Von Chris Hedges und Max Blumenthal – 24. April 2026
Max Blumenthal berichtet, dass eine von zionistischen Interessen orchestrierte Kampagne der psychologischen Kriegsführung darauf abzielte, Trump in einen Krieg mit dem Iran zu treiben.
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Während das Chaos und die Zerstörung des Krieges im Iran von Tag zu Tag zunehmen, bleibt ein weniger bekannter Aspekt des Konflikts im Schatten der offiziellen Rhetorik und der Bürokratie verborgen. Max Blumenthal, Chefredakteur von The Grayzone, erläutert im Gespräch mit Chris Hedges, wie eine israelische Kampagne der psychologischen Kriegsführung darauf abzielte, Donald Trumps geistige Umnachtung und seine zunehmende Paranoia auszunutzen. Das oberste Ziel war es, den Präsidenten in einen Krieg mit dem Iran zu locken.
Blumenthal sagt, die Israelis und ihre Verbündeten hätten Präsident Trump davon überzeugt, dass der Iran versuche, ihn zu ermorden – eine Angst, die erstmals geschürt wurde nachdem Trump während seiner ersten Amtszeit den iranischen General Qasem Soleimani ermorden ließ und somit einen Teufelskreis der Gewalt mit dem Regime in Gang setzte.
Das FBI spielte eine aktive Rolle bei diesen verdeckten Lobbybemühungen und nutzte „War-on-Terror“-ähnliche verdeckte Ermittlungen, um Bedrohungen zu konstruieren und damit außenpolitische Maßnahmen zu rechtfertigen. „Trump ist eine rätselhafte Figur“, betont Blumenthal, „weniger stabil und berechenbar als ein Bill Clinton oder sogar ein Barack Obama. Trump bietet jedoch eine riesige Chance, da er rein geschäftlich handelt und im Wesentlichen in die Politik gegangen ist, um Profit zu machen.“
Während sich der Krieg hinzieht und dabei Tausende von Menschenleben geopfert werden, wird die düstere Realität durch Berichte wie die von Blumenthal immer deutlicher. Zynische Akteure haben wahrscheinlich eine Rolle dabei gespielt, die amerikanische Führung so zu manipulieren, dass sie die Interessen der zionistischen Lobby durchsetzen.
„Glaubst du, dass [die Angst vor einem Attentat] die Hauptmotivation für Trumps Unterstützung des Krieges war?“, fragt Hedges Blumenthal.
„Ich denke, Trump muss das beantworten.“