Im Rahmen der Biowaffenforschung haben die USA „Killermücken“ auf schwarze US-Amerikaner losgelassen
Von Thomas Röper – 12. Juni 2026

Die britische Daily Mail ist auf ein vor Jahrzehnten freigegebenes Pentagon-Dokument gestoßen, das offenbar unbemerkt geblieben ist. Darin wird beschrieben, wie das Pentagon Mücken mit Krankheiten infiziert hat, um sie als Biowaffen an ahnungslosen schwarzen US-Bürgern zu testen.
Die russischen Vorwürfe, die USA würden in den über 120 Biolaboren, die sie weltweit betreiben, von denen sich alleine 46 in der Ukraine befanden, Biowaffen erforschen, werden im Westen zurückgewiesen, lächerlich gemacht und als „russische Propaganda“ bezeichnet. Und die USA und die Ukraine verweigern, wenn sie im Rahmen von Treffen der Biowaffenkonvention mit konkreten Fragen konfrontiert werden, jegliche Antworten.
In der Vergangenheit, das ist heute unbestritten, haben die USA Biowaffen entwickelt und – was die Skrupellosigkeit der Verantwortlichen zeigt – an der eigenen Bevölkerung getestet. 2016 wurden mehrere Fälle bekannt. Ich werde nur Beispiele nennen, hier finden Sie mehr zu dem Thema.
Am 20. September 1950 spritzte die US-Marine von einem Schiff vor San Francisco eine Wolke von Mikroben in die Luft. Zweck der Übung war es zu testen, wie ein Angriff mit Biowaffen die 800.000 Bewohner der Stadt treffen würde. Es gab mindestens einen Toten.
1966 wurde sogar in der New Yorker U-Bahn ein Biowaffentest durchgeführt. Forscher der Armee haben mit Bakterien gefüllte Glühbirnen auf die Gleise geworfen und gemessen, wie sich die Keime im Tunnelsystem verbreiten. Aufgrund der Sogwirkung fahrender Züge konnten sich an der 14. Straße freigesetzte Bakterien problemlos bis zur 58. Straße ausbreiten, wie ein beteiligter Wissenschaftler 1975 in einer Anhörung aussagte.
Und ganz aktuell berichtet die Daily Mail über einen in US-Archiven gefundenen, schon 1977 freigegebenen Bericht des Pentagon, in dem beschrieben wurde, wie die USA 1959 Mücken mit Gelbfieber infiziert und unter anderem über von Schwarzen bewohnten Stadtvierteln ausgesetzt haben, um die Eignung der Mücken als Biowaffe zu testen. Den Artikel der Daily Mail habe ich übersetzt, Sie finden ihn am Ende dieses Artikels.
Vor diesem Hintergrund sind auch all die Meldungen der letzten Zeit aus den USA interessant, nach denen Mücken genetisch verändert und ausgesetzt werden sollen, angeblich, um Krankheiten zu bekämpfen oder gefährliche Mückenpopulationen auszurotten.
Da all diese Dinge erst Jahrzehnte später bekannt geworden sind und nie jemand bestraft wurde, gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass das Pentagon diese Praktiken eingestellt haben könnte.
Inzwischen wurde in den USA jedoch ein Gesetz erlassen, das es verbietet, für den Menschen gefährliche Forschungen mit Krankheitserregern in den USA durchzuführen. Das Gesetz erlaubt es US-Forschern allerdings explizit, diese Forschungen in anderen Ländern durchzuführen.
Und damit wären wir bei den über 120 Biolaboren, die die USA weltweit betreiben und/oder finanzieren, von denen sich 46 in der Ukraine befinden. Unabhängige Kontrollen lassen die USA in diesen Laboren nicht zu.
Offiziell sollen diese Biolabore den betroffenen Ländern bei der Bekämpfung von Krankheiten und der Gesundheitsvorsorge helfen, nur wenn das so wäre und alles so harmlos ist, warum verweigern die USA dann eine unabhängige Kontrolle der Labore?
Da in den USA wie gesagt nie einer der für die gefährlichen Menschenversuche mit Biowaffen Verantwortlichen bestraft wurde, gibt es absolut keinen Grund anzunehmen, dass die USA solche Menschenversuche nicht mehr durchführen, sie haben sie offensichtlich nur ins Ausland verlagert. Für diese These sprechen auch die Ausbrüche ungewöhnlicher Krankheiten in der Nähe der US-Biolabore in diversen Ländern.
Und ganz aktuell hat die US-Geheimdienstkoordinatorin bestätigt, dass die USA im Ausland geheim und faktisch ohne jede Kontrolle an gefährlichen Krankheitserregern forschen, wobei die Forschungen „erhebliche ethische, finanzielle und sicherheitspolitische Bedenken“ aufwerfen. Die Tatsache, dass der US-Geheimdienst dazu ermitteln muss, zeigt, wie geheim diese Forschungen selbst vor den Verantwortlichen in den USA gehalten werden.