Sollte Russland seine „Monroe-Doktrin“ im Südkaukasus umsetzen?

Von Andrew Korybko – 27. Mai 2026

Wenn nicht bald gehandelt wird, besteht die Gefahr, dass die NATO in die Lage versetzt wird, Russland unter Androhung eines großen Krieges entlang seiner gesamten südlichen Peripherie zu erpressen.

Sergey Poletaev ist Mitbegründer und Herausgeber des Vatfor-Projekts und schreibt zudem Beiträge für RT. Sein neuester Artikel dort ist der dritte Teil einer Serie, die ursprünglich als eingehende Analyse für Russia In Global Affairs (RIGA) veröffentlicht wurde. Dort argumentierte Vasily Kashin kürzlich, dass die Beendigung der militärischen Spezialoperation Russlands in der Ukraine im „Geiste von Anchorage“ ein „großer Sieg“ wäre. Der letzte Teil von Poletaevs Artikels, der in diesem Beitrag konstruktiv kritisiert wird, trägt den Titel „Das Ukraine-Glücksspiel der EU tritt in eine gefährliche neue Phase ein“.

Poletaev schrieb: „Ein klares russisches Prinzip der Nichteinmischung zeichnet sich ab, eine Art Monroe-Doktrin nach russischer Art: Die Gebiete der Ukraine und von Belarus (und in einer zweiten Phase die baltischen Staaten, Moldawien und der Südkaukasus) werden für feindliche Aktionen durch Drittländer für tabu erklärt. Das bedeutet nicht, dass auf jede kleine Provokation ein Atomschlag auf London oder Berlin folgen wird, aber es bedeutet, dass bestimmte Handlungen bestimmter europäischer Regierungen Konsequenzen für diese haben werden.“

Poletaev zufolge werden diese „auch militärische Maßnahmen umfassen, und sie müssen dies bei ihren Entscheidungen berücksichtigen.“ Um es klar zu sagen: Es waren die Redakteure von RT, die den Teil über eine „Monroe-Doktrin nach russischem Vorbild“ hinzugefügt haben, da Poletaevs ursprüngliche eingehende Analyse für RIGA diese Formulierung nicht enthielt; sie behielten jedoch den Kern dessen bei, was er Russland vorschlug. Seine genauen Worte lauteten: „Es ist für Russland wahrscheinlich sinnvoll, eine eigene Doktrin der Nichteinmischung“ in den genannten Gebieten zu entwerfen.

Das ist vernünftig, auch wenn es schwer vorstellbar ist, dass Russland dies in den baltischen Staaten, der Ukraine und Moldawien umsetzt. Das liegt daran, dass die ersten zur NATO gehören, sich die Ukraine in einen antirussischen Garnisonsstaat verwandelt hat, von dem der zuvor erwähnte Kashin nicht erwartet, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern wird, und Moldawien zu weit von Russland entfernt ist, um dort Einfluss auszuüben (insbesondere nachdem die NATO-freundliche Regierung die russlandfreundliche Opposition zerschlagen hat. Nur in Belarus und im Südkaukasus könnte Russland Poletaevs Empfehlungen umsetzen.

Belarus bleibt zumindest vorerst im Einflussbereich Russlands, auch wenn der Westen versucht, es „abzuwerben“, wie kürzlich hier, hier und hier gewarnt wurde, während der Südkaukasus wohl bereits aus diesem Einflussbereich herausgerutscht ist, wie die „russische Triade“ verspätet und stillschweigend anerkannt hat, wie hier erläutert. Kurz gesagt dient die „Trump Route for International Peace and Prosperity“ (TRIPP) dem doppelten Zweck eines militärlogistischen NATO-Korridors durch diese Region nach Zentralasien, was Russland offensichtlich bedroht.

Dies wiederum ermutigte Aserbaidschan, das im vergangenen November die Anpassung seiner Streitkräfte an NATO-Standards abgeschlossen hatte, sich de facto mit dem Vereinigten Königreich und zuletzt der Ukraine zu verbünden. Auch Kasachstan schockierte Beobachter, als es im vergangenen Dezember ankündigte, mit der Produktion von NATO-konformen Granaten zu beginnen, wahrscheinlich ebenfalls ermutigt durch TRIPP. Von Bedeutung ist, dass Armeniens Nikol Paschinjan die Wahlen im nächsten Monat voraussichtlich mit allen Mitteln und mit voller westlicher Unterstützung gewinnen wird, aufgrund der mit TRIPP verbundenen Interessen gegenüber Russland.

