Von Peter F. Mayer – 11. Mai 2026

WHO und Mainstream-Medien versuchen erneut mit Schreckensmeldungen über eine angebliche Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Andes-Hantavirus (ANDV) die Öffentlichkeit in Angst versetzen. Eine wissenschaftliche Basis dafür ist nicht vorhanden.
Die offizielle Erzählung der letzten Jahre gleicht einem Kartenhaus, das auf einem Fundament aus Sand gebaut wurde. Immer mehr kritische Stimmen – abseits der eingetretenen Pfade des staatlich finanzierten Journalismus – beginnen nun, die Grundfesten dieser Erzählung zu erschüttern. Der renommierte US-Kardiologe und Epidemiologe Dr. Peter A. McCullough die liefert die längst überfällige wissenschaftliche Abrechnung. In seinem am 10. Mai 2026 veröffentlichten Substack-Artikel „Virus in the Dust: Exposing the Fabricated Contagion of Andes Hantavirus“ zerpflückt er die offizielle Erzählung Punkt für Punkt.
Wenn der Staub die Sicht nimmt
Die Behauptung, das Virus würde nun direkt von Mensch zu Mensch springen, sei „sehr wahrscheinlich falsch“ und dürfe keinesfalls Grundlage für globale Gesundheitsmaßnahmen sein. Stattdessen handele es sich um klassische Umweltexposition in kontaminierten Räumen: Nagetiere (vor allem die Langschwanz-Zwergreisratte Oligoryzomys longicaudatus) scheiden das Virus über Urin, Kot und Speichel aus. Diese Exkremente trocknen zu Staub ein, bleiben in geschlossenen Räumen wochenlang infektiös und werden eingeatmet oder über Schleimhäute aufgenommen. Genau das erklärt die „Cluster“ in Haushalten oder auf dem Schiff – nicht irgendeine plötzliche Ansteckung von Mensch zu Mensch.

McCullough, der als Epidemiologe selbst jahrelang Contact-Tracing-Studien kennt, nennt die Methode, mit der man „Übertragungsketten“ konstruiert, methodisch grob fehlerhaft. Retrospektive Befragungen leiden unter Recall-Bias: Betroffene erinnern sich an Kontakte zu anderen Menschen, vergessen aber oft das Kehren des Bodens, das Lüften oder das gemeinsame Atmen in einem staubigen, von Nagetieren verseuchten Raum. Ohne umfassende Umweltproben – also das Testen von Staub und Oberflächen auf virale RNA – sei jede Schlussfolgerung auf Mensch-zu-Mensch-Übertragung wissenschaftlich wertlos.
„Eine rigorose wissenschaftliche Herangehensweise muss zuerst die Möglichkeit ausschließen, dass sowohl der Index-Fall als auch die Sekundärfälle unabhängig voneinander Opfer derselben kontaminierten Umgebung waren, bevor man von direkter Übertragung spricht“, schreibt McCullough. Genau das geschehe aber nicht. Stattdessen werde wieder einmal Panik geschürt, obwohl Hantaviren seit Jahrzehnten als streng zoonotisch gelten und keinerlei nachgewiesene evolutionäre Anpassung an den Menschen besitzen. Es fehlen kontrollierte Challenge-Studien, es gibt keinen Beleg für die Infektiosität des Virus in menschlichen Körperflüssigkeiten und keine mechanistische Erklärung, wie es die Artenschranke überwinden soll.
Das erinnert fatal an die COVID-Ära: Auch dort wurden mit PCR-Tests, unvollständigen Sequenzierungen und ignorierten Umweltfaktoren „Übertragungsketten“ gebastelt, um Lockdowns, Masken und später Impfzwang zu rechtfertigen. McCullough warnt eindringlich: Solange keine kontrollierten Studien vorliegen, die die Umweltvariablen sauber ausschließen, sollte die Wissenschaftsgemeinde „skeptisch bleiben und sich nicht an globaler Angstmacherei über eine Hantavirus-Kontagion beteiligen“.