Kolossale Finanzpyramide: BlackRock und der „Great Reset“ des WEF

Von F. William Engdahl – 6. August 2026

Es lohnt sich manchmal, ältere Artikel hervorzunehmen und wieder zu lesen, um die Gegenwart besser zu verstehen. Dieser Artikel über BlackRock von F. William Engdahl wurde ursprünglich 2021 von Global Research veröffentlicht. Sie können ihn hier im Original lesen. Oder eben hier auf Globalbridge in deutscher Übersetzung. (cm)

Ein praktisch unreguliertes Investmentunternehmen übt heute mehr politischen und finanziellen Einfluss aus als die Federal Reserve und die meisten Regierungen auf diesem Planeten.

Das Unternehmen, BlackRock Inc., der weltweit größte Vermögensverwalter, investiert weltweit unglaubliche 9 Billionen US-Dollar an Kundengeldern – eine Summe, die mehr als doppelt so hoch ist wie das jährliche BIP der Bundesrepublik Deutschland.

Dieser Koloss thront an der Spitze der Pyramide der weltweiten Unternehmensbeteiligungen, seit neuestem auch in China. Seit 1988 hat sich das Unternehmen in die Lage versetzt, de facto die Federal Reserve, die meisten Wall-Street-Megabanken – darunter Goldman Sachs –, den „Great Reset“ des Weltwirtschaftsforums in Davos, die Biden-Regierung und, wenn man dem freien Lauf lässt, die wirtschaftliche Zukunft unserer Welt zu kontrollieren. BlackRock ist der Inbegriff dessen, was Mussolini als „Korporatismus“ bezeichnete, bei dem eine nicht gewählte Unternehmenselite der Bevölkerung von oben herab Vorschriften macht.

Wie die weltweit größte „Schattenbank“ diese enorme Macht über die Welt ausübt, sollte uns beunruhigen. Seit seiner Gründung durch Larry Fink im Jahr 1988 ist es BlackRock gelungen, einzigartige Finanzsoftware und Vermögenswerte zu bündeln, über die kein anderes Unternehmen verfügt. BlackRocks Risikomanagementsystem „Aladdin“ – ein Software-Tool, das Handelsgeschäfte verfolgen und analysieren kann – überwacht Vermögenswerte in Höhe von mehr als 18 Billionen US-Dollar für 200 Finanzunternehmen, darunter die Federal Reserve und europäische Zentralbanken. Wer „überwacht“, der weiß auch Bescheid, wie wir uns vorstellen können. BlackRock wurde als finanzielles „Schweizer Taschenmesser“ bezeichnet – institutioneller Investor, Vermögensverwalter, Private-Equity-Firma und globaler Partner von Regierungen in einem. Dennoch behandeln die Mainstream-Medien das Unternehmen lediglich als ein weiteres Finanzunternehmen an der Wall Street.

Es gibt eine nahtlose Schnittstelle, die die UN-Agenda 2030 mit dem „Great Reset“ des Weltwirtschaftsforums in Davos und der sich abzeichnenden Wirtschaftspolitik der Biden-Regierung verbindet. Diese Schnittstelle ist BlackRock.

Team Biden und BlackRock

Mittlerweile sollte jedem, der sich die Mühe macht, hinzuschauen, klar sein, dass derjenige, der behauptet, US-Präsident zu sein – der 78-jährige Joe Biden –, keinerlei Entscheidungen trifft. Er hat sogar Schwierigkeiten, vom Teleprompter abzulesen oder vorbereitete Fragen von befreundeten Medien zu beantworten, ohne Syrien und Libyen zu verwechseln oder gar zu vergessen, ob er überhaupt Präsident ist. Er wird von einer Gruppe von Beratern bis ins Detail gesteuert, um ein vorgegebenes „Image“ eines Präsidenten aufrechtzuerhalten, während die Politik hinter den Kulissen von anderen gemacht wird. Das erinnert unheimlich an die Filmfigur Chauncey Gardiner, die Peter Sellers 1979 in „Being There“ spielte.

Weniger bekannt sind die wichtigsten politischen Entscheidungsträger, die die Wirtschaftspolitik für „Biden Inc.“ lenken. Sie heißen, kurz gesagt, BlackRock. So wie Goldman Sachs unter Obama und auch unter Trump die Wirtschaftspolitik bestimmte, übernimmt heute BlackRock diese Schlüsselrolle. Der Deal wurde offenbar im Januar 2019 besiegelt, als Joe Biden, damals noch Kandidat und mit nur geringen Chancen, Trump zu besiegen, sich in New York mit Larry Fink traf, der dem „Arbeiter Joe“ Berichten zufolge sagte: „Ich bin hier, um zu helfen.“

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