Armeniens daraus resultierende „Trennung“ von Russland, die wahrscheinlich den Abzug russischer Truppen beinhalten würde, dürfte daher die NATO-Expansion nach Zentralasien mittels TRIPP über den Südkaukasus und den Dreh- und Angelpunkt Aserbaidschan in beispiellosem Maße beschleunigen. Wenn es jemals einen Zeitpunkt und einen Ort gab, an dem Russland seine eigene Monroe-Doktrin umsetzen sollte, dann ist es jetzt im Südkaukasus; andernfalls besteht die Gefahr, dass der oben beschriebene Prozess die NATO in die Lage versetzt, Russland unter Androhung eines großen Krieges entlang seiner gesamten südlichen Peripherie zu erpressen.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Redaktion von Globale Gleichheit wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

[Zum Originalbeitrag in englischer Sprache auf dem Substack-Blog des Autors.]

Zum Autor: Andrew Korybko ist ein in Moskau lebender US-amerikanischer politischer Analyst, der sich auf die geopolitische Entwicklung sowie insbesondere den globalen systemischen Übergang zur Multipolarität spezialisiert hat.

Wie viele Menschen in den letzten Wochen ukrainischen Angriffen zum Opfer gefallen sind

Von Wladimir Kostyrew (Übersetzung: Thomas Röper) – 27. Mai 2026

Die verstärkten ukrainischen Drohnenangriffe auf Russland bleiben nicht ohne Wirkung. In den letzten fünf Wochen wurden dabei in Russland 951 Zivilisten (darunter 69 Kinder) verletzt und 165 (darunter 8 Kinder) getötet. Hinzu kommen teilweise schwere Schäden an Raffinerien und anderen Industrieanlagen.

Die Verlegung der Produktion von Drohnen aus der Ukraine nach Europa zeigt Wirkung, denn in den letzten Wochen ist die Zahl der ukrainischen Angriffe auf Ziele tief in Russland stark angestiegen. Damit einher ging auch ein Anstieg der Opferzahlen und der beschädigten Objekte. Die TASS hat über Details der zivilen Opfer der ukrainischen Angriffe berichtet und ich habe den TASS-Artikel übersetzt. […]

Das Fass ist übergelaufen: Wie Kiews Terror Vergeltung provoziert

Wladimir Kostyrew darüber, wie Kiew und der Westen den Konflikt eskalieren.

Am 25. Mai veröffentlichte das russische Außenministerium eine Erklärung, in der es hieß, der Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Schule in Starobelsk habe das „Maß der Geduld erschöpft“ und die russischen Streitkräfte führten systematische Angriffe auf Einrichtungen der Rüstungsindustrie in Kiew durch. Die Angriffe würden sich auch gegen Entscheidungszentren und Kommandoposten richten.

Der Angriff auf die Schule und das Wohnheim in Starobelsk ist eine furchtbare Tragödie. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich dort 86 Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren. 21 Menschen wurden getötet. Laut Leonid Pasetschnik, dem Präsidenten der Volksrepublik Lugansk, wurden 65 Kinder und Jugendliche verletzt. Man könne die Fotos dieser jungen Männer und Frauen, die noch so jung waren und nun nicht mehr da sind, nicht ohne Tränen in den Augen ansehen. Darüber hinaus erklärte Russlands Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen Wassili Nebensja, der Angriff sei vorsätzlich und mit dem Ziel maximal hoher Opferzahlen durchgeführt worden.

Was, wenn nicht dies, könnte das letzte Argument sein?

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Mehr als 1.000 Ebola-Fälle im Kongo und in Uganda, zwei Verdachtsfälle in Italien

Von Benjamin Mateus – 26. Mai 2026

Mittlerweile liegt die Zahl der bestätigten und mutmaßlichen Erkrankungen an der Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus bei über 1.000, und mindestens 231 Menschen sind daran gestorben. Darüber hat am Montag die niederländische Nachrichtenagentur BNO News berichtet.

Das Zentrum der Epidemie liegt im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK), allerdings hat sie sich auf Uganda ausgebreitet. Mit 1.005 Erkrankungen und 230 Todesfällen ist die DRK am stärksten betroffen. Infektionscluster konzentrieren sich in Ituri, dem Norden und Süden von Kivu, und nun sind auch in wichtigen Zentren wie Bunia und Goma bestätigte Fälle aufgetreten. Uganda meldete fünf bestätigte Fälle und einen Todesfall, darunter auch die ersten lokal übertragenen Erkrankungen, die am 23. Mai bestätigt wurden.

