Von Thomas Röper – 28. September 2026

Eine neue Untersuchung hat unter anderem ergeben, dass viele Namen der angeblichen Opfer auf dem Mahnmal des angeblichen Massakers von Butscha nicht zu Einwohnern aus Butscha gehören, sondern die Namen von gefallenen ukrainischen Soldaten sind.
In Russland gibt es seit 2022 das sogenannte „Internationale öffentliche Tribunal zu den Verbrechen ukrainischer Neonazis“, an dessen Gründung ich beteiligt war und bei dem ich bis heute, wenn auch derzeit passives, Mitglied bin. Das Tribunal ist eine zivilgesellschaftliche Initiative zur Dokumentierung von ukrainischen Kriegsverbrechen und kein Gericht, wie der Name vermuten lassen könnte.
Am 17. September hat Maxim Grigorjew, der Gründer und Vorsitzende des Tribunals, der Öffentlichkeit einen Bericht vorgestellt, der einmal mehr belegt, dass es das angebliche Massaker von Butscha nie gegeben hat. Der Bericht enthält Dokumente, die Fälschungen entlarven, sowie Zeugenaussagen. Den Bericht können Sie hier im russischen Original und hier in der deutschen Übersetzung lesen und als PDF herunterladen.
Die Gedenkstätte für Butscha
Laut der offiziellen Version wurden Anfang April 2022, nach dem Abzug der russischen Truppen, in den Straßen von Butscha 458 Leichen gefunden, von denen 419 Anzeichen dafür trugen, dass sie erschossen, gefoltert oder erschlagen worden waren. 39 starben möglicherweise ohne Gewalteinwirkung. Im Juli 2023 wurde in Anwesenheit von Selensky in Butscha ein Denkmal mit über 500 Namen der angeblichen zivilen Opfer eingeweiht.
Damit sind wir bei einem der zentralen Widersrpüche der Geschichte von Butscha: Die Zahl der Opfer ist widersprüchlich und es hat nie eine offizielle Untersuchung gegeben. Auch eine offizielle Liste mit den Namen der Opfer von Butscha, anhand derer man überprüfen könnte, ob die damals präsentierten Leichen überhaupt Einwohner von Butscha waren, hat die Ukraine nie veröffentlicht.
Im Gegensatz zur Ukraine und dem Westen fordert Russland immer wieder eine offizielle Untersuchung durch die UN und eine offizielle Veröffentlichung der Namen der Opfer, denn es ist das eine, Namen auf ein Denkmal zu schreiben, aber es ist etwas anderes, der UNO eine offizielle Liste mit den Namen der Opfer zu übergeben und deren Identitäten überprüfen zu lassen.
Ukrainische Soldaten als zivile Opfer von Butscha
Das „Internationale öffentliche Tribunal zu den Verbrechen ukrainischer Neonazis“ hat sich die auf der Gedenkstätte genannten Namen nun näher angeschaut und dabei beweisen können, dass eine ganze Reihe der Namen keine Einwohner von Butscha oder Opfer des angeblichen Massakers von Butscha waren, sondern ukrainische Soldaten, oft sogar Soldaten der für ihre Kriegsverbrechen bekannten Bataillone wie Asow.
Der russische Bericht belegt, dass mindestens über 20 der angeblich zivilen Opfer des angeblichen Massakers von Butscha in Wahrheit ukrainische Soldaten waren, die weit weg von Butscha an der Front ums Leben gekommen sind und auch nicht in Butscha beerdigt wurden.
Fälschungen der Todesursache
In dem russischen Bericht erfahren wir außerdem:
„Eine weitere Methode zur Fälschung der Ereignisse in Butscha besteht darin, ältere Bürger, die an Krankheiten gestorben sind, als von russischen Truppen Getötete darzustellen. Ein Beispiel dafür ist die 68-jährige Galina Alexandrowna Semenjuk, die an einer Krebserkrankung starb und deren Name ebenfalls an der Gedenkstätte für die „getöteten Zivilisten“ der Stadt angebracht wurde.“
Zeugenaussagen für ukrainische Fakes
Es ist eine beliebte Methode der ukrainischen Propaganda, vor allem westliche Journalisten auf Pressetouren mitzunehmen und dabei angebliche russische Gräueltaten zu inszenieren. Das ist in Frontnähe bekannt und es gibt in Russland bereits unzählige Zeugenaussagen dafür. Der neue russische Bericht lässt 16 namentlich genannte Zeugen von solchen Ereignissen zu Wort kommen und in den Bericht steht unter anderem:
„“Wenn die Presse in der Stadt ist, bedeutet das, dass wir auf Beschuss warten. Allen Einwohnern war alles klar, das war alles verständlich.“
Igor Karatschenzew berichtet: „Sobald Journalisten kamen, ganz gleich welche – ukrainische oder ausländische, wussten wir schon: Die Siedlung wird beschossen, hundertprozentig… Waren keine Journalisten da, herrschte Ruhe. Sobald die Journalisten kamen, mussten sie etwas filmen. Und dann beschießt uns die Ukraine unbedingt, wie bestellt.“
Juri Burik sagt, „wenn es heißt, dass Journalisten aus Kiew gekommen sind, dann ist alles klar, die Menschen beginnen sich darauf vorzubereiten, dass es starken Beschuss geben wird… Aber wir sehen doch alles… Dass von Westen, von ukrainischer Seite geschossen wird, wusste bei uns bereits jede Großmutter.“
Jeder Versuch, die Wahrheit zu sagen, war für die örtlichen Einwohner gefährlich. Wera Machowa berichtet: „Einmal kamen Journalisten aus Estland. Sie sagten zu uns: Erzählen Sie uns von der Grausamkeit der Russen. Was soll ich ihnen erzählen? Dass man den Ukrainern all das, was sie getan haben, nicht verzeihen kann? Aber das darf man doch nicht sagen. Man durfte sie hier nicht einmal irgendwie schief ansehen, geschweige denn etwas sagen.““