Breiter Protest gegen „wissenschaftliche“ Aufrüstung

Von Werner Rügemer – 29. Juli 2026

Am 13. Juli eröffnete Bundeskanzler Friedrich Merz an der Universität Köln feierlich die „Adenauer School of Government“. Von diesem Institut sollen, so der Ehrengast Merz in seinem Festvortrag, „künftige Führungskräfte“ kommen für „die selbstbewusste Neuordnung der Welt“, mit der „Digitalisierung und Modernisierung unseres Staates, gerade auch unserer kritischen Infrastruktur, in Form der Befähigung unserer Streitkräfte“.[1]

Höchste „Sicherheits“stufe

Die Eröffnung war eine Veranstaltung der höchsten „Sicherheits“stufe. Der Albertus-Magnus-Platz vor der Universität war hermetisch abgeriegelt, umstellt von Polizeiwagen und Sicherheitspersonal, bevor die sechsspännige Mercedes-Kanzler-Kolonne, ebenfalls abgeschirmt von Polizeiwagen, einfahren konnte.

Sprengstoffexperten mit ihren Spürhunden kontrollierten das Hauptgebäude, suchten nach Bomben, kontrollierten die Fotoapparate und Aufnahmegeräte der zahlreichen Journalisten. Auch im Saal mit der Rede von Merz galten strenge Vorschriften: Der Zutritt war streng geregelt, beim Beifallklatschen durften die ausgewählten Zuschauer nicht aufstehen, sondern mussten sitzenbleiben. „Sitzenbleiben!“ ist ja sowieso die Parole des Bundeskanzlers an die Bevölkerung, bei der er gerade noch 13 Prozent Zustimmung hat und er zu Recht das Aufstehen befürchten muss.

Zur Eröffnung sprachen auch die Wissenschaftsministerin des Landes NRW, der Universitätsdirektor und der schon eingesetzte Institutsdirektor. Und Merz verließ nach seinem Auftritt als Erster den Saal, als Vorsichtsmaßnahme, damit ihn keiner und keine unter den braven Sitzenbleibklatschern am schnellen Verschwinden behindern oder ihm gar eine ungeplante Frage stellen konnte.

Am 13. Juli eröffnete Bundeskanzler Friedrich Merz an der Universität Köln feierlich die „Adenauer School of Government“. Von diesem Institut sollen, so der Ehrengast Merz in seinem Festvortrag, „künftige Führungskräfte“ kommen für „die selbstbewusste Neuordnung der Welt“, mit der „Digitalisierung und Modernisierung unseres Staates, gerade auch unserer kritischen Infrastruktur, in Form der Befähigung unserer Streitkräfte“.[1]

Höchste „Sicherheits“stufe

Die Eröffnung war eine Veranstaltung der höchsten „Sicherheits“stufe. Der Albertus-Magnus-Platz vor der Universität war hermetisch abgeriegelt, umstellt von Polizeiwagen und Sicherheitspersonal, bevor die sechsspännige Mercedes-Kanzler-Kolonne, ebenfalls abgeschirmt von Polizeiwagen, einfahren konnte.

Sprengstoffexperten mit ihren Spürhunden kontrollierten das Hauptgebäude, suchten nach Bomben, kontrollierten die Fotoapparate und Aufnahmegeräte der zahlreichen Journalisten. Auch im Saal mit der Rede von Merz galten strenge Vorschriften: Der Zutritt war streng geregelt, beim Beifallklatschen durften die ausgewählten Zuschauer nicht aufstehen, sondern mussten sitzenbleiben. „Sitzenbleiben!“ ist ja sowieso die Parole des Bundeskanzlers an die Bevölkerung, bei der er gerade noch 13 Prozent Zustimmung hat und er zu Recht das Aufstehen befürchten muss.

Zur Eröffnung sprachen auch die Wissenschaftsministerin des Landes NRW, der Universitätsdirektor und der schon eingesetzte Institutsdirektor. Und Merz verließ nach seinem Auftritt als Erster den Saal, als Vorsichtsmaßnahme, damit ihn keiner und keine unter den braven Sitzenbleibklatschern am schnellen Verschwinden behindern oder ihm gar eine ungeplante Frage stellen konnte.

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