Am Montagabend meldeten die italienischen Gesundheitsbehörden zwei Verdachtsfälle in der Lombardei. Es handelt sich dabei um Mitglieder zweier Familien, die vor kurzem aus Uganda zurückgekehrt waren. Ein Patient, ein 31-jähriger Einwohner von Bulgarograsso, wies Fieber um 38 Grad und Magen-Darm-Symptome auf. Fünf weitere Familienmitglieder stehen unter ärztlicher Beobachtung. Unabhängig davon, ob diese Fälle bestätigt werden, verdeutlicht das Auftreten von Verdachtsfällen in Westeuropa – ebenso wie die Evakuierung eines infizierten amerikanischen Arztes nach Deutschland einige Tage zuvor – die immensen Gefahren, die von der Ausbreitung dieser Krankheit ausgehen, deren Letalitätsrate bei etwa 25 bis 50 Prozent liegt.

Geographische Ausbreitung der Ebola-Infektionen im Osten Kongos und in Uganda. Die höchste Konzentration findet sich in der Provinz Ituri, die grenzübergreifenden Infektionen haben bereits Kampala erreicht, die Hauptstadt Ugandas. [Photo by Sources: Natural Earth, geoBoundaries. Map by WSWS. / CC BY 4.0]

Seit die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch am 16. Mai zur gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite (PHEIC) erklärte hatte, hat sich die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle mehr als verdoppelt. Binnen weniger Tage gab WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bekannt, dass die Organisation ihre Risikobewertung nach oben korrigiert habe – auf „sehr hoch“ auf nationaler Ebene für die Demokratische Republik Kongo und auf „hoch“ auf regionaler Ebene in Afrika. Das globale Risiko wurde weiterhin als „gering“ eingestuft. Dass die Zahlen fast zeitgleich mit der Hochstufung die 1.000er-Marke überschritten, bestätigt, was unabhängige Modellrechnungen seither belegt haben: Der Ausbruch war bereits weit stärker verbreitet, als es die offizielle Überwachung erfasst hatte.

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USA führen vor den Gesprächen in Katar Raketenangriffe auf den Iran durch

Von Kevin Reed – 26. Mai 2026

Das US-Militär flog am späten Montagabend neue Angriffe auf den Süden des Iran. Währenddessen trafen iranische Vertreter in Doha ein, um an Verhandlungen teilzunehmen, an denen katarische Vermittler unter der Leitung der Trump-Regierung beteiligt sind.

Die Angriffe wurden vom US-Zentralkommando (CENTCOM) als „defensiv“ bezeichnet, um „unsere Truppen vor Bedrohungen durch iranische Streitkräfte zu schützen“. Die US-Luftangriffe richteten sich Berichten zufolge gegen Raketenabschussrampen und Minenlegerboote in der Straße von Hormus.

Laut NBC News teilte das US-Militär mit, die Angriffe hätten Ziele in Bandar Abbas getroffen, dem wichtigsten iranischen Hafen und Marinestützpunkt in der Nähe der Meerenge.

Al Jazeera berichtet ebenfalls, dass die Angriffe den Süden des Iran getroffen haben, als zeitgleich hochrangige iranische Unterhändler zu Gesprächen in Katar eintrafen. Unter Berufung auf Marinekapitän Tim Hawkins heißt es in dem Bericht, die Ziele seien Einrichtungen und Boote gewesen, die mit Minenlegeoperationen in Verbindung stünden. The Hill berichtet zudem, dass in Bandar Abbas und in Küstengebieten nahe der Meerenge Explosionen zu hören waren.

Die neuen Angriffe wurden von CENTCOM-Sprecher Hawkins kommentiert. Demnach waren sie defensiver Natur, auch wenn keine Details oder Beweise für angebliche iranische Bedrohungen vorlegt wurden. Hawkins sagte: „Das US-Zentralkommando verteidigt weiterhin unsere Streitkräfte und übt dabei Zurückhaltung während des andauernden Waffenstillstands.“

Die Angriffe waren zweifellos zeitlich auf die Ankunft der iranischen Unterhändler in Doha abgestimmt. Mehreren Berichten zufolge gehören Außenminister Abbas Araghchi, Parlamentspräsident Mohammad-Bagher Ghalibaf und Zentralbankchef Abdolnaser zur iranischen Delegation.

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Bombardierung der Ukraine: Worauf wurde die Oreschnik abgefeuert?

Von MKRU (Übersetzung: Thomas Röper) – 26. Mai 2026

In der Nacht auf Sonntag hat Russland bei einem Vergeltungsangriff für die Bombardierung des Schülerwohnheims durch die Ukraine auch eine Oreschnik-Rakete eingesetzt. Aber was war das Ziel der Rakete?

