen soll. Deutschland muss so eine EU-Verordnung in deutsches Recht umsetzen, was die Bundesregierung mit dem Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz tun will.

Frank Höfer hat in dem NuoViso-Video bereits darauf hingewiesen, dass es hier ein Problem mit gewissen Begriffen gibt. Die EU spricht vom „Schutz unserer Demokratie“, wobei das, was da beschlossen wurde, mit dem, was in Deutschland im Grundgesetz als Demokratie gemeint ist, jedoch wenig zu tun hat, denn zumindest in dem deutschen Gesetz sind Bestimmungen enthalten, die dem Grundgesetz und den darin garantierten Grundrechten klar widersprechen. Es gibt also offensichtlich einen Unterschied zwischen „unserer Demokratie“ und der im deutschen Grundgesetz beschriebenen Demokratie.

[Hier weiterlesen]