Aggressive Manöver, auch mit Atomwaffen, an Russlands Grenzen und andere Provokationen der EU-Staaten

Von Thomas Röper – 28. April 2026

Derzeit üben EU-Staaten, auch mit Atomwaffen, die Bombardierung von Zielen in Russland und die Blockade von Kaliningrad, während die EU über eine gemeinsame Militärpolitik diskutiert.

Alexander Gruschko, stellvertretender Außenminister Russlands, erklärte letzte Woche in einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Nowosti, die NATO übe Szenarien für die Blockade von Kaliningrad zur See und zur Eroberung und des Gebietes Kaliningrad. Allerdings handele es sich dabei nicht um Manöver der NATO selbst, sondern Manöver der Joint Expeditionary Force (JEF), eines auf dem NATO-Gipfel 2014 gegründeten Militärbündnisses von nordeuropäischen Ländern unter Führung Großbritanniens.

Die Joint Expeditionary Force (JEF) ist ein Militärblock Großbritanniens mit den nordeuropäischen Staaten. Gründungsmitglieder waren Dänemark, Estland, Lettland, Litauen, die Niederlande und Norwegen. Finnland und Schweden traten der JEF 2017 bei, Island folgte im Jahr 2021, wodurch sich die Gesamtzahl der JEF-Mitgliedstaaten auf zehn erhöhte.

Laut Gruschko operiert in der Ostsee derzeit ein Verband der NATO-Seestreitkräfte, bestehend aus Marine- und Minenabwehrgruppen. Darüber hinaus hat die NATO im Januar 2025 die Operation „Baltic Sentry“ gestartet, um die Ostsee vor der „russischen Aggression“ zu schützen. Baltic Sentry ist Teil von drei dauerhaften, gegen Russland gerichteten NATO-Missionen: „Arctic Sentry“ in der Arktis, „Baltic Sentry“ in der Ostsee und „Eastern Sentry“ in Osteuropa, mehr Details dazu finden Sie hier.

Vor allem „Baltic Sentry“ ist gefährlich, weil die Mission dazu genutzt werden könnte, die Ostsee für den russischen Seehandel zu blockieren, was die EU immer wieder androht und mit ihren Piratenmethoden gegen Handelsschiffe mit Ziel Russland bereits umsetzt. Allerdings ist die Blockade des Seehandels eines anderen Landes oder seiner Häfen, außer es wurde vom UN-Sicherheitsrat genehmigt, in jedem Fall ein Kriegsakt, was deutsche und europäischen Medien jedoch nicht thematisieren.

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