Der dritte Einsatz einer Oreschnik-Rakete hat weltweit Schlagzeilen gemacht, allerdings herrscht Rätselraten, gegen welches Ziel die Rakete eingesetzt wurde. Darauf hat ein russischer Experte eine Antwort, über die ein russisches Nachrichtenportal berichtet hat. Ich habe die Meldung übersetzt. […]

„Der Flugzeugreparaturkomplex ist dort nur eine Tarnung“: General Lipowoi enthüllt, was die Oreschnik-Rakete in Belaja Zerkow wohl zerstört hat

Der „Held Russlands“ Sergej Lipowoi erklärt, was das wahre Ziel des Angriffs mit der ballistischen Hyperschallrakete Oreschnik in Belaja Zerkow bei Kiew gewesen sein könnte.

In ukrainischen sozialen Medien kursiert die Information, dass das Ziel der auf Belaja Zerkow bei Kiew abgefeuerten Oreschnik-Rakete eine Garagengenossenschaft gewesen sei. Tatsächlich aber wurde der Flugzeug-Wiederinstandsetzungskomplex Belaja Zerkow zerstört und dem Vorsitzenden des Präsidiums der Allrussischen Organisation „Offiziere Russlands“ und „Helden Russlands“ Generalmajor Sergej Lipowoi zufolge sei der unterirdische Teil davon weitaus wichtiger gewesen als der oberirdische. Dort wurde auch ein Eisenbahnknotenpunkt zerstört, an dem in den letzten Monaten Züge mit Rüstungsgütern aus NATO-Staaten entladen wurden. Die nahegelegenen Garagen und Werkstätten fielen der Hyperschallwaffe lediglich als Kollateralschaden zu Opfer.

„Der Flugzeugreparaturkomplex ist ein ganzes Netzwerk von Fabriken, die in eine gemeinsame Logistikkette eingebunden sind. von den Flugzeugen, die die Ukraine aus Sowjetzeiten geerbt hat, sind praktisch keine mehr übrig“, so Generalmajor Lipowoi. „Die von der NATO an Kiew gelieferten ausgemusterten Flugzeuge erfordern jedoch sorgfältige und langfristige Wartung. Andernfalls werden sie, um es mit den Worten der Luftfahrtsprache zu sagen, zu Brennholz, zu Eimern. Da versucht man, sie zu reanimieren, in der Hoffnung, dass sie wieder fliegen können. Doch das russische Militär gibt ihnen diese Chance nicht. Die Technik wurde zerstört.“

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»Wir stehen kurz davor, den zweiten Kalten Krieg zu gewinnen«

Von Helmut Scheben – 26. Mai 2026

Herbert Raymond McMaster, mit vielen Orden ausgezeichneter Generalleutnant, argumentiert nach wie vor auf der Situation des Kalten Krieges vor Jahrzehnten … (Photo US-Military)

So lautet die geopolitische Einschätzung eines ehemaligen Sicherheitsberaters von Donald Trump in einem Interview mit der Weltwoche. Der pensionierte US-Generalleutnant Herbert Raymond McMaster gehört zu einer Kaste von neokonservativen Strategen, die man für ausgestorben hielt. Sie glauben, die USA seien die »auserwählte Nation« und ihre Aufgabe sei die militärische Führung der Welt. 

In einem Interview in Die Weltwoche wird McMaster die Frage gestellt, was er davon halte, das weltweite militärische Engagement der USA zurückzufahren, wie viele Unterstützer von Präsident Trump dies fordern. McMaster hält das für einen schweren Fehler, sind die USA doch seiner Meinung nach dabei, ihre verschiedenen Kriege zu gewinnen:

»Ich will nicht arrogant klingen, aber ich glaube nicht, dass es einen Ersatz für die Führungsrolle der USA gibt, denn wer soll Europa ohne die USA führen? Die USA können der Kitt sein, der die Familie zusammenhält. Sie bieten den nuklearen Schutzschild, die strategische Logistik, die Transportkapazitäten, die Raketenabwehr und so weiter. Wenn die USA den Stecker ziehen, würde das uns alle schwächen (…) Wir stehen kurz davor, den zweiten Kalten Krieg zu gewinnen.«

Der mit vielen Orden dekorierte General, der im Irak im Einsatz war, gehört zu den Strategie-Experten, die überzeugt sind, die USA seien berufen und verpflichtet, auf der Welt für Recht und Ordnung zu sorgen. In der Weltsicht von McMaster hat dies mit militärischer Gewalt zu geschehen.

