Ehemalige Pressesprecherin Selenskyjs Iuliia Mendel im Interview: „Selenskyj ist ein Hindernis für Frieden“

Von Stefano die Lorenzo – 14. Mai 2026

Iulia Mendel, eine ehemalige Pressesprecherin von Wolodymyr Selenskyj, gibt dem mittlerweile weltberühmten US-amerikanischen Interviewer Tucker Carlson ein Interview – aber die meisten westlichen Medien schauen weg, denn sie erzählt nicht nur Positives über ihren ehemaligen Chef. (Screenshot aus dem Interview-Video)

Die Berichterstattung in den westlichen Medien über die Ukraine und über Wolodymyr Selenskyj ist, wie man weiß, ziemlich einäugig. Der jüngste und bemerkenswerteste Fall ist ein Interview von Tucker Carlson mit einer ehemaligen Pressesprecherin von Selenskyj.

Iuliia Mendel war von 2019 bis 2021 Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Selenskyj und arbeitete eng mit ihm zusammen. Dies war vor der jüngsten Phase des Ukraine-Kriegs, doch Mendel war in den Jahren, in denen sie für Selenskyj tätig war, eine sehr bekannte Persönlichkeit und hatte Zugang zu Selenskyjs engstem Kreis. Sie lebt mittlerweile nicht mehr in der Ukraine. In einem kürzlich geführten Interview mit dem bekannten amerikanischen Journalisten Tucker Carlson sagte Mendel, dass Selenskyj nicht die Person sei, die vor der Kamera zu sehen ist. „Er ist ein großartiger Schauspieler“, sagte sie. Mendel fügte hinzu, dass Selenskyj eines der größten Hindernisse für den Frieden in der Ukraine sei. 

Das Bild von Selenskyj, das sich aus dem Interview ergibt, ist das eines Mannes, der seine Emotionen nicht kontrollieren kann und von Kontrolle und Propaganda besessen ist. In einem aufschlussreichen Moment erzählte Mendel, dass Selenskyj 2021, unzufrieden mit der Arbeit seines PR-Teams, seine Frustration zum Ausdruck brachte mit den Worten: „Wir brauchen Goebbels-Propaganda!“. Er führte fort, dass, wenn „1000 Personen sagen, dass gute Dinge geschehen, dann geschehen auch gute Dinge“. 

Zwei Tage nach der Veröffentlichung hat Mendels Interview mit Tucker Carlson fast 1 Million Aufrufe erreicht. In dem Interview schilderte Mendel Korruptionsmachenschaften im engsten Kreis um Selenskyj. Mendel erklärte zudem, es sei „ein offenes Geheimnis“, dass Selenskyj Kokain konsumiere. Ein Großteil der Medien hielt das Interview jedoch für nicht erwähnenswert. In der Schweiz berichtete die Weltwoche darüber, in Deutschland die Berliner Zeitung. Für die anderen ist es, als hätte dieses Interview nie stattgefunden. Die Korruptionsvorwürfe gegen einige von Selenskys engsten Verbündeten haben jedoch in den letzten Monaten und Wochen zugenommen und sind mittlerweile nicht mehr zu ignorieren.

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