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Krieg, Blockade und Diplomatie am Abgrund: der Stand im Angriffskrieg gegen den Iran

Von Jochen Mitschka – 26. Mai 2026

Der Angriffskrieg Israels und der USA begann im Februar. Seitdem blockiert die US-Marine die wichtigste Schiffahrtsroute für den Transport von Öl, Gas und Grundstoffen für die Industrie, während der Iran selektiv die Schiffe aus Staaten, die sich neutral verhalten hatten, gegen eine „Umweltgebühr“ durch die eigenen Hoheitsgewässer geleitet, befreundete Länder auch ohne Gebühr passieren lässt und nur Schiffe von Länder die sich aktiv an dem Angriffskrieg beteiligt hatten, blockiert.

Um die aktuellen Ereignisse zu verstehen, muss man also zurückblicken. Ende Februar 2026 führten die USA und Israel gemeinsam massive Luftangriffe auf den Iran durch – unter dem israelischen Codenamen Roaring Lion und dem US-amerikanischen Operation Epic Fury. Die Operation richtete sich gegen Politiker, Militärkommandeure und strategische Einrichtungen, zu denen anscheinend auch eine Mädchenschule gehörte. Dazu gehörte die Ermordung des Staatschefs Ali Chamenei. Dutzende von politischen Führungspersönlichkeiten wurden, oft mit der Familie und manchmal mit der ganzen Nachbarschaft, ausgelöscht. Das angebliche Kriegsziel: den Iran davon abzuhalten, Atombomben zu entwickeln. Während Israel seit über 35 Jahren behauptet, der Iran sei nur Wochen von „der Bombe“ entfernt, hatte die religiöse Führung des Landes ein Verbot ausgesprochen, das nach Erkenntnis der westlichen Geheimdienste auch befolgt worden war

Die Straße von Hormus: Achillesferse der Angreifer

Der Iran reagierte auf den Angriffskrieg mit einem Schritt, der die Weltwirtschaft erschütterte: Teheran brachte die Schifffahrt in der Straße von Hormus mit Angriffen und Drohungen praktisch zum Erliegen. Die Iraner sollen angeblich die Meerenge auch vermint haben. Die Passage ist entscheidend für den Export von Dünger, Öl und Flüssiggas aus den Staaten des Persischen Golfs. Infolge der Blockade stiegen die Weltmarktpreise rasant an, kurz darauf wurde das „Mautsystem“ eingeführt, das inzwischen in einem vom Parlament beschlossenen Gesetz zementiert ist.

Die Straße von Hormus ist in diesem Krieg zum militärischen und wirtschaftlichen Schlüsselschauplatz geworden. Das US-Militär verstärkte seine Blockade iranischer Häfen – vor allem, um den Iran am Export von Öl zu hindern. Die US-Regierung fordert in den Verhandlungen mit dem Iran eine bedingungslose Öffnung der Meerenge für die Schifffahrt. Der Iran hingegen beansprucht die Kontrolle über die Passage für sich und will für die Durchfahrt künftig Gebühren erheben, behauptet, bereits mit dem anderen Land, dem Oman, kurz vor der Verabschiedung eines Vertrages zu stehen, in dem sich die beiden Staaten, deren Hoheitsgebiete die Meerenge definieren, auf die zukünftige Mautregel einigen.

Die Eskalation im Mai

Anfang Mai attackierte der Iran US-Militärschiffe in der Meerenge mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen auch Ziele auf dem iranischen Festland an. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte die Gefechte knapp: „US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigung.“ Das iranische Militär bestätigte Angriffe auf US-Kriegsschiffe und machte dafür US-Attacken auf einen iranischen Öltanker verantwortlich.

Die Entwicklung eskalierte in dieser Woche weiter: Trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen zur Beilegung des Kriegs hat das US-Militär Ziele im Iran angegriffen. Im Süden des Landes wurden Raketenstellungen getroffen, und im Bereich der Straße von Hormus wurden Boote attackiert, die angeblich Minen in der Meerenge verlegen sollten. Iranische Medien meldeten dabei mehrere Tote nahe der Insel Larak. Die Revolutionsgarden reagierten umgehend und behielten sich das Recht auf Vergeltung für jegliche Verletzungen der Waffenruhe durch die USA vor.

Die Auswirkungen dieser Eskalation sind unmittelbar spürbar: US-Militärschläge gegen Iran haben die Hoffnung auf ein Abkommen zur Öffnung der Straße von Hormus gedämpft. Der Preis für ein Barrel der globalen Referenzsorte Brent stieg um zwei Prozent auf 98,44 US-Dollar.

Bild: Screenshot eines Videos der Wochenzeitung „Die Zeit“

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Die Zwischenbilanz des Irankriegs

Von German-Foreign-Policy.com – 26. Mai 2026

Bild: US Navy photo

Mögliche Teileinigung zwischen den USA und Iran auf einen neuen Waffenstillstand lässt die Perspektiven für einen deutschen Marineeinsatz unklar. Die USA haben ihre Raketenbestände im Krieg stark dezimiert und erhebliche Schäden erlitten.

Ohne jegliche Klärung der Perspektiven für einen etwaigen deutschen Marineeinsatz in der Straße von Hormuz nähern sich die USA und Iran einer Rahmenvereinbarung über einen verlängerten Waffenstillstand. Details sind bislang nur in Ansätzen bekannt; treffen sie zu, dann wird schon in Kürze die Straße von Hormuz wieder für den Handelsverkehr offen sein, während Iran zwar vorläufig auf Gebühren für die Durchfahrt verzichten, doch weiter die Kontrolle über die Meerenge beanspruchen könnte. Die Lage wäre für die Vereinigten Staaten dann schlechter als vor ihrem gemeinsam mit Israel gestarteten Überfall auf Iran. Zu den Gründen dafür, dass US-Präsident Trump bislang darauf verzichtet, den Krieg fortzusetzen, zählt, dass die US-Streitkräfte große Mengen an Raketen verschossen haben – etwa ein Drittel ihrer gesamten Bestände an Tomahawk-Marschflugkörpern und rund die Hälfte ihrer Patriot- und THAAD-Abwehrraketen. US-Rüstungskonzerne werden Jahre benötigen, um die Bestände wieder zu füllen. Zudem sind die Schäden an diversen US-Militärstützpunkten schwer; da Iran wohl noch 70 Prozent seiner Raketen besitzt, drohen den USA im Fall einer Fortsetzung des Krieges weitere herbe Verluste.

Raketenbestände dezimiert

Eine der Ursachen dafür, dass US-Präsident Donald Trump bislang die Verhandlungen mit Iran fortführt und den US-amerikanisch-israelischen Angriffskrieg nicht erneut gestartet hat, liegt darin, dass die US-Streitkräfte ihre Waffenbestände in den 40 Tage währenden Kämpfen bereits stark dezimiert haben. Das geht aus einer Aufstellung des Washingtoner Center for Strategic & International Studies (CSIS) hervor. Demnach haben US-Truppen von den wohl 3.100 Tomahawk-Marschflugkörpern, die vor dem Krieg in US-Beständen lagerten, mehr als 1.000 verschossen. Eingesetzt wurden zudem mehr als 1.100 der insgesamt 4.400 Boden-Luft-Marschflugkörper JASSM.[1] Noch höher ist der verbrauchte Anteil bei Abwehrraketen, die unter anderem gegen relativ billige iranische Drohnen verwendet wurden; so wurden von den wohl 2.330 Patriot-Raketen zwischen 1.060 und 1.430 abgefeuert, von den wohl rund 360 THAAD-Raketen zwischen 190 und 290. Die Produktionsdauer einer Rakete wird etwa auf 42 Monate (Patriot) oder 47 Monate (Tomahawk) beziffert. Erschwerend kommt hinzu, dass die Aufbereitung diverser Metalle, die für die Fertigung der Waffen unersetzlich sind, stark von der China kontrolliert wird; dies gilt nicht nur für die Seltenen Erden, sondern zum Beispiel auch für Wolfram.[2] Es dürfte die USA einige Mühe kosten, die Raketenbestände wieder zu füllen.

Marinehauptquartier schwer beschädigt

Es kommt hinzu, dass die Schäden an den US-Militäreinrichtungen im Mittleren Osten, die durch iranische Drohnen und Raketen verursacht wurden, offenkundig deutlich schwerer sind als bisher bekannt. Laut einer Recherche der Washington Post [3] trafen iranische Waffen mindestens 228 US-Ziele auf der Arabischen Halbinsel, im Irak und in Jordanien, wobei sie in einigen Fällen äußerst teure, nur mit erheblichem zeitlichen Aufwand zu ersetzende Anlagen zerstörten. Über die Basis der U.S. Navy in Bahrain etwa, auf der das Hauptquartier der Fifth Fleet untergebracht ist, wird berichtet, sie sei so schwer beschädigt worden, dass sie für Kommandofunktionen nicht mehr habe genutzt werden können; diese seien daraufhin an das CENTCOM-Hauptquartier auf der MacDill Air Force Base in Florida übertragen worden. Seit dem Beginn des Waffenstillstands haben Beobachter zuweilen geäußert, man müsse die Frage stellen, ob es überhaupt lohne, die US-Stützpunkte sämtlich wieder aufzubauen; sie lägen schließlich dauerhaft in Reichweite iranischer Raketen. Das wiegt umso schwerer, als die iranischen Streitkräfte laut Recherchen der New York Times wohl immer noch 70 Prozent ihrer Vorkriegsbestände an Raketen zur Verfügung haben, zudem 70 Prozent ihrer mobilen Raketenwerfer.[4] Erhebliche Drohnenbestände kommen hinzu.

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Der Bombenangriff auf das Studentenwohnheim in Starobelsk wirft ein bezeichnendes Licht auf die Ukraine und ihre westlichen Gönner

Von Andre Korybko – 26. Mai 2026

Eines der Ziele der andauernden militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine ist es, derartige terroristische Bedrohungen für Zivilisten zu neutralisieren, die Russland lange vorausgesehen hatte, aber nicht präventiv mit diplomatischen Mitteln abwenden konnte.

Drei Wellen ukrainischer Drohnen haben letzte Woche ein Studentenwohnheim in Starobelsk angegriffen, einer Stadt in der ehemals ukrainischen Region Luhansk. Bei dem Angriff kamen fast zwei Dutzend Studenten ums Leben. Russlands Ständiger Vertreter bei der UNO sprach das Thema bei einer Sondersitzung an, stieß jedoch auf Leugnungen seitens der Ukraine, die bestritt, dass überhaupt ein Angriff stattgefunden habe, trotz unbestreitbarer Beweise für das Gegenteil. In diesem Zusammenhang lehnten die BBC und CNN die Einladung Russlands ab, den Ort des Geschehens zu besuchen, und die EU-Spitzenpolitiker schweigen zu dem Angriff.

Ob die Ukraine das Wohnheim nun, wie Russland behauptet, angesichts ihrer bisherigen Bilanz an Terroranschlägen seit Beginn der russischen Invasion gezielt ins Visier genommen hat oder ob es sich, wie von anderen spekuliert wurde, um das Resultat fehlerhafter Geheimdienstinformationen handelte – die offizielle Reaktion der Ukraine bei der UNO diskreditiert sie selbst und sollte bei allen Misstrauen wecken. Es geht einfach zu weit, rundweg zu leugnen, dass es einen Angriff gegeben hat, und entsprechende Darstellungen als „unbegründet“ abzutun, ja sogar zu behaupten, sie seien Teile „einer klassischen Desinformationskampagne aus Moskau“.

Westliche Medien wie die BBC und CNN spüren wahrscheinlich, dass etwas nicht stimmt, höchstwahrscheinlich, dass die Ukraine das Wohnheim aufgrund fehlerhafter Geheimdienstinformationen getroffen haben könnte und dies nun leugnet, genau wie sie im November 2022 die versehentliche Bombardierung Polens leugnete, nachdem zwei Polen ums Leben gekommen waren. Kiew ignoriert den Angriff in der Hoffnung, dass er aus dem Bewusstsein der westlichen Öffentlichkeit verschwindet – zumindest bei denen, die überhaupt davon wissen – oder zu einer weiteren russischen „Verschwörungstheorie“ verdreht wird.

Jede Berichterstattung vor Ort, die den russischen Behauptungen über eine ukrainische Mitschuld – sei es absichtlich oder versehentlich – Glaubwürdigkeit verleiht, könnte die Unterstützung für weitere Militärhilfe weiter schwächen. Würde zumindest einer der westlichen Partner der Ukraine eine wirklich neutrale Untersuchung einleiten, könnte Kiew diese entweder blockieren oder Beweismaterial vernichten – beides würde die Ukraine schuldig erscheinen lassen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass eine Untersuchung Beweise dafür zutage fördert, die westlichen Unterstützer der Ukraine dieser spekulative oder fehlerhafte Geheimdienstinformationen geliefert haben.

Aus diesen Gründen begnügen sich die BBC wie auch CNN damit, den Angriff auf das Studentenwohnheim in Starobelsk im Zusammenhang mit Russlands Oreshnik-Vergeltungsschlag am Wochenende nur beiläufig zu erwähnen, und sie tun dies nur, um den Anschein journalistischer Glaubwürdigkeit zu wahren, anstatt gar nicht darüber zu berichten, wie sie es wahrscheinlich lieber täten. Es ist auch möglich, dass der offizielle staatliche Förderer der BBC und der inoffizielle Förderer von CNN ihren jeweiligen Chefredakteuren diskret mitgeteilt haben, dass sie Starobelsk nicht besuchen dürfen, und diese haben sich pflichtbewusst an diese Anweisung gehalten.

Abgesehen von Spekulationen über ihre Motive lautet die Schlussfolgerung, dass die Ukraine niemals die Verantwortung selbst für womöglich versehentliche Angriffe auf Zivilisten übernehmen wird, geschweige denn für solche, die sie absichtlich durchgeführt hat, wie in der Region Kursk und anderen Teilen Russlands. Auch die westlichen Medien werden dies vertuschen, und nichts wird sich bis zum Ende der russischen Sonderoperation ändern.

In der Praxis bedeutet dies, dass die militärische Sonderoperation Russlands in der Ukraine entweder so lange fortgesetzt wird, bis ihre militärischen Ziele vollständig erreicht sind, nämlich die Entmilitarisierung der Ukraine, oder dass Kompromisse, auf die man sich stattdessen einigen könnte, sicherstellen müssen, dass Kiew bewusst wird, dass solche Angriffe sofort unverhältnismäßige russische Vergeltungsmaßnahmen auslösen würden. Sicher ist nur, dass Russland auf keinen Fall eine Zukunft akzeptieren wird, in der seine Bevölkerung regelmäßig zum Ziel ukrainischer Terroranschläge wird. Moskau wird daher alles in seiner Macht Stehende tun, um diesem Terror ein dauerhaftes Ende zu setzen.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Redaktion von Globale Gleichheit wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

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Zum Autor: Andrew Korybko ist ein in Moskau lebender US-amerikanischer politischer Analyst, der sich auf die geopolitische Entwicklung sowie insbesondere den globalen systemischen Übergang zur Multipolarität spezialisiert hat.

Proteste und Kriegsvorbereitungen auf Kuba

Von Brett Wilkins – 26. Mai 2026

Barack Obama und Raul Castro beim Baseball.
White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Zehntausende demonstrieren in Havanna gegen die Aggression der USA, während Kuba seine Bürger auf den Krieg vorbereitet.

„Wir sind bereit, den Imperialismus zu bekämpfen“, sagte die kubanische Abgeordnete Mariela Castro, Tochter von Raúl Castro. „Kuba ist ein kleines und armes Land, aber eines mit Erfahrung im Kampf gegen den US-Imperialismus.“

Zehntausende Kubaner versammelten sich am Freitag in Havanna, um die Anklage der Trump-Regierung gegen den ehemaligen Präsidenten Raúl Castro und die Drohungen, den Inselstaat anzugreifen, zu verurteilen. Die sozialistische Regierung Kubas hat ihre Bürger darauf vorbereitet, ihr Vaterland und die Revolution gegen eine Aggression der USA zu verteidigen.

„Raúl ist Raúl“

„Den Helden des Vaterlandes wird keine Respektlosigkeit entgegengebracht!“, sagte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel, als Menschen die Straßen vor der US-Botschaft in Havanna füllten. „Geschichte und Traditionen werden nicht beleidigt, ohne dass darauf reagiert wird! Das passiert in Kuba nicht!“

Die massive Kundgebung folgte auf die Anklage des US-Justizministeriums vom Mittwoch gegen den Revolutionshelden Raúl Castro, der nach dem Rücktritt seines älteren Bruders Fidel Castro im Jahr 2008 ein Jahrzehnt lang das Amt des Präsidenten bekleidete. Das Justizministerium klagte Castro wegen seiner mutmaßlichen Rolle beim Abschuss von Flugzeugen der konterrevolutionären Gruppe „Brüder zur Rettung“ im Jahr 1996 an, nachdem diese wiederholt gewarnt worden waren, dass sie den kubanischen Luftraum verletzt hätten.

Unter dem Slogan „Raúl ist Raúl“ – der ursprünglich während der Übergangsphase zwischen den beiden Castros populär wurde, um die Reformen des jüngeren Bruders hervorzuheben – gelobten die Kubaner, ihre Revolution angesichts der jüngsten Drohungen der USA zu verteidigen.

„Diese neue Aggression hat uns noch mehr geeint und die Ehre, Würde und den antiimperialistischen Geist eines Volkes gestärkt, das weltweit bereits für seinen mutigen Widerstand gegen jede Form der Unterwerfung unter das Imperium anerkannt ist“, sagte Díaz-Canel.

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